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Marktplatz

Nutzer: Kilies
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geschrieben am: 07.03.2003    um 16:48 Uhr   
Schon von weitem kann man es hören, das Gelächter, das Stimmengewirr, die empörten Schreie, die angepriesenen Waren, die tummelnden Menschen. Noch immer versteht man kaum mehr das eigene Wort, die Leute winden sich von einem Stand zum nächsten, selbst jetzt noch zum angehenden Abend, welcher die Sonne schon in goldglänzendem Schein über die aufgespannten farbenfrohen Tücher über den Waren gleiten lässt. Herrannahende Reiter lösen ab und an eine Lücke in dem Getummel aus, haben von ihrem hohen Ross aus eine gute Sicht über die einfachen Marktleute. Die Hufe ihrer Pferde schlagen dumpf auf dem leicht heubedeckten gepflasterten Boden auf und werden immer wieder von ihren Herren gezügelt, da es sich hier nur sehr schlecht vorrankommen lässt.
Inmitten all dessen erklingt mit mal ein leises schlagendes Geräusch, ausgelöst einer Hand, die in gleichmäßigem nicht zu schnellen Takt auf ein Tamborin schlägt. Ein paar Menschen horrchen auf, ein paar stören sich weniger daran, bis eine helle Flöte mit einsetzt. Schnell und in einer hohen Lage zieht eine Melodie durch die Gespräche, lässt die meisten verstummen und zieht nun rege Aufmerksamkeit auf sich. So erklingt ein zweites Tamborin, leise Schellen am holzrand, eine Laute und eine starke männliche Stimme, die gewahr der Melodie leise Zeilen dazudichtet.
Langsam bildet sich ein Kreis um die Quelle des ganzen. Eine Zigeunertruppe so scheint es. Bunt gekleidet, ein fröhliches Lächeln auf den Lippen, junge und alte Männer, zwei ältere Frauen und inmitten jener aller ein Mädchen...
17Sommer zählt sie vielleicht, ihr Körper ist zierlich und sie ist von nicht allzugroßer Statur. Ihr pechschwarzes Haar, wild gelockt tänzelt verspielt um ihren gebräunten beweglichen Körper. Leise Glöckchen schillern an ihren Füßen, Armreife klirren um ihre Handgelenke als sie beginnt zu tanzen. Ihre Augen geschlossen, ein verträumter Gesichtsausdrück auf ihren Zügen. Bunte Schnüre sind in ihre Haare gezogen und hin und wieder öffnen sich ihre dunklen tiefgründigen Augen, um geheimnisvoll aus ein paar wirren Haarsträhnen die Zuschauer zu fesseln. Schon jetzt werfen ein paar Leute münzen auf die freie Fläche, auf der sie sich bewegt, andere ziehen sich mehr in den Hintergrund, schauen sie auch gerne zu, so ermöglicht ihre finanzielle Lage es ihnen doch nicht Geld für so etwas zu verschwenden.
Unbegrenzte Akrobatik wird den Zuschauern geboten, Piruetten, Überschläge, und schlangenähnliche Bewegungen, die das Publikum immer wieder erneut aufklatschen lassen. Zwei junge Männer begleiten sie nun im Takt, vollführen kleine Kunststücke mit bunten Tüchern. Klettern einander auf die Schultern um von dort aus mit einem Salto wieder auf dem Boden aufzukommen und abermals heftigen Applaus einzufangen. Feuer wird gespuckt, brennende Fackeln tanzen jonglierend in ihren Händen. Sie haben wahrhaftig Freude an ihrer Arbeit, an ihrem Tun und so dringt das Gelächter und die Melodie noch weit in die Wege des Waldes hinein...

(eröffnet mal ein kleines play und hofft es gefällt)
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Nutzer: Wipfelgilm
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geschrieben am: 07.03.2003    um 21:28 Uhr   
angelockt von der Musik,dem Jubel und das lachen der anwesenden kommt er auf den marktplatz und schaut sich interresiert um
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Nutzer: Cassadre
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geschrieben am: 07.03.2003    um 22:05 Uhr   
(kurzer Nickwechsel)

Es war bestimmt nicht leicht für den Fremden, sich ungehindert zu nähern, wurde er doch immer wieder leicht angerempelt von jemandem aus der dichten Masse, die sich gegenseitig ob des Platzmangels hin und herschubste. Ein jeder wollte das Schauspiel begutachten doch nur die jüngsten unter ihnen, Kinder, klein und gelenkig schafften es sich in die vorderste Reihe zu kämpfen und eines der tänzelnden Tücher aufzufangen.

