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gesandt ins Reich der Engel.... |
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geschrieben am: 28.08.2003 um 00:27 Uhr
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Es war nicht das erste Mal, daß die junge Frau jenes geheimnisvolle Reich betrat und es war auch nicht das erste Mal, daß sie mit Engeln zu tun hatte.... doch es sollte das letzte Mal sein.
In der Hand hielt sie eine kleine Schatulle, welche sie schützend an sich drückte, während sie über den Hof und schliesslich die breiten Stufen des Palastes hinaufging....
Irgendwer würde sie schon bemerken.... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.08.2003 um 13:18 Uhr
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| Gemächlich steht es im großen Saal. Nachdenkend über den kommenden Krieg. Der Blick wandert umher. die großen weißen Schwingen legen sich um die große filigrane Gestalt, die weder Mann noch Frau ist. Der Hermaphrodit, spürt das näher kommen eines Wesen, welches fremd erscheint. So dreht es sich um, abwartend auf das Wesen welches kommt. Ein Lächeln ziert das puppenhafte wie gemeißelte Gesicht. Die silbernen pupillenlosen Augen glitzern auf. Die Gestalt erstrahlt in einem seeligen und ruhigen Licht, der vollkommene Zufriedenheit und Geborgenheit ausdrückt. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.08.2003 um 16:12 Uhr
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Tock... tock.... das Geräusch des Hirtenstabes war das einzige Geräusch neben ihren Schritten, als sie schliesslich auch den Weg in den Saal fand.
Je näher sie kam, desto deutlicher wurde ihre Aura, umso fühlbarer all die Macht darin. Frieden und Liebe, Geborgenheit wie in den Armen einer Mutter...
In den Augen der jungen Frau, welche orientalische Gewänder trug, stand hohes Alter und ein wenig Wehmut, doch sie lächelte das Wesen vor sich freundlich an, als sie sanft die Stimme erhob.
Ich grüße dich.... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.08.2003 um 22:58 Uhr
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Seid mir willkommen Ehrwürdige, im Namen des Allerhöchsten.
Die Stimme ein einziger Chor aus mehreren Mündern, so lieblich und wohlklingend wie eine Melodie die über weite Wellen des Meeres getragen werden. Das Lächeln auf dem Gesicht ist einladend und freundlich. Güte und Milde strahlt das Wesen aus.
Wie kann ich euch behilflich sein?
Sucht ihr sicherlich etwas bestimmtes hier im Reiche, findet nicht jeder den Weg hier her...leider.
Die Augen strahlen silbern auf als es sie abwartend mustert. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.08.2003 um 22:55 Uhr
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Sie sah den Engel an und für einen kurzen Augenblick zeigte sich Belustigung in den alten Augen, ehe es wieder der Wehmut wich.
Ich suche nichts, nein. Vielmehr hätt ich zu geben... so viel zu geben... einem Würdigen, einem aus eurer Mitte.
Seltsam wars, sie schien so jung und sanft und dennoch so unendlich müde.... Geändert am 29.08.2003 um 22:57 Uhr von krishna |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.09.2003 um 18:47 Uhr
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Es blickt sich um. Sieht dann wieder zu dem Wesen und lächelt sanftmütiger.
Nun es gibt viele von uns die würdig sind.
Doch sagt mir was wollt ihr geben, das nur die Würde eines Wesen es zu halten mag`?
Die silbernen pupillenlosen Augen mustern sie eingehend, nicht aufdringlich, selbst eine Spur Neugierde breitet sich wie ein Funke in den Augen aus. Es strahlt soviel Ruhe und Herrlichkeit aus, wobei die Sanftmut überwiegt.
Wie ich sehe habt ihr einen langen weg hinter euch, wollt ihr ruhen?
Höflich sind die Worte, und einladend. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.09.2003 um 20:03 Uhr
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Sie beugte sich etwas vor und betrachtete das Himmelwesen nun eingehender. In den nachtblauen Augen schien das Universum sich zu spiegeln, als sie den Engel fixierte, dann schüttelte sie leicht den Kopf.
Nein. Lang war der Weg nicht, doch dank ich für eure Fürsorge.
Die Hand der fast ärmlich wirkenden Frau umfasste den Hirtenstab etwas fester und sie straffte sich etwas.
Würdig. Würdig für das, was ich zu geben habe.
Ein Wesen suche ich, welches bereit ist, bedingungslos zu lieben, sowohl das Licht, als auch die Finsternis.
Ein Wesen, mit der Bereitschaft, sich selbst und seine Existenz aufzuopfern für das Gleichgewicht und mit der Fähigkeit, dabei neutral zu bleiben...
