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~Tränen zweier Kinderherzen~ |
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geschrieben am: 21.09.2003 um 12:34 Uhr
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Der Regen übergoss das kleine Haus, das mitten im tiefen Wald seinen platz hatte. Fest prasselten
Die Tropfen auf das Dach. Unschuldige Wasserblaue Kinderaugen, die mit denen ihres Bruders zu verwechseln waren blickten stumm auf den boden. Durchnässt hatte der Regen zwei kleine Kinder. Die schulterlangen schwarzen Locken kräuselten sich langsam wieder. Traurigkeit legte sich in den Augen von Jolana. Tränen verflossen über die kleinen Wangen des 8 jährigen Mädchens, in den Armen einen Teddy, der so viele Farben mit sich trug, zusammengesetzt aus unzähligen Stoffen, aus Resten von Kleidung liebevoll zusammen genäht. Von den Händen der Mutter, die ihre Kinder mit unendlicher liebe füllte. Ängstlichkeit durchbohrte den kleinen Körper, Klar waren die Tränen die in der stille den boden füllten. Ihr zierlicher Körper verlos beinahe vor Erschöpfung den halt, sie schien so leicht zu zerbrechen. Langsam ließ sie sich an der Wand in der Küche hinab rutschen, ihr blick legte sich auf die mit Erde beschmierten Hände ihres 10 jährigen Bruders.
Längst hatte sie seine Tränen, dessen spuren erst noch der Regen zu verwischen versuchte, bemerkt.
Es musste etwas schreckliches geschehen sein, in dieser Nacht, als es Donnerte und Blitze und der Himmel den Wald mit seinen Tränen übergoss. Ein tiefer Schmerz umfasste ihr kleines pochendes Herz. Auch die Schmerzen, die ihr Bruder tief in sich fühlte bekam sie zu spüren. Denn sie waren eine Seele, und doch zwei Herzen...
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geschrieben am: 23.09.2003 um 13:23 Uhr
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| der blick aus den blauen augen des 10 jährigen menschenjungen liegt starr an der wand... nichts scheint sich von ihm zu regen, kein muskel bewegt sich auch nur einen milimeter vor oder zurück..nein.. auch die tränen die sich mit dem regen mischten waren längst verstummt... er steht regungslos da... ja.. etwas schreckliches war geschehen... ihre eltern wurden getötet... auch wenn der junge mit eigenen augen die beiden kalten körper der erwachsenen sah, so realisiert er es nicht.. will es nicht realisieren, lässt den gedanken schlichtweg nicht an sich heran... doch der gedanke das er niewieder die liebe seiner eltern spüren wird erfüllt ihn mit grenzenloser leere... so wendet sich nun doch langsam sein kopf, und aus seinen großen kinderaugen blickt er hinab auf seine kleine schwester... eines ist nun klar für ihn.. es gibt nurnoch jolana und ihn selbst.. und er wird es nicht zulassen das ihr etwas passiert.. nein.. niemals... |
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geschrieben am: 23.09.2003 um 15:40 Uhr
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Schnell waren ihre Schritte, vom Regen überrascht rannte sie nach Hause. Sie war auf einem Spaziergange gewesen, als es plötzlich anfing zu regnen. sie hatte garnicht gemerkt wie weit sie gegangen war, doch war es anscheind sehr weit, denn der Heimweg dauerte ziemlich lang und langsam ging ihr die Puste aus. So kam es, dass sie in der Nähe des Hauses wieder normal ging, nass war sie ja ohnehin schon.
Als sie an die Stelle des Hauses kam blieb sie kurz stehen, sah sich genauer um. Sie wusste nicht das hier jemand wohnte. Vielleicht konnte man hier um Unterschlupf bitten, ein Versuch war es wert. doch wartete sie noch etwas ab.
