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Der Himmel brannte |
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geschrieben am: 26.04.2004 um 23:38 Uhr
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Ruhig war es an dem kleinen Grenzposten. Die Festung stand an einem der Flussufer welches jenes Land eingrenzte. Es war jener Grenzübergang zu Lavelle. Gesichert wurde hier eigentlich nur der Handel zwischen diesen beiden Königreichen. Eine Militärische Streitmacht war hier nicht vorhanden.
Im Schutze der Dunkelheit, schälte sich aus dieser eine dunkle Front. Sie schien sich gleichmässig zu bewegen und dann in der Bewegung zu verharren. Der Wachmann im Turm versuchte herauszufinden, was dort geschah oder was genau seine Augen da zu sehen vermochten. Er glaubte seinen Augen nicht. Baute da dort jemand eine Stadt auf. Er sah 3 Türme und dazwischen diese Mauer. Er kniff die Augen zusammen und riss sie dann wieder auf. Zweifelos, dort stand eine schwarze Wand mit mehrern Türmen. Es war langsam Zeit für die Ablösung. Seine Augen versagten schon den Dienst. Wieder ein Blick in die Richtung, war das Gebilde nähergekommen? Er konnte nun deutlicher sehen. 3 schwarze Türme waren dort und eine Mauer zwischen jenen. Diese Mauer sah aus, als würde sie sich bewegen. Stücke brachen heraus und stellten sich vor die Türme, dann würde diese Mauer wieder geschlossen. Langsam wurde er misstrauisch.
Gebt Alarm, dort hinten baut sich etwas auf. Ich könnte schwören eine Stadt.
Von unten kam schallendes Gelächter und kleine Scherze über den Geisteszustand des Mannes. Dieser fühlte sich nun gar nicht mehr wolh in seiner Haut. Er konnte es doch sehen oder war es nur eine Täuschung
Dann war plötzlich ein surren zu hören, wie bei vielen Insekten die in einem Schwarm daherflogen und es gab eine Menge Geräusche, wie von Holz das gegen Holz geschlagen wurde.
Er wurde von schmerzes Schreien aus den Gedanken gerissen und dann von einem berstenden Knallen, welches die ganze Festung erschüttern lies. Plötzlich begann die ganze Wand die er sah zu brennen. Nein keine Wand. Fakeln wurden angezündet und er sah brennende Brocken auf sich zufliegen
Alarm wir werden angeAAAAAAHHH
Ein brennender Pfeil duchbohrte sein linkes Auges, das Auge wurde gleichzeitig nach hinten in seine Innerein gedrückt, während das Feuer sich stechend den Weg durch die nun leere Augenhöhle brannte. Aus der Festung drangen schreie von Männern die wie brennede Fakeln umherirrten. Der Geruch des verbrennden Fleisches drang in die Atemwege der Männer.
Wieder folgte eine Salve von brennenden Pfeilen, gefolgt von brennenden Kugeln. Das Feuer breitet sich schnell aus
Einen Ausfall. Schickt die Reiter raus. Pikener nach vorne und die Armbrustschützen hinter die Mauern.
Der Ausfall war der letze Einfall, den dieser Mann hatte. Als sich die Tore öffneten, schwärmten Krieger den Reitern entgegen. Wie eine erdrückende Masse, wurden die Reiter überrannt. Sie kämpfen tapfer um ihr Leben. Ihre Leiber zerfetzt von den Schwertern und Lanzen der Angreifer. Ihre Füsse gespalten von den Äxten des Gegners.
In dieser Nacht verlies kein Wachmann den Grenzposten lebend. Kein Wesen das sich hier aufhielt wurde verschont. Das Flussufer färbte sich rot und bald auch der kleine Fluss. Er brachte die Nachricht durch das Land, in dieser Nacht wurde der Anfang geschlagen. Die Flammen loderten in den nachtdunklen Himmel empor und tauchten alles in ein drohendes Licht des Todes. Wenig später erkannte man das Banner einiger Krieger. Ein Drache und ein Krieger, getrennt durch eine Flamme. Dann wurde auch diesen Leben beendet, durch eine Klinge, welche die Lunge des Zeugen durch den Brustkorb nach aussen drückte. |
| "Die Welt ist viel zu gefährlich, um darin zu leben - nicht wegen der Menschen die Böses tun, sondern wegen der Menschen, die danebenstehen und sie gewähren lassen." (Albert Einstein) |
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geschrieben am: 01.05.2004 um 10:18 Uhr
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(off: hofft mal, dass das auch eine Aufforderung zum mitplayn war, sonst kann dieser Beitrag geflissentlich ignoriert, oder gelöscht werden)
War es nun Zufall, oder Schicksal, dass sie im rechten Moment an jenem Fluss saß? Da sie aber eine total realistische Auffassung der Welt hatte, schloss sich für sie das Schicksal von Grund auf aus.
