| "Autor" |
Für.Immer.Bei.Euch |
|
|
|
geschrieben am: 02.06.2004 um 21:31 Uhr
|
|
Sie saß in einem großen Raum, erfüllt von grellem Lichte, welches durch hohe Fenster hinein drang. Vor ihr ein runder, großer Tisch an welchem mindestens 30 Leute Platz gehabt hätten. Ihre Arme stützten sich auf der Eichenplatte ab, in ihrer Hand eine Schreibfeder mit welcher sie ein weißes, altes Blatt beschrieben hatte. Die Frau hatte ihre Augen geschlossen, wiederholte jenen vergangenen Akt noch einmal.
oOEin Blatt, es lag auf einer alten Kommode. Meine Hände nahmen es, meine Füße... trugen mich sanft hier her. Ich, ich fühlte Deine Anwesenheit. Meine Hand, sie schrieb Wörte die ich nicht gedacht, schrieben Namen, die mir fremd...Oo
Dunkle Augen überflogen jenen Zettel, bis sie energisch aufstand und das Anwesen verließ.
...
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 02.06.2004 um 21:31 Uhr
|
|
Dann, nach einer etlichen Weile stand sie hier, auf einer Lichtung, die ihr bekannt zu sein schien. Hier hatte sie einst gelebt? Unvorstellbar...Hier waren einst ihre Freunde verweilt? Unvorstellbar... Die junge Frau nahm den Zettel und ließ ihm mit dem Winde weiterwehen. Mögen all jene ihn finden und lesen, für die er bestimmt war
Still entsinnt sich meine Seele an Menschen, die sie einst geliebt. Wo seid ihr, ihr die ich Freunde nannte? Wo seid hier hin gezogen, wo hat die Zeit euch hinverschleppt?
Wo seid ihr, wenn mein Ich euch braucht? Ich vermisse euch, brauche euch in dieser Stund...
es folgten Namen, die ihr nichts sagten, die wohl aber tief in ihr eingraviert zu sein schienen
Lord John Rut hven
ra man ga
drache (?) jaimee
Lady Ravenwood
Fieret... (meine...)
Fiammis Vargas
Andor Maraines.... Tya
Graf Baldwin
Lady Shade
fast unleserlich schienen sich diese Namen selbst daraufgeschrieben zu haben, und nun kam es ihr seltsam vor, wie eine fremde Magie, die sie geleitet hatte. Sie wußte nicht, wer sich dahinter verbarg, sie wußte nur, dass es einst Wesen waren die sie geliebt hatte. Darunter konnte man nur noch drei wörte lesen
In Liebe Cinnia
Geändert am 02.06.2004 um 21:32 Uhr von veriti Geändert am 02.06.2004 um 21:34 Uhr von veriti |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 03.06.2004 um 16:54 Uhr
|
|
| schon lange verweilte da Halbdrachenmädchen im Stamm ihres Baumes...die Lieder fest verschlossen, schwacher Atem verliess ab und an die Lippen. Lange, lange war es her daß die goldenen Augen Licht sahen, die Schwingen sie durch die Lüfte trugen und aus den trockenen Lippen fröhliches Lachen kam. Ihr Schlaaf, er hätte schon vor langer Zeit vorbei sein müssen, doch hielt ihn auf, eine Kraft die nicht die ihre war. Gab es eine Macht sie zu wecken? Dies war unbekannt, ihre Träume, das waren die Welten in welchen sie verweilte, goldene Wolken, silberne Flüße...und weckte man sie, wär sie denn froh wieder hier zu sein? Dies blieb offen, nicht frei nicht gefangen, sie war da, in ihren Träumen war auch eine schwache Errinerung an veri vorhanden, mehr aber nicht...wie alle anderen Errinerungen, Gesichter, Namen, alles was sie wusste verschwand in den goldenen Nebeln der Welten ihrer Träume... |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 04.06.2004 um 11:36 Uhr
|
|
| Auf dem Weg in die Taverne findet sie an einem Busch eine solche Botschaft. Sie liest jene sorgfältig und legt die Stirn in Falten. Cinnia? Der Name sagt ihr nichts. Sie überlegt, kramt in ihrem Gedächtnis.. Keine Erinnerung... Doch faltet sie das Blatt sorgfältig und steckt es ein. WEnn sie ihre Lieben aufgesucht hatte und wuste wo sie bleiben konnte würde sie sich diesem Rätsel annehmen. |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 04.06.2004 um 12:20 Uhr
|
|
Manches änderte sich im Rad der Zeit, nie blieb man still auf nur einem einzigen Ort beschränkt. Es war nun schon etwas länger her seit Tya durch den Wald gewandelt war, denn sie hatte sich fast vollkommen auf ihre Welt zurückgezogen, die Welt Tryskill, wo sie mit ihren zwillingen lebte.