Amara Geändert am 23.09.2003 um 15:42 Uhr von Amara_ Geändert am 23.09.2003 um 18:56 Uhr von Amara_ |
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geschrieben am: 23.09.2003 um 16:36 Uhr
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Zarte kleine Wangen wurden leis mit Tränen berührt, in der stille füllte sich der Küchenfussboden mit klaren Tränen. Aus ihren sanften Ozeanblauen Augen blickte sie zu ihrem Bruder, versuchte sich zu erheben, und doch schien ihr zierlicher Körper sich nicht zu regen. Liebevoll und doch Verzweifelt streckte sie beide Arme nach Niyol aus.
Ihre Augen wirkten so Einsam und voller erdrückender leere.
Worte wollten ihre lieblichen Kinderlippen verlassen, um ihren Bruder jene Frage zu stellen was dort Draußen geschah, und doch blieben ihre Lippen verstummt. Ihre Augen suchten halt, in denen ihres Bruders.
[Amara, wir sind im Haus]
~Jolana~ |
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geschrieben am: 23.09.2003 um 16:53 Uhr
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| leise kann man hören wie der junge die luft tief in seine lungen einzieht... lange anhällt.. ja solange bis ihm beinahe schwarz vor augen wird.. dann atmet er hörbar durch die nase aus... nachdem er dies einige male wiederholt hat senkt er die lider.. sein nicht sehr langes schwarzes haar hängt ihm locker ins gesicht... mit einer wie in zeitlupe wirkenden bewegung streicht er sich dieses hinters ohr.. seine lider heben sich wieder und seine stahlblauen augen sehen in die seiner schwester... dann setzt er zögerlich einen fuß vor den anderen... schreitet langsam in die kleinen arme seiner ebenso kleinen schwester... legt die seinen um ihren hals und drückt sie dicht an sich heran..... seine augen schließen sich abermals wobei sich eine kleine träne aus seinem augenwinkel löst... seine wange stumm hinab rinnt... |
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geschrieben am: 23.09.2003 um 18:50 Uhr
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Ihr Gesicht umhüllte die Farbe von einem weissen schleiertug, bleich wie eine Feder, erzittert waren ihre kleinen Hände die sich fest um ihren Bruder schlangen, Angst stieg in der kleinen Kinderseele auf. Was war ihm nur wiederfahren? Still weinte sie mit ihm, Träne für Träne.
Liebevoll versuchte sie sein kleines Kinderherz wieder zu erwärmen mit all ihrer liebe, die das kleine Kind hatte.
Langsam ließ sie ihren Teddy aus ihren Armen fallen und drückte ihren Bruder fest an sich heran, verspürte wie nass seine Kleidung an ihrer haftete. |
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geschrieben am: 23.09.2003 um 18:58 Uhr
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Dann traute sie sich schließlich und trat näher an die Tür heran. Sie hob leicht die Faust und klopfte an die Tür. als keine reaktion kam wiederholte sie das noch einmal. dann begann sie erneut zuwarten...
Amara |
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geschrieben am: 24.09.2003 um 20:19 Uhr
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| zitternd zieht er die luft tief in seine lungen... atmet dann seufzend wieder auf als er plötzlich durch das klopfen zusammenzuckt.. er schluckt... m..mama...? oder gar papa?! nein... nein niemals.. er wusste ganz genau das sie es nicht sein konnten... mit einer hand drückt er sein schwesterchen immernoch fest an sich heran, die andere jedoch schiebt sich hinein in seine hosentasche.. umfasst jenen kleinen dolch der von einer lederscheide umhüllt ist.. er hatte ihn einst von seinem vater geschenkt bekommen.. woher dieser den dolch hatte ist ihm nach wie vor ein rätsel... doch ist ihm eines klar.. er würde für lana sein leben geben... |
