Auf den Beitrag: (ID: 20152) sind "5" Antworten eingegangen (Gelesen: 526 Mal).
"Autor"

...Wiederkehr...

Nutzer: LadyDeWinther
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 21.05.2001
Anzahl Nachrichten: 194

geschrieben am: 15.02.2003    um 01:34 Uhr   
Dunkelheit breitet sich über das Anwesen der DeWinthers aus. Das Haus, welches am Waldesrand in eine mächtigen Eiche eingebaut wurde, ist finster. Doch da ein kleines Licht scheint aus einen der zahlreichen Fenster. In dem hellerleuchteten Raum brennen mehrere Kerzen, diese sind im ganzem Zimmer verteilt, stehen einige auf Schränken, auf dem Boden und wiederum andere auf andere Möbelstücke um ein großes altmodisches, aus ebenholz bestehendes, Himmelbett. Man kann erkennen, dass einige Gestalt um das Bett hocken, insgesamt 3, wobei eins recht klein wirkt fast wie ein Kobold. Diese drei Wesen sind keine anderen als die Kinder der Frau welche dort im Bett anscheinend schlafend liegt. Arombolosch der älteste Sohn von Liloe DeWinther steht am Kopfende und streichelt sanft über den Kopf seiner todgeweihten Mutter. Pardona hält die kleine Myrrima an den Schultern feste. Ihre Blicke sind auf die Lady gerichtet. Ihre Mutter bewegt sich hin und her, in ihrem Delirium, den sie hat einen schweren Kampf in ihrem inneren zu kämpfen.

Rückblendend erzählt sich folgendes, als die Lady noch eine junge naive Elfenmagierin war, die an einen grobschlächtigen Menschen verkauft wurde um ihr Volk zu retten mit einer Zweckheirat, aber misslang, darauf schwor sie sich Rache. Eines Tages tötete sie ihren Ehemann hat er ihr Volk töten lassen noch in ihrer Hochzeitsnacht und sie missbraucht, geschlagen und vergewaltigt. Auf der Flucht vor den Verwandten des Ermordeten, traf sie auf ihre große und bis dahin einzige Liebe Râllion. Sie schworen sich den ewigen Bund der bei Elfen ein Leben lang anhält. Sie bekamen einen Sohn namens Fakôen und lebten glücklich, bis eines Tages Schergen eines Dämons sie schnappten. Ihr Geliebter wurde niedergemetzelt, ihr Sohn wurde enthauptet und sie selber wurde den verantwortlichen Dämon, für diese schrecklichen Taten, vor die Füsse geschmissen. Nur weil dieser eine Formel entdeckt hatte, welche ihn mächtiger machen konnte, mächtiger noch als den Höllenfürsten selbst. Er wollte Luzifer stürzen um sich selber auf den Höllenthron zu setzen. Dazu benötigte er eine rachedurstige Elfenmagierin, mit der er sich verschmelzen muss um damit Macht über beide Seiten nämlich gut und böse zu erlangen. Doch das Experiment verlief schief, er verschmolz mit der Lady, und starb, zumindest glaubte sie das. Doch dann brach er nach einigen Jahrhunderten aus ihr, zumindest versucht er es. Seit dem an kämpft nun die Lady um ihre unsterbliche Seele und versucht den Dämon nieder zu ringen. Daher liegt sie im Sterben oder zumindest in einem Koma ähnlichen Zustand, ist der innere Kampf wahrlich sehr schwer zu führen. Ist die Macht des alten Dämons groß und böse.

