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geschrieben am: 23.12.2003 um 21:15 Uhr
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Meine wenigkeit hat sich mal Gedanken über ein Play gemacht in einem ausmasse, wie es mir schon des längeren im Kopfe rumspukt. Das Grundkonzept ist in meinem Kopf und zum Teil schon niedergeschrieben und nun suche ich Spieler.
Dann erzähle ich mal worum es geht...
Kurze Einleitung:
„Damals waren die Zeiten Hart“ sagte der alte, bärtige Mann, der gebückt über einen Krug Met mit einigen jungen Leuten an einem Tisch saß, etwas abseits in einer Ecke der Taverne. Er klopfte bedeutend an seinen Silbernen Becher. „Das Erz wurde knapp, die Minen... stürzten ein, ausgemergelt durch Jahrzehnte des Abbaus gieriger Schürfer, unterstellt den Häusern... gierig, unbedacht, verschwenderisch.“ Es war aus mit Reichtum und Macht, was ist schon ein Land ohne das Metall... nur ein Leib leer von Blut, ein Krieger ohne Schwert, eine Feuerstelle ohne Topf mit Suppe.“ Er hielt kurz inne, zog seine buschigen Brauen zusammen und starrte einen jeden, der ihm zuhörte kurze Zeit an. Dann lachte er. „Jaja, aber die Zeiten wurden besser als der große Aufbruch stattfand, jaja. Haus Tenveth, jaja. Die Tenvether waren die ersten, die die missliche Lage erkannten, die sich schnell aufmachten um fort zu ziehen, dorthin wo es noch Erz zu schürfen gab, ein neues Königreich aufzubauen das es besser machen sollte als das alte. Haus Tenveth kennt ihr ja sicher... und den edlen Reichsherr Tumayn Tenveth auch?“ Wieder sah der alte in die Runde, musterte die jungen gesichter die ihm bestätigend zunickten. Er nickte ebenfalls, wer mochte den Reichsherren Tumayn Tenveth nicht kennen? Tumayn Tenveth, Fürst von Alterra, Reichsherr und Adliger des Haus Tenveth... der Tenveth des glaubens, so nannte man ihn. Grosse Namen die diesem Herrscher anhafteten, ebenso grosse Feinde die ihm nach dem Leben trachteten. „Natürlich dauerte es nicht lange, bis sich die anderen Häuser auch ein Stück von dem reichen, fetten Kuchen abschneiden wollten und den Tenvethern folgten, sich aufmachten nach Alterra.“ Erzählte der alte weiter. „Haus Rikoth und Haus Bural... die kennt ihr sicher auch, nicht wahr?“ Wieder sah der alte in die Runde und die jungen nickten wieder. „Schön schön, dann brauche ich euch von denen ja nichts erzählen.“ Etwas missfallen klang in seiner Stimme mit, es war deutlich auf welcher Seite der alte stand, als er über die drei Häuser auf Alterra sprach. Er trug noch immer die alte Gardeuniform der Telvether Streitkräfte, wohl ein Soldat aus alten Zeiten. Er räusperte sich. „Fürst Tenveth hat viel getan, hat viel tun müssen als er mit nur einem kleinen Schiffsverband auf Alterra ankam, viele Jahreswenden her. Da wart ihr jungen Hüpfer noch nicht einmal Geboren!“ Der alte lachte. „Jaja... viel ist passiert seitdem, seit wir dieses Land befreiten und unter unsere Herrschaft stellten. Ein gutes Reich, ein schönes Reich.“ Der alte wurde immer mehr abwesend, murmelte mehr als das er erzählte, es schien als schwelge er in Erinnerungen. „Der Bau des Alterra Hafens, als erster Schritt... clever... die erste Mine, gleich die größte... Alterra Mine, jaja.... clever.... die Grenzungen der Welt, niemand störte den anderen, kein Volk... nein nein, clever. Dunkelheit, Altherrscher.... Krieg, Leid...“ Der alte schreckte aus seinen Gedanken auf und erhob sich. „Alterra ist eine wundervolle Insel, wir können stolz sein solch einen wundervollen Herrscher zu haben.“ Schnell griff er seinen Krug, streckte ihn in die höhe und brüllte in die Taverne. „Lang lebe Fürst Tenveth!“ ... „Lang lebe Fürst Tenveth“ kamen mehrere Stimmen, huldigten dem Fürst... dann wandte sich der alte ab und verließ ohne ein weiteres Wort die Taverne. Verdutzt blieben die jungen sitzen, wunderten sich über das komische verhalten des anderen, doch es dauerte nicht lange bis alles wieder seinen normalen lauf nahm... für sie... und alle anderen auf der wunderschönen Insel Alterra.
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