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Tod eines Magiers

Nutzer: Kranodor
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geschrieben am: 19.11.2003    um 21:34 Uhr   
Ein alter Mann lag am Waldesboden, als einige Wanderer ihn finden. Er war wohl schon eine Weile tot, dem Verwesungsgrad nach zu urteilen. Drei Bolzen, von einer Armbrust wohl, steckten in seinem Rücken, auf dem, auf der blauen Robe, die nicht seine war, noch immer das Emblem des Erzätherers Kranodor zu erkennen war.
Dieser Mann war nicht Kranodor, vielmehr war er das gewesen, was Kranodor früher, viel früher einmal gewesen war. Nun hatte es diesen Sterblichen, eine Kopie, ein Abglanz dessen, was er später geworden war, dahingerafft, durch die Hand von Sterblichen. Seine Seele hatte sich längst verflüchtigt und war ins Schöpfer-Sein von Fah'tum, das Nigeb, zurückgekehrt, als einziger Teil jenes Wesens, dass die scheinbar unüberwindbare Barriere zwischen der Siebenwelt und dem Zauberwald durchkreuzen konnte.
Die sterbliche Hülle war wohl niemandem mehr von Nutzen, denn ohne Seele konnte man ihn nicht zurückbringen und auch als Untoter war diese gebrechliche Gestalt wertlos, da er über keine Magie mehr verfügte, durch die Weltentrennung.

Die Wanderer, welche die Legende kannten, dass Kranodor, der Erzätherer, zurückkehren würde wenn der alte Magier starb, und Rache an jenen üben würde, die ihn umbrachten, suchten sofort das Waldstück ab, doch sie fanden nichts. Keine Spur vom Wirken des Ätherers. Keine Spur von gar nichts.

Und in der Tat, es war auch nichts passiert. Nur der alte Mann war gestorben, in einer fremden Welt, und seine Essenz war zurückgekehrt, wo sie hingehörte.


((Das ist vorerst das Ende - auf unbestimmte Zeit - der Geschichte von Kranodor und den anderen Chars von Fah'tum. Zugleich ist es mein Abschied, neuerlich, von den aktiven Plays. Ich behalte weiterhin Rildem und Neopetrus in Reserve, jedoch vorwiegend für verabredete Einzelplays. Nicht, dass es jemandem auffallen würde, war ich doch in den letzten Monaten ohnehin kaum noch aktiv.
Genaugenommen fusst darauf auch meine Ansicht, dass ich es diesmal schaffe, nicht zurückzukehren. Meine diesmalige Rückkehr war äusserst erfolglos und kurzfristig, weshalb ich davon ausgehe, dass ich es diesmal vielleicht gar nicht erst versuche.
Meine Gründe behalte ich, auch dieses Mal, für mich.
Wer ein Play arrangieren will, der kann mich in ICQ finden.
Natürlich auch sonst... also wenn man kein Play arrangieren, sondern nur mit mir reden möchte... Eventuell kehre ich irgendwann zurück. Darauf zählen, dass ich jemals wieder zum offenen Play zurückkehre, würde ich nicht. Lebt wohl und Bis dann.))

((PS: Aleriasona, sprich mich bitte bei Gelegenheit über ICQ an, damit ich sehe, dass du online bist. Wir können dann die Sache mit der noch immer gültigen Prophezeiung klären.))
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Nutzer: Aleriasona
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geschrieben am: 20.11.2003    um 02:41 Uhr   
auf ihren endlosen wanderungen des nachts,sie schien wiedermal jemanden bestimmtes zu suchen,doch war es keine suche,nein es war eine regelrechte jagt..nach einem guten freund,der es leider wie so oft schaffte sich ihr zu entziehen..

