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Interese an Vampiren aus Legenden?(OFF) |
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geschrieben am: 12.01.2004 um 09:18 Uhr
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....Was ich mit dem Titel sagen will ist ob nicht jemand mal Interese hatt einen Vampir zu spielen wie er in alten Sagen und Legenden vorkommt. Wäre mal etwas neues hier in diese Kainitischen Geselschaft.
Die Punkte die zu beachten wären sind:
-Sonnenlicht töted
-Fließendes Wasser kann nicht überquert werden oder vebrennt das Fleisch
-Christliche Symbole wie Kruzifixe verbrennen die Haut und wirken abschreckend
-Räume,Häuser etc. kann nur durch einladungen betreten werden.
-Ein Plock durchs Herz lässt einen in Staare verfallen...Die entgültige vernichtunge erfolgt durch köpfen und verbrennen des Rumpfes und Kopfes getrennt von einander
-Man muss den Tag in seinem Sarg verbringen um neue Kräfte zu sammeln, in diesem muss MutterErde sein.
-Der Ursprung "unserer" Rasse ist ungewiss und die ältesten sind längst verschwunden
-Es gibt nur ein Gesetzt "Töte keine deiner Art"
-Der Durst nach Blut in dir ist riesig und wenn du auch noch so oft versuchst ihn zu überwinden er ist stärker als du
-Und das wichtigste:
Du bist eine verfluchte Kreatur die ihr dasein hasst und doch nicht davon loslassen kann. Dein Verlangen nach Leben ist so groß das es nur mit dem Trinken von Blut für eine kurze Zeit befriedigt werden kann. Du bist eine tragische Figur welche nach der Erlösung strebt die du jedoch nie bekommen wirst. Gott hatt dich verlassen und was gibt es schlimmeres? |
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geschrieben am: 12.01.2004 um 10:11 Uhr
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| wie schon gesagt.. es gibt nicht nur eine legende.. |
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geschrieben am: 12.01.2004 um 10:49 Uhr
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(zitat)wie schon gesagt.. es gibt nicht nur eine legende..(/zitat)
jup weiß ich
aber ich habe das mir bekannteste zusammen getragen...feht sicher noch etwas...
Aber ich finde es reißvoll so einen Vampir zu spielen da er doch recht große Schwächen hatt. Die "Dunklen Gaben" aus den Legenden welche mir bekannt sind habe ich noch nicht aufgezählt. werde ich aber noch tun |
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geschrieben am: 12.01.2004 um 11:00 Uhr
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| was ich damit ausdrücken wollte.. es gibt sehr viel mehr legenden.. als jene die dank film und fernsehen nunmal bekannt geworden sind.. und deshalb wohl kaum aus den köpfen der menschen wegzubringen |
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geschrieben am: 12.01.2004 um 13:24 Uhr
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mit diesem Beitrag möchte ich niemanden auf den Fuß treten oder so.. ich möchte nur aufzeigen.. dass es verschiedene Legenden gibt.. und für welche man sich entscheidet.. ist ja bekanntlich jedem selbst überlassen.. aber natürlich ist es nicht in Ordnung.. wenn man sich von allem nur das Gute rauspickt.. und das Negative sprich die Schwächen weglässt.. um mit dem Ergebnis dann auch noch zu playen.. das grenzt wohl an pp.. für viele.. ist es das dann ja auch...
in diesem Sinne lest euch die folgenden Beispiele durch.. vielleicht überdenkt der eine oder andere sogar seine Äußerungen.. was Vampiren nicht können dürfen!
kursive Sachen darunter sind nur kleine Anregungen meinerseits
Churel
Vampirartiges Rachegespenst in Indien, das entsteht, wenn eine Schwangere am Tag des Devali-Festes stirbt. Die Geister dieser Toten erscheinen als vorne weiße, hinten schwarze Scheusale mit Strubbelhaaren, Hängebrüsten, spitzen Zähnen, wulstigen Lippen und dunkelvioletter Zunge. Sie hassen alles Lebendige und werden besonders ihren nahen Verwandten gefährlich. Als vorbeugende Maßnahme verbrannte man zusammen mit einer solchen Verstorbenen ein Garnknäuel, damit sie über dem Abspulen des Garns ihre lebenden Angehörigen vergesse.
wer sagt denn.. dass Vampire nur als erotische Wesen der Verführung in Erscheinung treten müssen?
