Auf den Beitrag: (ID: 20271) sind "21" Antworten eingegangen (Gelesen: 1361 Mal).
"Autor"

Missionierung

Nutzer: Pater_Duras
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 21.06.2003
Anzahl Nachrichten: 36

geschrieben am: 05.07.2003    um 20:36 Uhr   
zielgerichtet geht er, ein schon etwas älterer Mann, die grauen Haare zu einer Tonsur, mit schnellen Schritten, zu einem kleinen Felsen mitten auf der Lichtung. Bekleidet ist er mit einer grauen Kutte - an der Taille durch eine dunkelbraune Kordel zusammengehalten -, die aus einem grobem und schwerem Stoff besteht. Die Rechte umklammert fest einen ihn um eine Kopflänge überragenden Stab, an dessen Ende ein Kreuz durch einen kleineren Querbalken symbolisiert wird. Er steigt auf den kleinen Felsen, um diesen als Podest zu benutzen und erhebt dann laut seine Stimme

Wesen des Waldes, hört mich an!
Stellvertretend für Gott spreche ich, Pater Duras, zu Euch!
Denn Gott will es, daß auch ihr auf den rechten Pfad der Tugend geführt werdet, damit eure Seele gerettet wird.
Lange genug herrschte Luzifer und seine Stellvertreter auf dieser Lichtung. Doch von nun an wird das Licht die Dunkelheit verdrängen. Denn ich wurde zu euch geschickt, um euch das Wort Gottes zu verkünden, das Wort, das euer Leben ewig werden läßt und euch den Weg in das himmlische Paradies weisen wird.
Doch hütet euch davor, weiterhin den lasterhaften Pfad zu gehen, den Pfad der Dunkelheit und der teuflischen Versuchung. Er endet im nichts oder in der grausamen Hölle, wo ewige Feuer lodern und euch die schlimmsten Qualen bereiten werden.
Ihr anderen, die bereit seid, euch Christen zu nennen: Habt keine Angst, fürchtet euch nicht! Denn Gott vergibt euch Sündern, wenn ihr euch zu ihm bekennt und nach seinen Geboten zu Leben und lieben bereit seid! Denn Jesus, Gottes Sohn, starb auch für euch am Kreuze.
So kommt zu mir und all eure Qualen, all eure Trauer haben ein Ende. Im Glauben werdet ihr Trost finden. Laßt euch und all eure Kinder von mir taufen und ihr habt den ersten Schritt für euer und das eurer Kinder Seelenheil getan!
Von nun an, ihr Wesen, werde ich - so Gott will - hier bei euch weilen, um euch den wahren Weg des Heils zu lehren!
Scheut euch nicht, von selbst meine Klause aufzusuchen, die nur 3 Stunden von dieser Lichtung entfernt ist. Dort finden auch von nun an die Gottesdienste statt, um Gott zu lobpreisen und ihn um Schutz zu bitten.
Cum Deus, ihr Wesen!

  Top
"Autor"  
Nutzer: Pater_Duras
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 21.06.2003
Anzahl Nachrichten: 36

geschrieben am: 05.07.2003    um 20:37 Uhr   
In dieser Weise beendet er seine kurze Rede, die gut auch als Predigt anzusehen wäre. Nach all den Jahren weiß er doch, daß das einfache Volk nicht nur mit guten Worten zu überzeugen ist, sondern daß mit Furcht oft mehr erreicht werden kann. Und im Grunde genommen wäre es auch egal, warum sie sich Christen nennen, ob aus Furcht oder aus ehrlicher Überzeugung. Schließlich ging es um ihr Seelenheil und um den christlichen Glauben zu mehren. Früher oder später würden sie schon verstehen, wenn erst eine Kirche in diesen Gefielden stehen würde. Doch eine Kirche zu erbauen, bedarf vieler Hände und vieler Gläubiger. Es würde daher erst noch nötig sein, sich eine gläubige Anhängerschaft zu verschaffen, als Fundament seines Vorhabens.
So hoffte er, daß seine Rede wie ein Lauffeuer umgehen wird und sich einige, ob nun schon Christen oder Interressierte, früher oder später bei ihm einfinden werden.
Vor allem Weiber mit ihren kleinen Kindern erwiesen sich bisher immer empfänglich für solcher Reden, wohl aus Angst um das Wohl ihres Kindes als auch vom „Wort der Liebe“ überzeugt. Und wo das Weib ist, ist auch der Mann nicht weit....
So hofft er das beste, auch wenn ihm bisher sehr zwiespältig entgegengetreten wurde ...Ehrfurcht....Neugierde...latenter Haß....offene Feindschaft...



