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Ein sanfter Frühlingstag... |
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geschrieben am: 10.04.2004 um 14:56 Uhr
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Wie es beizeiten vorkam, dass sich ein Wanderer verirrte so musste dies auch in jenem Falle geschehen, wenn denn ein jemand seinen Weg an diesen heimlich gelegten Orte finden wollte. Es war nicht die Frage ob man diese Gefilde aufsuchte, viel mehr schien es als dass das dichte Dornengestrüpp, welche den kleinen Spalt verdeckte, sich nur aufschob sobald ein Wesen es nicht erwartete. Denn etwas an jenem Flecke der Erde zu erwarten war nicht nur töricht, sondern auch völlig unbegründet. Das saftig grüne Gras, das nicht von dem Gestrüpp und dessen Schatten bedeckt war reckte seine Halme schier den Sonnenstrahlen hinauf, gierig und endlich erahnend, was sie den ganzen Winter über vermisst hatten. Und die kleinen gelben Osterglocken wiegten sich im sanften Frühjahrswinde und säumten einen kleinen kiesigen Pfad, welcher durch das Gestrüpp hindurchführte.
Nicht jeder hatte seinen Blick stets zu Boden gesenkt, sodass er ihm hätte auffallen können – vor allem nicht zu dieser Jahreszeit. Letztlich besah man doch meistens die Ferne, die einem ewig weit vorkam, ganz gleich wie viele Schritte man ihr entgegenkam. Und doch, ja würde das Augenmerk hinabschwenken und den kleinen sandigen Weg entdecken, würde dann nicht auch die Entdeckerlust geweckt werden? Ein jenes Ding, das in jedem einzelnen Wesen latent schlummerte und einzig darauf wartete erwachen zu können – meist in den unpassendsten Situationen, eben welche, die einen in Gefahr brachten.
Doch die Osterglocken und der sanfte Sonnenschimmer auf den Gräsern – deuteten sie von Gefahr? Verbarg sich etwas hinter den Steinen das gleichfalls nur darauf wartete geweckt zu werden? Und der Schmetterling, welcher sanften violetten Schimmer in seiner Flugbahn hinterliess – zeugte er von Bedrohung als mit schnellen Flügelschlägen den dunklen Spalt hineinflog?
Sogleich dass man sich einen Weg durch das Gestrüpp bahnte würde ein neugieriger Wanderer mit großen Augen den Steinfels erblicken, dessen Ende verborgen hinter eisig kalter Wand lag. Selbst die Sonne vermochte es nicht die Wand zu erwärmen, sollte die Neugierde einen denn dazu treiben, den Eingang zu berühren. Grau, trostlos und kalt entsprang die Höhle der Erde...
Traut Ihr euch dem sanften Schimmer des Schmetterlings zu folgen und die Höhle zu betreten?
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| "Autor" |
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geschrieben am: 10.04.2004 um 19:25 Uhr
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ja ja ja, *gespannt ist*, ich will Höhlenforscherin werden,
Nekir. |
| Unternehmt Gesten sinnloser Schönheit und spontaner Freundlichkeit! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 10.04.2004 um 20:22 Uhr
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| [das war als playeinstieg gemeint ;) wenn du magst kannst du hier im forum zurueckschreiben oder wie verabreden uns mal im chat ;-) kyri] |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.04.2004 um 19:52 Uhr
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| (War mir schon klar, wollt nur erst warten bis es mehr sind *g*) |
| Unternehmt Gesten sinnloser Schönheit und spontaner Freundlichkeit! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.04.2004 um 01:55 Uhr
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edit Geändert am 13.04.2004 um 01:59 Uhr von Zwangshaft |
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