Dhampir
So wurde bei einigen Völkern Südslawiens (Albaner, Serben, Slawonier) das von einem Vampir mit seiner Witwe gezeugte Kind genannt. Meist männlichen Geschlechts, galt der dhampir mancherorts wegen seiner gallertartigen Körperbeschaffenheit als kaum überlebensfähig. In manchen Regionen bezeichnete man einen Menschen als dhampir, der über besondere Kräfte verfügte und deshalb zur Vampirbekämpfung hinzugezogen wurde. Noch 1959 soll ein dhampir in Kosovo ein solches Austreibungsritual vollzogen haben.
wer sagt denn.. das Vampire keinen Sex haben und keine Kinder zeugen können?
Dolch
Kurze Stoßwaffe mit spitzer Klinge, mit der in manchen Gegenden plagende Wiedergänger unschädlich gemacht wurden. Entweder durchbohrte man mit dem zuvor vom Priester geweihten Dolch den Leichnam, oder man schnitt ihm die Kniesehnen durch, damit er sich nicht aus dem Grabe erheben könne. Mit Dolchen – und nicht etwa mit einem Pfahl! – wird auch Dracula in dem berühnten Roman Bram Stokers vernichtet.
was genau hierbei interessant ist.. wurde vom Schriftsteller selbst.. bereits hervorgehoben
Dunkelheit
Die Nacht gilt seit jeher als Domäne von Spukgespenstern, Hexen und Untoten. Für Vampire stellt das Sonnenlicht eine existentielle Bedrohung dar, wobei es allerdings auch Ausnahmen gibt: Den polnischen und russischen Spezies wird nachgesagt, sie seien zwischen Mittag und Mitternacht besonders aktiv. Von praktisch allen anderen wird behauptet, sie hausten an dunklen, feuchtkalten Orten, in der Nähe von Friedhöfen, in Burgruinen oder abgelegenen leerstehenden Häusern und kämen erst bei Einbruch der Rnacht zum Vorschein, nachdem sie tagsüber in einem Sarg oder einer Grube geschlafen hätten. In der Literatur und im Film läßt sich mit einem solchen Dekor natürlich eine besonders gruselige Atmosphäre erzeugen.
nicht nur die gruselige Atmosphäre.. sondern auch Vorstellungen.. welche nur sehr schwer zu nichte oder auch nur ins Wanken gebracht werden können...
Fangzähne
Charakteristisches Merkmal des Vampires in der Literatur und im Film, das jedoch in der Volksüberlieferung nur selten erwähnt wird. Bei den Ostslawen und Bulgaren z. B. findet man häufiger die Vorstellung, Blutsauger verfügten über eine Art Rüssel oder einen Zungenstachel. Vermutlich hat der Vampir seine Fangzähne vom Werwolf übernommen, der sich einem verbreiteten Glauben zufolge nach dem Tode in einen Vampir verwandelt. Die Protagonisten der Vampirliteratur allerdings müssen allein schon deshalb mit Fangzähnen ausgestattet sein, damit der Autor gräßliche Blutmahlzeiten anschaulich schildern kann. In dieser Beziehung haben sich besonders James Malcolm Rymer (Varney der Vampir, 1847) und Bram Stoker (Dracula, 1897) hervorgetan. Murnaus Filmklassiker Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens (1922) dagegen präsentiert einen Vampir mit Zähnen, die eher denjenigen eines Nagetiers gleichen, ein Merkmal, das Werner Herzog auch für sein Remake Nosferatu - Phantom der Nacht (1979) übernommen hat. Bei Bela Lugosi, dem Star-Dracula der zwanziger und dreißiger Jahre, fehlt das Raubtiergebiß. Christopfer Lee dagegen, der Prototyp des modernen Leinwandvampirs, beherrscht die Kunst des Zähnebleckens virtuos und setzt sie entsprechend häufig ein.
