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Die Offenbarung des Johannes

Nutzer: Ilithiel
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geschrieben am: 29.06.2003    um 10:08 Uhr   
Die Offenbarung des Johannes. (Apk 6, 1-17)


1. Und ich sah, daß das Lamm der Siegel eines auftat und hörte der vier Tiere eines
sagen wie mit einer Donnerstimme: Komm!

2. Und ich sah, und siehe, ein weißes Pferd. Und der daraufsaß, hatte einen Bogen
und ihm ward gegeben eine Krone, und er zog aus sieghaft, und das er siegte.

3. Und da es das andere Siegel auftat, hörte ich das andere Tier sagen: Komm!

4. Und es ging heraus ein anderes Pferd, das war rot. Und dem, der daraufsaß, ward
gegeben, den Frieden zu nehmen von der Erde und da§ sie sich untereinander erwŸrgten
und ward ihm ein gro§es Schwert gegeben.

5. Und da es das dritte Siegel auftat, hörte ich das dritte Tier sagen: Komm!
Und ich sah, und siehe, ein schwarzes Pferd. Und der daraufsaß, hatte eine Waage in seiner Hand.

6. Und ich hörte eine Stimme unter den vier Tieren sagen: Ein Maß Weizen um einen Groschen
und drei Maß Gerste um einen Groschen; und dem Öl und Wein tu kein Leid!

7. Und da es das vierte Siegel auftat, hörte ich die Stimme des vierten Tiers sagen: Komm!

8. Und ich sah, und siehe, ein fahles Pferd. Und der daraufsaß, dessen Name hieß Tod, und die
Hölle folgte ihm nach. Und ihnen ward Macht gegeben, zu töten das vierte Teil auf der Erde
mit dem Schwert und Hunger und mit dem Tod und durch die Tiere auf Erden.

9. Und da es das fünfte Siegel auftat, sah ich unter dem Altar die Seelen derer, die erwürgt
waren um des Wortes Gottes willen und um des Zeugnisses willen, das sie hatten.

10. Und sie schrieen mit großer Stimme und sprachen: HERR, du Heiliger und Wahrhaftiger,
wie lange richtest du nicht und rächest unser Blut an denen, die auf der Erde wohnen?

11. Und ihnen wurde gegeben einem jeglichen ein weißes Kleid, und ward zu ihnen gesagt,
da§ sie ruhten noch eine kleine Zeit, bis da§ vollends dazukämen ihre Mitknechte und Brüder,
die auch sollten noch getötet werden gleich wie sie.

12. Und ich sah, daß es das sechste Siegel auftat, und siehe, da ward ein großes Erdbeben,
und die Sonne ward schwarz wie ein härener Sack, und der Mond ward wie Blut.

13. Und die Sterne des Himmels fielen auf die Erde, gleichwie ein Feigenbaum seine Feigen
abwirft, wenn er von großem Wind bewegt wird.

14. Und der Himmel entwich wie ein zusammengerolltes Buch und alle Berge und Inseln
wurden bewegt aus ihren Örtern.

15. Und die Könige auf Erden und die Großen und die Reichen und die Hauptleute und die Gewaltigen
und alle Knechte und alle Freien verbargen sich in den Klüften und Felsen an den Bergen

16. und sprachen zu den Bergen und Felsen: Fallt über uns und verbergt uns vor dem Angesichte
des, der auf dem Stuhl sitzt, und vor dem Zorn des Lammes!

17. Denn es ist gekommen der große Tag seines Zorns, und wer kann bestehen?
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Nutzer: Noxiel
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geschrieben am: 29.06.2003    um 11:03 Uhr   
Weissagung der Wala

Die Alte sah östlich im Eisenwalde
Und fütterte dort die Brut des Fenrir.
Der Schlimmsten Einer Aus diesem Geschlechte
Vermummt sich zum Scheusal Als Mondbeschatter.

Ihn sättigt das Mark Entseelter Menschen,
Er rötet mit Blut Den Ratsaal der Götter.
Die Sonne wird schwarz in Kommenden Sommern,
Es wirbeln alle Wetter. Wißt ihr's zu deuten?

Am Hügel saß, die Harfe schlagend,
Der Behüter der Riesen Als heiterer Adler.
Über ihm ruft im Rabenwalde
der hellrote Hahn, Fialar geheißen.

