|
|
|
geschrieben am: 31.05.2004 um 19:27 Uhr
|
|
Kälte Durchdringt die Nacht, doch ist diese Kälte anders, es scheint als würde sie Holz, Erde, Fleisch und Knochen förmlich durchdringen. Mitten in einem dunklen Wald, weit ab von all den anderen Wälder, an einem Ort, der das Licht Verschlingt und nichts als Dunkelheit wiedergibt.
Plötzlich beginnt die Erde zu beben, Nebel breitet sich auf dem Boden aus, und ein schwarzes Tor erscheint einige Schritt über den Höchsten Baumkronen dieses Waldes. Langsam öffnet sich einer der zwei großen Türen ein Stück, und kalter Nebel strömt heraus. Einige schreie kommen aus dem Tor, und Geräusche eines Kampfes sind zu vernehmen, Klingen treffen aufeinander, Schilde Zerbersten. Es scheint als würde sich eine ganze Armee hinter den Toren austoben. Ein schriller schrei und das Brechen einer Klinge ist zu hören, danach ein dumpfer Schlag, und ein tiefes und dunkles Lachen schallt durch die Nacht, das sich plötzlich von einer zu Tausenden Stimmen erhöht. „Deine Zeit ist gekommen Allergon, wie konntest du es nur wagen, und versuchen zu Fliehen, wie willst du den das Tor öffnen, geschweige den an MIR vorbei kommen.“ Ein weiterer dumpfer Schlag ist zu hören, das brechen von Knochen und das rutschende Geräusch eines Körpers auf dem Boden, und ein schmerzerfüllter schrei. „Sieh genau hin, und du wirst es sehen“ Allergons stimme klingt sehr geschwächt, und unter schmerzen. „Was?! Wie kann das sein, das ist nicht möglich, Wachen schließt daß To...“ Die stimme verstummt plötzlich, ein schriller schrei ertönt...
Kurz darauf öffnet sich das Tor etwas mehr, Allergon steht darin, hält sich an einer der Türen fest, Blut überseht ist sein Gesicht und sein Körper, leicht schwankend sieht er hinab auf den Wald, plötzlich eine Gewaltige Explosion und das Tor Springt auf, und im gleichen Moment wird er hinausgeschleudert, viele Schritt über den Wald hinweg, bis er zwischen den Bäumen verschwindet, durch die dicken Äste kracht und hart auf dem Boden aufschlägt. Dort bleibt er Regungslos liegen, eine weiter Explosion aus dem Tor erschüttert den Wald, bis es im nichts wieder Verschwindet, dahin zurück wo es herkam...
Kurz nach der letzten Explosion öffnet Allergon die Augen, er sieht sich langsam um, jedoch ohne sich zu rühren, neben sich sieht er sein schwarzes Schwert liegen, es ist in der Mitte Zerbrochen, silberne Flüssigkeit läuft aus der Bruchstelle aus, und rotes Blut umgibt die schwarze Klinge. ~Bruder...~ danach schließt er die Augen...
Auf einem Berg, weit entfernt von dem Wald, steinerne Stauten von großen Drachen zieren seine Spitze. Die Position der Drachen scheint schlafend zu sein, doch plötzlich bebt auch dort die Erde, eine Statue bekommt risse, sie beginnt gänzlich zu zerbrechen.
Plötzlich brechen explosionsartig Steine von der Statue ab, und ein großer Schwarzer Drache erhebt sich aus den Trümmern, sein schrei durchdringt die Nacht...
|
|
|
|
|