Geändert am 05.07.2003 um 20:38 Uhr von Pater_Duras

Geändert am 05.07.2003 um 20:39 Uhr von Pater_Duras
  Top
"Autor"  
Nutzer: Gast_Höllenstern
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.08.2002
Anzahl Nachrichten: 139

geschrieben am: 05.07.2003    um 20:56 Uhr   

Es kam so, daß Höllenstern, die einmal mehr nicht richtig zugehört hatte, nur die Wortfetzen mitbekam, die aus "Hölle" und "grausam" bestanden.

Das veranlaßte sie zu großer Grübelei, was wiederum in einer natürlichen Angst vor dem Pater gipfelte. Höllenstern war nichts als ein Mensch, und ihr Glaube war stark. Stark genug, um in die Realität zu greifen. Was aber selbst ihr verschleiert blieb, war die Antwort auf die Frage, woran zu glauben sie eigentlich begehrte...

  Top
"Autor"  
Nutzer: Deirdre
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 168

geschrieben am: 06.07.2003    um 04:06 Uhr   
*vom Rande der Lichtung aus hört sie sich das Geplärr an*
Der gibt wohl nie Ruhe...
Also wenn das was der Priester dort verheißt der Himmel ist ziehe ich die Hölle deutlich vor. Schon um mich nicht vor der Zeit zu tode zu langweilen in dem was der so Paradies schimpft...
*an niemand speziellen gerichtet spricht sie die Worte vor sich hin, lediglich ihren Gedanken Ausdruck schenkend*
  Top
"Autor"  
Nutzer: gareth
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 08.10.2001
Anzahl Nachrichten: 60

geschrieben am: 06.07.2003    um 17:39 Uhr   
*auch er steht in einem sicheren Abstand zu dem Mönch, und äugt teilweise belustigt, teilweise verärgert über dessen Rede zu diesem*

Man sollte den Kerl davonjagen! Überall verbreiten sie nun schon ihre Märchen...

*murmelt er laut, aber scheinbar nur zu sich...dann blickt er zu den andren Wesen, die um ihn herum stehen, ob die Predigt des Pfaffen bei diesen verfängt...*
  Top
"Autor"  
Nutzer: Dyonisa
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 10.02.2001
Anzahl Nachrichten: 348

geschrieben am: 06.07.2003    um 17:52 Uhr   
teils belustigt, teils auch skeptisch, steht die junge Frau unweit des Paters. Sowohl Neugierde spiegelt sich auf ihren Zügen, als auch Nachdenklichkeit darüber, was die Rede für Konsequenzen tragen mag- für das Leben im Wald, die Wesen, letztendlich auch für sie. Gerade bei den Worten, die sich auf den Teufel und die Dunkelheit beziehen, spiegelt sich eine echte Belustigung auf den klaren Zügen wieder "Na das soll er mal abends auf der Hauptlichtung erzählen..." gleichzeitig aber wird ihre Miene wieder ernster, flüchtig erinnert sie sich an ganz andere Geschichten.. Geschichten, die nur noch im Flüsterton erzählt wurden und von Scheiterhaufen, von gellenden Schreien und namenloser Angst sprachen, und wohl aus jener Zeit stammten, da Hungersnot und Krankheit durch die Lande zogen.
Einen Schritt weicht sie zurück
"Das ist nichts für uns..." murmelt sie leise, wie zu sich selbst. Noch immer scheint sie sich um jene Worte Gedanken zu machen, als sie sich abwendet.
  Top
"Autor"  
Nutzer: Pater_Duras
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 21.06.2003
Anzahl Nachrichten: 36

