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geschrieben am: 13.12.2003 um 14:06 Uhr
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Lange Bindfäden aus kaltem Wasser ziehen sich durch die Straßen der Großstadt, als der Abendliche Graue Himmel sich mehr und mehr bezieht und erste Spuren vom kommenden Nass herzeigt.
In den Hauptstraßen, drängen sich die Menschen vor und zurück, Weihnachten steht vor der Tür. Doch in diesem Gemenge steht ein Mann, der unwirklich scheint. Die meisten der Zivilisten versuchen sich vor dem Regen in Sicherheit zu bringen doch er bleibt weiter stehen und blickt in den Himmel.
Seine langen Naturblonden Haare scheinen so schon wirr und ohne Ordnung. Sie kleben an Hals und Gesicht, jene Züge eingefallen und auch wenn dicke Sachen, seine Person vor der Kälte schützen sollen, so erkennt man die abgemagerte Gestalt unter den Stoffen.
Seine Klamotten scheinen Notdürftig zusammengesucht, in seiner linken Hand, hat er eine weiße Einkaufstüte wohl mit diversen Lebensmitteln, in der rechten hat er eine Zeitschrift, die schon vom Regenwasser durchtränkt ist. Seine Blicke richten sich einige Zeit gen Himmel, unterbrochen von den ungepflegten Haarsträhnen.
Erst als ihn jemand anrempelte da er sich vorbeizwängte, bemerkte der junge Mann seine Starre... drehte sich um und ging langsam die Straße runter, das Gesicht zu Boden gesenkt. In seinen Schritten ließ er das Heft fallen, welches mit einer aufgeschlagenen Seite in der Pfütze landete.
Langsam aber stetig benetzten die Fäden diese Seiten und doch trat der Artikel ans Licht, der wohl kaum einen Menschen interessierte, aus denen, die sich genauso sahen.
~ ~ ~ Unwirklich ~ ~ ~
Das Hauptthema in der aktuellen Ausgabe unserer Reihe „Biologie and Chemie Technologie“ beschäftigt sich mit den Fortschritten zum Krankheitsbild, das in Afrika mehr als gefürchtet ist. Nur oft konnte diese Erkrankung mit einer vernichtenden Feuerwalze und das Abbrennen der betroffenen Regionen eingedämmt werden.
Ebola
Die Symptome der Erkrankung beginnen 4 bis 16 Tage nach der Infektion. Die Betroffenen entwickeln Fieber, Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen und verlieren jeglichen Appetit. Im weiteren Krankheitsverlauf treten Erbrechen, Durchfall, Magenkrämpfe und starke Brustschmerzen auf. Es kommt zu starken Gerinnungsstörungen und die Patienten beginnen überall zu bluten: im Magen-Darm-Trakt, unter die Haut und gegebenenfalls aus den Einstichstellen von Spritzen. Am 5. bis 7. Krankheitstag tritt ein maserartiger Hautausschlag auf, der aber nur auf heller Haut gut sichtbar ist. Neurologische Symptome mit Lähmungen und Psychosen sind häufig. Der Tod tritt meist um den 9. Krankheitstag auf.
Die Sterblichkeitsrate beträgt meist 80 bis 90 Prozent. Es gab bis vor kurzem keinen Impfstoff und noch einen Antivirus.
Wir dürfen nun bekannt geben, das es einen Impfstoff gibt, der in den gefährdeten Gebieten eingesetzt wird. Der Impfstoff „Alive“ bezeichnet hat eine Wirkdauer von einem Jahr und wird auch bei frühzeitig Erkrankten als Behandelung eingesetzt, die auch Wirkung zeigte. Aus dem Grundstoff konnte ein Antibiotikum erstellt werden, das die Sterblichkeitsraten um bis zu 20 Prozent senken kann. Entwickelt wurde der Impfstoff, von einem Virologen, der selbst an dem Erreger erkrankte, diesem aber, durch eigene Selbstversuche, mit seiner Therapie, nicht erlag.
Ein Bericht, der Regierung von Zaire belegte folgendes:
„Der Impfstoff „Alive“ ist aus den Gedanken, Berechnungen und Händen des Virologen R. Tierra entstanden, der in Afrika als Virologe Proben abholen sollte. Das Gebiet um Zaire war vom Erreger bedroht und bald darauf verseucht. Zudem danken wir R. Tierra sowie der Ärzteschaft aus Zaire und dem Cap der guten Hoffnung für ihre Hilfe.
Es legte sich noch nie dar, das ein Virologe, einen Impfstoff ohne Vorschriftsmäßige Tests einsetzte, nein eher an einer Selbsttestung, da R. Tierra nach dem fertig stellen des Impfstoffes selbst schwer erkrankte.
Durch Eigenversuche zeigte sich die positive Wirkung des Impfstoffes durch das Überleben des Virologen und darauf vieler anderen der Erkrankten.
Nach einer Vorschriftsmäßigen Quarantäne können wir mit voller Verantwortung R. Tierra als geheilt und nicht infektiös entlassen.“
Dann zeigte sich nur ein Bildnis sowie die Quelle der texte und in grüner Schrift, der Inhalt, das die folgende Ausgabe sich allein mit diesem Fortschritt und dem Alltag zu jener Zeit beschäftigen würde.
Doch letztere Zeilen wurden schon vom Regen mitgenommen.
(So grund fürs Fehlen....) |
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