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geschrieben am: 26.02.2003 um 02:26 Uhr
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alleine sitzt er unter dem Baum auf der Lichtung, sein Oberkörper frei, spürt er nicht die Kälte die ihn umgibt! Bemerkt er auch nicht die Person die die Lichtung betritt! Fernab ist er mit seinen Gedanken! Sein Schwert umklammert sitzt er da! Plötzlich steht er auf! In fliessende Bewegungen übergehend bewegt sich sein Körper, im Einklang ist sein Körper mit dem Schwert! Lernte er einst diesen 'Tanz des Schwertes' von den Elben! Sollte er doch seelisches Gleichgewicht bringen! Immer fliessender werden seine Bewegungen, es scheint als würde sein Körper mit dem Schwert tanzen! Langsam löst sich sein Geist um Frei zu sein, um klar zu werden! Doch was waren das für Stimmen?
Dunkel ertönt es in seinem Geist : Ist es das, was du dir wünschtest? Ein Leben in Gefangenschaft, immer nur an Regeln gebunden, niemals frei sein? Sein Gesicht verkrampft sich! Eine helle Stimme ertönt : Es ist der Weg der dir vorbestimmt war, die Lehren die du lerntest und die liebtest, warum solltest du davon ablassen? Weiter bewegt sich sein körper rhythmisch zu einer nicht zu vernehmenden Melodie Falsch sind diese Lehren, was geben sie dir? Gefangenschaft! Sie nehmen euch euer Leben, euer Sein! Schweiss rinnt von seiner Stirn! Euer Leben sind die Lehren! Habt ihr nicht lange gut mit ihnen gelebt? Gaben sie euch nicht Erfüllung? Einen Sinn in diesem Leben, in dieser Welt? Schweiss rinnt seinen Körper herunter, angespannt ist er, sein Geist scheint zu zerbersten! Glaub mir, du wirst dien Leben geniessen, du wirst endlich wieder du selbst sein! Haben dir die letzten wochen nicht gefallen, als du dein leben ausgekostet hast? Nein! Habe ich nicht! lasst mich gehen! schreit er Nur Unheil und Sorge hat es mir gebracht dieses Leben! Alles zerstört hat es, was mir lieb war, an was ich glaubte! Immer noch fliessend seine Bewegungen, scheint er nun vollends in dem Tanz aufgegangen zu sein! Glaube an dich! lasse dich nicht fehlleiten! Einfacher ist es immer den dunklen Pfad zu gehen, zu gross sind die Verlockungen, zu einfach wäre dann das Leben! Kehre zurück, zu dem das dir Lieb und Heilig war! Lasse dich nicht fehlleiten! Nein! ich will nicht den dunklen Pfad gehen, will nicht dem verfallen was ich lange bekämpfte, dessen Wiedersacher ich für lange Zeit war! Bin ich es nicht immer noch? immer schneller werden seine Bewegungen, tränen rinnen aus seinen Augen, der innere Kampf an ihm zehrt! Komme zu mir! Ich werde dir den richtigen Weg weisen, der dir Erfüllung und Freude verheisst! Höre nicht was er sagt! denke zurück an das was du lerntest, und du wirst wissen das dies dein Weg ist, und schon immer war! Folge deinem Herzen, und du wirst die richtige Entscheidung treffen! Neeeiiiiin ertönt sein verzweifelter Schrei , und auf dem Höhepunkt des Tanzes bricht er zusammen, Tränen rinnen wie mächtige Flüsse seine Wangen herunter, sein Körper zittert und erbebt, wie in Qualen windet er sich Hin und Her! Sein Schwert fest umklammert, schaut er gen Himmel sein Mund weit geöffnet! Pechschwarz schiesst eine Kaskade von etwas Unwirklichem aus ihm heraus, bündelt sich zu einem schwarzen Schatten der machtvoll über ihm thront; ein Schrei ertönt, der allem auf der Lichtung Gänsehaut verursacht. Gebündelt steht es über ihm, versucht den Weg zurückzufinden wo es herkam Neeeeeiiiiiiin verhallt ein erneuter Schrei, der noch schreckensvoller Klingt, die Qualen zum Ausdruck bringt die er erleidet, sein Körper sich windet unter diesen Qualen .............. ein Getöse zerbricht die kurze Stille, lässt den Wald erbeben! Damit auch die Dunkelheit zerbricht, sich auflöst, verpufft! Ein kleiner Sonnenstrahl durch die Bäume seinen Weg findet, seinen Körper berührt, die Wärme seinen Geist berührt! Müde und ausgelaugt liegt er auf dem weichen Waldboden, kurz schaut er auf, vermeint er sie im hellen Leuchten der Lichtung zu erblicken : Nessaya ! |
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