geschrieben am: 06.07.2003    um 22:51 Uhr   
Kaum hatte er seine Rede beendet, blickt er in die Runde der umherstehenden Wesen...die meisten von ihnen blickten ihn eher desinteressiert ja mißtrauisch an, denn begeistert. Zunächst fällt sein Blick auf Deirdre, dann auf Gareth, und schließlich auf die junge Frau (Dyonisa), die sich aber umzudrehen begann....so erhob er nocheinmal seine Stimme, in die Richtung dieser.

Ihr da...warum wendet ihr euch ab? Wollt ihr Gott, dem Allmächtigen, der diese Welt und seine Wesen erschaffen hat, wollt ihr ihm den Rücken kehren? Wollt ihr dem Teufel eure Seele überlassen und euren Nachgeborenen das ewige Leben verwehren? Bedenkt es gut! Denn so allmächtig und ewig wie die Liebe Gottes ist, so allmächtig wird seine Rache sein und seine Strafe für diejenigen, die sich nicht zu ihm bekennen und ihre Sünden nicht berreuen! Doch kommt zu mir und ihr werdet die Güte unseres Gottes kennenlernen!

Anschließend fällt sein Blick wieder zurück auf Gareth

Und ihr? Ihr seht mir mehr aus wie ein heidnischer Krieger, als ein Christ! Wie oft habt ihr getötet und gehurt, und euch über Gottes Gebote hinweggesetzt? Dabei sagt uns Gott: Du sollst nicht Töten! Und: Du sollst nicht nach der Frau deines Nächsten verlangen!
Wenn ihr je in den Himmel wollt, und das Paradies eures Schöpfers bertreten wollt, dann tuet Buße für eure üblen Schandtaten oder ihr werden in der Hölle schmoren.
Ich kann euch die Beichte abnehmen, euch von eurer Last befreien, aber nur wenn ihr euch Christ zu nennen bereit seid!

Zur Unterstützung seine Worte hebt er mehrmals seinen Stab mit dem Kreuz und auch mit der Linken untermalt er seine Worte, in dem er abwechelnd zum Himmel (wenn er von Gott spricht) und auf die Erde zeigt (wenn er vom Teufel oder der Hölle spricht).
Dann schweigt er wieder, damit die Wesen Zeit hatten, seine Worte zu verdauen und läßt gleichzeitig seinen Blick schweifen.

  Top
"Autor"  
Nutzer: Deirdre
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 168

geschrieben am: 07.07.2003    um 00:56 Uhr   
Eure Kirche hat vergessen daß der Tod und das Leben eins sind, Priester
*erklingt ihre klare, tragende Stimme*
Was ihr Hurerei nennt wurde dazu erst unter der Knute eurer Leute. Erst bei ihnen wurde aus dem Annehmen des Göttergeschenkes der Lust das Geschäft mit dem Körper.
Die Gebote EURES Gottes sind nicht die aller Wesen. Eine Lektion die offenbar bitter nötig von euch gelernt werden sollte.
Wer sagt euch eigentlich daß ein Himmel in dem alles was eure Kirche verdammt nicht existiert so erstrebenswert sei? Daß nicht viele die Unterhaltsamere Hölle vorzögen?
*vorerst nur auf seine Worte eingehend ohne weitere Punkte aufzuwerfen verstummt sie. Die Herausforderung ist ausgesprochen. Priester gegen Priester.*
  Top
"Autor"  
Nutzer: gareth
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 08.10.2001
Anzahl Nachrichten: 60