Gellend kräht Bei den Göttern Goldkamm
Und weckt aus dem Schlafe Walvaters Schlachtvolk
Unter der Erde Kräht ein andrer,
Der rußbraune Hahn im Reiche der Hehl.

Furchtbar heult Vor der Felsenhöhle
Der Höllenhund. Die Bande bersten,
Der Wolf entwischt Und sucht das Weite.
Viel bewußt is der Weisen. Von fern gewahr' ich
Des Daseins Verdämmerung, der Götter Verderben.

Einer Mutter Kinder Morden sich kämpfend,
Nichts mehr wiegt Nächste Verwandtschaft.
Die Welt wird böse, Buhlschaft wuchert;
Der Zeit Gebieter sind Beil und Schwert,
Schilde zerschellen Ihr einzig Geschäft.
Windzeit, Wolfszeit Eröffnen den Weltsturz,
Mitleidslos mordet Der Mensch den Menschen.

Die Mimunge spielen, Der Mittbaum lodert,
Gellend ertönt des Thorwarts Tuba;
Laut bläst Heimdall, Sein Horn erhebend;
Mit Mimirs Haupte Spricht murmelnd Odin.

Der böse Loki, ist ledig der Bande;
Angstvoll stöhnet Die uralte Esche.
Noch steht ihr Stamm - Bald wankt, bald stürzt er;
Alle Wesen zittern Und ziehn den Helweg
Wenn ihr Surtur verschlingt Mit sengender Glut.

Vom östlichen Rande Heran gesegelt
Kommt Hrym im Schiffe den Schild erhebend,
Von den wütenden Schlägen Der riesigen Schlange,
Die den Erdkreis umwindet, Branden die Wogen.
Der Adler faucht Und zerfetzt die Leichen
Mit fahlem Schnabel; Entfesselt naht sich
Das aus Fingernägeln Gefügte Fahrzeug.

Auf dem Kiele kommt Über See von Süden
Muspels Geleit, und Loki steuert;
Beim Wolfe ist des Wütrichs Ganze Verwandtschaft.
vor der Schar, ihr verbunden, Geht Byleists Bruder.

[...]
Mit flackerndern Flammen Kommt Surtur von Süden,
In der Sonne funkelt Des Furchtbaren Schwert
Gebirge zerbersten, Bergweiber stürzen;
Hinunter ins Nachtreich, Müssen die Menschen.
Und in Hälften zerreißt Das Rund des Himmel.


Da es ja anscheinend um den Weltuntergang geht, habe ich mal die Weisagung der Wala hier herein geschrieben in der es auch um die Ragnarök geht.


Geändert am 29.06.2003 um 11:04 Uhr von Noxiel
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Nutzer: Ilithiel
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geschrieben am: 29.06.2003    um 13:07 Uhr   
Dankt mal schön dem Noxiel wenn du oder der Rest hier noch so Weißsagungen in dieser Richtung kennen immer her damit

Knuddelz alle mal
eure Ilithiel
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Nutzer: OrakelDesLichts
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geschrieben am: 03.07.2003    um 08:28 Uhr   
Also Weißsagungen aus RPG Bereichen sind auch gemeint schreibt aber bitte das system oder Buch dazu oder ob es aus einem eigenen ist.

dankt nochmal recht schön
eure Ilithiel
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Nutzer: Rascall
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geschrieben am: 03.07.2003    um 14:59 Uhr   
Die Prophezeiungen des Phönix

Phönix nahm mich.
Trug mich in seinen Klauen.
Hoch über die Welt.
So das ich jenseits des Morgen schauen konnte.
Und ich sah.
Ich sah die Zukunft.
Ich sah die Ausrottung unserer art.Gejagt über die Jagd hinaus, tot über den Tod hinaus, bis auf den letzten. Da waren keine Kinder mehr, keine Enkel, keine Väter, keine Mütter. Dies war das erste Zeichen, da mir Phönix zeigte , was die Kinder der Weberin, die Menschen, uns Garou antun werden.