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geschrieben am: 25.09.2003 um 18:12 Uhr
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| ...sanft drücken ihre kleinen Arme ihren Bruder noch enger an sich heran, durch das Klopfen an der Tür zuckte das kleine zierliche Mädchen zusammen, fest schlossen sich die schönen Ozean blauen Augen.Sie wollte das "Klopfen" nicht wahr haben. Denn Mama und Papa hätten niemals geklopft. Erneut lief eine Träne über ihren feinen Wangen, oder noch immer, seid Stunden wurden immer wieder neue kleine Tränen aus ihren Augen Geboren. Langsam und Ängstlich vergräbt sie sich unter den Kopf ihres kleinen Bruders, umschließt ihre Arme fest um seinen Kinderkörper, so feste sie konnte. Sie würde ihn niemals alleine durch das Leben gehen lassen... |
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geschrieben am: 30.09.2003 um 11:43 Uhr
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| auch er hört deutlich das klopfen.. spürt das zucken lanas und muss ebenso schlucken... eine seiner kleinen hände löst sich von dem rücken seiner schwester.. verschwindet einen kurzen augenblick in seiner hosentasche um sich dann wieder um den körper seiner schwester zu schlingen.. was sie dadurch nicht sehen kann ist das seine finger den griff eines dolches umklammern welchen er wohl aus einer scheide in der tasche zog.. der dolch seines vaters den er einst von jenem erhielt und den er ab diesem abend an für den schutz lanas und sich selbst einsetzen würde.. wer immer auch an der tür stand, niemand würde dem wesen öffnen.. und sollte es sich wagen die tür gewalltsam aufzubrechen um so in das haus einzudringen würde er das leben seiner kleinen schwester mit dem seinen beschützen... |
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geschrieben am: 30.09.2003 um 14:16 Uhr
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Als eine Hand seiner,sich kurzerhand von ihrem zierlichen Körper hebt, schlägt sie ruckartig und Ängstlich die Augen auf, still blickt die Schönheit die unverwechselbar mit der ihres BruderŽs schien durch den Kalt gewordenen Raum. Noch immer war das Kleid das sie bis über ihren Knien trug durchnässt. Doch als sich seine Hand langsam wieder an sie drückt, legt sich ihr Kopf liebevoll auf seine Brust, jeden Klang seines Herzens wollte sie spüren, ihm nahe sein, ihrem Bruder den sie so sehr liebte.
Jolana schien vergessen zu haben, wie Dumpf der Aufprall der Faust war die gerade eben noch an der Tür geklopft hatte. |
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geschrieben am: 30.09.2003 um 14:26 Uhr
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wie lange er einfach schweigend seine kleine schwester im arm hällt ist wirklich fraglich.. zeit scheint keine rolle mehr zu spielen, wieso auch?
worauf sollten sie schon warten...?
ein kurzes seufzen rinnt über seine lippen.. dann löst er sich ein klein wenig von seiner schwester, gerade soviel das er zu ihr blicken kann..
lana....
erklingt seine stimme dann so unendlich leise
und für sie dennoch gut hörbar.. zerbrochen scheint der klang, verzweifelt und doch gleichgültig.. einzig und allein für seine schwester wird er sie nurnoch erheben..
komm.. komm mit....
er löst sich vorsichtig von ihr.. schiebt den dolch zurück in seine tasche und ergreift ihre hand.. läuft langsam mit ihr in das gemeinsame zimmer der beiden kinder..
deine sachen sind nass..
wenn du sie nicht bald wechselst wirst du dich noch erkälten... sorge liegt in seiner stimme.. sorge um seine schwester..