naja das Fernsehen halt.. man sollte ihnen nicht immer alles glauben..gg
Geändert am 12.01.2004 um 13:31 Uhr von Siamanthe Geändert am 12.01.2004 um 13:36 Uhr von Siamanthe |
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geschrieben am: 12.01.2004 um 13:25 Uhr
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Friedhof
Geweihte Stätte, an der die Menschen ihre letzte Ruhe finden. Gerade diese Ruhe ist aber den Untoten verwehrt, weshalb Friedhöfe ebenso wie Burgruinenen, Moore und andere einsame, dunkle Gegenden als Brutstätten von Vampiren und Behausungen allerlei böser Geister galten. Düstere Friedhöfe wurden für den Vampirfilm der dreißiger und vierziger Jahre zum unverzichtbaren Element. Seltsamerweise wundeln in einigen dieser Produktionen Vampire durch Friedhöfe, ohne daß sie sich von den vielen Grabkreuzen auch nur im geringsten beeindruckt zeigen...
wie interessant.. ein Fehler der Filmemacher oder doch ein bissel mehr?
Inkubus und Sukkubus
Lat. „Auflieger“ bzw. „Drunterlieger(-in)“, griech. Ephialtes/hyphialtes; männlicher bzw. weiblicher Buhlteufel. Nach mittelalterlicher Auffassung sind die bevorzugten Opfer Frauen mit schönem, langem Haar oder kräftige junge Männer. Über eine succuba, die Mittagsdämonin Meridiana, berichtet der engliche Kleriker Walter Map in seiner Sammlung De nugis curalium (12. Jahrhundert). Sehr ausführlich werden Inkuben und Sukkuben im Hexenhammer (1478) behandelt. Alp und Mahr entsprechen ihrem Wesen und ihrer Funktion nach diesen drückenden, manchmal auch blutsaugenden Dämonen, die erotische Träume und eine krankhafte Steigerung des Sexualtriebs verursachen. Parallelen zum Vampir bestehen insofern, dals sie an der Lebenkraft ihrer Opfer zehren. Der Inkubus kann Kinder zeugen, eine Fähigkeit, die in einigen Regionen Südslawiens auch dem Vampri zugesprochen wird. Der Sprößling eines Inkubus ist ein häßlicher Halbdämon oder ein Wechselbalg, während derjenige eines Vampirs oft auch als Vampirbezwinger gilt. Nach dem Volksglauben schützen Verbene und Johanniskraut vor nächtlichen Heimsuchungen durch Inkuben und Sukkuben.
oha.. sollte es auch verschiedene Ansichten zu diesen kleinen Geschöpfen geben? Oder ist es nun Pflicht für diese.. sich nur noch nachts zu zeigen?
Hier mach ich mal besser Schluss.. denn ich muss bald zur Arbeit.. aber falls jemand mehr zu etwas wissen will.. kann er sich gerne mit mir in Verbindung setzen..
Bitte vergeßt nicht.. es sind nur Anregungen zum Nachdenken und in keinstem Sinne böse gemeint..
Es mag auch der eine oder andere Fehler beim Abtippen entstanden sein.. aber die Texte sind vollständig zu dem entsprechenden Begriff herausgeschrieben..
Manu~Siam |
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geschrieben am: 16.01.2004 um 23:03 Uhr
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das scheint ja ne richtige wisenschaftliche abhandlung zu sein...und wenn's genehm ist helfe ich deinem enormen fachwissen in punkto zähne auf die sprünge,die verdanken die vampire nämlich dem guten alten dracula.graf dracula-wie wir schlaumeier ja alle wissen-gab es wirklich,die familie ist noch nichmal ausgestorben und wohnt irgendwo hier in good old germany,soweit ich weiß.naja,zur sache:
graf D.(das wird mir sonst zu lang^^)regierte seine untertanen in typisch absolutistischer manier,er war recht brutal,so das bei der hießigen landbevölkerung das gerücht umginge er trinke blut...die eine story,und der zweite teil ist dieser,dass bei der lieblingsstrafe des fürsten-der pfählung nämlich(eine lanze eine eisenstange oder was sonst grad so zur hand war wird betreffender person zwischen den beinen beginnend durch den ganzen körper gerammt um aus dem mund wieder aufzutauchen,und so wird man dann zur schau gestellt)-der brave D. trotz der seuchengefahr die gepfählten noch in diesem zustand verrotten lies.das empfindliche zahnfleisch verwest am ehesten,so das zahnhälse freigelegt und die zähne dadurch länger erscheinen.die leuts damals sahen sowas wie einen eckzahn ja nach dem verwesen zum ersten mal,da ihre eigenen ziemlich elend kurz,da von zu grob gemahlenem getreide abgestumpft,waren.
