Auf den Beitrag: (ID: 20163) sind "17" Antworten eingegangen (Gelesen: 504 Mal).
"Autor"

Mondglimmen

Nutzer: Yue
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 22.04.2004
Anzahl Nachrichten: 10

geschrieben am: 20.02.2003    um 22:32 Uhr   
In den Tiefen der schwarzen Wälder mag jener Reisender,welcher aus welchem Grunde auch immer dieses Weges gekommen sein mag,kaum einen Ton vernehmen,außer dem leisen,stetigen Windesrauschen,welcher durch die Wipfel der noch kahlen Bäume zieht.Der Himmel in dieser Nacht ist unverhofft klar,sodaß es ein leichtes ist,beinahe jeden erdenklichen Stern ausmachen zu können und auch der Mond steht groß und ruhig in seiner vollendeten Ewigkeit an seinem Platze.Während eure Blicke noch auf eben jenen gerichtet waren nehmt ihr ein Funkeln aus dem Augenwinkel wahr,klein und schier unbedeutend glimmt es zwischen den teils kahlen Büschen hervor.Insofern ihr jenem folgen solltet,tretet ihr alsbald an einen kleinen Hügel,auf dessen Spitze recht schnell eine Ruine auszumachen ist...Anhand der Bauweise mag wohl für ein geübtes Auge zu erkennen sein,denn es sich hier um die Überreste eines Tempels handeln muss...einige Säulen ragen wie aus dem Boden gewachsen ,weiß schimmernd im lichte des mondes gen Himmel.Das,was wohl einmal das Hauptgebäude gewesen sein muß ist überwuchert von Ranken.Dornig..und,in dieser jahreszeit üblich,kahl strecken sie sich über den runden ,torlosen Eingang.Schnell ist klar,daß das Glitzern aus dem Inneren des ehemaligen Tempels gekommen war
  Top
"Autor"  
Nutzer: Zerzabha
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 14.07.2002
Anzahl Nachrichten: 129

geschrieben am: 20.02.2003    um 22:38 Uhr   
Langsam schleicht sie durch die Schatten lautlos wie ein fallendes Blatt von einem Herbstbaume, auf die Ruine zu. Sah sie in der Finsternis das Glimmen, sieht sie mehr im Dunkeln als sonst wer, sind in ihren Augen Graue wie auch Schwarze Farben facettenreich ja bunt möge ein Kind diese bezeichnen. Sie hasst alte Ruinen besonders von den alten Göttern, aber doch weckte dieses etwas was ein weing leuchtet ihre Interesse. Immer weiter nähert sie sich dem Ding. Nur ihre feuerroten Augen lodern auf, sonst ist kann man nichts von ihr ausmachen, ist sie ein Schatten in den Schatten. Sie steht nun vor der Ruine und betrachtet schweigend das Glimmen.
  Top
"Autor"  
Nutzer: Yue
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 22.04.2004
Anzahl Nachrichten: 10

geschrieben am: 20.02.2003    um 22:47 Uhr   
Das innere des Tempels ist riesig...die steinblöcke,welche wohl einmal das dach gebildet haben mussten liegen nun quer verstreut auf dem marmornen Boden und erlauben,von der türe aus,kaum einen blick hindurch zu dem ende...auch die steinblöcke sind überwuchert von grauen dornenranken und zwischen den bodenplatten ist gras zu sehen,welches sich seinen weg durch den stein gesucht hatte...nur ein sehr gutes auge macht das glitzern hinter zwei großen steinblöcken aus
  Top
"Autor"  
Nutzer: Zerzabha
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 14.07.2002
Anzahl Nachrichten: 129

geschrieben am: 21.02.2003    um 01:29 Uhr   
Ihre Augen funkeln auf, als sie das Glitzern sieht welches hinter den Steinen verbrigt. Langsam geht sie darauf zu. Die Schatten um ihre Gestalt winden sich immer enger um sie, wie züngelndes Feuer welches in einem Lagerfeuer sich um das Holz windet. Ihre Augen flackern auf, Raubtierartig sieht sie sich um, während sie sich vorsichtig dem Fremden sich nähert.
  Top
"Autor"  
Nutzer: Yue
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 22.04.2004
Anzahl Nachrichten: 10