Ich sah.
Ich sah die Zukunft.
Ich sah die Kinder der Weberin gebären. Eine große Menschenflut erhob sich. Mehr und mehr von ihnen sah ich, bis Gaia ächzte, weil sie sie alle zu tragen hatte. Ihre Häuser quollen über, ihre Harken schändeten, ihre Hände krallten sich in die trockene Erde, versuchten, sich von ihr zu nähren. Das war das zweite zeichen der letzten Tage, als mir Phönix zeigte, wie die Menschen handeln sollten.

Wieder sah ich.
Ich sah das dritte Zeichen.
So viele, so viele Kinder. So viele Menschen. Und sie vielen übereinader her, jeder gegen jeden, und der Wyrm gebar Verderbnis und schlug ein jeden mit einem gerechten Maß. Und ich sah das seltsame Feuer, das keines Herren Knecht war, jenen großen Pilz, der sich über die Wildnis erhob und den Tod brachte, wo immer er in jenem finsteren, kalten Land erstrahlte. Und ich hörte die Todesqual der See, als Sie klagte, da ein trunkener Narr einen See schwarzen Todes in sie ergossen hatte.
In Abscheu wandte ich meinen Kopf ab, doch ich konnte nicht anders, als erneut hinzusehen.

Dann sah ich das vierte Zeichen.
Der Wyrm ward mächtig, seine Schwingen brachten die Winde des Zerfalls. Er verbreitete seine Krankheiten, und sie waren schrecklich. Die Herde ward befallen mit seuchen des Kopfes und des Blutes. Entstellte Kinder wurden geboren. Tiere siechten dahin, und es gab keinen der sie zu heilen vermochte. In diesen Tagen konnten selbst die Kinder Gaias den lähmenden Klauen des Siechtum brindenden Todesvogels nicht entfliehen.

Mit Tränen in den Augen schaute ich wieder hin und Phönix zeigte mir das fünfte Zeichen.
Ich sah andere Pilzwolken , die sich wie Todesspeere in den schönen , reinen Himmel erhoben, ihn durchbohrten, so das Vater Sonne Gaia brennen und versengen konnte. Luft ward heiß; selbst in der Finsternis des winters war sie warm. Die Pflanzen welkten in der Sonne. Ein Schrei de Schmerzes und der Krankheit erhob sich aus den sterbenden Wäldern; wie ein Wesen vergossen unsere Verwandten Tränen der Klage.

Dann, als zerrisse ein Schleier offenbarte sich mir das sechste Zeichen.
In diesen Letzten Tagen bebte Gaia vor Zorn. Feuer quillt aus den Tiefen empor. Asche verdunkelt den Himmel. Der Wyrm lauert in der Finsternis unter dem verhangenem Firmament... und bäumt sich auf um zuzuschlagen. Die Alten sind fort; die wächter der Pfade und Kreuzwege sind am Ende. In den letzten Tagen wird sich das sechste Zeichen in den Rudeln zeigen, die sich bilden. Jedes Rudel wird eine Queste haben, eine heilige Reise, die es zu unternehmen hat. Dies ist der Wille Gaias.
Und ich sah den Himmel sich verfinstern, und der Mond war wie Blut.
Und ich erhaschte das siebte Zeichen, ohne das ich es in seiner Gänze hätte schauen können. Doch seine Hitze spürte ich.
Die Apokalypse. Die letzten Tage der Welt. Die Sonne verschlang den Mond, und er brannte in ihrem Bauch. Unheilige Feuer regneten herab, verbrannten uns alle, entstelten uns und ließen uns Blut spucken. Der Wyrm offenbarte sich in Türmen, Flüssen, Luft und Land, und überall liessen seine Kinder ihrem Zorn freien Lauf, verschlangen und vernichteten alle Arten und riefen Flüche aller Art auf sie herab. Und die herde floh verängstigt. Und die Dunklen, die kinder des Wyrm, krochen aus ihren Höhlen und wandelten bei Tage auf den Straßen.
Ob dieses Anblicks wandte ich den Kopf ab und Phönix sprach zu mir: "Es wird kommen, wie es kommen muß".
Dann verließ mich Phönix.
Nun kann ich nicht träumen. Ich kann nur an alle einzelheiten der Zeichen erinnern. Dies sind die letzten Tage. Möge uns Gaia gnädig sein.

(Werwolf: Die Apokalypse)
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