Mr.A |
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geschrieben am: 17.01.2004 um 00:57 Uhr
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Historisches zu Vlad Tepes:
1431 wird Vlad Tepes in der Festungsstadt Schäßburg (Sigisoara)in einem Gasthof geboren. Eine Notunterkunft, denn sein Vater VladII befand sich derzeit mit seiner Familie im Exil. 1456 wird Vlad Tepes Beiname Dracul zu VladIII gekürt und als dieser Selbstherrscher großer Vojevode und souveräner Herrscher und Herr aller Läder der ungarischen Walachei und der Gebiete jenseits des Gebirges. Den zahlreichen Überlieferungen nach war Vlad III ein Meister vornehmlich dreier Künste:
Der Diplomatischen, mit der er jahrelang zwischen dem König von Ungarn und dem osmanischen Sultan um seine Unabhängigkeit lavierte.
Der Militärischen, mit der er seine Hirten und Bauernhaufen gegen die Länder jenseits der Donau führte.
Der Grausamen, Menschenpfählung.
Dieser letzten Kunst verdankt er auch seinen weiteren Beinamen: Tepes = Der Pfähler
Trotz seines diplomatischen Geschicks, wurde Vlad III 1462 auf Befehl des ungarischen Königs, Matthias Corvinus auf die Hochburg Visegrád nach Ungarn gebracht. Dort führte er aller Wahrscheinlichkeit nach ein Dasein als Fürst unter Hausarrest. 1476 ließ König Corvinus seinen Gefangenen wieder frei und Fürst VladIII erhielt erneut sein Amt Würden als Herrscher über die Walachei.
Doch seine Macht währte nicht mehr lange, ein Jahr später wurde er getötet.
Als Kriegsherr war Vlad Tepes kühn, im Winter 1461 forderte er keinen Geringeren als den Eroberer von Konstantinopel, Sultan MehmedII zum Kampf heraus. Die militärische Auseinandersetzung, die sich bis kurz vor VladIII's Festnahme durch den ungarischen König hinstreckten, gehörten zu den am meisten betrachteten Episoden aus seiner Laufbahn. Sein Einfallsreichtum, seine Tapferkeit, seine Strategie und Taktik machten ihn überall in Europa berühmt. Ebenso bekannt und berüchtigt war er wegen seiner Grausamkeit, denn wer immer ihm widersprach, ihm auffiel, sich von ihm beim kleinsten Vergehen ertappen ließ, dem drohte wie allen seinen Gefangenen der Tod. Gesandten ließ er die Hüte, die sie vor ihm zu ziehen versäumten, auf die Köpfe nageln, Bettler und andere unnütze Fresser wurden auf seinen Befehl hin verbrannt. Streng ging Vlad Tepes auch gegen die vor, die seine sexuelle Puritanermoral mißachteten. Frauen, die ihre Geschlechtslust außerehelich auslebten wurden ebenso dem Tode anheim gegeben wie unkeusche Wtwen oder Mädchen die ihre Jungfrauernschaft nicht bewahrten. Meist wurden zuvor ihre Sexualorgane verstümmelt,wie VladIII neben seiner Leidenschaft,dem Pfählen überhaupt eine Lust daran hatte Menschen zu verstümmlen, zu zerhacken, zu häuten, zu rädern, zu blenden oder wilden Tieren vorzuwerfen. Zigeuner, die gestohlen hatten, wurden sofort zum schimpflichen Tod am Galgen verurteilt. Als einige Stammesbrüder einmal um Milde gegenüber den Verurteilten baten und sich dabei auf eine vom deutschrömischen Kaiser Sigismund ausgestellte Urkunde beriefen, die das Hängen von Zigeunern verbot, erregten sie den Zorn des Herrschers. Der durch diesen Hinweiß in seinem Souveränitätsstolz gekränkte VladIII ließ daraufhin die Missetäter braten und sieden und zwang die übrigen Zigeuner sie anschließend zu verspeisen. VladIII selbst liebte es, seine Mahlzeiten zwischen den von ihm gepfählten Feinden und Missetätern einzunehmen. Die von ihm zum Pfahltod Verurteilten wurden lebendigen Leibes mit dem Anus auf die zugespitzen Pfähle gesetzt. Der Tod war so ein äußerst qualvoller und trat erst nach Stunden, manchmal erst nach Tagen ein, wenn sich der Pfahl durch das Eigengewicht des Verurteilten weit genug in dessen Leib eingerammt hatte.
