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Die Grafschaft d' Estrées sucht Angestellte

Nutzer: Lord_dEstrees
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geschrieben am: 10.01.2004    um 21:22 Uhr   
Es war ein sonniger jedoch kühler Vormittag. Leise knirschte der Schnee unter den Füßen einer zierlichen Gestalt, welche sich mit eiligen Schritten der abgelegenen Taverne am Rande des großen, mysteriösen Waldes näherte. Eine zierliche behandschuhte Hand drückte die alte Türklinke hinab, welche die Leute in der Taverne vor Kälte schützte. Grob wurde sie angerempelt, als ein betrunkener sich seinen weg zum Ausgang des Gebäudes bahnte. Die warme mit Fell ausgefütterte Kapuze wurde in den Nacken gestrichen, als die giftgrünen Augen den Raum nach dem Wirt absuchten. Es roch stark nach Alkohol und Schweiß, die junge Frau zweifelte stark daran, dass der Graf nach solchen Leuten suchte, doch viele Gerüchte ließen vermuten, das hier oft die seltsamsten Wesen Rast machen würden. So begab sie sich in Richtung Theke, über einige auf dem Boden liegende, wohl Vollgesoffene Gäste steigend. Der Wirt welcher immer noch etwas benommen an der Theke saß, nickte nur genervt auf die Anfrage der Fremden. Jene griff unter ihren Mantel, um in einer der Schürzetaschen einen Silberling für den Wirt, als Dank aufzubringen. Die Schriftrolle anbringen und dann verschwinden. Diese besoffenen Kerle flößten nicht gerade Vertrauen ein. So führten ihre Schritte sie zu der Holzwand, welche primitiv zusammengenagelt aus ein paar Brettern bestand. Es war ein Wunder, dass diese noch nicht eingestürzt war. Zwei weiße Hände breiteten das Schriftstück auf der Holzwand aus, welches sie zuvor aus ihrem Mantel hervorholte. Die Schriftrolle wurde befestigt und dann vernahm man nur noch, wie die Tür ins Schloss fiel.

Aufruf an alle ehrlichen Bürger

Gesucht wird eine ehrliche haut die sich nicht zu fein ist zu Arbeiten
Wir suchen allerlei Art von Bediensteten vom Landwirt bis zur Hausangestellten
Geboten wird ihnen eine vorzügliche Bezahlung.
Unterkunft in denen dafür vorgesehnen Gebäuden.

Sollten sie sich nicht scheuen sich in die Dienste eines strengen aber ehrlichen
Lords zu stellen so melden sie sich im Anwesen der Familie d’ Estrées