seuftzend schaut sie sich um,als ihr ein hauch von verwesung gewahr wurde,angewiedert schaut sie sich um,die nase gerümpft,sie verweigert das atmen und nimmt sich ein weiches ledertuch vor die nase,das sie immer als armband trug,dem strengen geruch folgend,verwesung hier in den gefilden ,nichts neues doch sie sorgte sich immer um freunde oder ihr nahestehende so schlug sie die richtung ein in der jenes immer stärker wurde,dort ankommend ,runzelt sie die stirn,der geruch nahm ihr die luft ,und der anblick drehte ihr den magen um,die robe ?! es war kranodors farbe ..,vorsichtig neigt sie sich und versucht jenen leib zu identifizieren ,es war kranodor,tränen schießen ihr in die augen,zuteilen vom geruch ,zuteilen vom anblick ,trauer und wut lodert in ihr auf
er also auch gemeuchelt von jedwelchen bbarbarischen wesen ..,seuftzend sucht sie einige lange äste zusammen ,das tuch mittlerweile vor nase und mund gebunden ,mit lavendel bestückt um den verwesungsgestank ein wenig zu mildern ..,die langen äste verbindet sie mit kürzeren,so das es aussieht wie eine art leiter,zweige und dichte äste dienen ihr als unterlage,schier endlos scheint die zeit die verstreicht,jedoch ein jeder ast worde mit stabielen gräsern zusammengebunden,gewissenhaft auf sitz überprüft,die trage neben den leichnam legend ,greift sie beherzt für einnen moment mit den behandschuhten händen zu und zieht den leichnam auf das gestell ,das leise knarrend ächtzt ,keine schöne arbeit und was in ihr vorging ...das brauchte wohl keiner beschrieben haben,eines war sicher ,kranodor hat ihr viel bedeutet,der atem geht flach und immer wieder hält sie die luft an,weitere tränen beginnen zu fließen ,ob von den ausdünstugen der leiche ,oder der trauer das weiß keiner außer ihr selbst ,sie hatte vieles verloren in der zeit des wandels..
die bolzen wurden aus der brust entfernt,einen hob sie auf,wegen der art der arbeit,sie würde einen zweiten erkennen wenn sie einen weiteren zu gesicht bekommen sollte
die anderen bolzen vergrub sie inn der nähe ...dann amchte sie sich wieder zum leichnam ,ihren umhang ablegend,zieht sie diesen über den körper kranodors ,greift das kopfende der trage und beginnt zu ziehen,sich auf einen weg tiefer in den wald machend um dem körper die letzte ruhestätte zu geben,er sollte nicht für schandtaten missbraucht werden,oderr gar als schmaus für getier dienen...ihre muskeln spannnen sich an,schweigend geht das alles vonstatten,mühseelig begibt sie sich in die engen des waldes,hier und da bleibt sie gar hängen,doch das tut ihr nichts weiter,ein schweigender trauermarsch von obskuurität wohl kaum zu übertreffen erfolgt inmitten der tiefen nacht
Geändert am 20.11.2003 um 02:50 Uhr von Aleriasona

Geändert am 20.11.2003 um 02:58 Uhr von Aleriasona

Geändert am 20.11.2003 um 03:03 Uhr von Aleriasona
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Nutzer: Kranodor
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geschrieben am: 20.11.2003    um 04:15 Uhr   
Er hätte ihr wohl gedankt, wenn er noch gekonnt hätte, doch so liess sich der Leichnam nur bewegen, stumm, kalt und tot.

Während sie ihre Arbeit verrichtet vermag Aleriasona womöglich zu sehen, wie der Kampf abgelaufen war. Der alte Magier hatte sich wacker geschlagen, doch er war nunmal nicht mehr der Jüngste gewesen. Zwar gelang es ihm, zwei Banditen zu töten - den einen mit einer Art Blitzschlag, den zweiten durch das Umlenken von Pfeilen - und einen weiteren zu verwunden, mit einer Klinge aus Eis, doch ein vierter und ein fünfter, die sich im Gebüsch verborgen gehalten hatten, schossen ihm die Armbrustbolzen in den Rücken. Als er sich dann nur noch schwach bewegte und keine Gefahr mehr drohte sammelten die Banditen ihre verschossenen Bolzen und die Gefallenen wieder auf und verwischten die Spuren. Nur die drei Bolzen die in dem Leichnam steckten nahmen sie nicht mit, aus Furcht, sie könnten nun verflucht sein.

