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Ein neues Leben |
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geschrieben am: 04.03.2003 um 22:11 Uhr
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Ein unmenschlicher Schrei hallt über Berge, Täler, Ebenen... Vögel fliegen auf, die Tiere des Waldes sehen unruhig hin und her... die Einhörner heben ihre Köpfe, das Oberhaupt lässt ein Wiehern vernehmen, die Wölfe der weiten Ebenen heulen und die Bestien in der Finsternis der dunklen Ebenen erzittern. Das finstere Tal Urigon erbebt, die Nebel von Avalon verdichten sich für einen Moment.
Wenig später lichtet der Nebel sich wieder, eine Barke setzt leise am Ufer an und hinaus tritt eine Gestalt in eine schwarze Robe gehüllt. Die nackten Füße berühren den Sand, sie gehen den Weg hinauf zum Heiligtum der Göttin. Die Gestalt sinkt auf die Knie und ruft mit dunkler Stimme nach Vergebung für die Sünden.
Eine alte Priesterin widmet sich der Gestalt, deren Seele so Uralt wie die Welt ist, vielleicht noch älter.
Die Robe fällt und die Frau steigt in ein dampfendes Bad. Schließlich wird sie neu eingekleidet.
Ein braunes Kleid mit schwarzem Mieder verdecken nun den schlanken Körper. Das nachtschwarze Haar, das ihr bis zum Ellenbogen reicht wird zu einem Zopf gebunden. Die Stirn ziert ein silberner Reif, darunter schimmert kaum sehbar das Zeichen Avalons, der Halbmond. Die smaragdgrünen Augen lodern wie Feuer... Die Frau sieht sich im Wasser an, die alten Narben sind verschwunden, nichts aus den alten Tagen ist mehr zu erkennen. Dies ist nun nicht mehr Juniper von Urigon, das dunkle Wesen, welches in den Dunklen Ebenen das Licht der Welt erblickte. Dies ist nicht mehr Juniper Silentheart, Schwester des Junix, die in den Wäldern lebte. Dies ist nicht mehr Juniper von Talariél, Hauptmann der Armee des Naith Talarin.
Dies ist nun Juniper Wolfsherz. Tochter der Tewen, eine Halbelbe und Priesterin Avalons. Die Zeiten als Kriegerin sind Vergangenheit. Sie ist bereit, ein neues Leben anzufangen.
(/off)Ja meine Lieben. Da hab ich den Salat. Ich habe mal gesagt, dass ich nichts von Wiederbelebung halte. Aber zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich es nicht ausgehalten habe ohne meine liebe, streitsüchtige Juni. Ich hoffe, ihr könnt mir verzeihen!
Machts also gut. Bis dann, im Wald
dat auferstandene Juniperl Geändert am 04.03.2003 um 22:12 Uhr von *Juniper* |
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geschrieben am: 04.03.2003 um 23:14 Uhr
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hmpf
Und wiedermal kein Wort über mich. Wie auch immer ich freu mich das du wieder unter den Lebenden weilst. |
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geschrieben am: 04.03.2003 um 23:22 Uhr
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Es donnerte draussen und schwere Regentropfen prasselten hinab, in den Wald und auf den kleinen Tempel, als dessen Bewohnerin, die darinnen saß, urplötzlich den Kopf hob und erstarrte, als würde sie lauschen.
Schliesslich legte sich ein sanftes Lächeln auf die Lippen der jungen Frau und insgeheim war sie sehr glücklich darüber, daß eine ihr liebe und teure Seele den Weg zurück gefunden hatte. |
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geschrieben am: 05.03.2003 um 01:24 Uhr
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| ..willkommen daheim....verneigt sich lächelnd... |
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geschrieben am: 05.03.2003 um 08:28 Uhr
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Willkommen zurück Juni
Lieb winktz
Xele |
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geschrieben am: 05.03.2003 um 13:03 Uhr
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kinder, was müßt ihr eure chars auch immer ins reich der toten schicken wenn ihr aus dem wald geht (warum auch immer). wirklich von los kommt doch hier eh nie einer ;P
verflogt zur zeit grinsend das wieder auftauchen von so manchem "alten" wälder
der träumer grüßt
ps: freu mich dich wieder im wald zu sehn
[edit: ps halt] Geändert am 05.03.2003 um 13:05 Uhr von Raxay |
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geschrieben am: 05.03.2003 um 13:22 Uhr
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juniiiiiiiiiii *freu hüppertz* willkommen zurück  |
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geschrieben am: 05.03.2003 um 13:51 Uhr
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Oh Gojili!
Dich hab ich in meiner Freude ja total übersehen! *umknullz*
Also dies alles hätte ich ohne den lieben Gojita natürlich niemals geschafft! Ich danke dir von Herzen.
Er hat mich nämlich aus dem Totenreich zurück ins Leben gerufen! Isser nich nett?!
Achja und ich danke Eraxel für die Überschrift, da ich zurzeit etwas unkreativ bin!
