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Eden... |
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geschrieben am: 12.02.2003 um 19:13 Uhr
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Kalte, deutliche Steifeltritte. Eine Gestalt so finster wie die Nacht mit Flügeln heller als die Strahlen der Sonne. Ein eisiger Wind weht über das Feld. Die trüben grauen Wolken verdunkeln den Winterhimmel bedrückend. Nur ein rascher Blick in diesen verrät das nahende Unheil. Das finstere Wesen nähert sich einer Mauer mit einem rostigen Tor. Ein Engel mit einem Flammenschwert wacht neben dem Tor. Ernsten Blickes sieht er der Gestalt so mickrig und klein in einem Feld aus grau in grau entgegen. Vor dem Tor verharrt der weibliche Engel, dessen weißes Schwert an ihrer Seite nur langsam zum Stehen kommt.
Du kennst die Vorschriften, Zorael.
Erklingt harsch die Stimme des Cherubs, welcher seit Jahrtausenden die Aufgabe hat, dieses Tor zu bewachen. Schweigend schnürt der weibliche Engel mit den stahlblauen, abgestumpften Augen das glänzend weiße Schwert von ihrem Gürtel und überreicht es ihm mit gesenktem Blick. Wortlos drückt sie dann die Klinke des verosteten Tors herunter und knarrend und gräuslich quietschend öffnet sich das Tor einen kleinen Spalt. So betritt sie den ältesten Garten ein letztes Mal. Ein lautes Knallen sagt ihr, dass sich das Tor geschlossen haben muss, doch sie wendet sich nicht um, denn ihre Augen ruhen auf dem traurigen Bild vor ihr. Das Gras ist verdorren, brach liegen die von Gott gegebenen Felder. Ausgetrocknete Flussbetten zeigen ihr, dass sie schon Jahrhunderte kein Wasser mehr gesehen haben. Und in der Mitte dieses Trauerspiels zwei Bäume, der Baum des Wissens und der Baum des Lebens, verdorrt, kahl, zerstört. Tränen füllen die Augen des Engels. Langsamen Schrittens geht sie auf die zwei Gebilde der Bäume zu. Die Äste kläglich in den Himmel gestreckt, die Früchte verdorben. Blätter und Früchte liegen verwelkt um die Bäume herum. Da reißt die Wolkendecke einen Spalt breit auf und Licht tränkt das erschütterliche Bild der Bäume, an welchen einsam ein einziger goldener Apfel ruht. Kurz berührt die kräftige Hand der kriegerischen Frau die morsche Rinde des Baumes, dann wendet sie sich ab. Lautlos schreitet sie über den trockenen Boden, auf dem kein Grashalm mehr halt finden kann, zu dem Tor zurück. Sie öffnet es mit eben gleicher Geräuschkulisse und verlässt den Garten Eden... Geändert am 12.02.2003 um 19:25 Uhr von Zorael |
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geschrieben am: 12.02.2003 um 19:33 Uhr
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Klirrend fällt das Tor hinter ihr ins Schloss. Mit gesenktem Kopf steht sie vor dem ewigen Garten. Sie wendet einen leichten Seitenblick an den Cherub, welcher ihr Schwert noch immer in den Händen hält. Doch dieser vermeidet den Blickkontakt mit dem alten Erzengel. Seufzend schaut sie wieder zu Boden und streckt ihre schlanke Hand erwartend nach ihrem Schwert aus. Der Cherub wendet einen Blick auf ihre Hand, dann schüttelt er leicht den Kopf.
Tut mir leid, Zorael, aber ich habe Anweisung, dir das Schwert nicht mehr auszuhändigen. Du hast es freiwillig dem Himmel überlassen.
Kleine salzige Bahnen auf ihrer Wange. Sie wendet den Kopf um, Wut steigt in ihr hoch. Ein weiteres Gefühl an das sie sich gewöhnen muss. Dann nickt sie nur leicht, verstehend, einsehend, nicht gewillt, den Herrn noch mehr zu erzürnen. So entfährt ihr ein erneutes Seufzen und sie wendet sich gänzlich vom himmlischen Reich ab. Kalte, deutliche Schritte führen sie fort. Ein letztes Mal muss sie sich zeigen, dann wird sie gehen müssen... |
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geschrieben am: 12.02.2003 um 20:39 Uhr
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(off) Wie darf ich denn das verstehen...sozusagen als Big Brother ^-^, erstens Klasse weil wol Zorael (Sica) wieder da ist zweites auch klasse weils inplay technisch ja auch nicht so verkehrt ist(/off)
freut sich wie ein Mausebär das die Sica wieder da ist |
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geschrieben am: 14.02.2003 um 15:08 Uhr
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(also Nox, nein ich bin nicht zurück. es war nur ein kreativer Ausbruch und ein Wink mit dem Zaunpfahl an dich und andere, die es interessieren könnte. Zora ist vom Himmel rausgeschmissen worden und der Besuch Edens eine symbolische Andeutung, naja, was sollŽs...missverstanden...
