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Tanz mit mir... |
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geschrieben am: 03.06.2004 um 10:21 Uhr
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Komm tanze mit mir, lass deine Füße schweben!
Bring den Boden mit taktvollen Schritten zum beben.
Tanz mit mir durch den Tag und die ganze Nacht.
Durch dich allein, da ist diese Melodie erwacht!
Der Mond spiegelte sich silbern glitzernd wieder im Wasser des Sees, die Lichtung lag schweigend da.
Nur ein leises Klingeln eines Schellenkranzes, ein leises Summen und das auf und ab tanzender Füße war zu hören.
Kam man näher, sah man ein junges Mädchen, vielleicht vierzehn Winter alt. Ihre Augen waren geschlossen, leichtfüßig tanzte sie mit dem Schellenkranz in ihren Händen über die Lichtung...doch dann wurde es dunkel auf der Lichtung, denn Nachtwolken zogen auf und beschlossen, den Mond seinen Schein zu nehmen...und als dann der Mond den Kampf doch gewann, lag der Schellenkranz auf dem Boden. Nur ein kleiner, zierlicher Lemur mit leuchtend gelben Augen stand daneben, mit scharfen Blicken umherschauend.
Komm tanze mit mir, hör mit dem Nachdenken auf.
Sieh in den Himmel, folg' dem Licht, den Sternenlauf.
Tanze mit mir, sei frei in dieser Nacht wie ein Stern.
Hör' nicht auf den Morgen, der ist noch so fern!
(Gedichte copyright by moonlight)
(OFF: Freies Play, vielleicht will ja jemand mitmachen, bitte KEINE Off Kommentare!)
Geändert am 03.06.2004 um 10:21 Uhr von Sandria Geändert am 03.06.2004 um 10:22 Uhr von Sandria Geändert am 03.06.2004 um 16:25 Uhr von Sandria |
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geschrieben am: 04.06.2004 um 14:05 Uhr
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Als der Wind liebkosend durch die Wipfel der Baumriesen srich und die Blätter einen raschelnden Tanz in der nächtlichen Düsternis aufführten, regte sich noch etwas anderes in der Baumkrone einer großen Eiche.
Und glomm dort nicht ein matter Schimmer durch die schwarzen, unscharfen Umrisse der grünen Blätter? Vielleicht war da doch bloß alles Einbildung, ein bloßes Hirngespinst unter vielen, denn diese kamen ja immer in der Dunkelheit auf: Man sieht Schatten, die es nicht gibt. Man hört Schritte, obwohl sich keine Seele in der Nähe befindet.
Katzengleich sank der Schatten den Stamm hinab um leise auf dem Erdboden aufzukommen. Gefedert vom dichten Moosbett wurde jeder laut von Schritten gedämpft oder gänzlich geschluckt.
Wieder schimmerten blauschwarze Seelenspiegel vom Licht des Mondes angestrahlt.
Ruhig lehnte der Schatten an die Rinde des Baumes und wahrscheinlich waren die Blicke auf die Lichtung gerichtet in interessierter Erwartung und resignierter Gleichgültigkeit.
Warten... ja, das würde sie... Zeit genug hatte sie schließlich genug und spielte im Moment keine Rolle.
~lili~
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geschrieben am: 04.06.2004 um 19:35 Uhr
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Tanz mit mir zum Klang des Windes, die Musik in dieser Nacht!
Die großen, gelben Augen, die den silbernen Mondschein reflektierten, schlossen sich für einen kurzen Moment. Die Ohren des kleinen Lemuren zuckten, abwechselnd und blitzschnell in jede einzelne Richtung
Dann schaute das kleine Tier in den Himmel, wo sich das gleiche Schauspiel wie vor wenigen Minuten wiederholte. Und so stand, nachdem sich die Dunkelheit auf der Lichtung verflüchtigt hatte, wieder das junge Mädchen da...sie lachte. Nein, sie kicherte.
Da verstummte sie plötzlich, der helle Klang des verrückten Kicherns verschwand, doch sie lächelte breit und richtete ihr Augenmerk auf den Schatten, der da an dem Baume lehnte.
Und auch ihre neugierigen, bernsteinfarbenen Augen reflektierten den Schein des Mondes, während ein sanfter Wind dem Schellenkranz ein paar leise Töne entlockte. Geändert am 04.06.2004 um 19:36 Uhr von Sandria |
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geschrieben am: 06.06.2004 um 12:35 Uhr
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Das kleine Schauspiel, welches sich hier vor ihren Augen abgespielt hatte, löste vielleicht ein wenig Erstaunen, aber kein Entsetzen, bei dem Schatten aus.
Nach einer weiteren Minute die unbeachtet verstrich löste sich der Schatten aus der dunklen Umarmung des Baumes und trat ins Mondlicht um vom Schattendasein Abschied zu nehmen und sich in die Geflügelte zu verwandeln.
Ein plötzlicher Windstoß ließ das blondes langes Haar über ihr Gesicht streichen. Die blauschwarzen Augen waren starr auf das vermeintliche Mädchen vor sich gerichtet.
War es Zufall, dass sie sich wieder getroffen hatten, oder hatte Liliane gar ein erneutes Treffen heraufbeschworen?
Sie sah verändert aus im Nachtesschimmer... oder rührte dieses seltsame Aussehen nur vom den großen Schwingenpaar her, was nun ihren Rücken zierte?
Hatte sie das vor ein paar Tagen unter dem Cape zu verstecken gesucht?
Kein verschwendetes Wort kam über die Lippen, welche nachdenklich aufeinander gepresst waren.
Sie betrachtete das Mädchen lediglich unnnachgiebig |
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geschrieben am: 06.06.2004 um 14:12 Uhr
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der Windstoß entlockte dem Schellenkranz des jungen Mädchens ein weiteres, ungleichmäßiges Spiel, dass jedoch so schnell wie es erklang wieder verstummte.
Und auch Sandrias Lächeln verflog, die leuchtenden, bernsteinfarbenen Augen waren mit einer flüchtigen Andeutung von Furcht auf die Schwingen, die Lilianes Rücken zierten., gerichtet.
Sie reckte den Hals ein wenig, und als sie das Wesen dann doch erkannte, formten ihre Lippen sich zu einem breiten Lächeln, und auch die Augen nahmen wieder diesen leicht verrückten, unheimlichen Glanz an, der doch nur vom Mondschein herführte.
Auch sie schien in dieser kühlen Sommernacht verändert, war sie nicht bei ihrem ersten Treffen unsicherer, ja, fast schon ängstlich gewesen...? War sie vielleicht ein ganz anderes Kind? Doch nur wenige schienen in letzter Zeit dieses Aussehen zu besitzen, die weißen Haare und die hellbraune Haut…
Schließlich griff Sandria, ohne den Blick auch nur für den Bruchteil einer Sekunde von Liliane zu wenden, nach ihrem Schellenkranz, wobei dieser einen empört klingenden Ton von sich gab, als hätte er es nicht gewollt, den weichen, moosigen Boden unter sich verlassen zu müssen... Geändert am 06.06.2004 um 17:38 Uhr von Sandria |
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