geschrieben am: 07.07.2003    um 11:05 Uhr   
*er blickt etwas verlegen umher, erst zu den anderen wesen, dann zu Pater Duras...dieser Pfaffe sprach ihn vor allen Wesen hier an...beschuldigte ihn irgendwelcher "Sünden"...sicher, er hatte schon einige über die Klinge springen lassen, aber na und? Und zugegeben, ein keusches Leben führte er nicht, aber er hurte seiner Ansicht nach nicht herum, ging er doch nur ganz selten zu den leichten Mädchen, von denen wohl Pater Duras sprach. So rötet sich vor Ärger und Zorn sein Kopf, als er zu Deirdres Rede im Hintergrund in Richtung Duras, derb und jede Ehrfurcht vor dem alen Mann fallend lassend, brüllte*

Hütet eure Zunge, Alter Mann und bebockt euch doch selber!
  Top
"Autor"  
Nutzer: Dyonisa
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 10.02.2001
Anzahl Nachrichten: 348

geschrieben am: 07.07.2003    um 16:36 Uhr   
sie erstarrt bei seinen Worten. Die Nachgeborenen. Welche Frau reagiert nicht darauf, wenn man -direkt oder indirekt- die Kinder, selbst wenn sie noch ungeboren wären, als Druckmittel benutzt? Langsam dreht sie sich herum und mißt den Pater mit einem langen, durchdringenden Blick Was ist das für ein Gott, der in Seinem Namen Mord und Plünderung duldet? Was ist es für eine Religion, die den Frieden als Deckmantel für ihre wahren Absichten vor sich her trägt?
Und wie könnt Ihr wissen, dass es Euer Gott war, der die Welt erschuf? Warum ist Eure Religion neben allen anderen die einzig wahre? woran sie selber glaubt, das verrät sie nicht; denn die Vorstellung eines Gottes, der über allem thront, ist gewöhnungsbedürftig für sie. So betrachtet sie den Pater weiter ruhig. Nicht anklagend klangen ihre Worte, eher aufrichtig und nachdenklich. Und doch, ganz tief drinnen, steckt ein kleiner Funken Furcht, denn sie weiß zu gut, was mit jenen passieren kann, die sich dieser Religion in den Weg stellen- oder auch einfach nur den falschen Beruf ausüben.
  Top
"Autor"  
Nutzer: Pater_Duras
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 21.06.2003
Anzahl Nachrichten: 36

geschrieben am: 07.07.2003    um 19:54 Uhr   
sein blick geht zu deirdre, die er gerade noch zuvor völlig unbeobachtet ließ

Schweigt mit euren lasterhaften Worten! Das sind die Worte der Sünde und der Versuchung, ihr Wesen! Genau mit diesen Worten sollte auch Jesus Christus, Gottes Sohn, in der Wüste vom Teufel verführt werden...Er aber blieb stark, und seinem Vater, unserem Gott treu.

als er Gareths Worte vernimmt, erbleicht er. Vielleicht wegen des drohenden Tons, vielleicht auch wegen dessen Wortwahl. Aber dann wendet er sich wieder zu Dyonisa, und mit einer fast gütigen Stimme fährt er zu ihr fort, ganz anders als gerade zuvor. Das Abwechseln des Tonfalls verrät seine rhetorische Stärke, erlernt durch zahlreiche Predigten vor ihresgleichen

Mein Kind, mein Kind, viele Fragen hast du, die ich dir alle beantworten werde. Aber nicht hier...er blickt wieder zu Gareth und Deirdre, dann wieder zu ihr Komm doch einfach abends in meine Klause, dann werde ich dir von Gott und Jesus erzählen. Sicher willst du doch auch das beste für deine Kinder und ihnen ein Leben im Paradies ermöglichen, wo ihr alle wieder vereint werdet nach eurem Tode.

