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Das halbe Herz |
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geschrieben am: 03.11.2003 um 10:17 Uhr
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| Als Mensch kam ich einst in diesen Wald auf der ständigen Flucht.Hoffte ich doch hier meine Ruhe und den Frieden zu finden. Doch war es nur ein Irrtum und ich stellte schnell fest, das der Mensch hier recht weit oben in der Nahrungskette so einieger.....damals für mich seltsamer Wesen......liegt.Es kam der Tag an dem ich beinahe zum Werwolf wurde, doch rechzeitig kam meine Rettung. Diese Rettung heißt Phlyst.Ich trage sein halbes Herz in mir doch wo ist er? Mein Herz zerbricht vor Schmerz, denn der kleine Veyiun, von so vielen verfolgt, ist am ende seiner Kraft und raubt somit auch die meine. Er ist für mich wie ein Sohn und doch kann ich seinen Seelenschmerz nicht Heilen sondern nur teilen. Phlyst gab mir die Kraft jede noch so schwere Wunde zu heilen, doch hier versage ich und spüre mein tot ist nah. So vergehe ich langsam und liege sterbend in meiner Höhle .........und Phlyst ist fern, so wird es auch sein Ende sein, denn auch er kann ohne mein Herz nicht leben............. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.11.2003 um 10:27 Uhr
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| In einer Höhle hoch in den Bergen, für kaum ein Wesen zu erreichen, liegt eine junge Frau. Feuerrotes Haar breitet sich über den kalten Boden aus, ihre augen sind geschlossen, der atem geht schwer.Das Kleid das sie trägt es wärmt nicht mehr, ihre Lippen sind schon blau gefrohren.Die bloßen Füße versteckt unter den dünnen Stoff, die arme um sich geschlungen,liegt sie still da. Sie ist allein in eisiger Kälter und Schmerz gefangen.Das Feuer erloschen, das vor Tagen die Höhle erwärmte. Kein laut dringt mehr nach draußen und kein laut dringt mehr an ihr Ohr, sie wartet,wartet auf den Tot.Nur ein lautloser Schrei schwebt noch durch die Dunkelheit........Veyiun.... |
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geschrieben am: 05.11.2003 um 16:25 Uhr
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Schon vor Tagen wenn nicht wochen hatte man sich wegbegeben, tief in den Wald suchend dem Ende entgegen und der friedlich einsamen Heimat, die er hier wohl wieder mal zu suchen gedenkt.
Dem Leben einmal mehr hatte man sich zugewand, den Blick in die Zukunft geworfen trieb ihn der Gedanke an jenes Wesen des Schutzes und des Heims wieder hier her, leise latulos wie es dem eleganten Stamm der Hüter des Waldes wohl von Geburt an Geschenkt gewesen ist, wenngleich die verschwindend dürre Gestalt einen recht schwachen anblick bot schien es kein Leid zu geben keine Angst oder Abwesenheit des Geistes welche schon seit langem in ihm wütete.
Um einige neuerlich erreichte Gedanken spiele bereichert finden die zarten schutzlos unbekleideten Füße den Weg hier her, den Weg ins Heim, das Gebirge, wo er wohl schon solange sein Heil zu suchen gedachte.
Nur schwerlich schüchtern von der Angst eines Kindes geplagt, zu spät daheim zu sein, tritt er ein, findet Fuß in der Anlage der kühlen Gefilde die wohlkaum einer bekannten Heimat entsprechen welche ebenso aufmerksam wie vorsichtig durchstriffen wird.
Sllte ein Blick gestattet sein? Köntne er die Dunkelheit durchdringen und ihren erschreckend geschlagenen Anblick zu Gesicht bekommen?
In bitterlichem Anfall erbarmungsloser Kälte wandert der zitternde Leib durch die kleinen Gewölbe leicht umschlungen von einer zerzausten Hose, gewickelt und verhüllt in dem breiten Gewand des einfachen weißen Leinenhemdes das viel zu groß geraten bis zu den Knien in die Tiefe hängt. |
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geschrieben am: 06.11.2003 um 17:13 Uhr
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.. Geändert am 07.11.2003 um 13:12 Uhr von _Marlena_ |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 06.11.2003 um 17:13 Uhr
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Hier scheint ewige Nacht zu herrschen und ständige Kälte. Es ist totenstill in der Höhle nicht einmal mehr ihr atem ist zu hören,kein geräusch von draußen dringt hier her. Doch scheint jemand hier gewesen zu sein, denn sie ist in Decken gewickelt und ein Pelz liegt über ihre kleine Gestallt, die reglos an der erloschen Feuerstelle liegt. Sie spürt dennoch Veyiuns nähe, weiß nun das er lebt und sein Name hallt lautlos durch das innere der Höhle. Nur ein Gedanke von ihr der wie ein Echo um ständige wiederholung bittet, bis es Veyiun erreicht. Doch sollte er es wirklich wagen zu ihr zu gehen oder sich dieses erspahren? Außer seinen Namen wird er nichts vernehmen können, es liegt kein Schmerz in ihren Ruf kein Leid nur der Hauch des Todes begleitet ihn sollte Veyiun vieleicht von diesen Besuch Abhalten. Wie sollter er ihr auch helfen wo er selber kaum mit sich zurecht kommt. Es gibt wohl keine Hilfe mehr und wenn wird sie vieleicht zu spät kommen..........Jeder Atemzug könnte der Letzte sein. Geändert am 07.11.2003 um 13:10 Uhr von _Marlena_ |
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geschrieben am: 08.11.2003 um 12:37 Uhr
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Veyiun ist gegangen, ohne sie zu sehen.Sie spürt das er nicht frei ist, das er dem Tode nah ist fast so nah wie sie. So läßt sie ihn gehen ohne ein Wort ohne ein Blick ohne einen Gedanken.Ihre augen ,halfgeöffnet, kann sie ihn sehen. Er ist so nah und doch so fern,streckt ihre kalte Hand nach ihm aus,aber er ist schon fort.Zurück bleibt der Schmerz,und die Einsahmkeit in der sie sich nun vollkommen verloren hingiebt.
Der Atem verläßt im kalten eisigen Hauch den Mund. Eiskristalle bilden sich und es wird kälter immer kälter. Der boden gefriert zu eis ,von der Decke hängen Eiszapfen herunter,die wie diamanten trotz der Dunkelheit gliztern.Erst als die Höhle mit Eisbedeckt begiebt sich der letzte Atemzug gequält über ihre Lippen.....Veyiun ..
Das letzte was zu hören ist. Doch wenn er genau nachspürt wird er ihre Liebe und Wärme fühlen, denn sie ist bei ihm wird warten und ihn dann mit zu sich nehmen, an einem Ort der entgültigen Ruhe.......
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