geschrieben am: 21.02.2003    um 12:20 Uhr   
mit jedem schritt scheinen die dornigen zweige mehr und mehr ihre knorrigen arme,den weg versperrend,vorrecken zu wollen,auch wenn keine ausmachbare bewegung in ihnen sei und der wind fegt einmal aufgebracht über das kahle dach der ruine.Auf dem boden,kurz bevor das glitzern erreicht werden kann sind runen zu sehen,welche wohl einmal einen antimagieschirm herbeigerufen hatten,doch ist diese wirkung wohl vor nicht allzu langer zeit zusammengebrochen.Leise..kaum vernehmbar ist das pochen eines herzens zu hören aus der richtung aus der auch immernoch jenes kleine,verlockende licht zu sehen ist.Was auch immer jenes verursacht ist unter einem felsen vergraben und wird nun sichtbar.Ein Ei...mindestens mannshoch und von der farbe mitternächtlich blau,das licht des mondes reflektierend wirkt es beinahe wie ein riesiger diamant,so schimmert die beinahe schwarze schale doch in vielen erdenklichen farben
  Top
"Autor"  
Nutzer: Zerzabha
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 14.07.2002
Anzahl Nachrichten: 129

geschrieben am: 22.02.2003    um 00:04 Uhr   
Ihre Augen sehen erstaunt auf das mannshohe Ei. Sie mustert es eingehend, und ein Kräuseln ist auf ihrer blassen Stirn sichtbar. Sie knurrt leicht ist es wahrlich fremd. Sie ist vorsichtig, wie eine Raubkatze vor den endgültigen Sprung ihre Beute zu erschlagen. Sie nähert sich dem Ei noch ein wenig bleibt aber dann im Sicherheitsabstand da. Als sie das Herzschlagen spürt, welches anscheinend aus dem Ei kommt, verengt sie ihre lodernden feuerroten Augen leicht. Sie wartet dann ab was geschehen mag, aber dennoch auf der Hut.
  Top
"Autor"  
Nutzer: Yue
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 22.04.2004
Anzahl Nachrichten: 10

geschrieben am: 22.02.2003    um 00:17 Uhr   
kaum eine veränderung ist zu vernehmen außer eben jenem gleichmäßigen herzpochen...und in ihrem nähertreten vermag sie vielelicht einen bruchteil der wärme erahnen,welches wohl von der mitternächtlichen schale ausgehen mag...wie lange jenes hier wohl schon gelegen haben muss ist nciht siche.r..und ebenfalls ist unklar,ob überhaupt,ohne mithilfe zumindest,eine veränderung eintreten würde...doch erhält der tempel eine kaum merkbare veränderung...eine düstere undablehnende stimmung...als sei es seine aufgabe "besucher" aus sich herauszuhalten
  Top
"Autor"  
Nutzer: Zerzabha
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 14.07.2002
Anzahl Nachrichten: 129

geschrieben am: 22.02.2003    um 00:45 Uhr   
Nun siegt ihre Neugierde doch, und sie nähert sich dem Ei. Sie legt ihre Hand auf die Schale, heiß und kalt durchzieht es ihren Körper. Sie hält ihren Blick darauf gerichtet.
  Top
"Autor"  
Nutzer: Yue
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 22.04.2004
Anzahl Nachrichten: 10

geschrieben am: 22.02.2003    um 00:51 Uhr   
Deutlich spürt sie nun den herzschlag unter ihren fingern..welcher vielleicht für den bruchteil einiger sekunden etwas schneller zu werden schien...die wohlige wärme der eierschale vermischt sich mit dem unheilvollen raunen der ruinenwände.Die schale ist spiegelglatt und scheint wahrlich wie aus kristall gemeißelt und in wollendung geschliffen
  Top
"Autor"  
Nutzer: Zerzabha
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 14.07.2002
Anzahl Nachrichten: 129

geschrieben am: 22.02.2003    um 01:55 Uhr   
Sie streicht über die glatte Schale ja fast zärtlich. Ein Lächeln spiegelt sich auf ihren kalten Gesicht. 'Was mag bloss in diesem Ei sein?', sich fragt und die Wärme in sich aufnimmt. Sie streichelt das Ei weiterhin und wartet ab, pulsiert der Herzschlag unter ihrer Handfläche.
  Top
"Autor"  
Nutzer: Yue
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 22.04.2004
Anzahl Nachrichten: 10

geschrieben am: 22.02.2003    um 11:38 Uhr   
Nach langer zeit voll des wartens...beginnt eine veränderung....wohl nicht optisch....doch gleichwohl in der stimmung und in der magischen weise...jeder welcher magisch begabt sei,merkt gleichwohl,denn das innere des eis beginnt,die Magie aus der umgebung zu ziehen...wie ein kleiner strudel fließt sie ins innere des riesenhaften,schwärzlichen diamanten...Das Herzpochen wird kräftiger,doch nicht mehr schneller
  Top
"Autor"  
Nutzer: Zerzabha
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 14.07.2002
Anzahl Nachrichten: 129

