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geschrieben am: 15.02.2003 um 01:34 Uhr
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Dunkelheit breitet sich über das Anwesen der DeWinthers aus. Das Haus, welches am Waldesrand in eine mächtigen Eiche eingebaut wurde, ist finster. Doch da ein kleines Licht scheint aus einen der zahlreichen Fenster. In dem hellerleuchteten Raum brennen mehrere Kerzen, diese sind im ganzem Zimmer verteilt, stehen einige auf Schränken, auf dem Boden und wiederum andere auf andere Möbelstücke um ein großes altmodisches, aus ebenholz bestehendes, Himmelbett. Man kann erkennen, dass einige Gestalt um das Bett hocken, insgesamt 3, wobei eins recht klein wirkt fast wie ein Kobold. Diese drei Wesen sind keine anderen als die Kinder der Frau welche dort im Bett anscheinend schlafend liegt. Arombolosch der älteste Sohn von Liloe DeWinther steht am Kopfende und streichelt sanft über den Kopf seiner todgeweihten Mutter. Pardona hält die kleine Myrrima an den Schultern feste. Ihre Blicke sind auf die Lady gerichtet. Ihre Mutter bewegt sich hin und her, in ihrem Delirium, den sie hat einen schweren Kampf in ihrem inneren zu kämpfen.
Rückblendend erzählt sich folgendes, als die Lady noch eine junge naive Elfenmagierin war, die an einen grobschlächtigen Menschen verkauft wurde um ihr Volk zu retten mit einer Zweckheirat, aber misslang, darauf schwor sie sich Rache. Eines Tages tötete sie ihren Ehemann hat er ihr Volk töten lassen noch in ihrer Hochzeitsnacht und sie missbraucht, geschlagen und vergewaltigt. Auf der Flucht vor den Verwandten des Ermordeten, traf sie auf ihre große und bis dahin einzige Liebe Râllion. Sie schworen sich den ewigen Bund der bei Elfen ein Leben lang anhält. Sie bekamen einen Sohn namens Fakôen und lebten glücklich, bis eines Tages Schergen eines Dämons sie schnappten. Ihr Geliebter wurde niedergemetzelt, ihr Sohn wurde enthauptet und sie selber wurde den verantwortlichen Dämon, für diese schrecklichen Taten, vor die Füsse geschmissen. Nur weil dieser eine Formel entdeckt hatte, welche ihn mächtiger machen konnte, mächtiger noch als den Höllenfürsten selbst. Er wollte Luzifer stürzen um sich selber auf den Höllenthron zu setzen. Dazu benötigte er eine rachedurstige Elfenmagierin, mit der er sich verschmelzen muss um damit Macht über beide Seiten nämlich gut und böse zu erlangen. Doch das Experiment verlief schief, er verschmolz mit der Lady, und starb, zumindest glaubte sie das. Doch dann brach er nach einigen Jahrhunderten aus ihr, zumindest versucht er es. Seit dem an kämpft nun die Lady um ihre unsterbliche Seele und versucht den Dämon nieder zu ringen. Daher liegt sie im Sterben oder zumindest in einem Koma ähnlichen Zustand, ist der innere Kampf wahrlich sehr schwer zu führen. Ist die Macht des alten Dämons groß und böse.
Myrrima reißt sich von ihrer Schwester los und rennt auf das Bett zu. Sie schlägt mit ihren kleinen Fäusten auf die Brust ihrer Mutter ein.
Warum bloss Mutter warum?
Ihre unnatürlichen blauen Augen strahlen heller auf, als sonst, dann umgibt ein gleißendes Licht das kleine Mädchen. Man vernimmt ein Röcheln Arombolosch hält sich sein Herz. Hysterisch kreischt Pardona auf.
Was passiert nur?
Dann verschwindet das Licht wieder, Arom liegt bewusstlos auf den Boden, Myrrima sackt auf dem Bett neben der Lady zusammen, und Pardona steht kurz ratlos und verwirrt da. Dann eilt sie zu Arom um zu gucken ob es ihn gut geht, sie kann seinen Puls fühlen. Sie atmet erleichtert aus, vergass sie beinahe das Atmen. Schwerfällig erhebt sich Arom dann, keuchend. Pardona rennt zu Myrrima und tätschelt ihr über das schwarze Haare. Es wirkt als ob die Kleine schläft. Kurz sieht sie zu ihrer Mutter und ihr Herz bleibt beinahe stehen. Arom bemerkt Pardonas Blick und folgt ihm dann, auch er sieht erstaunt aus. Die Lady hat ihre Augen geöffnet und betrachtet schweigend mit ihren giftgrünen Augen das Geschehen um sie herum. Beim näherer Betrachtung hat sich die Lady wahrlich verändert. Ihre feuerrote Mähne ist abgefallen wie Laub welches der Herbstwind den Bäumen nimmt. Ihre Haut ist wachsartig, bleich und eingefallen. Sie wirkt wie eine Magersüchtige kurz bevor sie stirbt, einem Skelett ähnlich. Ihre Augen blicken sich verwirrt um, dass einzige was sie sagt ist....
Wie lange war ich weg?
Ihre Stimme ein krächzen ist. Ja wahrlich in diesem Moment erinnert garnichts mehr an die alte Lady wie sie einst war. So verändert hat sie sich durch den Kampf mit dem Dämonen in ihrem Inneren, sie trug den Sieg davon doch um welchen preis? |
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