Er schlägt wieder in die gleiche Kerbe bei ihr, von der er vermutet, daß sie bei ihr wirkt. Dabei redet er mit soviel Überzeugungskraft, wie wohl nur jemand haben kann, der von seinen Worten auch überzeugt ist.
  Top
"Autor"  
Nutzer: anneclaire
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 18.03.2001
Anzahl Nachrichten: 149

geschrieben am: 07.07.2003    um 20:35 Uhr   
anne stand hinter Dy und blickte über ihre Schulter zu dem Pater. Das Grinsen auf ihren schmalen Zügen wurde dabei immer weiter, doch es fehlte an ihrer üblichen Freundlichkeit ...

Das war es also, was ihr mit meinen Vorfahren wolltet ? Sie in das "Paradies begleiten" nach ihrem Tod ? Ihr seid wirklich zu liebenswert ... es lebe Gott in seiner allmächtigen Güte, der Sünde nimmt durch unsagliche Schmerzen ...

der Spott in ihrer Stimme war nicht zu überhören, ebenso wenig wie sie die Geste der demütigen Bekreuzigung vollführte, derweil ihre stechenden grünen Augen in denen des Paters lagen
  Top
"Autor"  
Nutzer: Dyonisa
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 10.02.2001
Anzahl Nachrichten: 348

geschrieben am: 07.07.2003    um 21:08 Uhr   
sie blickt zu anne, erleichtert vielleicht sogar, und unbewußte Zustimmung liegt in ihren Augen. Dann aber sieht sie wieder zum Pater, reden, das würde sie allerdings reizen... nur diese unterdrückten Drohungen lassen ihre Gedanken doch sehr skeptisch werden... was ist das für ein Gott, der Menschen mit dem Höllenfeuer bestraft, wenn er sich doch das Etikett "Liebe" aufs Revers schreibt? Dennoch ist sie gespannt, wie der Pater auf die Worte annes reagieren wird.
  Top
"Autor"  
Nutzer: Pater_Duras
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 21.06.2003
Anzahl Nachrichten: 36

geschrieben am: 08.07.2003    um 10:10 Uhr   
zunächst hatte er gar nicht gesehen, von wo diese neue Stimme kam, erst dann erblickt er anne, die hinter der anderen jungen Frau stand. Der spöttische Ton ihrer Worte war nicht zu überhören, aber er blickt ihr fest in die Augen

Tritt hervor mein Kind und habe keine Angst vor mir!
Oder fürchtest du etwa, daß deine spöttischen Worte den Zorn eines alten Mannes erregen werden, da du dich hinter dieser jungen Frau versteckst?

er glaubte zu wissen, was Anne ansprach in ihrem Spott. Doch wo Worte nicht wirkten, mußten eben Waffen nachhelfen. War dies aber nicht für Sie alle am besten. Brachte sein Glaube dennn nicht Eintracht und Frieden, auch wenn am Anfang vielleicht Terror und Unfrieden stand? Schließlich gereichte dies alles zur Ehre Gottes, als auch zum Wohle der Wesen selbst.

Du willst also Gott, den Allmächtigen, anklagen, ob des Leids, das den Deinen Widerfahren ist?
Siehst du denn nicht, daß genau das es ist, was der Teufel dir eingibt und was er wünscht? Er versucht Unheil zu stiften und alles Leid auf Gott zu wälzen. Spürst du denn nicht die Versuchung, der du damit unterliegst?
Es ist Satan, der Euch und all die anderen Ungläubigen taub werden läßt, gegenüber den Worten des Christentums. Ihn mit Schwert und Wort zu bekämpfen, ist Pflicht eines jeden Christen! Denn erst dann herrscht Frieden auf Erden!
Und ist dies nicht, was auch ihr alle wollt?

jetzt blickt er wieder Dyonisa an und die anderen Wesen, versucht so sie einzubinden in seine Worte und Zustimmung zu erfahren

Frieden für eure Kinder und eure Männer?

eine rhetorische Frage, von der er Zustimmung erwarten würde....

