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Auf dem Weg nach Urigon |
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geschrieben am: 12.07.2003 um 15:40 Uhr
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Die letzte Reise in das Land, welches einmal der grausame Zion regiert hatte, war lange her.
Als die junge Frau auf der Lichtung den See hinunterging, lächelte sie etwas wehmütig. Sie schenkte keinem der Wesen dort Aufmerksamkeit, so wie auch die anderen es immer taten. Sie fiel nicht weiter auf.
Damals, auf diesem Abenteuer hatte sie Squall kennengelernt und zusammen mit ihm ihren Bruder Junix befreit.
Es interessierte sie, was aus dem Land geworden war.
Und so hob sie das Gewand etwas an und stapfte vorsichtig ins Wasser hinein, zu der Stelle, wo ganz versteckt im Schilf ein kleines Boot lag.... |
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geschrieben am: 12.07.2003 um 15:46 Uhr
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| aus einem Apfelbaum heraus beobachtet er die junge Frau....dabei fangen seine roten Augen zu glühen...er fragt sich warum sie doch ausgerechnet auf diesem See mit dem boot fährt...gibt es doch sehr viele Seen und schönere größere....weiter beobachtet er sie und schmunzelt |
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geschrieben am: 12.07.2003 um 15:56 Uhr
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Nun, das Boot sah nicht gerade aus, als käme es noch sehr weit. Es war klein und schon alt, es wirkte etwas morsch, aber immerhin lag es noch auf dem Wasser und auch die Ruder waren noch vorhanden.
Sie schob mit einiger Anstrengung das Boot ins Wasser, stieg ganz hinein und ruderte etwas weg vom Ufer, um sich dann erst einmal zurückzulehnen und etwas treiben zu lassen.
Es war nicht leicht, sich nach so langer Zeit an den Weg zu erinnern... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.07.2003 um 09:58 Uhr
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*Der Weg, welcher lieber in Vergessenheit verschollen geblieben wäre, tat sich für jene, die diese finstere Pforte in ihrem Gedächtniss aufschlugen bruchstückhaft auf.
Und obwohl der Tag einer der ruhigeren war, strich eine Briese kühlen Windes über das Wasser des Sees, wessen Oberfläche sich fein kräusselte und das Abbild der Sonne verzerrte..der Halbgöttin wurde immer Klarer ihr Weg, desto weiter sie sich der Insel und dem geheimnissumwitterten Portal näherte, durch welches einst der Halbelf kam und durch das sie zu ihrem Ziel gelangen würde..* |
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geschrieben am: 14.07.2003 um 20:33 Uhr
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Es fröstelte sie ein wenig, als das kleine Boot die Nebelfelder passierte, doch trieb es sie fast von allein auf die weite, weiße Sandbank zu. Das stete Geräusch der Ruder, ein wechselndes Platschen und leises Knarren, war das einzige, was sie hörte, bis auf die Schreie von ein paar Möwen hoch über dem Wasser.
Wie von selbst kam ihr eine Melodie in den Sinn, welche sie vor langer Zeit einmal hörte. Klänge einer Ocarina, traurigschön und etwas wehmütig... sie summte leise und schloss einen Moment lang die Augen.
Die junge Frau genoss die Ruhe auf dem Wasser, das Gefühl, wie der Wind ihr die Haare zerwühlte und all die Erinnerung an die alten Geschichten und vielen verlorenen Freunde und Weggefährten...
Schliesslich schreckte sie etwas auf, als das Boot mit einem leichten Ruck auf Grund traf.. sie war angekommen.
Behende sprang sie aus dem kleinen Boot, um es schliesslich an Land zu ziehen, wo sie einen Augenblick stehenblieb und übers Wasser sah.
Wie sehr sie sich zurücksehnte nach dieser Zeit und all den lieben Wesen... |
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geschrieben am: 15.07.2003 um 22:50 Uhr
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Sanft plätschernd umspülten die sich am Ufer brechenden Wellen die nackten Füsse der jungen Frau, die in Gedanken ganz weit weg war...
Irgendwann aber drehte sie sich um und ging über die weite weiße Fläche aus weichem Sand dem Wald entgegen.
Sie kannte den Weg, erinnerte sich wieder. Und ihr war etwas mulmig beim Gedanken an jene armen, gequälten Kreaturen, welche sie angegriffen hatten damals.
Doch °Zion° war tot, die Wesen frei...oder nicht?
Sie war gespannt, und so wurden ihre Schritte etwas schneller, als sie sich durchs Dickcith mühte und dem Portal in das fremde Land entgegenging. |
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geschrieben am: 16.07.2003 um 16:17 Uhr
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#Die Junge Frau beobachtet und etwas verstimmt wirkt.
Ein lebendes Wesen in seiner GEgenwart? |
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geschrieben am: 16.07.2003 um 19:50 Uhr
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Der Weg zum Portal war ebenso mühselig wie damals. Dornen zerkratzten die Unterarme der jungen Frau und rissen ihr an einigen Stellen das Gewand an.
Doch wenn der Weg auch beschwerlich war, erreichte sie nach geraumer Zeit doch das Portal und blieb ein paar Schritte entfernt davon stehen.
Es sah genauso aus wie damals. Ein bläulich schimmernder Bogen... es summte, sie hörte es deutlich.
Sie senkte den kopf und schloss einen Moment die Augen. Ihre Macht war nun größer... aber dafür war sie allein. Und sie wußte nicht, was sie dahinter erwarten würde.
Zögern... |
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