Myrrima reißt sich von ihrer Schwester los und rennt auf das Bett zu. Sie schlägt mit ihren kleinen Fäusten auf die Brust ihrer Mutter ein.
Warum bloss Mutter warum?
Ihre unnatürlichen blauen Augen strahlen heller auf, als sonst, dann umgibt ein gleißendes Licht das kleine Mädchen. Man vernimmt ein Röcheln Arombolosch hält sich sein Herz. Hysterisch kreischt Pardona auf.
Was passiert nur?
Dann verschwindet das Licht wieder, Arom liegt bewusstlos auf den Boden, Myrrima sackt auf dem Bett neben der Lady zusammen, und Pardona steht kurz ratlos und verwirrt da. Dann eilt sie zu Arom um zu gucken ob es ihn gut geht, sie kann seinen Puls fühlen. Sie atmet erleichtert aus, vergass sie beinahe das Atmen. Schwerfällig erhebt sich Arom dann, keuchend. Pardona rennt zu Myrrima und tätschelt ihr über das schwarze Haare. Es wirkt als ob die Kleine schläft. Kurz sieht sie zu ihrer Mutter und ihr Herz bleibt beinahe stehen. Arom bemerkt Pardonas Blick und folgt ihm dann, auch er sieht erstaunt aus. Die Lady hat ihre Augen geöffnet und betrachtet schweigend mit ihren giftgrünen Augen das Geschehen um sie herum. Beim näherer Betrachtung hat sich die Lady wahrlich verändert. Ihre feuerrote Mähne ist abgefallen wie Laub welches der Herbstwind den Bäumen nimmt. Ihre Haut ist wachsartig, bleich und eingefallen. Sie wirkt wie eine Magersüchtige kurz bevor sie stirbt, einem Skelett ähnlich. Ihre Augen blicken sich verwirrt um, dass einzige was sie sagt ist....

Wie lange war ich weg?

Ihre Stimme ein krächzen ist. Ja wahrlich in diesem Moment erinnert garnichts mehr an die alte Lady wie sie einst war. So verändert hat sie sich durch den Kampf mit dem Dämonen in ihrem Inneren, sie trug den Sieg davon doch um welchen preis?
  Top
"Autor"  
Nutzer: angelofchaos
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 17.06.2001
Anzahl Nachrichten: 1223

geschrieben am: 15.02.2003    um 01:57 Uhr   
(welcome back *knuddels*)
  Top
"Autor"  
Nutzer: Pardona
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 17.08.2005
Anzahl Nachrichten: 13

geschrieben am: 15.02.2003    um 18:49 Uhr   
Sie betrachtet ihre Mutter weiterhin erschrocken.
Du warst sehr lange fort länger als 6 Moante. Es hat sich vieles hier verändert.
Ihre Stimme wie eh und je so hoch und hell welche einem Engel gleicht. Und doch wirkt ihre Stimme ein wenig belegt ist sie erstaunt und erfreut zugleich.
Mutter ach Mutter.
Sie fällt auf die Knie und legt ihren Kopf auf die Brust ihrer Mutter.
Endlich bist du wieder hier, du hast gesiegt. Das ist das einzige was zählt.
Sie schluchzt auf und lässt ihren goldenen Tränenfluss freien Lauf. Sie legt eine Hand auf Myrrimas Kopf und lächelt weinend vor Glück als sie ihre Mutter dann wieder aus ihren goldgesprenkelten Augen betrachtet.
  Top
"Autor"  
Nutzer: LadyDeWinther
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 21.05.2001
Anzahl Nachrichten: 194