Schluß mit all den Kriegen und den ihnen folgenden Tränen der Witwen und Waisen, all dem Gemetzel, dem Leid!
Dies ist der Wunsch Gottes und meines Glaubens. Kann er denn dann so falsch sein?
  Top
"Autor"  
Nutzer: Deirdre
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 168

geschrieben am: 08.07.2003    um 15:40 Uhr   
*stolz, gehobenen Kopfes erwidert sie des Priesters Blick*
Nein, ich werde nicht nachlassen dem Unsinn den ihr verbreitet zu widersprechen. Ihr werdet mir nicht den Mund verbieten, sooft ihr es auch versuchen mögt.
Was ist Sünde? Ein nur allzu bequemer Einfall eurer Oberen alles zu verbieten was das Leben reizvoll macht.
*mit triefendem Sarkasmus*
Ein guter Trunk - Sünde!
Dem Mahle genußvoll zuzusprechen - Sünde!
Eine Nacht der Lust - Sünde!
Kein Wunder daß jeder der sich dieser Knute fügt das Nachleben herbeisehnt, in diesem laßt ihr ihm ja nichts Erfreuliches!

Ihr setzt mich dem Teufel gleich?
*verbeugt sich mit maliziösem Lächeln spöttisch*
Zuviel der Ehre fürchte ich. Nur ein Weib das sich nicht als Schaf bezeichnen und entsprechend gängeln läßt. Nur ein Wesen das für sich selbst denkt und entscheidet statt dies Leuten wie euch zu überlassen.

Habt ihr je eurem Gott gegenübergestanden? Oder dem Teufel den ihr so häufig und gerne nennt? Ich bezweifle es. Oder plappert ihr nur nach was man euch in dem Mund legte?

Was reitet euch jetzt von Feuer und Schwert zu sprechen, Priester des Zimmermannssohnes? Ausgerechnet ihr, die ihr euch persönlich gegen die Willkür eurer eigenen Inquisition stelltet indem ihr einem von dieser Gehetzten halft der Jagd zu entgehen? Ausgerechnet ihr die ihr dem was ihr heute teuflisch heißt vor gerade zwei Tagen noch behilflich wart das Leben des Angeschuldigten durch das zu retten was euch Hexenkraft gelten muß?
Entweder seid ihr blind und taub für die Konsequemzen dessen was ihr nun so vollmundig fordert - oder schlichtweg ein Lügner der anders spricht als er handelt wenn niemand hinsieht.

Führt Beweis für das was ihr Paradies nennt! Zeigt die Kraft eures angeblich so machtvollen Gottes! Dann wird sich zeigen ob euer Gott willens und fähig ist euch beizustehen.

*er ging zu weit als daß sie noch hätte zurücktreten können. Nun war sie ausgesprochen, die Forderung zu einem Duell ohne Schwerter und Pfeile.
Hoch aufgerichtet harrt sie seiner Erwiderung*

Geändert am 08.07.2003 um 15:42 Uhr von Deirdre
  Top
"Autor"  
Nutzer: Ansha
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 13.10.2001
Anzahl Nachrichten: 6

geschrieben am: 08.07.2003    um 20:48 Uhr   
sie hat nur schweigend zugehört, verborgen im schatten eines baumes. sie ist gehüllt in ein ausladenes blaues gewand mit kaputze, ihr gesicht ist verborgen hinter einem dünnen schleier. als sie die worte des paters vernimmt, scheinen sie zu strahlen...es gibt also doch christen hier.... sacht ergreift sie das kreuz aus kirschenholz um ihren als und hält es fest, wärend sie weiter beobachtet
  Top
"Autor"  
Nutzer: Pater_Duras
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 21.06.2003
Anzahl Nachrichten: 36

geschrieben am: 08.07.2003    um 21:00 Uhr   
er blickt erbost Deirdre an

Ihr wagt es mich und all die Christen zu beleidigen? Ihr, der ihr euren zahlreichen Götzen nachrennt, wohl noch Fleischesopfer ihnen liefert? Ihr, die höchstwahrscheinlich Unzucht treibt und behauptet noch zur Ehre ihrer Götter, ums Goldne Kalb sich scharrt, weil alles es erlaubt, was euch gefällt?