Und Raxay: Ich geb dir vollkommen recht *grinsel*
dat Juniperl |
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geschrieben am: 05.03.2003 um 14:05 Uhr
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sei uns willkommen zurück im Reich der fantasie, magie im sagenumwobenen zauberwald
es ist wirklich schön mal wieder bekannte gesichter zu sehen.
ein riesiges Flügelrauschen hört man über den Wipfeln, für wenige Minuten verdunkelt ein grosser schatten mit rotgoldenen schwingen die sonne |
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geschrieben am: 05.03.2003 um 15:07 Uhr
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Sie schreckte kurz hoch in ihrem Zimmer. Die Hand aufs Herz gelegt. Sie spührte wie die Nebel sich zusammenzogen, wie Avalon für einen Moment bebte und seiner Herrin etwas mitteilen wollte. Nur ein wispern verlässt ihre Lippen
Juniper...
Und schon springt die kleine Frau aus dem Bett, kleidet sich flink an ohne acht auf Schönheit noch gewandheit zu zeigen. Gerade will sie sich umdrehen, den merlin rufen. Doch er steht schon dort, angekleidet als wäre es hellichter Tag gewesen, mit einem wissenden Lächeln auf den dünnen, altgewordenen Lippen als er die Hand nach Viviane's ausstreckt
Komm, Viviane ... Die Zeit hat sich erbarmt.
Ein Lächeln, wie das eines Kindes besiegt sich Vivianes Lippen und sie eilt auf Merlin zu.
Hinab dem Berg führt der Weg die beiden Gestalten. Viviane sieht aus wie ein Kind neben dem Merlin, der trotz seines Alters dennoch eine erstaunliche Größe beherrscht. Flink sind die nackten Füße, noch bemalt mit blauer Farbe vom letzten Beltaine Fest als sie sich ihren Weg hinab dem steilen Pfad finden, durch den Bergpass, zu der Statue der Göttin... zu Juniper. |
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geschrieben am: 05.03.2003 um 18:40 Uhr
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Nachdem sie das Bad genommen hat, kehrt die zurück zu der Statue der Göttin. Lautlos sinkt sie auf die Knie und vertieft sich mit niedergeschlagenen Augen in ein Gebet. Doch die nahenden Schritte der Hohenpriesterin und des Zauberers entgehen ihrem wachsamen Geist nicht. Als die beiden hinter ihr erscheinen, erhebt sie sich langsam. Ebenso langsam dreht sie sich um, doch als sie Viviane und Merlin erblickt, findet eine einzelne Träne den Weg aus ihren Augen, ihre Wange hinab, um schließlich auf dem Gras vor ihren nackten Füßen aufzukommen.
Wieder sinkt sie auf die Knie.
Verzeiht mir. |
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geschrieben am: 05.03.2003 um 19:25 Uhr
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Wie schon so oft legt der Merlin seine Hand auf die Schulter der ziehrlichen Frau und beide stehen dort, blicken lautlos auf die Gestalt Junipers bis diese sich umwendet und spricht.
Ein schmerzhafter Ausdruck findet in dem Gesicht der hohen Priesterin platz und sie führt als Geste dieses Schmerzes ihre finger zu Lippen, sich von dem Merlin lösend und auf Juniper zueeilend um sie in ihre Arme zu schliessen
Oh Kind, was soll ich dir verzeihen.
Die Zeit hat dich uns zurückgegeben, die Göttin, sie hat dir schon verziehen in dem sie die Nebel teilen lies.
Von Emotionen bestimmt ist die Stimme der Frau. Fest drückt sie die grössere und stösst sich leicht ab, sie an den Schultern haltend, liebevoll betrachtend
Nun bist du zurückgekehrt. |
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geschrieben am: 05.03.2003 um 19:30 Uhr
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Mit tränenfeuchten Augen schließt sie die zierliche Frau in die Arme. Ein lächeln ziert ihre feinen Züge.
Das bin ich. Und ich werde bei Euch bleiben. Die Waffen sollen mein Handeln nicht mehr bestimmen. |
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geschrieben am: 08.03.2003 um 15:10 Uhr
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Der Schrei hatte sie aufgeschreckt. War es möglich? Sie spürte die Präsenz ihrer alten Mentorin wieder. Doch sie war tot... wie konnte das sein?
Sie stieg in ihre lederne Uniform, nahm ihren Helm und suchte nach Fallan.
Der Hengst stand an den Klippen und sah nach Osten. Die Sternkinder standen in stummer Zwiesprache voreinander, bis sich die Elbenkriegerin auf den Rücken des Einhorns schwang und das Amulett ins Leben rief, welches sie in die Zeit der Insel Avalon bringen sollte.
...
Sie ritt durch die sumpfigen Ebenen, die das Land des kleinen Volkes darstellten. Langsam kam Nebel auf, sie erkannte einen großen See, auf dem, in Nebelschwaden der Kirchturm der Schwestern von Inis Witrin zu sehen war.
Sie sandte ihre Gedanken fort, jenseits der Nebel rief sie die Seele Junipers auf, sich zu zeigen. |
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