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geschrieben am: 30.09.2003 um 14:45 Uhr
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| langsam öffnen sich ihre Augen, ihre Wimpern scheinen so endlich lang, außergewöhnlich für ein kleines Mädchen. Sanft heben sich ihre kleinen Füße zum gehen an, und doch liegt auch Erschöpfung in ihnen, kaum noch konnten sie den kleinen Körper tragen. Nur ein leichtes nicken ging von ihr aus, wobei sich ihre Korkenzieher locken verirrten und sichtlich umher wirbelten, sie liebte es, wenn ihr Haar sich bewegte, und es sah immer so sanft aus, es lag soviel Zärtlichkeit darin. Langsam betrat sie das Kinderzimmer, doch sie ging nicht auf ihr Bett zu, nein die steuerte das ihres BruderŽs an, setzte sich langsam an die ecke des Bettes, wobei sie sanft an der Bettdecke zog und sie über ihre Schultern warf. Nicht mal ihr Kleidchen zog sie aus, still verharrte sie auf seinem Bett und stumm blickte sie in die tiefe seiner Augen, ehe sie sein Kopfkissen auf ihre Beine zog und es an ihre Wange schmiegte, den tiefen Duft seiner einatmete, denn das schien das einzige was ihr noch zum Atmen blieb, tief in ihrem kleinen Kinderherz wusste sie das etwas schreckliches geschehen war, die Augen Niyol schienen wie ein Buch, das Jolana immer wieder zu lesen begann. Doch würde sie je die Antwort auf das was geschehen war wirklich finden? Die letzten Tränen erlagen über ihren feinen Wangen, und der blick aus ihren Augen starrte ihn wie gebannt an. |
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geschrieben am: 30.09.2003 um 15:02 Uhr
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er bleibt knapp vor seiner schwester stehen.. nimmt seine decke in beide hände um sie vorsichtig darin einzuwickeln..
zieh dir deine nassen sachen aus lana,
sonst holst du dir noch den tod...
er schluckt kurz nachdem er das letzte wort ausgesprochen hat.. tod..
er würde es wahrlich nicht verkraften wenn seiner schwester etwas passieren würde... so wendet er ihr den rücken zu, will schließlich nicht das sie sich beobachtet fühlt und knöpft sich dabei bereits selbst das nasse hemd auf... |
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geschrieben am: 30.09.2003 um 15:15 Uhr
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längst hatte sie das schlucken was seine Kehle entrannt war bemerkt nach jenem letzten Worte. Langsam und doch zögerlich zog sie ihr nasses Kleid aus, ging zu dem Kleiderschrank hinüber und streifte sich ein neues über, es ward so stechend blau wie die Augen ihrer, und seiner.
Als sie schließlich gerade zurück gehen wollte um sich wieder auf das Bett fallen zu lassen, schüttelte sie den Kopf, legte beide Arme auf die Schultern ihres Bruders und rüttelte ihn, so fest es ihre Hände zu ließen. Die Angst hatte sie scheinbar dazu getrieben, diese Ungewissheit, nicht zu wissen was ihrem Bruder auf dem Herzen lag.
Immer wieder erklang bei dem schütteln aus ihrem Munde, Zärtlich und doch Verzweifelnt Niyol!!! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.09.2003 um 15:21 Uhr
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sein nasses hemd hatte er achtlos zuboden fallen lassen.. und als er gerade dabei war seine hose zu öffnen wird er auch schon durchgeschüttelt, seine brauen heben und seine augen weiten sich.. was.. war nur los mit seiner schwester? so kannte er sie garnicht..
er schluckt abermals und zieht die luft kurz zitternd ein.. dann legen sich seine finger um ihre handgelenke, halten diese sacht doch bestimmend fest
sssssshhhh...
haucht er ihr seine zarte stimme entgegen.. legt kurz darauf ihre hände um seine hüfte und schlingt seine arme um ihren rücken um sie behutsam an sich zu drücken..
versucht ihr so die wärme und geborgenheit zu schenken die ihr weiterhelfen könnte... |
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geschrieben am: 30.09.2003 um 15:35 Uhr
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| Ihr selbst schien nicht bewusst zu sein, was sie da getann hatte, sobald er ihre Hände hielt ließ sie los, schlang die Arme fest um seinen Körper, drückte ihn unter Tränen die sich längst wieder aus ihren Augen warfen an sich.Niyol, Niyol...was...ist passiert? es erklang leise nur hörbar für ihn und doch in einer Verzweifelten Kinderstimme die doch immer so warm und lieblich ward. |
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geschrieben am: 30.09.2003 um 15:41 Uhr
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er atmet tief ein.. füllt seine lungen mit soviel luft wie es ihm nur möglich war.. seine hand reibt kurz über sein gesicht als sie ihre frage stellt.. ein kurzes husten rinnt über seine lippen, stammt wohl von einer leuchten erkältung die er sich vorhin zuzog...