Einen Beweis wollt ihr für`s Paradies, für Gottes Macht? Ja, so sprachen schon die Heiden als sie unseren Heiland ans Kreuz nagelten, in ihrer Verblendung: Zeig uns deine Macht, wo ist dein Gott nun, wo du ihn brauchst, spotteten sie! Doch Jesus sprach: Herr, vergib Ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun! Und er fuhr auf in den Himmel am dritten Tage nach seiner Wiederauferstehung!
So will ich auch euren Worten vergeben, denn richten tut euch doch ein anderer!
Den Beweis, DEN ihr fordert, bekommt ihr spätestens am Tag des jüngsten Gerichts!
Doch wer Augen hat, der sehe, und wer Ohren hat, der höre. Denn Gott wirkt in vielem, nur erkennen müssen wir es selbst!
So möget ihr weiterhin spotten, euch ereifern, lasterhaft euer Dasein fristen und euren falschen Götzen und Religionen dienen. Sie, die Zwietracht sähen, während unser Glaube Eintracht fordert. Sie, die Kriege fordern, während unser Glaube den Frieden will. Sie, die Haß predigen, während Jesus zu lieben lehrt.
Doch Liebe sein Ton wird etwa spöttisch, was man seiner alten Erscheinung gar nicht zutrauen würde ist nicht die Lust, die euch zur Dirne macht, sondern Liebe findet hier statt. er deutet auf sein Herz

So denn ihr Wesen: Mein Klause steht jedem offen, der in Frieden zu mir kommen mag! Ob Mann, ob Frau, ob Kind ob Greis! Und wisset: Es GIBT ein Leben auch nach diesem hier!

er blickt wieder in die Runde, nicht einen Christen mag er erkennen, vielleicht auch, weil sie Angst hatten sich zu zeigen unter diesem gottlosem Volk. Ansha vermag er nicht zu erkennen, wahrscheinlich weil sie im Schatten steht oder weil sein Augenlich schon durch das Alter geschwächt ist. Dann schweift sein Blick wieder zu Deirdre, der gotteslästerlichen Frau, der er noch wenige Tage zuvor geholfen hat...Auf die Anklage, er würde seine Grundsätze verraten, eben wegen dieser Hilfe geht er nicht ein. Sich gegen die heilige Inquisition zu stellen, war gefährlich, auch für Ihn, aber er konnte sich darauf berufen, daß er in Unkenntnis war, ob des wahren Vorfalls. Ohnehin wurde auch in ihren Kreisen diskutiert, wenn auch nur unter vorgehaltener Hand, ob der Großinquisitor noch das rechte Maße fand. Aber mit diesen Dingen wollte er sich eigentlich gar nicht groß beschäftigen, obgleich er nun, kaum hier im Wald angekommen, von vielen genau wegen dieser Fragen bedrängt wurde.
  Top
"Autor"  
Nutzer: Dervos
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 09.07.2003
Anzahl Nachrichten: 2

geschrieben am: 09.07.2003    um 12:13 Uhr   
eine Gruppe von Jugendlichen unter der Führung von Dervos, einem 16 jährigen Jungen, wird von dem Schauspiel um Pater Duras angelockt und eilt herbei. Sie lachen und lärmen bei seinen Worten.
Ihr Wortführer Dervos:Sie an, ein Christenhund!
Geändert am 09.07.2003 um 15:11 Uhr von Dervos