Dienia, die im Wald noch recht unbekannt war, weil sie die meiste Zeit in einem Teil des Waldes verbrachte dessen Temperatur für die meisten einfach nicht zu ertragen gewesen wäre und die Lichtung mied, da sie das rege Treiben zwar interessierte aber nicht schätzte, saß nun zu einer eher ungewöhnlichen Nachtesstunde dort an jenem Fluss und nicht anders zu erwarten war sie in einen Traum gefangen. Nicht in einen Traum bei dem man schlafen mussten um die Bilder zu sehen, sondern ein Traum der um vieles schlimmer war- ein Traum der bei ihr immer wieder kam, selbst wenn sie wachte und ihren Geist beschlagnahmte.
Demnach waren auch die blauen Augen von einem leichten Schleier überzogen, welcher bezeugte, dass sie nciht schlief, aber auch, dass sie nicht ganz "da" war.
Als der Fluss sich jedoch rot zu färben begann und den süßlichen Geruch des Blutes mit sich brachte, entließ der (Alp)traum sie aus seinen Fängen und sie blinzelte einmal... zweimal um gänzlich zu sich zu kommen.
Sie konnte das Rot in der Dunkelheit nicht sehen, aber dafür waren die anderen Sinne umso schärfer. Langsam tastete ihre Hand nach dem Wasser und tauchte einen Finger in das kühle Nass. Diesen Finger hob sie an die Lippen und kostete das Wasser...nein Ekel kannte sie nicht einmal.
Der Geschmack war verfälscht, schon fast ausgewaschen, aber er war da...schwach aber da!
Erst vermutete sie, dass sich ein blutendes Tier in den Fluss gestürzt hatte, aber sie hate dieses Gefühl..ein Gefühl, dass diese Vermutun ausschließ.
Sie raffte sich auf, strich das weiße Haar zurück und machte sich auf...auf dem Fluss zu folgen.
UNd wieder einmal hatte ihre Neugierde gesiegt und sie war froh über die kurze Atempause, in der ihr Geist frei war |
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geschrieben am: 07.05.2004 um 10:55 Uhr
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Der nächste Morgen, verbarg nichtmehr das Grauen was die Nacht verborgen hatte. Man sah die Leichen und man sah die Zerstörung. Die gestürmte Festung war immernoch am glimmen. Es fielen einzelne Steine von den Mauern herab. Der Tag begann mit einem knarren und quietschen als die schweren Belagerungsgeräte, den Weg weiter in das Land nahmen. Begleitet von Truppen und einigen Reitern. Die Hauptmacht schien in der Nacht abgerückt zu sein. Der Geruch des Brandes lag noch in der Luft. Bald war das Schlachtfeld verlassen, nur die Raben umkreisten das Feld um hier und da die Gedärme der Opfer aufzufressen oder jene in ihren Schnäbeln zu zerreisen. Der Boden war ein Meer aus Blut und Raben und einer Mischung zwischen Gedärmen und Kleidung. Das einzige was sich noch gegen den Horizont erhob.
Der Feldherr stand unweit einer Stadt entfernt. Es war eine Stadt in der man gerade das Tagwerk begann. Keiner sah die Beobachter rund um die Stadt und selbst die Kundschafter wurden freundlich gegrüßt. Niemand ahnte das eine Heerschar von Kriegern direkt hinter dem Berg lauerten und sich langsam aber sich in Bewegung setzen um diese Stadt zu erobern.
Sie begannen die gesamte Stadt in einem Kreis zu umringen. Die schweren Belagerungswaffen wurden in Stellung gebracht. Auf der anderen Seite wurden Truppen stationiert. Man wollte sie direkt in die Arme der Truppen treiben. Eine tödliche Falle begann ihren Lauf zu nehmen. Die Strassen der Stadt waren noch ruhig. Nur jene die ihr Tagwerk vollbrachten waren unterwegs.