geschrieben am: 16.02.2003    um 14:13 Uhr   
Sie betrachtet Pardona, Myrrima und anschließend Arom lange und eindringlich. Dann erhebt sie sich, und lächelt leicht, wirkt dieses aber eher auf ihren Gesicht wie ein grinsender Tod, so bleich und ausgemergelt sieht sie aus.Sie setzt sich zurecht auf dem Bett und sagt leise, fällt ihr das Sprechen doch wahrlich schwer.
Ich war zu lange fort. Doch wird sich jetzt einiges ändern.
Sie tätschelt den kopf von Pardona und ihrer jüngsten Tochter. Ihre giftgrünen Augen strahlen heller als sonst, sie wirken so lebendig wie sie es einst war.
Arom helfe mir bitte auf ich fühle mich noch ein wenig schwach. Pardona besorg mir bitte ein Messer oder am besten noch ein Klapprasiermesser.
Sie legt die Arme um Aroms Schulter und hebt sich aus dem Bett, sie zwinkert dabei Myrrima zu. Dann schwingt sie erst das eine und dann das andere Bein über die bettkante und versucht sich hinzustellen. Sicher wäre sie gefallen hätte sie sich nicht in Aroms starken Armen befunden.
Ich muss zu dem Spiegel dort.
Sie sieht Arom bittend an und bewegt sich wackelig mit seiner Hilfe zu dem Spiegel an der Wand. Als sie davor steht erschrickt sie leicht, dann werden ihre Gesichtszüge ernst.
Es hat sch wirklich einiges verändert. Pardona beeile dich.
Sie nimmt das Rasiermesser, und tunkt es in die Wasserschale die auf der Commode steht. Dann legt sie es erst einmal zur Seite. Sie reibt ein Stück Seife in ihrer Hand und schäumt sich damit ihre restlichen Haare ein. Danach erst nimmt sie das Messer wieder auf und beginnt sich langsam den Kopf zu rasieren, sind ihre feuerroten Haare fast verschwunden oder hängen einzelnd in Strähne hinunter. Sie schwankt immer wieder gefährlich doch dadurch das Arom sie hält steht sie relativ aufrecht ohne das sie hinfallen kann. Bald darauf ist sie mit ihrer Arbeit fertig, und sie trocknet sich nuun die Glatze trocken, dabei fällt sie auf die Kniee, gaben diese nach.
Arom..
Ein Flüstern dann fällt sie in Ohnmacht.
  Top
"Autor"  
Nutzer: .Viala.
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 09.10.2001
Anzahl Nachrichten: 94

geschrieben am: 16.02.2003    um 17:54 Uhr   
(hm... darf ich mama zu dir sagen? g willkommen zurück)
  Top
"Autor"  
Nutzer: Sica.P.
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 06.10.2001
Anzahl Nachrichten: 290

geschrieben am: 17.02.2003    um 18:57 Uhr   
Klirrende Kälte in einer Ebene voller Schwärze und Finsternis. Ein erschreckender Turm, allein, kalt, verkommen. Seine schiefe Zinnen ragen grausam und düster in die unüberwindbaren Schatten. Ein dichter, schier undurchdringlicher Nebel liegt über den Wellen. Einige Fenster des grotesken Turms sind beleuchten und ragen wie glubschende Augen in die Dunkelheit der Welt, starrend und kalt wie ekliges Getier. Schreie durchqueren die ewige Nacht der Wellen der Finsternis, Schreie der gequälten Seelen. Geschäftige Monster, uralte Dämonen, gerissene Schwarzmagier und verworrene Untote treiben sich in hohen Gängen umher, in welchen jeder Schritt wie ein furchtbares Echo von den Wänden hallt. Fackeln und Kerzen werfen ein unwirkliches Licht auf die schwarzen gotischen Flure mit den meterhohen Säulen und Bögen, welche einem Gerippe nicht unähnlich sind und einen Busen für allerlei Ungeziefer bildet. Der Turm scheint in dem Unleben seiner Bewohner geradezu auf zu blühen, eine Veränderung steht anscheinend wieder bevor. Doch in einem unbeleuchteten Zimmer ist es wieder ruhig. Dort steht die Dämonin, gehüllt in ein mitternachtblaues Kleid an einem der drei Meter hohen Fenster. Die toten Augen starren in die düstere Welt vor diesen hinaus, unfähig sich zu bewegen, unfähig ein Gefühl zu zeigen.

Jemand ist erwacht. Sie ist mächtiger denn je...

ihre Stimme ist nur ein unauffälliges Flüstern in der eisigen Nacht. Die Geräusche des Turmes verschlucken ihre Worte zu gleich, auf dass sie nie wieder ertönen werden, an diesem Ort der Verdammnis...
Geändert am 17.02.2003 um 19:11 Uhr von Sica.P.
  Top