Eine ganze Weile dauert es, ehe die Musik langsam verklingt, die letzten Zeilen ihren Weg fanden, die letzten Worte verstrichen und der letzte Applaus sich durch die Massen zog. So klimpert es leise, Geldstücke fallen vor die Füße der Darsteller und mit vielen weiteren Verneigungen sammeln die Tänzer, die Akrobaten und nach einer Weile auch die Spielmänner das erarbeitete zusammen.

Die junge Frau, in leichte und geschmeidige Bewegungen gelegt, und mag es nur durch einen mann sein der sie von hinten anrempelt, stößt gegen Wipfelgilm und sieht erschrocken aus den nun fast schwarz scheinenden Augen zu ihm auf und entschuldigt sich leise, sanfter heller Stimme.
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Nutzer: Wipfelgilm
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geschrieben am: 07.03.2003    um 22:14 Uhr   
ebenso erschreckt ist schaut zu ihr rauf Hallo... ()erschreckt und musternd sagt ihr braucht euch nicht entschuldigenlächelt das kann jedem passieren und außerdem bin ich robust lächelt
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Nutzer: story_teller
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geschrieben am: 07.03.2003    um 23:47 Uhr   
der in einen jagdgrünen lederanzug gekleidete junge mann lehnt an einem nahen wagen. er klatsch leise und wirft dann ein goldstück zu ihr, so dass sie es einfach fangen kann könnte cih euch nochmal sehen my lady?
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Nutzer: Cassadre
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geschrieben am: 08.03.2003    um 10:18 Uhr   
Mit einem Blinzeln fängt ihre Hand das Goldstück. Ihre Augen, tiefgründig und dunkel streifen zu dem ihr fremden Mann, dessen Bitte sie mit einer Neigung ihres Hauptes nachgehen wird. Doch ehe sie noch ein zartes Lächeln auf ihren weinroten Lippen walten lies, Wipfelgilm für seine Nachsicht zu danken, sieht sie zu ihren Begleitern und Mitziehenden. Ein leises Pfeifen dringt durch ihre Lippen und drei jener horchen auf, sehen wohl schon ahnend zu der jungen Frau und holen ihre Instrumente, teils mit einem Schmunzeln im Gesicht, teil mit einem einfach nur sanften Lächeln.

