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Gasthof Drachenherz (WoD/Da)

Nutzer: Johan_Treuherz
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geschrieben am: 12.01.2004    um 16:20 Uhr   
Am Rand eines Kieferwäldchens, führte eine schon lang verwitterte Straße vorbei. Sacht, schmiegte sie sich an die Windungen eines kleine Flusses, der träge vor sich hin plätscherte. Hier säumten noch vereinzelt ein paar Kiefern das Ufer, durchbrochen von Weiden, deren Knospen sich sanft im Wind wogten. Der Fluss hatte vor Jahrhunderten einen Hügel geteilt, zwischen dem nun die Straße entlang führte. Doch schon von hier konnte man das klappern eines alten Wasserrades hören, das zu einem Gasthof gehörte der nach einer kleine Biegung ins Blickfeld kam. Rauch, stieg aus dem Schornstein des alten Hauptgebäudes eines ehemaligen Gutshofes empor. Vereinzelte Mauerüberreste, die längst von Grass überwuchert waren, markierten die Standpunkte der verfallene Gebäude.
Über der großen doppelten Flügeltür hing ein Schlichtes Schild, ein Drache wand sich dort um das Abbild eines Herzens. Eine hälfte der Tür stand offen und enthüllte den Blick auf einen großen offenen Kamin der sich an der Rückseite des Hauses befand.
Die Einganghalles war zum Speisesaal umgebaut worden, und eine Treppe die zur Linken Seite nach Oben zu einer Balustrade führte, schien auch der Weg zu vereinzelten Zimmern zu sein. Die Gesamte Rechte Seite des Speisesaals, wurde von einer Theke eingenommen, nur in der Mitte einmal unterbrochen um den Wirt die Möglichkeit zugeben Speisen und Tränke zu den Gästen bringen zu können. Tische, Stühle und Bänke, waren zwischen den Stützpfeilern, in lockeren Gruppen anordnet und ließen genügend Platz das sich jeder zwischen ihnen ungehindert bewegen konnte. Ein einzelner schwere mit rotem Samt überzogener Sessel stand schräg zum Kamin, sechs Schritt von ihm entfernt. Ein einzelner Wolfshund flankierte den Sessel und starrte träge in die knisternden Flammen.

Aus der Küche war geschäftiges Treiben zuhören, überlagert von einer leise gesummten Melodie. Der Wirt, wohl auch der Inhaber des Gasthofes, war ein rüstiger Mann von vielleicht fünfzig Sommern. Zahlreiche Fältchen umspielten das warme und freundliche Gesicht. Sie stammten wohl von dem Herzhaften lachen und dem freundlichen Wesen das er jedem Gast entgegen brachte. Trotz des offensichtlichen Alters, strahlten die braunen Augen, eine ungebrochene Vitalität aus. Ein Beiges Leinenhemd umspannte den Oberkörper und lies vermuten das der Wirt körperliche Arbeit gewohnt war. Braune Beinkleider steckten in, aus dunklem Leder gefertigten Stiefeln. Eine ungewöhnlich saubere Schürze, ob seiner Arbeit und ein Geldbeutel rundeten die Erscheinung des Mannes ab.



( World of Darkness, Dark Age. Was aber nicht heisst das andere "Gäste" nicht willkommen wären. Passt euch nur etwas an dann werden wir alle Freunde. Ein gewisses PLAYNIVEAU behalte ich mir vor. In diesem Sinne viel Spass )

Ps. Übermässiges rumgeoffe wird mit Folter geahndet ;)

Nachtrag: Kein, guggt,guggtz..oder sonstige Kinderschreibweise. Mittelalter, bitte so schwer ist es nicht zu lesen was hier steht ;) Ich weise jeden darauf hin und wer nicht lesen kann fliegt. Es nervt halt ein bischen.

Geändert am 12.01.2004 um 16:42 Uhr von Johan_Treuherz

Geändert am 14.01.2004 um 21:38 Uhr von Johan_Treuherz
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Nutzer: Lucien_Eric
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geschrieben am: 12.01.2004    um 21:24 Uhr   
Die Sonne war schon seit einer guten Weile hinter den Bergen versunken, die ihre dunklen Schatten auf die fruchtbaren Felder und Wiesen in der Nähe des Flusses lag. Die Arbeit war also eingestellt und alle Bauern und ihre Helfer waren nun entweder zu Hause bei Frau und Kind, oder auf dem Weg in eines der Wirtshäuser.
So auch Lucien. Er war alt genug, um eine eigene Familie haben zu können, doch er lebte noch immer bei seinen Eltern. Es war auf die Dauer günstiger. Das Geld, das er verdiente, hatte er nicht selten in einer Schenke gelassen und sich dafür mehr als einmal den Zorn seines Vaters aufgehalst.
Als seine blauen Augen das „Drachenherz“ erblickten, war es schon längst vollkommen dunkel. Gemächlich legten sich seine feingliedrigen Finger, die aber ihrem Aussehen nach harte Arbeit gewohnt waren, um den Griff der rechten Flügeltür und zogen sie auf. Der Lichtschein fiel in einem hellen Halbkreis auf den Weg und die Gestalt des Burschen, der in der Tür stand. Er trug eine alte, abgewetzte Lederhose und ein graues Leinenhemd, das wohl früher einmal weiß gewesen war. Sein Gesicht war von der Sonne gebräunt und das halblange, blonde Haar hing ihm teilweise in Strähnen vor den Augen. Man sagte, dass er eine gewisse Schönheit nicht absprechen könnte, doch das war ihm egal.
Mit einem freundlichen Nicken dem Wirt gegenüber, ließ er sich an einem Tisch am Fenster nieder. Er hatte keinen Hunger, aber er wollte etwas trinken und auch seine Arbeitskollegen warten, so diese es bevorzugten ebenfalls zu kommen.

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Nutzer: SashaJaroslav
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geschrieben am: 12.01.2004    um 22:58 Uhr   
auch er war diesen Abend wieder im Wirtshaus, eine angenehme Raststatt bot dieser Ort, ein freundlicher Wirt, eine angenehme Raststube, die Getränke waren recht gut sortiert und die Bestände wohl auch recht groß...ein angenehmer Ort zu einkehren, daher saß er wieder an dem angestammten, nun lieb gewordenen Platz unweit des Kamins in einer halbschattigen Ecke, von wo sie die anderen gut beobachten konnte, ohne selbst zu sehr aufzufallen.
Die altmodischen dunklen Kleidungsstücke die er trug, sorgten gleichsam für die Unauffälligkeit an dieser Raumecke für sie, sie schlug die Beine übereinander,dann nippte er an seinem Glas Rotwein in Richtung des neu Eingetretenen sehend...


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Sasha Jaroslav

Geändert am 12.01.2004 um 23:00 Uhr von SashaJaroslav
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Nutzer: Johan_Treuherz
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geschrieben am: 18.12.2004    um 20:37 Uhr   
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