Und so tot der Leichnam dieses Mannes, der einst der gewesen war, der Kranodor wurde, nun war, so lebendig war doch der wahre Kranodor in der fernen Siebenwelt, abgeschottet vom Zauberwald. Die Prophezeiung der Aleriasona hatte noch bestand, sie würden sich in 38000 Jahren erneut über das Leben und dessen Sinn unterhalten, und bis dahin würde das Nigeb sowohl sie als auch ihn am Leben erhalten, doch war es nicht gesagt, ob er vor Ablauf jener achtunddreissigtausend Jahre zurückkehren würde.
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Nutzer: Aleriasona
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geschrieben am: 20.11.2003    um 07:28 Uhr   
tief im Wald angekommen,fern jeglicher pfade lässt langsam ihre kraft nach,sie war die ganze nacht gelaufen,die trage ziehend durch dichtes gestrüpp,verschnaufend setzt sie sich auf einen felsen,von übelkeit geplagt,ihre kleidung klamm vom schweiß,der geruch der verwesung macht ihr arg zu schaffen,ihre hände betrachtend ,die regelrecht glühten und zitterten von der anstrengung,doch kein wort verlässt ihre lippen ,keine lange in worte geformt,die stille trauer tief in ihren augen,ebenso der stumme schrei im herzen ist eine lautere klage,wie man sie in worte fassen könnte,sie hat einiges an weg geschaft,nicht mehr fern ist jener ort dem sie ihm zur ruhestätte gedacht,ruhig schweift der erschöpfte blick über den leichnam,dann macht sie sich wieder auf,erneut die trage greifend,einer einsamen prozzesion gleich stemmt sie sich nach vorn und zieht ihn weiter,immer verrschluungere pfade entlang,die größerr mühn bedürfen ,schon schlicht zu fuß,doch mit jenem leblosen körpper ..noch größere mühe abverlangt,hinter ihr hingegen schließt sich der wald,die spuren verschwinden als wäre nie jemand dort entlang gekommen so vergeht die ein um andere stunde ehe sich ein silberulmen hain auftut,den letzten schritt gemacht ,schweift ihr blick kurz umher,sorgsam an den rand jenes hains gebettet,legt sie den körper kranodors ab
,bleischwer waren ihre glieder,die muskeln wollten den dienst versagen,doch sie ließ es einfach nicht zu,wieder pausiert sie eine weile,kurz erneut kraft tanken müssen ,dann blickt sie zu zwei weiteren ruhestätten,lang war sie nicht mehr hier,die eine ruhestätte umgeben von zarten rosen,fein eingesäumt als würden sie regelmässig zurechtgestuzt,die blätter der blüten ,zeigen ein reines weiss mit blauem rand,langsam nur sehr langsam nähert sie sich dem stilen ort,blickt auf den marmornen stein,ein name ward drauf geschrieben und ein todesdatum wohl,das leben dessen schien nicht von kurzer dauer,sie seuftzt leise ,atmet durch und kniet sich hin,das andere grrab ebenfalls von rosenranken umsäumt,wieder von weiisser blüte,doch mit rotem rand,den blick in demut senkend spricht sie leise

Mutter ...Vater nun Knie ich an eurem Grabe ,vergebt mir mein Fernbleiben von so Langer Zeit
Ich weiss ich habe Fehler gemacht ,zuviele gar in meinem Leben einen wirklichen Freund den bringe ich euch hier

möge er die Ruhe finden die er Verdient ,eine Bitte habe ich bescheiden und klein ,Wacht über seine Ruhe und führt ihn die Lichten Pfade entlang,Mit Euch als letztes Geleit,Ich würde es Selbst tun hätte ich die Macht,doch nun wird es eine Trennung ,gar ohne Wiederkehr

dann erhebt sie sich Langsam,und lauscht dem Wind,Kranodor die Letzte Ehre erweisennd,ein Lauer Wind kommt auf,raschelt Leise in den BAumkronen,fast wie feiner Gesang,sie sucht die Geeignete Stelle aus,Schließt die Augen ,sich wieder Niederknieend auf den Weichen Waldboden ,die Hände ausbreitend auf jenen legend,Beginnt sie Leise und Innig zu beten,Ihre Stimme erkling Melodiös,jedoch voll Trauer und Demut deren Schwingen
ein Riss entsteht in dem Boden,der sich zu einem Oval formt,die Erde öffnet sich gemächlich,mit der Zeit der Unsterblichkeit..geduldig verharrend Wartet sie bis das Werk Vollbracht,ehe sie sich Mühseelig und gar Geleutert wieder erhebt

Danke klingt es Leise aus ihrem Munde

dann Macht sie sich wieder zu dem abgelegten Leichnam,und wieder wie so oft in der NAcht nun schon,... ergreift sie die Griffe der Trage und beginnt zu ziehen,nur noch ein Stück bis zum Grabe,weiche Moose vom Dunkelsten Grün legt sich im Zeitlauf an den erdigen Wänden und auf dem Boden ab,Auspolsternd glatt,ihre Behandschuhten Hände greifen unter des alten Mannes ,der einst ihr Freund war,Leib und Betten ihn nun zur wohlverdienten Ruh im Grabe auf dem Silberpappelhain,ihr Umhang ihn sanft bedeckt,Beinhahe Motorisch zupft sie jenen zurecht und prüft den Sitz,ein erfolgtes Nicken ins nirgendwo bestätigt ihre Zufriedenheit,wieder legt sie die Hände auf den Boden uund murmelt alte Verse ,der Waldboden vibriert sachte wärend er sich zu schließen beginnt
sie atmet durch,das Schwerste war geschafft,sein RAt der fehlt ihrnun schon ,doch das war der Wandel,des Laufes der ZEit..schweigend betrachtet sie das Grab bis es kranodor vollkommen vereinnahmt hatte,die vollendung ihres Ritualen murmelns kommt langsam zuum Ende hin,auuch Jenes Grab wird von Rosenranken gegeben,in einemr Kräftigen Blau,beinahe die gleiche Farbe,wie Kranodors gewand dann trug
hab gut acht Treuer Freund ...murmelnd die Wege mögen zuteilend mögen Steinig seinn,
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