Wieder ist es der Takt des Tamborins, welches zuerst den sachten Schlägen des Spielers erliegt, die helle Flöte, die Laute mit einstimmend als auch sie ein Tamborin ergreift. Ihre fingerspitzen tippen leicht darauf, auf das die Rasseln am Holzrand erklingen mögen. Sie blickt verschleiert aus ihren wilden doch seidigen Locken zu den beiden Männern und so beginnt sie auf einen Schlag sich wieder in Schlagkräftige Bewegungen zu legen. Die farbenfrohen Tücher, um ihre Hüfte gebunden, umspielen ihre Beine, die sich trotz der nackten Füße ungehindert auf dem steinernen Boden bewegen als seie sie vom Wind getragen. Ihre Piruetten führen sie zu Story, welcher ihr das Goldstück zuwarf, sie umtanzt ihn, lässt ein Tuch um seinen Hals gleiten. Sanft zieht sie ihn ein stück zu sich hinab, neckend, ehe sich das Tuch schnell über eine Seite wegzieht und sie sich mit einem verführerischen Lächeln, drehend um ihn windet. Doch ihre Wege führen sie auch zu Wipfelgilm, auch er wird von ihren bunten Tüchern umspielt, ehe sie sich zurück auf die Mitte des Platzes begibt. Sie windet sich nochmal mit aller Hingabe im Takt der musik ehe sie, schlagartig mit einem letzten Auftakt, die Haare feurig um sich gewirbelt, auf dem Boden zur Ruhe kommt. Ein letzter Schlag auf ihr Tamborin, ein lächeln zu den beiden männern, verstummt die Musik.
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Nutzer: Wipfelgilm
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geschrieben am: 08.03.2003    um 10:33 Uhr   
ist total erfreut als er nochmals die Frau tanzen sieht und beginnt im Takt zu klatschen wunderbar.. toll ist total begeistert kramt in seiner Tasche hat aber nichts dabei, hebt einen Stein auf und läßt ihn in der Hand kreisenwobei er eiförmig geschliffen wird und goldene farbe annimmthier nehmt dies es ist zwar nicht viel wert aber es ist das einzigste was ich euch geben kann...reicht es ihr
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Nutzer: GraziaSoshana
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geschrieben am: 08.03.2003    um 11:01 Uhr   
Aus dem Schatten eines hauses beobachtet eine verschleierte Frau die Tänzerin mit sanftem Blick. Die tiefbluen Augen scheinen aus einem inneren Licht zu schimmern und sind selbst durch die Schatten zus ehen, auch wenn vom Rest der zierlichen Gestalt kaum etwas erkennen mag. Leise rascheln die dunklen einfachen Tuche ihrer Kleidung als sie sich bewegt und langsam durch die Schatten näher huscht. Vergnügt blitzen die blauen Augen, die von samtenen schwarzen Wimpern umrahmt sind. Die Schleier verhüllen sie komplett nur die Augen und etwas der sanft schimmernden bronzenen Haut kann man erkennen.
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Nutzer: *Juniper*
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geschrieben am: 08.03.2003    um 11:56 Uhr   
Da durch die Menschenmassen kein durchkommen war, hat die scheinbar junge Frau sich einfach auf die Stadtmauer gehangelt und springt von da aus, ungehindert des braunen Rockes und ihrer nackten Füße, von Haus zu Haus, um unbemerkt auf einem Dach sitzenzubleiben und dem bunten Treiben zuzusehen. Ihre schwarzen Haare sind zu zwei Zöpfen geflochten, welche ihr ein sehr junges Aussehen verleihen. Die smaragdgrünen Augen funkeln lebendig. Sie scheint eine Bäuerin zu sein, doch der silberne Reif um ihre Stirn passt ganz und gar nicht zu ihrem Äußeren... Ein Lächeln ziert ihre Züge, der Tanz des Mädchens erinnert sie an frühe Tage.
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Nutzer: story_teller
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geschrieben am: 10.03.2003    um 00:30 Uhr   
er klatscht begeistert beifall und lässt sich gerne mitziehen. ihr seid eine meisterin des tanzes, wisst ihr das
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Nutzer: Taka.Chan
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geschrieben am: 10.03.2003    um 14:54 Uhr   

Hoch, fern von allem Trubel, in Sicherheit, auf dem Dach eines großen Hauses da mag so manch scharfes Auge ein schimmernden Lichtreflex erkennen können, der sich bewegt. Ein Licht, dass eigentlich keinen Platz im Sonnenuntergang hat, ein Licht, dass kaum auffallen kann in diesem Lichtermeer. Ein Vogelwesen oder ähnliches würde dieses seltsame Wesen, welches in eine faustgroße Lichtkugel gehüllt ist (Natürlich die Faust eines ausgewachsenen Mannes, keines Ungeheuers) , als Glühwürmchen einstufen, doch wäre dies nicht der Fall. Denn dieses Wesen zählt zu den Wesen, die Fairy Souls genannt werden, eines der Letzten dieser Art. Die letzten Wenigen werden häufig einfach übersehen, sind sie doch kaum größer als wenige Zentimeter.

Neugierig huschen die kleinen Augensterne über den Markt, über diese vielen Wesen, die sich gegenseitig so feindselig behandeln, und auch die Szene des Tanzens hatte sie beobachtet. Sie selbst, damit ist keine andere als Taka gemeint, hatte sich ebenso im Takt bewegt, so gut sie dies vermag. Fairy Souls lieben die Musik ,die Klänge, das Singen und Tanzen, ein wundervoller Auftritt.