Zora...) |
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geschrieben am: 19.02.2003 um 17:19 Uhr
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(kommt wohl nicht so gut an der Beitrag, was? naja egal, hauptsache ein paar Leute lesen ihn...
die offige Zorael...) |
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geschrieben am: 19.02.2003 um 23:27 Uhr
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das liest sich aber echt gut mal anmerkt, Daumen hoch und will die Fortsetzung ggg
//Al |
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geschrieben am: 20.02.2003 um 02:56 Uhr
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| (hab ihn gelesen, es ist nur schwer nen einstieg zu finden zorael) |
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geschrieben am: 22.02.2003 um 12:36 Uhr
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(Fortsetzung folgt bei Zeiten, versprochen...zwinkert zu Alwarra und knuddelt den Chaos...
die grübelnde Zora... |
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geschrieben am: 22.02.2003 um 13:10 Uhr
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Der Lichtbringer tritt aus dem Garten Eden, und schließt schnell das Tor wieder hinter sich, ist der Anblick der sich dahinter verbirgt wahrlich kein schöner mehr. Ihr langes schneeweißes Haar fällt über die Schulter zum Boden, welche sie wie eine Schleppe hinter sich herzieht. Ihre silbernen pupillenlosen Augen sehen Zorael nach, betrübt wirkt ihr Gesicht aber Weinen kann sie nicht, denn dafür wurde sie nicht geschaffen.Sie legt einen Arm auf die Schulter des Wächters.
Bruder sei nicht so hart mit denen, welche aus dem Paradiese ausgeschlossen werden. Es könnte auch dein Schicksal werden.
Leise und sanft sagt, ihre Stimme so lieblich und vollkommen erschallt heller als der Engelschor selber.
Gebt mir das Schwert ich werde es aufbewahren, bis das unsere verirrte Schwester wiederkehren mag.
Ihre Stimme hebt sie dabei leicht an. |
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geschrieben am: 23.02.2003 um 14:09 Uhr
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| sie war lange schon weg, als der hohe Engel aus dem Tor zu Eden trat. Seit dem ist einige Zeit vergangen, eine grausame und schmerzhafte Zeit für Zorael. Und so, an einem sonnigen Wintertag, durchbricht nur ein gellender Schrei und ein schwerer Aufprall die Stille der Lichtung, auf der die verschiedensten Wesen eintreffen. Kleine Rauchwolken steigen in den strahlend blauen Himmel auf und auf dem Boden liegt ein Wesen ganz in schwarz, mit zerissenen Kleidern und verstrubeltem Haar. Ihre Flügel, dieses einst unbefleckte Weiß, sind zerfetzt und blutig. Mit dem Gesicht im Dreck liegt sie reglos da. Ein Arm und eine Schulter liegen frei. Darauf deutliche Wunden der Verbrennung. Es riecht beißend nach angekokeltem Fleisch. Nur allmählich rührt sich das Wesen. Eine Hand zuckt und dann stützt sie sich ab, stolz und doch mit schmerzverzogenem Gesicht. Langsam drückt sie sich vom Boden ab und stellt sich wackelig auf ihre Füße. Nur kurz berühren ihre kräftigen Hände das vom Schreck bleiche Gesicht und wischen den Dreck davon. Der stetige Wind gibt ein schauriges Bild preis. Der Boden zu ihren Füßen ist voll von Federn und nun trägt er auch die letzten von den weißen Flügeln ab, so dass nur noch blutige Stümmel aus ihrem Rücken ragen. Doch stolz steht sie da, die Kriegerin, denn sie hat den Rat überlebt. Nun wird sie alles tun, um zurückkehren zu können... |
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geschrieben am: 23.02.2003 um 15:44 Uhr
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| ein falke im kupfergoldenen gefieder betrachtet sie nachdenklich von einem baum aus, seine augen scheinen unergündlich tief und wissend. chaos wird dieses bestimmt interessieren, wo immer er momentan ist |
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geschrieben am: 23.02.2003 um 23:48 Uhr
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Ihre silbernen pupillenlosen Augen sehen hinab auf die Lichtung.
Nein so hätten sie Zorael nicht behandeln sollen. Ach Schwester.
Ihre Stimme würde soviel Mitleid erregen, in jedem Wesen selbst welche die kein Herz haben, so eindringlich wie ein Meer von Tränen erschallt diese, wenn man ihre Worte auf Erden vernehmen würde. Dann steckt sie das Schwert Zoraels weg, um es sicher aufzubewahren bis das sie zurück kehrt. Ihr Blick wird Zorael beobachten, sehend was sie tun wird. Und mit Weisheit wird sie ihr begegnen wenn sie Hilfe braucht. Denn für sie selbst ist sie nicht verloren, man hat ihr nur eine neue Aufgabe auferlegt, welche eine Prüfung ist. Und so wacht sie über Zorael, allzeit bereit zu sein. |
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