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""Zu Gedanken Ira's"" |
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geschrieben am: 06.08.2003 um 22:39 Uhr
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...und langsam verschwimmen die Farben seiner Welt ineinander wie das Aquarell über das ein ungeschickter Künstler seinen Wassertopf verschüttet hat. Weicht dem wunderschönen Bild des nächtlichen Waldes. Aus jener Welt kam ein schwarzer Esel. Langsam trabt er voran, stocksteif nur seine Füße sind in bewegung, starr ist sein Blick nach vorne gerichtet. In der Nacht noch eingebettet ist das etwas, das der Esel auf seinem Rücken zu transportieren scheint. Man kann lediglich die vom Mantel des Schattens verhüllten Umrisse erkennen. Doch des Mondes nächtliches Licht erreicht jenen Ort viel zu schwach als das man erkennen könnte um was es sich genau dabei handelte.
So trabt der Esel voran, setzt einen Fuß vor den andern hält den Blick stur gerade aus, so als ob sein Leben davon abhing[oder dies sein Leben ist]
Minuten vergehen bis der Esel schlieslich den ausgetrampelten Pfad zur Lichtung erreicht, diesen besteigt und seinem Lauf folgt. Hier an jenem Platze an dem der Mond weitaus heller schien, und mit seinem silbrigen Licht das Land sacht berührte, konnte man nun des Esel's Fracht erahnen. Es schien sich um einen Menschlichen Körper zu handeln, seine Arme und Beine die ihm schlaff vom restlichen Körper abhingen schienen Zeugen dessen zu sein das jener Körper sich nicht gerade in einem gesunden Zustand befindet.
Knappe 2 min später erreicht der Esel das Rund der Lichtung, hällt inne. Neigt den Körper leicht und lies das tote etwas auf seinem Rücken zu Boden fallen, das dies mit einem Dumpfen laut quittierte. Langsam richtete sich der Esel wieder auf und wanderte von der Lichtung richtung des tiefen Waldes, in dem bald die Farben ineinander verlaufen werden und den Esel förmlich verschlingen lassen.
Bei allen Aktionen hob sich der Blick des Esels kein einzigstes mal, er wirkte schwer katatonisch...
tote Blicke:
Nun es handelte sich zweifelsohne um einen Körper der da verwesend im Grase lag. Das Licht des Mondes und der Schein des Feuers liesen es nun für das Auge begreiflich werden. Trotz starker Verwesung handelte es sich um den Körper von Maskerad, seine Kleider hingen ihm in vereinzelten Fetzen vom kalten toten Leib, dessen Haut sich ungesund bleich verfärbt und mit einer feiner glitschigen Schicht überzogen hatte. Jemand hatte ihm einige Schnitt und Stichwunden zugeführt, doch die Wunden glichen eher kleinen Welten in denen sich abertausender kleiner Maden drin tummelten, zäher gelbflüssiger Eiter floss aus ihnen. Offenbar fand er den Tod durch das aufschlitzen der Kehle, zumindest wies sein Hals eine tiefe Schnittwunde auf, aus der noch vereinzelte Adern und Fleischstränge herausragten.
Das einst so feine Gesicht hatte die Mimik des purens Entsetzens aufgestempelt. In seiner linken Augenhöhle klaffte ein tiefes Loch, das rechte Auge war ungesund zusammen geschrumpelt, das einstige Nachtblau das es regierte hatte sich in eine türkis schimmernde Pilzkultur verwandelt. Einige Wochen noch und man es nicht mehr von einer Rosine zu unterscheiden gewusst. Und währe jener Anblick nicht schon abscheulich genug, da gab dieser Leichnam die ganze Zeit diesen süß beisenden Geruch ab, der geruch des Todes...
Direkt auf der Brust des Körper war ein schneeweiser Zettel geheftet, ein weis das so grell war das es einem schon fast in den augen brannte. Darauf stand mit blutroten verschnörkelten Lettern geschrieben [es ist nicht auzumachen ob es sich um eine alte Schreibweise handelt, oder der Verfasser schlicht nur schwer gezittert hatte. Zumndest waren die Worte recht unerkänntlich geschrieben] der Brief selbst bestand aus zwei Absätzen, der eine kurz, der andere lang/i
Wer immer diesen Brief findet...wird den Tod finden wenn er ihn nicht +Ira+ überbringt...das wort Ira schien mit besonders dickem..[Herz?]Blut geschrieben worden zu sein./i
Ira,
Ihr werdet noch bereuen was ihr getan habt,
Doch bin ich bereit mich zu einem Handel herab zu lassen,
Du sollst deinen gewünschten Körper für deine Hexenexperimente bekommen, und ich verlange als Gegenleistung Ascadian zurück.
Nun wie du siehst habe ich bereits zu diesem Deal zugestimmt und auch dir Ira wird keine andere Wahl bleiben.
Du wirst schlimmeres als den Tod finden wenn du diese Klinge weiter mit dir führst..
Doch wenn du möchtest das ich auch zu dir komme, dann behalte sie doch einfach noch
ein spöttisches lachen wird in Iras gedanken erklingen sobald sie den letzten Satz zuende gelesen hat.
eine Unterschrifft fehlte ...
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| "Autor" |
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geschrieben am: 06.08.2003 um 22:40 Uhr
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mist der tread hätte den namen
"Nachtstreife"
bekommen sollen
naja denkt es euch einfach gg
Xryon |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 07.08.2003 um 13:45 Uhr
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