Getrieben von der Neugierde spreizt das kleine feenähnliche Wesen die violetten Federschwingen - keine Flügel wie sie Schmetterlinge besitzen ,sondern eher wie die der Engel - und segelt nieder, Zielrichtung: Menschenmenge. Den neuen Standort wählt sie auf dem Dach eines Standes, der in unmittelbarer Nähe ist. Aufmerksame Ohren werden vielleicht ab und an ein unterschwelliges Kichern vernehmen können, so leise, dass man es schon fast überhören mag, und doch ist es da. Ruhig wiegt das kleine Wesen den Kopf hin und her, das blonde Haar hin und her schwingend - obwohl kaum jemand auch ein einziges Detail des Wesens erkennen mag. Fast hätte sie geklatscht, doch - nein - sie hält sich besser fern, genießt sie es doch in den Klängen zu baden.

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Nutzer: Cassadre
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geschrieben am: 11.03.2003    um 08:31 Uhr   
Es vermag sicherlich keine Seltenheit zu sein, dass diese kleine Gruppe an Gauklern, Spielmännern und Akrobaten sich im Applaus wiegen können doch jedes Mal ist es etwas besonderes. Sie hatten ihre Arbeit gut gemacht. Die Leute lachten, freuten sich und selbst ob kleiner Feindseeligkeiten hier und da im Gedränge, schien für einen Moment der für so manchen, schwere Alltag vergessen. Und dies war wahrlich ihre Aufgabe. Eine Aufgabe die nicht immer leicht war auch wenn sich dies manche wohl so ausmalten.

Wieder fliegen hier und da kleine Geldstücke auch wenn langsam Lücken in der Masse entstehen. Im goldenen Abendglanz der immer tiefer wandernden Sonne ziehen sich nun langsam die meisten Marktleute zurück. Die Bauern rufen nach ihren Kindern, nehmen ihre kleinen Hände in die Ihren um nach einem letzten Lächeln zu den Zigeunern jene langsam zu ihren Häusern zu führen, zu ihren Karren, oder einfach nur auf die naheliegenden Wege, die Reise nach Hause anzutreten. So wird der Marktplatz langsam übersichtlicher. Leert sich bis nur noch die sich mit der Zeit auch abbauenden Stände verbleiben.

Die kleine Fairy Soul kann spüren, wie sich ihr bis jetzt sicher geglaubter Aufenthaltsort regt. Die Plane rüttelt verdächtig, ehe sie mit einem Ruck von dem Gerüst hinuntergezogen wird. Auch dieser Stand wird mit dem nötigsten auseinandergebaut, die Holzbalken, die Plane und die übergebliebenen Waren auf einen Karren verladen um mit den vielen anderen nun den Platz zu verlassen.

Die junge Frau, eher noch als Mädchen zu bezeichnen belächelt die noch verweilenden Personen still. Sie sammelt die noch umherliegenden Tücher des Auftritts langsam ein, ein scheinbar immerwährendes Lächeln auf den weinroten Lippen. Als ihre Arbeit getan ist, wendet sie sich jenen zu, die den Heimweg noch nicht ansteuerten. Ihre tiefbraunen Augen, im goldenen Abendschein diesen wiederspiegelnd wandern aufmerksam über Wipfelgilm, Story Teller, Grazia Soshana und letzendlich auch erblickend über Juniper, welche ihren Platz auf der höhergelegenen Mauer fand. Doch was war das? In der herannahenden Dunkelheit immer deutlicher zu erkennen, dass schwache Lichtglimmen aus der Richtung der vorhin noch bestandenen Stände.
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Nutzer: Taka.Chan
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geschrieben am: 11.03.2003    um 14:46 Uhr   

Tatsächlich hatte sich die kleine , relativ junge (obwohl man nicht sicher sein kann was "jung" bedeutet) Fairy Soul sicher gefühlt, außer Gefahr, doch da... was sollte das? Da beginnt plötzlich ihre gesamte Welt zu wanken und sie fühlt sich gut durchgeschüttelt, ehe sie sich doch dazu entschließt - oder besser gesagt gezwungen ist - ihren Standort zu ändern. Sie ist überrascht bis zu verwirrt als die Plane gen Boden segelt und sie mitten in der Luft mit ausgestreckten streichholzartigen Beinen verharrt. Wer gedacht hätte, dass dieses Wesen nicht in der Lage ist sich in der Luft zu halten und zu reagieren geht auf dem Holzweg.

