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geschrieben am: 21.03.2003 um 14:04 Uhr
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(zitat)mmh, ich befürchte langsam das das gespräch in eine falsche richtung abgleitet.
ich wollte hier nicht die alten systeme/bücher als die besseren preisen.(/zitat)
Indirekt wäre das vielleicht gar nicht schlecht. Zumindest sind die meisten Bücher gemäßigter und die meisten Systeme einschränkend genug, um "Überladung" vorzubeugen.
(zitat)mir ging es eher um... nun ja, rollenspielfeeling halt.oder um es anders auszudrücken: im wald läuft so viel abgespactes, abgedrehtes zeug rum, vom engel mit dämonischem urgroßvater und einer sprechenden und fliegenden hauskatze als geliebter, bis zum ork der durch wundersame umstände eigentlich ein dämon ist, eine ferienwohnung auf dem mars hat, und am liebsen sex mit einer großen tofu-torte hat.(/zitat)
Natürlich. Das sind halt die Leute, die die Freiheit, nicht durch ein System eingeschränkt zu sein, sehr auskosten. Ich beziehe diese Sachen jetzt mal nicht auf mich, da Fah'tum reine Epic-Fantasy ist und die Völker auf dem selben Grundstock fussen wie die meisten "konventionellen" - einer magischen Fantasywelt eben.
Man muss natürlich auch sagen, dass die Systemfreiheit - also die Freiheit, untypische Sachen zu machen - auch vorteilhafte Dinge hervorbringt. Dass ich hiermit verschiedene Player und ihre - teilweise wirklich sehr guten Plays (in meinen Augen) - meine, kann sich jeder denken und diejenigen, an die ich da gerade denken, wissen es wahrscheinlich auch...
(zitat)es gibt wirklich alles im wald, von außerirdischen, über drachen usw. jedes wesen gibt es irgendwo... nur halt rollenspiel- oder besser gesagt fantasytypische dinge sieht man kaum noch.(/zitat)
Drachen sind nicht fantasytypisch? Nun, dann muss ich mal fragen: Was ist denn fantasytypisch?
(zitat)indirekt frage ich da auch mal: findet ihr den wald/die charaktere des öfteren zu überladen? jedem char seinen göttlichen vorfahren/sein unbesiegbares schwert (evtl. mit sparschäl funktion)/ seine undurchdringliche, sich selbst reparierende rüstung, die vom höchsten aller götter selbst mal auf den hintern gesegnet wurde (/zitat)
Gegenfrage: Kann man "ohne" überhaupt überleben? Ich meine, sicher, klar, es wäre Klasse, mal einen Normalsterblichen (halbwegs) zu spielen (obwohl ich dann auch die Fah'tumschen nehmen würde... und ein Dunkelelf aus Fah'tum fühlt sich durch Drow nicht angesprochen und ist auch nicht zwangsläufig böse...)
Problem ist nur, dass jeder kommen sehen kann, dass man sich in die meisten Plays - vor allem die "älterer" Player - nicht mehr einklinken kann, weil viele, auch wenn sie es nicht rausposaunen, die Dauer ihrer Zeit im ZW durchaus als Rechtfertigung nehmen, mächtigere Chars zu spielen... ich meine, ich habe mit Dnamein einen relativ "normalen" Char gespielt - sterblich, von keinem Gott gesegnet, ohne übermächtige Artefakte - man kann nicht viel anfangen... ist so meine Erfahrung...
Das grössere Problem ist ausserdem, dass viele sich ohnehin - auch gleichmächtigen gegenüber - als "besser" ansehen...
und im schlimmsten Falle dann gleich, sobald man auch nur so tut - oder spricht - als ob man mächtig wäre (wir wollen es mal streitbar lassen, ob man es tatsächlich ist oder nur aus unwissenheit so handelt), viele gleich mit der "Wir verachten PPs-Schiene" reagieren und, egal ob es zu ihrem Char passen würde oder nicht, sich über denjenigen lustig machen oder ihm drohen oder sogar soweit gehen, off zu drohen (ich sag das ein paar leuten, die killen dir deinen Char dann) oder einen - öffentlich - im Off als PP anprangern...
Soll man da noch ein gutes Play anfangen können?
Soll man da noch ein gutes Play anfangen wollen?
(Das ist jetzt gegen niemanden persönlich gerichtet, obwohl mir letzteres bereits passiert ist, aber das hat sich glücklicherweise geklärt) |
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