Als Mehmet der Eroberer 1462 den kühnen Feldherr VladIII zurückschlug, soll er mit seinem Heer bei der walachischen
Hauptstadt Tirgoviste eine halbe Stunde lang an 20.000 gepfählten Türken und Bulgaren vorbeimarschiert sein. Die Leichen waren bereits seit Monaten aufgespießt und der Verwesung und den Vögeln ausgesetzt. Der Horrorwald erfüllte selbst die hartgesottensten Betrachter mit Grauen und führte zum Rückzug der entsetzten Türken. |
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geschrieben am: 17.01.2004 um 00:58 Uhr
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Ein zeitgenössischer Chronist berichtete: Sogar der Sultan war überwältigt und mußte eingestehen, dass er das Land eines Mannes , der zu solchen Maßnahmen greift und seine Herrschaft in dieser Weise auszunutzen weiß nicht erobern kann. Ein Mann, der solche Taten begeht ist noch zu viel schrecklicheren Dingen fähig. Natürlich muß die Grausamkeit VladIII's im Zusammenhang mit seiner Zeit betrachtet werden. Auch andere Herrscher seiner Epoche wie zum Bepsiel LudwigXI von Frankreich waren oft nicht zimperlich und nahm auf das einzelne Menschenleben wenig Rücksicht. Foltereien, Inquisition und Kriegsmetzeleien waren nichts ungewöhnliches in der spätmittelalterlichen Welt.
Darüber hinaus fanden viele von Vlad Tepes Exzessen an einer Kulturgrenze statt, die zwischen Christen und Moslems verlief. Aus der Geschichte wissen wir, dass das Maß an Gewalt und Grausamkeit, das die Menschen bereit sind einander zuzufügen häufig mit dem Grad wächst, wie fremd sie einander fühlen. Doch trotz dieser Einschränkungen blieben die Exzesse von VladIII, dem Pfähler außergewöhnlich.
Was sie auszeichnete ist absolute, gnadenlose Konsequenz, die keine Beschränkungen durch irgendwelche Rechte anderer, nicht einmal göttlicher, akzeptierte.
Vlad TepesIII stand unter dem direkten Befehl von Nikolaus Modrussa seinerszeit Legat des Papstes am ungarischen Hof, der auch später eine beeindruckende physiogonomische Schilderung von Dracula schrieb.
Lediglich in Rumänien, wo er sogar als Freiheitsheld gegen fremde Usurpatoren gefeiert wurde, hatte man ihn nicht vergessen und verehrt ihn bis zum heutigen Tag.
Er ist nicht zuletzt als ein wichtiger Eckstein der rumänischen Tourismusindustrie bekannt, als übrdies in diesem Jahrhundert sein vermeintliches Grab entdeckt wurde und es zur Gänze leer war, nicht einmal der enthauptete Leib lag drin, geriet Vlad Tepes III für einige tatsächlich in den Verdacht ein Vampir zu sein. Ob sein Leib nun als Vampir durch die Welt wandeln mag, sei dahingestellt. Der Name Vlad Tepes Dracul III hat sich jedenfalls als unsterblich erwiesen.
Als wichtige Literatur zu Vlad Tepes sei genannt:
McNally, Florescu: Auf Draculas Spuren
Märtin, Ralf-Peter: Dracula. Das Leben des Fürsten Vlad Tepes
Harmening, Dieter: Der Anfang von Dracula. Zur Geschichte von Geschichten
Treptow, Kurt W.: Dracula. Essays on the Life and Times of Vlad Tepes.
Sympathischer Mann, nicht :o)
Und trotz dem ganzen Kram wurde er von seinem Volk geliebt.
Faszinierender Mensch... |
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geschrieben am: 19.01.2004 um 07:22 Uhr
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Das Buch "Auf Draculas Spuren" von McNally und Florescu hab ich selbst.
Ich muss sagen, es war unheimlich interessant zu lesen, zumal es wirklcih alles datierte Hintergründe sind. Wer sich für Dracula interessiert, dem kann ich das Buch nur ans Herz legen.
Gruß
Kassy |
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