Nun wird sie dessen gewahr, dass sie inmitten der Menschenmengen mit der schimmernden Lichtkugel um den eigenen Körper nicht mehr unauffällig ist. "Schade, so kann ich das Fest nicht mehr genießen!", so schimpft sie die Menschen ,welche die Stände gemeiner Weise abbauen. Die dünnen Ärmchen verschränkt das kleine Wesen, während dieses sich ,aus Smaragdaugen blickend, nach einem neuen Rastpunkt umsieht. Dann kreuzt jedoch ihr Augenmerk jenes der gerade herangereiften Frau und sie macht recht große Augen. Ein Mensch , der sie aus freien Stücken entdeckte? - Ein Wunder. Auf den zweiten Blick bemerkt sie sogleich ,dass diese junge Frau dieselbe ist ,die diese wundervollen Tänze aufführte und die kleinen Mundwinkel verziehen sich zu einem seligen Lächeln - auch wenn Cassadre dies nicht sehen mag, denn der Lichtschimmer ist anders als der eines Feuers. Es ist ein reines Licht, ein Licht von dem es kein zweites gibt, eines, das nur die Fairy Souls besitzen.

Von Neugierde getrieben - wie dies schon so oft der Fall war - bewegt sich das kleine Wesen direkt in die Richtung Cassandres, obwohl sie eigentlich denken müsste, dass dies ein schwebendes Lichtkügelchen in Faustgröße sein müsste. Ein leises Kichern geht von dieser aus, erneut, nicht abbrechend. Und erst in unmittelbarer Nähe verharrt die "Lichtkugel".



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Nutzer: Cassadre
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geschrieben am: 11.03.2003    um 16:38 Uhr   
Zu abgelenkt schienen die immer seltener anzutreffenden Menschen, als das sie das kleine Wesen, eher die kleine Lichtkugel, hätten bemerken können. Doch auch jene, die der Ruhe zugewandt ihre Wege gingen, achteten nicht darauf. Die tiefbraunen Augen Cassadre's jedoch schienen geradezu von diesem reinen Licht gefesselt. Vielleicht trug sie keine besonderen äußerlichen Merkmale, die sie aus der Masse gehoben hätten. Vielleicht waren die Sommer die sie durchlebte, noch nicht zahlreich genug, um große Weisheit mit sich zu tragen. Doch etwas lag doch verborgen in ihr und jenes schien es zu sein. Ihre Fähigkeit zu sehen. Nicht einfach mit getrübtem Blick durch das Leben zu wandeln sondern des Herzens offen die Dinge wirklich wahr zu nehmen.

Natürlich, wie sollte es auch für eine sechzehn, vielleicht siebzehnjährige anders sein, war sie Neugierig. Diese warme Ausstrahlung des kleinen Wesens konnte doch keinerlei Gefahr auf sich ahnen lassen, im Gegenteil. Es löste ein sehnen in dem Herzen der jungen Frau aus, ein Sehnen nach jenem Licht, nach der Beschaffung dieses kleinen Geschöpfes. So strecken sich die Finger ihrer langsam aus...

Zart recken sich die feinen Fingerkuppen durch den warmen Lufthauch des Frühlingsabends und das Haupt ihrer neigte sich in leichte Schräge, dem Licht entgegen. Doch sie war nicht annähernd nahe genug um sie zu berühren, nein, es war wohl eine unausgesprochene Bitte. Die Bitte nach der Nähe dieses Geschöpfes. Die Frage nach der Beschaffenheit Taka's, die Frage wer und was sie war. Geborgen in den tiefen weiten der Dunkelbraunen Augen, die das Licht der Dämmerung in sich wiederspiegelten.
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Nutzer: Taka.Chan
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geschrieben am: 11.03.2003    um 17:56 Uhr   

Das war wohl der Grund, warum die Fairy Souls nur noch so eine Minderheit sind, sie werden übersehen und was übersehen wird geht verloren und das Verlorene ist bald nur noch ein Gerücht, eine Sage - und selbst von dieser wird nicht mehr gesprochen. Doch diese Augen waren auf die kleine Fairy Soul gerichtet. "Ah, wie unwissend sie doch ist, natürlich kann sie nicht wissen", das denkt das kleine Geschöpf gutmütig, denn sie ist nicht trübsinnig und abgestumpft geworden, sondern offen für die, die sie annehmen.