Geändert am 09.07.2003 um 15:17 Uhr von Dervos
  Top
"Autor"  
Nutzer: Ansha
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 13.10.2001
Anzahl Nachrichten: 6

geschrieben am: 09.07.2003    um 21:06 Uhr   
als sie die worte von dervos hört, senkt sie kurz den blick hier also auch... wieso diese intoleranz? wir wollen doch den frieden...warum schimpft man uns dann so viel schlechtes?
sie fragt dies nur leise, jedoch laut genug um gehört zu werden, wenn man lauscht.
sacht hebt sie den kopf, sich umsehend
  Top
"Autor"  
Nutzer: _Mad_Hatter_
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 10.09.2002
Anzahl Nachrichten: 49

geschrieben am: 11.07.2003    um 01:46 Uhr   
langsam aus dem schatten tritt und mehr als amüsiert dreinblickt soso du meinst also das der herr so gutmütig sein soll und wir die dämonen, teufel und satane also von grundauf schlecht leise lacht aber dann bitte sage mir wie kann ich der ich einst als hoher engel deinem "erlöser" treu gedient habe plötzlich zu einem höllenfürsten werden ist dein gott nicht allmächtig wie lies er es dann zu das luzifer auch rebelliere obwohl er der höchste engel war immerhin nannte man ihn ja auch morgenstern oder lichtbringer warum sollten wir die wir den höchsten sitz im himmelsreich innenhatten plötzlich gegen das gute rebellieren

und überhaupt warst du jemals in der hölle oder im himmel weißt du wie die dinge dort stehen das die chöre der engel zerstritten sind und viele sogar die zerstörung der menschenwelt planen nur um unser reich zu vernichten
ist das dein gott

er opfert seine schöpfung wegen ein paar dämonen die noch dazu fast alle einst seine engel waren

oder ein gott der es nötig hat müttern angst zu machen das sie ihre kinder an die hölle verlieren könnten nur weil sie nicht an ihn glauben

und selbst wenn

die hölle ist nicht so schlimm wie ihr den leuten glauben machen wollt tosende feuer das ich nicht lache wo sollten wir denn existieren wenn überall flammen sind wir laden jeden herzlich ein der zu uns will in der hölle ist wenigstens etwas los auch wenn man sozusagen unter tyrannei lebt

sag deinem gott einen schönen gruß von mir unser angriff steht kurz befor


Belial: Heerführer der Armee der Hölle


Geändert am 11.07.2003 um 01:56 Uhr von _Mad_Hatter_
  Top
"Autor"  
Nutzer: Pater_Duras
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 21.06.2003
Anzahl Nachrichten: 36

geschrieben am: 14.07.2003    um 12:35 Uhr   
betrübt blickt er die Umstehenden an, doch aufgeben will er nicht. Früher oder später wird sich auch in diesen Gefielden die Wahrheit durchsetzen...
  Top
"Autor"  
Nutzer: Krong
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 30.06.2003
Anzahl Nachrichten: 16

geschrieben am: 18.07.2003    um 00:42 Uhr   
knurrend tritt der Ork plötzlich aus den schatten und stellt sich, den speer fest umfasst vor den kleinen Priester. warnend grunzt er die jugendlichen an.

Ai...aweli choal kan ap'usch! Ihr manooo so...dumm. Das hier einer volk euriges...er schwach...er brauchen schutz..er nicht richtig im Kopf ganz...das man merkt wenn ihm zuhört.
Warum ihr quälen ihn? warum ihr beleidigen ihn...
Ihr nennen uns Orkus grausam...nennen uns barbaren..aber wir uns kümmern um unsre Kranken...
Wenn ihr nicht tun, dann mich...ich wissen das keine ehre in kampf gegen schwache, aber wohl in ihrer verteidigung!

abermals knurrend spuckt er aus und geht in verteidigungsstellung
  Top