Man wartet auf das Aufgehen der Sonne.... |
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geschrieben am: 07.05.2004 um 16:08 Uhr
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Bis zur Dämmerung war sie gewandert, oder doch eher gewandelt? Zwischendurch war ihr Geist abgeschweift, aber nie so lange, als dass es für sie hätte gefährlich werden können. Ihre Neugierde war doch zu groß...
Barfuß wie sie war hielt sie sich nahe am Rand des Baches, dort wo weiches Moos wuchs und sie nicht Gefahr lief, sich die Füße an scharfkantigen Steinen aufzuschneiden.
Ihr war nicht kalt, ganz im Gegenteil, es war vielleicht sogar so, als würde ein Hauch Kälte mit ihr den Weg entlangwandern, doch war es nicht die finstere Kälte eines Dämonen, mehr der leicht bittere nachgeschmack des Winters, der jedoch nicht vermochte seine Wurzeln zu schlagen.
Ein leises Schuhuen ließ die Wanderin aufblicken und zu dem Vogel hinaufblicken, der hoch oben am dämmernden Himmel kreiste. Die Beobachterin war also zurück.
Fast schon rührselig betrachtete sie das Tier, das langsm und scheinbar ohne eile immer tiefer kam und auf sie zuhielt. Bei näheren Hinsehen entpuppte sich der Vogel als Schneeeule, die sich mit dem ersten Licht der Sonne zurück in den Wald flüchten wurde.
Der Arm jener Wanderin ward der Eule freundlich entgegengestreckt und diese nahm die Einladung ohne zu zögern an, die Krallen gruben sich in das Fleisch des zierlichen UNterarmes, doch die Frau verzog keine Miene.
Ein stilles Zwiegespräch zwischen den beiden Ungleichen begann, begleitet davon, dass der Eule zärtlich über den Kopf gestrichen wurde und vom leises Klackern des Schnabels.
Doch schon nach kurzer Zeit verließ jenes Tier mit den undurchdringlihen gelben Augen die Wanderin wieder und verschwand in Richtung Wald. Sie hatte ihren Dienst zur Zufriedenheit ihrer freundin verrichtet.
Als die Shilouette der Stadt hinter einem Hügel auftuachte blieb Jene abwartend stehen. Und hätte das kluge Tier sie nicht verwarnt hätte auch sie die Gefahr nicht erkannt, die der Stadt immer näher kam.
Wohl wusste sie auch, dass sie hier, vielleicht 2 Meilen von der Stadt entfernt, nicht sicher war, wenn das stimmte, was sie erfahren hatte. Doch vorerst schien sie diese Tatsache nicht sonderlich zu bekümmern, denn sie verharrte an jenem Ort. Auf einer leichten Anhöhe, die aufgehende Sonne hinter sich, die sich im Zeitlupentempo über den Horizont erhob |
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geschrieben am: 11.05.2004 um 08:40 Uhr
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Man sah nur noch die Rauchschwaden aufsteigen und von jener Stadt war nur noch ein Haufen Asche übrig. Die schweren Kriegsgeräte wurden wieder zusammengepackt. Bogenschützen und die Kavelerie nehmen den Weg in Richtung einer neuen Stadt. Hier stand nur noch das Heer das sich um die schweren Geschütze kümmerte.
Der Feldherr stand oben auf er Erhebung und betrachtet sein Werk. Die Stadt war gefallen und der Schrecken verteilte sich über das ganze Land. Mit Genugtueng sah er über die Leichen die weggeschafft wurden. Hier wurde niemand am Leben gelassen. Egal welcher Herkunft, Alter oder Rasse.
Man verstand nicht den Sinn dieses Anliegen und man sah auch keinen Grund warum man in so ein Land einfallen sollte.
Hevron wandte sich von seinen Soldaten ab und ging den Berg wieder herunter. Seine Augen legten sich kurz auf auf das Fremde Wesen, dann glitt sein Blick wieder weg. Für ihn war es die Zeit nicht wert ein Gespräch anzufangen. So führten ihn seine Schritte in das grosse Zelt das am Rande der Erhebung stand |
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