Ein Wesen mit Respekt vor dem Leben und dem Tod, mit Verständnis für die Natur, für das Sein...
Sie wußte, daß das nicht gerade bescheidene und einfache Voraussetzungen waren und sie wußte auch, daß Engel eigentlich Lichtwesen waren und nur auf einer Seite standen.
Doch sie hatte eben überall zu suchen...
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.09.2003 um 12:50 Uhr
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Es betrachtet sie eingehender als zuvor, nachdem sie ihre Worte gesagt hatte. Es legt den Kopf leicht schief, nachdenkend. Das Wesen welches sich vor ihr erstreckt ist undefinierbar ist es weder weiblich noch männlich, geschweige den beides. Das lange schneeweiße Haar zieht es wie eine Schleppe hinter sich her, als es sich bewegt und noch ein Stück näher kommt. Es wirkt mit seinen über 2 Meter Körper sehr imposant, doch ist dieses sicherlich nicht beabsichtig. Dann erklingen die Worte wieder, wie aus mehreren Mündern.
Nun da verlangt ihr sehr viel.
Manch einer meiner Geschwister hat sich für die eine oder andere Seite des Gleichgewichts entschieden.
Beides zu lieben, dass ist schwer.
Es gibt nur wenige die dies tun.
Erneut blitzen die silbernen pupillenlosen Augen auf, als es spricht. Die Schwingen um es wippen hin und her, denkt es angestrengt nach wer diese Ehre und Würde haben könnte, die dieses fremde Wesen anspricht.
Manch einer ist geschaffen worden um zu lieben und zu vergeben.
Und doch gilt dieses auch umgekehrt.
Ihr müsst wissen eine handvoll meiner Geschwister und ich, sind für das Gleichgewicht da, um es zu schützen und zu lieben, und die Ordnung zu erhalten.
Gut und Böse.
Leben und Tod.
Gehört doch alles zusammen, alles in dieser unendlichen Weite des Daseins.
Das puppenhafte Gesicht, welches wie gemeißelt auf einer Freske wirkt, strahlt dabei auf. Soviel hatte es zu geben, aber diese Wege sind häufig kompliziert.
Es ist eure Enhtscheidung wem ihr euer Präsent nun gebt.
Möget ihr weise entscheiden.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.09.2003 um 13:12 Uhr
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Die junge Frau schmunzelte etwas. Die Macht und Kraft eines Gottes und die damit verbundene Verantwortung und die Pflichten waren wohl etwas mehr als ein "Präsent".
Doch sie sagte nichts dazu, konnte es nicht, durfte es nicht. Noch nicht.
Bitte unterbreitet es den euren. sagte sie stattdessen schlicht. Sie war es leid, war so unendlich müde...
Gibt es unter den Engeln auch nur einen, der all dies erfüllt, so will ich ihn auf die Probe stellen....
Bis dahin sollen Frieden und Weisheit mit euch sein.
Mit einem Lächeln drehte sie sich um und selbst als sie den Engel nicht mehr ansah, wirkte ihre Erscheinung trotz aller Müdigkeit machtvoll, kräftig und ihre Aura dabei liebevoll und sanft...
Lebewohl, mein Kind sagte sie leise, dann löste ihre Gestalt sich auf und sie verschwand in einem sanft schimmernden Licht... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.09.2003 um 13:18 Uhr
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Ich werde eurem Wunsch nachgehen..
Auf bald, und möge der Allerhöchste mit euch sein...
Ein wenig verwundert über das Wesen und sein doch geteiltes Auftreten, sieht es ihr noch lang nachdenklich nach. Ja es wird ihren Wunsch nach gehen und sehen was es so herausfindet. Ein Lächeln ziert das Gesicht, wurde es lange nicht mehr Kind genannt, ist es doch einer der ersten die erschaffen wurden um gutes zu tun, egal für welches Wesen.
Langsam begibt es sich zu dem großen Pult und beginnt einen Brief zu schreiben an alle Engel, die dazu in der Lage sind die Bedingungen des weisen fremden Wesen zu erfüllen.
Doch es sieht immer wieder auf, zur Pforte blickend, bis das die Fremde wieder kommen mag, hat es doch hier selten Besuch. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 06.09.2003 um 15:51 Uhr
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Sie kam nicht zurück und niemand im Reich der Engel sollte sie so schnell wiedersehen.
Eine stille Wanderin war sie, die jedes Leben ihr Kind nannte, einfach weil es so war, und sie zog weiter durch die Welt, durch die Zeiten, suchend nach jemandem, dem sie ihre Macht anvertrauen konnte, einem würdigen Nachfolger.... |
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