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Die Bewohner des Kyara Gebirgspasses

Nutzer: Windtanzwoelfin
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geschrieben am: 05.04.2004    um 11:11 Uhr   
Einige Stunden zu Fuß wird jeder Zweibeiner zurücklegen, wer mehr Beine hat wird es vermutlich schneller schaffen, bis er an die Reviergrenzen der ArawetŽKya, weit nördlich der großen Lichtung des Zauberwaldes kommt und erblickt, was für viele Augen stets im verborgenen bleiben wird.



Der Weg führt vorbei am nördlichen Dunkelmoor, von wo aus verworrene Pfade und ineinander übergehende Schleichwege sich kreuzen und jeden Wanderer, der unvorbereitet jenes Gebiet rund um die Schwesternschaft des Gezeitenstromes betritt in den Tod führen, ihn verhungern lassen in der trostlosen Weite des Nichts oder jener verschlungen wird von Mutter Erde selbst.

Doch hier halten wir uns nicht lange auf, wir umgehen den See der klagenden Schreie, die Grotten entlang des Ufers und lassen uns nicht in die Irre führen. Diese verbitterte Gegend müssen wir hinter uns lassen.

Sobald die Vögel wieder zu singen beginnen, weiß man, dass die Schwesternschaft weit hinter einem zurück liegt. Jedes Getier meidet diesen Ort. Der Wald wird von nun an immer dichter, Gestrüpp und Sträucher wuchern durch das Unterholz, bedecken den feuchten moosigen Waldboden und versperren wohl so manchem Wesen jeden weiteren Weg in diese Richtung, in die Richtung der nördlichen Gebirgskette, den Kyara Bergen, deren Spitzen von einer sanften weißen Schneeschicht bedeckt sind.

Hier sind die Tage bereits kürzer, die Nächte kälter, die Nahrung knapper. Doch dies ist kein Problem für ausdauernde Jäger, Jäger, wie die jenen Rudels das nahe einer breiten Nordschlucht in den Kyara Bergen haust.

Ein kühler Wind streicht über die weite Ebene vor der Gebirgskette und jener besagten Nordschlucht, zerrt an den Blättern und tanzt unbekümmert in den Zweigen der wenigen vorhandenen uralten Riesen, reißt alles tote mit sich zu Boden, wirbelt alles ohne Lebenshauch von Zeit zu Zeit hinfort in ferne, ungesehene Welten.

Das Revier der Schattenjäger schließt im Osten durch dichte Wälder ab, die auf den ersten Blick undurchdringlich und unbehaglich wirken. Im Westen hingegen erspäht selbst ein geübtes Auge kein Ende am Horizont, nur der Himmel scheint in dieser abgeschiedenen Region ein unerreichbares aber beständiges Maß für die Größe des Reviers zu sein. Wenn man sich einige Zeit in diese Richtung begibt, stößt man auf kleine oasenartige Biotope, die von Tieren, Pflanzen, kleinen Wasserfällen aus dem Gebirge und Bächen nur so strotzen.



Geht man in die Richtung der Nordschlucht weiter, wird man früher oder später das sehnsüchtige Heulen der Mitglieder des Rudels hören, obgleich man sie nicht erblicken wird. Kleine abgetrampelte Pfade führen das glatte Gestein hinauf, verirren sich im Nebel der kalt auf die Erde nieder schlägt und lassen den weiteren Verlauf nur erahnen. Nur wer erfüllt ist von gesunder Neugier und Mut, wird erfahren, was sich am ende des Pfades verbirgt.

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Nutzer: Windtanzwoelfin
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geschrieben am: 05.04.2004    um 11:15 Uhr   
Die weiten Ebenen rund um das Gebirge herum sind trotz der generell schlechteren Lebensbedingungen ein Ort des Schutzes und der Zuflucht für viele andere Bewohner des Waldes. Nicht weit entfernt vor dem Aufstieg zur Nordschlucht erstreckt sich ein kleines dichtes Wäldchen, in welchem eher Kleintiere und Nager ihr zu Hause haben.



Weiter im Westen befinden sich verborgene Eingänge in „Schlupflöchern“ zwischen den Gebirgsfalten. Passiert man jene geheimen Gänge, findet man sich wieder in einer wunderbar fast schon exotisch wirkenden kleinen Welt. Das Klima hier ist etwas besonderes, es ist wärmer und die Luftfeuchtigkeit ist etwas höher im Gegensatz zu der rauen Nordluft die außerhalb über die Lande fegt. Auch ein Grund warm sich vor allem die Fähen in der Zeit nach einem Wurf mit ihren Jungen hier besonders gerne aufhalten. Kleine klare Wasserfälle rauschen von den rauen Bergwänden herab und erfüllen diese kleinen „Biotope“ mit Leben. Neben den Fähen halten sich hier hauptsächlich Kleinnager, Singvögel und bei den kleinen Seen Enten und Frösche auf.



Begibt man sich weiter nach Osten, dort wo die Bäume an ihrer Zahl verlieren, findet man sich auf weiten steppenartigen Ebenen wieder. Hier ist das Leben schon weitaus gefährlicher und unübersichtlicher gestaltet. Hier kann man sehr schnell vom Jäger zum Gejagten werden. Verschiedenartige mysteriöse Gestalten lauern in den kleinsten Gesteinsfalten, machen dem Rudel die Beute streitig und greifen Mitglieder sodann auch an. Alleine sollte man sich nicht in den Weiten Osten nicht vortasten. Es könnte dich das Leben kosten.



Doch gerade hier wartet das saftige Großwild, um von dem Rudel gerissen zu werden. Riesige Raubvögel, die sich nicht nur hier gerne aufhalten, Rothirsche, sowie Steinböcke, manchmal auch Elche. Doch nicht nur bekannte Wesen sind es, die als Beute dienen. Auch die Dreigehörnten Uraguio gehören zum Speiseplan der Schattenjäger, jedoch ist die Hatz auf sie äußerst gefährlich, da sie durch ihre Größe (größer als Büffel) und ihre Gefährlichen Geweihe leicht einen Wolf alleine zur Strecke bringen können.[/i]


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Nutzer: Windtanzwoelfin
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geschrieben am: 05.04.2004    um 11:16 Uhr   
Ich wollte nur mal anmerken (falls es untergegangen sein sollte), dass ihr auch Nicht-Wölfe (Weggefährten) als Bewohner des Kyara Gebirgspasses spielen könnt!

Das kann von Humanoiden, Drachen bis hin zum Eichhörnchen gehen *fg*

Wenn Interesse besteht, bitte PM an mich oder Skulldancer und den Charakter mit dem Zusatz (Weggefährte o. Gemeinschafter, je nachdem) in das Charaboard dazugehörende Addy ebenfalls über PN!

Gruß, WtW
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