Und doch, hin und wieder geschah es daß man glaubte sie in den mystischen Wäldern gesehen zu haben. Denn immer wieder ließen sich diverse eindeutige Spuren ihrer Anwesenheit finden. Und so auch dieses Mal. Ein einzelner Wolf, Falke und eine Dame waren gesehen worden, wie sie von den Klippen herabstiegen und einen Zettel im Wind abfangen.
Die Dame schien mit Mal zu Lächeln und schien ihren beiden Gefährten etwas zuzuflüstern, ehe sie alsbald schon den Zettel in der Luft schweben ließ und eine Antwort darauf niederschrieb.
Werte freundin... die Zeit vergeht und alles nimmt seinen natürlichen Lauf. Und doch sind wir immer noch hier auf eine gewisse Art und Weise. Doch suchet nicht nach mir, denn Ihr werdet schon früh genug von mir gefunden.
Sodenn harret nicht aus in Sorge, lebet Euer Leben, denn zu bald schon werden alte Freundschaften sich wiederfinden.
Das ganze war feinsäuberlich mit der Bezeichnung: die Grenzgängerin, unterschrieben, und sollte Veriti diese Zeilen lesen, so würde sie im Herzen und im Geiste wissen daß dies Tya war.
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 07.06.2004 um 06:24 Uhr
|
|
| sie saß wie so oft im Garten des Anwesens, als der Wind jenen Zettel auch zu ihr trug. Mit gerunzelter Stirn beugt sie sich von der Bank nieder und griff danach, um zu sehen, was es dort zu lesen gab. Cinnia? leise wiederholt sie diesen Namen, der ihr fremd klang. Und doch war auch ihr Name dort nieder geschrieben. Sie greift zu dem Kohlestift, welchen sie neben einen Büchlein stetz mit sich führte und schreibt rasch ein paar Worte dazu. Wir verweilen selten an jenen Ort, an dem soviel geschah. Doch unweit davon haben wir ein Heim gefunden. Familie Ruthven Mehr war wohl nicht nötig und so übergibt sie den Zettel wieder dem Winde, möge er ihn dorthin tragen, wohin er gehörte. Einen Augenblick lang, blickt sie ihm nach. Dann erst nimmt sie ihre Sachen auf und geht auf das Haus zu. Ihrem Mann davon Kunde tun... |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 07.06.2004 um 09:09 Uhr
|
|
Ihre Schritte hatten sie gen Wald getragen und sie stundenlang dort entlang schreiten lassen. Ständig waren ihre Gedanken bei jenen Namen, die Erinnerung kroch nur langsam zurück in ihr Gedächtnis. Wer waren diese Menschen, welche ihre Hand so sicher aufgeschrieben hatte? würde sie je einen von ihnen wiedersehen? Verzweifelt, ihr Gesicht mit Tränen übersäht, ließ sie sich auf einem gefällten Baumstamm nieder, legte die Hände vor ihr bleiches Gesicht und weinte sich tief in einen Schlaf hinein, der ihr vielleicht die Erlösung brachte?
Als sie, nur wenige Stunden später ruckartig wieder erwachte, ward es still um sie herum. Nur noch ein paar Sonnenstrahlen durchbrachen die dichten Baumkronen. Es wurde Abend. Würde sie Nachricht haben, wenn sie heimkehrte? Hätte tatsächlich jemand geantwortet? Gab es noch Menschen, die ihr wichtig waren, die sich nicht auf ewig verabschiedet hatten?
...So führten ihre Füße sie heimwärts; heim in das große unbekannte Anwesen Arvin's |
|
|
|
|
|
|
Top
|