Diese Augensterne, diese funkelnden Smaragde, wissen ganz genau ob den Sehnsüchten und den Wünschen von Wesen mit reinen Herzen. Und auch die eigene Sehnsucht wächst und wächst, die Sehnsucht nach dem Herzen, welches ihre Nähe ersehnt. So nähert sich das kleine Wesen, den Wunsch nur zu gerne erfüllend, und mit jedem kleinen Stücken wird mehr sichtbar. Das türkisfarbene Gewand, welches seltsamerweise mit dem blonden , fein gewellten Haar harmoniert. Vielleicht sogar, dass das Kleid blattähnlich gefertigt wurde und nur die Knie streift, ebenso die Arme nicht berührt. Und wenn man sehr nahe heran ist (noch dazu sehr feine Augen besitzt) wird man die feinen Schuhe erkennen.

So berühren zuerst einmal die beiden Handinnenflächen zugleich eine einzige Fingerkuppe , den Hauch eines Windes gleichend, und was folgt ist etwas Wunderbares: Ein ansteigendes Gefühl von Wärme, das was ihr märchenhaftes Aussehen verspricht wird bestätigt. Dann erhebt sich eine wie im Traum verzerrte Stimme, verzaubert und kindlich - besonders wenn es unbeschwert heißen mag.


Tentaé, Níried.

erklingt es in seltsam gesprochenen Worten ,die schon lange nicht mehr zu Gehör gebracht wurden und doch noch existent sind.(selten hören die Sterblichen die Sprache des vergessenen Volkes )Erst nach einer kleinen Weile fährt das kleine Wesen fort, als habe es sich soeben erst davon überzeugt, dass sie nicht verstehen kann - doch das kann sie, es wird wohl eine warmherzige Begrüßung gewesen sein, das kann sie zumindest vermuten.

Man nennt mich Taka; aber nenne mich nur wie du es magst, denn vom Wesen her bin ich eine Fairy Soul und Namen spielen keinerlei Bedeutung... und wer bist du?

Dann huschen ihre Augensterne weiter, erfassen die anderen, außen herum Stehenden - ob diese auch sehen ,was Cassadre sah? - nur um diesen ,ungesehen, zuzulächeln und wieder im Schutz des Lichterscheines zu der jungen Frau zu blicken.