geschrieben am: 22.02.2003    um 13:00 Uhr   
Sie lässt die Hand weiterhin auf der Schale, mag das Wesen dank ihrer Magie ruhig ein wenig an Kräften gelangen. Sie betrachtet dennoch vorsichtig das Ei. 'Was mag den da nur drin sein, wenn es so pulsiert unter meinen Händen, spüre ich doch den Herzschlag, so feste fast gleich shclagen mit meines.'sich denkt. Langsam geht zum um das Ei herum, tänzelnd. Mag es doch etwas beosnderes sein, sonst würde es nicht hier stehen. Spürt das die Magie aus dem Ort und ihr selber entzogen wird, dann nimmt sie die Hand von der Schale, und hüllt sich in ihre Schatten. Ihre feuerroten Augen lodern weiterhin auf, während sie das Ei beobachtet.
  Top
"Autor"  
Nutzer: Yue
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 22.04.2004
Anzahl Nachrichten: 10

geschrieben am: 22.02.2003    um 13:51 Uhr   
Und führwahr hatte das innenleben begonnen dessen herzschlag an den ihren anzupassen,so scheint in ihr doch,zumindest an diesem ort,das hauptmaß an energie zu sein.
Schon nach ein paar schritten um das ei herum,waren sie doch bisher davon verdeckt gewesen,sind skelette am boden auszumachen...teils zerquetscht von felsbrocken verströmen sie den geruch von altem tod.Einige halten noch immer halb zerfallene schriftrollen festumklammert in ihren knöchrigen händen,andere starren,auf dem rücken liegend einfach in den himmel..was genau ihre todesursache war,ist nciht festzustellen.
Glitzernder nebel sammelt sich um den schwärzlichen diament.....züngelt daran entlang um sich an dessen spitze in der luft zu verlieren
  Top
"Autor"  
Nutzer: Zerzabha
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 14.07.2002
Anzahl Nachrichten: 129

geschrieben am: 22.02.2003    um 14:08 Uhr   
Sie fühlt sich wohl umgeben von dem Tod, kennt sie Furcht nicht. Sie betrachtet die Knochen nur kurz ist ihre Aufmerksamkeit gänzlich auf das pulsierende Ei gerichtet, fast als schläge dieses sie in einem Bann.
  Top
"Autor"  
Nutzer: Yue
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 22.04.2004
Anzahl Nachrichten: 10

geschrieben am: 22.02.2003    um 14:21 Uhr   
Ein leises seuftzen dringt durch die toten und leeren hallen der ruine...und plötzlich wirkt die schale des eis weich,als man sehen kann wie sich zwei hände von innen dagegendrücken..kurz darauf auch ein gesicht.
  Top
"Autor"  
Nutzer: Zerzabha
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 14.07.2002
Anzahl Nachrichten: 129

geschrieben am: 22.02.2003    um 15:05 Uhr   
Sie geht vorsichtig ein paar Schritte rückwärts, von dem Ei fort, weiß sie ja nicht wie das Wesen auf sie reagiert gut oder böse. Die Schatten um ihre Gestalt winden sich immer enger um ihren Leib, ihr schwarzes kleid bildend welches jedes ihrer weiblichen Rundungen hervorstechen lässt. Dann leuchten ihre Augen auf, abwartend was für ein Wesen mit welcher Gesinnung aus dem Ei schlüpfen wird.
  Top
"Autor"  
Nutzer: Yue
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 22.04.2004
Anzahl Nachrichten: 10

geschrieben am: 24.02.2003    um 15:35 Uhr   
Unter stetigem stöhnen und ächtzen drücken sich die hände gegen die mittlerweile hautähnliche Eischale,lässt sie immer unförmiger werden und alsbald ihre runde form beinahe verlieren.
Nur eine kurze zeitlang ist wieder ruhe,bis die schatten am boden,welche durch pflanzen und steingebilde geworfen wurden,beginnen sich zu bewegen und schwarzem blute gleich ihren weg zum Ei zu machen und darin zu verschwinden scheinen.Und wieder ist eine zeitlang stille,doch kann man nun die ungefähren Umrisse des wesens erkennen und erscheint durchaus humanoider art.Es kniet am boden....den rücken so gekrümmt ,daß jener beinahe die knie berührt...schwer atmet es und beginnt immer mehr energie aus der umgebung zu ziehen
  Top
"Autor"  
Nutzer: Zerzabha
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 14.07.2002
Anzahl Nachrichten: 129

geschrieben am: 26.02.2003    um 23:02 Uhr   
Sie weicht ein Schritt zurück, möchte sie diesem fremden Wesen nicht ihre eigene Energie geben. So winden sich die Schatten enger um ihren Körper, als Schutz vor was auch immer. Kann dem Nichts entzogen werden.......
Ihre Augen sind auf das Spektakel gerichtet, wartet sie weiterhin ab was geschehen wird.
  Top