nein.. nein das kann er ihr nicht sagen.. niemals...
so schüttelt er nur leicht den kopf
nichts lana... nichts....
flüstert er nur leise... legt seine hand dann an ihren hinterkopf und streicht behutsam über diesen... |
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geschrieben am: 30.09.2003 um 15:48 Uhr
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Doch sie hatte schon eine weile verspürt das etwas nicht stimmte, ruckartig löste sie sich aus seiner Umarmung, und schien wütend darüber das er lügte, langsam warf sie sich auf das Bett seiner, drückte ihren Kopf fest in das Kissen, doch blieb sie still auf den Bauch liegen.
Fest verschlossen sich ihre Lieder, nein sie würde ihn nicht mal mehr ansehen so wütend war sie auf ihn, das er ihr etwas Verheimlichen wollte, denn das tat er nie.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.09.2003 um 15:55 Uhr
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seine augen weiten sich... er sieht zu seiner schwester die sich von ihm entfernt und sich auf das bett wirft.. er hebt seine hand.. streckt diese nach ihr aus...
sein atem hällt sich an..... nein... nun.. entfernt auch sie sich.... ein tiefes seufzen rinnt über seine lippen....
seine lider senken sich und kurz scheint seine atmung wieder einzusetzen.. nein, da muss er durch...
er darf es ihr nicht sagen.. er muss sie einfach davor bewahren... er kann seiner kleinen schwester, dem liebsten was es für ihn auf dieser welt gab, soetwas nicht antun... |
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geschrieben am: 30.09.2003 um 16:17 Uhr
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Mami...Mammmmmiiiii!!!!schrillt es laut in dem Zimmer, und doch unter Tränen, schließlich biss sie sich auf die Zähne, das wimmern wurde lauter, und lauter doch es sollte nicht hinaus dringen, und doch gelang es ihr nicht.
Beinahe zu unerträglich war das schluchtzen des kleinen Mädchens das ihre Träne in das Kissen tränkte.
Es vergingen Augenblicken, unzählige Momente und doch schien Lana noch immer nicht erstillt von vielen bitteren Tränen... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.09.2003 um 17:06 Uhr
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nein.. nein.. lana...
murmelt er geschockt, fast panisch vor sich hin...
er legt hastig die paar schritte zwischen ihm und dem bett zurück um sich auf dieses zu setzen.. seine arme legen sich um die in sein kissen gehüllte schwester.. drücken ihren zarten körper an den seinen... versucht ihr halt zu geben, nähe und geborgenheit...
ssssssshhhh...
erklingt es wieder leise... er schluckt schwer...
seine lider senken sich... er bittet gedankelich darum das sie aufhört nach ihren eltern zu schreine... bitte.. sie soll einfach aufhören... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.09.2003 um 17:38 Uhr
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| nur langsam verstummt der schrei, als sie seine Gedankengänge verspürt, leicht versucht sie ihren Körper unter seinen an zu heben um ihn an zu blicken, aus Traurigen leeren verweinten Augen.Mami, was ist mit unserer Mami? erklingt es leise, und sie lässt den blick in seine Augen sinken, er soll sie endlich erlösen von der Ungewissheit, flehend ist der blick. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.10.2003 um 13:32 Uhr
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wieder rinnt ein tiefes schlucken über seine kehle...
was.. sollte er ihr nur antworten?
die wahrheit? ihr einach direkt ins gesicht sagen das beide elternteile tot sind?
nein.. niemals, das bringt er einfach nicht übers herz..
so senkt er stumm sein haupt und drückt seine kleine schwester an sich.. |
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geschrieben am: 05.10.2003 um 20:22 Uhr
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| stumm senkt sie den blick zu boden, zieht ihn sanft an sich heran, doch alsbald löst sie sich und sieht ihm tief in die Augen. Längst hatte sie seine unsicherheit bemerkt...Niyol, wo sind Mami und Papi? es klingt leise, so sanft und doch so ernst.Traurig sehen ihre Augen zu den blicken seiner, wobei erneut eine Träne verrinnt... |
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