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Nutzer: story_teller
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geschrieben am: 11.03.2003    um 18:00 Uhr   
nickt der tänzerin nocheinmal lächelnd zu, dann wirft er sich die kapuze über dne kopf und verlässt langsam den marktplatz. man könnte nun fast meinen er wäre ein mönch auf einer pilgerfahrt, wie er langsam den weg heruntergeht
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Nutzer: *Juniper*
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geschrieben am: 12.03.2003    um 16:51 Uhr   
Nachdem sie bemerkte, dass ihre Anwesenheit entdeckt wurde, schwingt sie sich von der Mauer und landet leichtfüßig auf den Steinen des Marktplatzes. Geschickt, fast katzenartig, bewegt sie sich vorwärts, hinüber dem Mädchen und der kleinen Fairy Spoul, welche sie bereits erblickt hatte. Auf halben Wege, stößt sie mit Story zusammen, dem sie vor die Füße sprang, als eine Kutsche sich den Weg durch den sich leerenden Marktplatz bahnt. Ihre entschuldigung klingt leise, doch ihre Stimme ist fest, dunkel und vielleicht ein klein bischen zu rau.
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Nutzer: story_teller
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geschrieben am: 12.03.2003    um 23:23 Uhr   
als sie ihn anrempelt, springt er zurück, in seiner hand blitzt für einen moment etwas auf was ein dolch sein könnte, doch dann ist es weider verschwunden, wahrscheinlich im mantel wer?...was?...oh entschuldigt bitte dann geht er seines weges
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Nutzer: GraziaSoshana
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geschrieben am: 13.03.2003    um 13:08 Uhr   
schweigend beobachtet sie aus den Schatten heraus weiterhin. Der Blick aus den strahlenden Augen ist sanft und ein warmes Lächeln schimmert in ihnen. Und auch unter den Schleiern ist ihr Gesicht von einem Lächeln erhellt. Sie beobachtet einfach nur, den Frieden hier genießend.
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Nutzer: Marilis
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geschrieben am: 13.03.2003    um 20:56 Uhr   
Empörte Schreie? Oh ja, und zu diesem Zeitpunkt auch weit lautere als zuvor. Denn ohne Acht auf die Füsse anderer Menschen zu nehmen, mit schaumigem Maul und breiten Tellerhufen gräbt sich das Tinker Pony seinen Weg unsichtend durch die Menge, in einem wahnsinnig halsbrecherischem Schaukeltrab. Leise bimmeln dazu hektische Glöckchen im takt, die sich um die nackten, schmutzverdreckten Fußgelenke der Reiterin befinden. Ungesattelt klammert sie sich an dem rissigen Lederzügel fest, ohne darauf acht zu geben ob sie dem dicken Tier im Maul zerrt, gekonnt hält sie das Gleichgewicht auf dem dicken Ponyrücken und die ungekämmten, blonden Locken fliegen ihr nur so hinterher. Gekleidet ist die junge Zigeunerin, wohl 17 Jahre alt, in zerfetzten blauen kleidern, die aussehen, als hätte man mehrere Röcke übereinandergezogen. Die Füsse sind nackt und ihre nackten Schultern umtanzt ein graues Schultertuch. Die Blauen Augen funkeln wild und hell ist die Stimme, die herrschend BEfehle zum Platzmachen ausschreit.
Ihr klappernder, aufruhrsorgender Weg führt den Zigeuenern hinterher. Nicht weit hinter der jungen Zigeunerin verfolgen sie zwei weitere Mädchen. Avalancha und Tara folgen der Freundin, zwar nicht so schnell doch hörten sie vor wenigen Minuten, bei dem Tanze, ihr helles Lachen und anerkennendes Pfeifen, so wie erstaunte Worte "Ayeeee die kann tanzen" Bevor eben diese junge Marilis die Fersen in den dicken Ponybauch rammte und der Tänzerin hinterhereilte.
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"Autor"  
Nutzer: Kilies
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geschrieben am: 26.03.2003    um 09:45 Uhr   
Wahrlich, geradezu gefesselter Augen, blickt die heranwachsende, junge Frau zu dem kleinen Geschöpf, das dort bei ihr verweilt. Noch nie zuvor sah sie jegliches, hexen, zauberer, drachen, dies alles waren Sagen, die man sich erzählte. Sie arbeiteten mit Farbe und buntem Pulver, ihre Tanzeinlagen zu gestalten doch jenes was vor ihr lag, ging über ihre bis jetzige Vorstellungskraft hinaus.

Ein Blinzeln streicht über den dunklen Glanz ihrer tiefgründigen Augen, als die zarten Worte zu ihr dringen, was bedeuteten diese? War es ein Gruß? Oder wollte die kleine Fairy Soul ihr etwas anderes sagen? Wie sollte sie erkennen welche Bedeutung man diesen Worten zulegen sollte? Nicht verwunderlich, dass nun Verwirrung und Verwunderung zugleich in ihr zusammentreffen und sie langsam auf die Knie gleiten lassen. Zumindest ihren Körper jene Entspannung zu gönnen, welche ihrem Geiste nicht gewillt ist. Jedoch die Blicke stets auf den kleinen Lichtschein gelegt.

Nicht oft hatte sie viele Fremde um sich, es sei denn sie tanzte für das Publikum. Doch ohne die Musik, gewillte sich selten jemand zu dem gebräunten schwarzgelockten Mädchen zu treten. Und nun, jetzt wo sie ihrem Umfeld kaum noch gewahr wurde, näherten sie sich.

(arg, blöde nicknamen, also, alias Cassadre fg)
Geändert am 26.03.2003 um 19:34 Uhr von Kilies
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