Lord d’ Estrées



Tief wurde die winterliche kühle Luft eingeatmet, als sich das junge Dienstmädchen zurück zum Anwesen des Grafen machte. Ihre Füße trugen sie durch kleine aber wunderschöne Wälder, welche jedoch erst im Sommer ihre wahre Pracht zeigten. Sie hüllte sich fester in den warmen Mantel, beobachtete den nebelartigen Atem, welcher ihren Mund verließ, der in ihrem Blickwinkel den zugefrorenen See einhüllte. Kinder spielten dort. Ja sie hielten sich oft und gerne hier in den Wäldern auf, sie waren zwar ungefährlich. Jedoch gab es für jedes Kind immer erneut ein Geheimnis der Wälder zu entdecken. Tiefer im Wald konnte man ein lautes scheppern hören. Als sich einer der großen Bäume unter der Axt eines der Forstarbeiter nachgab. Jener wischte sich angestrengt die Stirn und hoffte auf baldig Unterstützung. Ja, diese Wälder waren harmlos im Gegensatz zu dem unerforschten mysteriösen Wald. Nun, man hatte oft Kundschafter ausgeschickt, doch zurück kam niemand mehr von ihnen. Ein Gruß riss die junge Frau aus ihren Gedanken. Sie hatte gar nicht bemerkt das sie bereits in einem der Dörfer war, welche ebenfalls dem Grafen gehörten. Hier lebten die meisten Angestellten des Grafen d’ Estrées. Freundlich grüßte sie zurück, nebenbei einige Einkäufe erledigend. Hier kannte man sie gut und oft bekam sie Nahrungsmittel, Stoffe und Leder zum halben Preis. Die Leute hier lebten gut, die Steuern waren niedrig und im Land herrschte Frieden, bis auf ein paar Diebe, die gelegentlich Händler ausraubten, passierte nichts in dieser Gegend. Ja, sie alle waren mit dem Grafen und seiner Gefolgschaft zufrieden.
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Nutzer: Lord_dEstrees
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geschrieben am: 10.01.2004    um 21:23 Uhr   
Als Cosette das Dorf verließ schien die Sonne hoch am Himmel, es war Mittagszeit und der Graf schätzte Pünktlichkeit und so beeilte sich die junge Frau. Ein kleiner Kieselweg führte zu dem alten fast unscheinbaren Herrenhaus, welches seid Generationen in den Händen der Familie d’ Estrées lag. Es befand sich auf einer kleinen Anhöhe.. von vielen Bäumen nur so überwuchert. Einige kleine Bäche bahnten ihren Weg durch das private Grundstück, jene jedoch waren ob der Winterlichen Temperaturen gefroren und so in ihren lauf gestoppt. Ein nun etwas breiterer Kieselweg, geziert mit einer Baumallee führte direkt zum Haupteingang des großen Gebäudes. Durch rötliches Gemäuer stach das Gebäude aus der weißen Landschaft nur so hervor. Dürres Gewächs hatte die Vorderseite fast überwuchert. Der Efeu würde sich erst im Frühjahr wieder zeigen. Drei Mamorstufen begleitet von zwei Säulen aus jenem edlen Stein, welche das Vorderdach des Gebäudes trugen, wiesen auf den Eingang hin. Ein silberner Schlüssel wurde aus der Schürze entnommen und somit die Tür geöffnet. Warme Luft strömte ihr entgegen, als sie geschwind die schwere Eichentür hinter sich schloss. Cosette’s Schritte führten sie durch die große Eingangshalle. Jeweils zwei mit roten Teppichen ausgelegten Wendeltreppen führten in die oberen Gemächer des Grafen. Kostbare Gemälde und Waffen hingen an den Wänden, welchen die ersten d’ Estrées erkämpft hatten und sie hier zur Erinnerung aufbewahrten. Ein Kronleuchter hing an der Decke und die kostbaren Fließen unter ihr, wurden von ebenso teuren Persern „geschützt“. Sie bahnte sich den Weg zu ihrer Kammer, durch einen kleinen Schmalen Gang, eine unscheinbare kleine Tür wurde geöffnet. Ihr „Eigentum“ bestand aus einem Schrank, einem Stuhl, einem kleinen Tisch und einem Bett. In aller Ruhe wurde der Mantel abgestrichenen und an den Kleiderschrank zum trocknen gehängt, ein kurzer blick in den kleinen Wandspiegel, einige widerspenstige dunkle Haarsträhnen wurden zurück unter die Haube geschoben, die Hände in einer kleinen Waschschüssel gewaschen und die Kammer verlassen. Ihr Weg führte sie durch den Salon, welcher eher einer Bibliothek glich, kostbare edle Möbel zierten den Raum, während schwere Weinrote Vorhänge die Sonnenstrahlen undurchdringlich machten. Diese wurden zur Seite geschoben und zufrieden spürte sie die warmen sanften Sonnenstrahlen in ihrem Gesicht. Ihr Blick verharrte jedoch nicht lange im Himmel. Er wanderte zu den Stallungen hinab, in dem die Stalljungen schon eifrig dabei waren die prächtigen Rösser des Grafen zu striegeln. Neben den Stallungen befand sich der kleine Park des Grafen. Dieser jedoch war total verschneit, ja der Gärtner hatte nun vorerst Ruhe, doch im Sommer, wenn die hundert verschiedenen Arten von Blumen blühten, konnte er sich alles andere als ausruhen. Mit einem Schmunzeln beobachtete sie wie die Stalljungen verzweifelt dem temperamentvollen Araber hinterher rannten, welcher wohl wieder einmal ausgerissen war. Kopfschüttelnd wendete sich die junge Frau ab, ehe sie das Büro des Grafen betrat.

(Diese Idee kam uns als wir den Beitrag über Sklaven Diener und Hofnarren lasen und merkten das doch Interesse daran besteht. Wer gern mal einen solchen Char playn möchte meldet sich bitte im Chat bei mir oder Cosette
Der Char kann dann hier im Beitrag vorgestellt werdenÂ…
Keine Offplay Beiträge bitte…dafür könnte ich bei Gegebenheit einen eigenen Beitrag erstellen)


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Nutzer: Aileen
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geschrieben am: 11.01.2004    um 15:09 Uhr   




Name: Aileen

Herkunft: Grafschaft von Trendesey

Bisheriger Status: Bedienstete

Eltern: Sie wurde ausgesetzt und wuchs bei einer bäuerlichen Familie im Herrschaftsgebiet der Grafschaft auf. Ihre wahren Eltern kennt sie nicht.

Geschichte: Das Haus der Grafschaft von Trendesey konnte keinen Erben vorweisen. Als der letzte Graf starb wurde das Land in Elend und Armut gestürzt. Der schwarze Tod kehrte in die Lande, auch Aileens Familie ereilte die Pest. Sie zog aus in ferne Lande, zuerst um ihre wahre Identität zu finden, doch dieses Glück blieb ihr verwehrt. Statt dessen wurde sie von Räubern des Nachts überwältigt und auf einem Sklavenmarkt nahe Zionads feil geboten. Mit Hilfe eines kleinen Jungen gelang ihr allerdings die Flucht. Seither arbeitet sie in der "Taverne zum Burglöchl" und wartet, auf was auch immer.
Geändert am 11.01.2004 um 15:11 Uhr von Aileen
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Nutzer: _DarkRenor_
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geschrieben am: 11.01.2004    um 16:54 Uhr   
uuuuuuuuuuuh da fühlt man sich glatt wie zuhause, mein haus meine frau....nur wo is mein auto?
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Nutzer: _DarkRenor_
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geschrieben am: 11.01.2004    um 16:54 Uhr   
uuuuuuuuuuuh da fühlt man sich glatt wie zuhause, mein haus meine frau....nur wo is mein auto?
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Nutzer: ellwa
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geschrieben am: 11.01.2004    um 22:20 Uhr   
(mal ne frage braucht ihr auch noch irgendwelche soldaten oder so??? oder irgendwelche leibwächter...!!)

greetz ellwa
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