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Die Verdammnis |
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geschrieben am: 11.06.2004 um 16:01 Uhr
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Einst tobte in der Welt Sadra ein brutaler Krieg zwischen dem Königreich Kliran und dem Königreich Zurna. König Truna von Kliran war ein guter Mann und sein Königreich beherrbergte alle Wesen guter Natur. Das Reich Zurna und dessen tyrannischer Herrscher, Der Zauberer Gesron hingegen war dem Schattenreich sehr ähnlich. Die finstersten lebenden und "un"toten Geschöpfe waren seine Diener und zerstörten alles was er befahl.
Dieser blutige Krieg gegen Gesron hatte schon der Vater Truna's geführt und mittlerweile ist auch schon Truna in die Jahre gekommen. Einzig und allein der Magier Selrin seit vielen jahren schon die rechte Hand des Kliranischen Herrschers war von anfang an dabei und er war es der den Plan zur Beendigung des Krieges brachte. Nur vier Personen kannten diesen Plan und er musste streng geheim bleiben damit der Erfolg gewährleistet war! Diese vier Personen waren Selrin und Truna sowie Tanes, Sohn des Trunas und Heerführer der Armee des südlichen Teils Klirans, und Semira, die Tochter des Selrin sowie Geliebte Tanes', und mittlerweile eine sehr mächtige Magierin.
Während Truna und Selrin mit einer riesiegen Armee Zurna angreifen und Gesron in eine verbitterte Schlacht verwickeln sollen Semira und Tanes im Schutz der Nacht mit einer kleinen Armee aus den besten Kämpfern und Magiern aller rassen des Landes, Gesrons Armee von hinten angreifen und sie in eine Zangenbewegung nehmen die zu deren und seiner Vernichtung führen soll.
Der Tag der Schlacht war gekommen und die Heerschau Klirans war im vollen Gange, Zwerge, Elfen, Menschen und viele andere Geschöpfe die in Klirans Reich lebten waren bewaffnet und kampfbereit, als auch schon Rauchschwaden am Horizont zu sehen waren. Ein deutliches Anzeichen für das Näherkommens der Zurnarischen Armee. Bald schon übertönte das schreckliche Geschrei der untoten aus der Armee Zurnas das klare Trompetenspiel Klirans.
Die beiden riesigen Armeen, auf der einen Seite eine dunkle Menge hässlicher und unheimlicher Gestalten und auf der anderen Seite viele glänzende Rüstungen und Waffen aber auch etwas eingeschüchterte Bauernkämpfer und leicht bewaffnete, standen sich etwa eine Stunde lang gegenüber bevor Selrin auf einem Phönix über der Armee schwebend mit einem riesiegen Feuerball den er in die gegnerische Armee feuerte die Schlacht begann.
An einem anderen Ort zur gleichen Zeit streifte die Truppe um Semira und Tanes durch einen dichten Wald in Zurna. Weil sie nicht entdeckt werden wollten kamen sie tagsüber nur langsam voran. In der ferne hörten sie schon das Kampfgetöse. Als dann endlich die nacht gekommen war verließen sie den Wald und wagten sich durch steiniges, zerfurchtes Land im dunklen weiter in das Landesinnere Zurnas. Schon nach Mitternacht erreichte der Trupp einen Engpass. Sobald sie diesen passiert hätten wäre sie nur noch wenige Minuten von der Schlacht entfernt und auch schon sehr bald im Blickfeld des Feindes. Tanes stieg aus diesem Grund auf einen Felsen, blickte mit einer Fackel in der Hand auf seine Soldaten runter und sprach: "Tapfere Krieger, nun ist der Zeitpunkt gekommen da sich die Zukunft dieser Welt entscheiden soll. Ein langer Krieg wird zu Ende gehen und wir sind die Entscheidene Kraft in diesem letzten Kampf. Vom gelingen unseres Einsatzes hängt alles ab!" ...zrrrrrrrrrrrr ... surrt ein Pfeil durch die Nachtluft und trifft Tanes nach Vollendung seines Satzes im Hals. "Du sprichst wahre Worte mein Liebster" erklingt es höhnisch. Semira sitzt noch mit angelegtem Bogen auf ihrem Schlachtross und ihr meist fröhliches Gesicht war plötzlich ernst und aus ihren Augen funkelte eine selbst in der Dunkelheit erkennbare Bosheit die der des Gesrons wohl in nichts nachstand. Neben ihr schwebten zwei Elfenkrieger auf ihren Greifen und hatten ihre Bögen auf die Menge der verdutztend Krieger gerichtet. Zeitgleich mit dem Abfeuern der Pfeile der beiden Elfen tauchten aus den Schatten einige Ork-Bogenschützen auf und bedeckten die Krieger mit einem Pfeilhagel.Die Schreie der sterbenden zeriss die Ruhe der Nacht. Die Krieger rannten planlos umher bis sie von einem Pfeil getroffen wurden. Einzig und allein eine kleine Staffel Greifenreiter versuchte dem Hinterhalt zu entkommen und erhoben sich in den Himmel. Doch einer nach dem anderen wurde von den Pfeilen wieder herab geholt. Nur ein Greif schaffte es den pfeilen auszuweichen und trug seine von einem Pfeil in den Rücken getroffene verletzte Reiterin in den Nachthimmel.
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geschrieben am: 11.06.2004 um 16:01 Uhr
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Die große Schlacht tobte immernoch. Die Nacht sollte den Kämpfenden keine Pause bieten. Einzig und allein die heeresführer zogen sich zurück um sich zu beraten.
Selrin und Truna blickten sich nervös an. "Müssten die beiden nicht schon längst da sein?" fragt Truna seinen Freund und Berater. Besorgt schaut Selrin zum Himmel. "Ja, sie verspäten sich! Das Schicksal sei uns gnädig und lasse ihnen nichts zugestoßen sein!"
Plötzlich eilen zwei Krieger herbei und der ältere spricht hastig: "Eine Greifenreiterin...schwerverletzt. Nachricht an euch... von Tanes!"
Selrin und Truna springen auf und folgen den beiden Kriegern mit hastigem Schritt bis sie bei der jungen an ihr Tier gelehnt, schweratmenden Frau ankommen. Selrin ergreift sofort das Wort und fragt: "Was ist passiert?" Die Frau stöhnt vor schmerzen auf und flüstert nur noch, so dass sich die beiden Männer zu ihr runter beugen müssen um sie zu verstehen: "Hinterhalt... Tanes... Tod... Verrat... Semira... Ver..." Erschöpft atmet die Frau aus und sinkt dann in sich zusammen.
Von den Neuigkeiten gelähmt starren die beiden Männer einige Momente die tote Frau an. Truna ist der erste der sich wieder fängt und packt seinen Berater an der Schulter. "Wir müssen zum Rückzug blasen und versuchen uns in die Festung von Jara zu retten. Wir haben ohne die Verstärkung keine Chance" Selrin nickt nur. Sofort schreit Truna seine Krieger an dass sie den Rückzug ausrufen sollen. Ungeordnet und Panisch von dem Rückzug-Ausruf ergreifen alle berittenen vorne an Selrin und Truna auf ihren Schlachtrössern die Flucht. Die Fußsoldaten rennen so schnell sie können doch keiner von ihnen kam lebendig nach Jara. Die Zurnaische Armee setzte ihnen sofort nach und mit Wolfs- und Drachenreitern metzelten sie alle nieder.
Nur etwa die Häfte der berittenen schaffte es nach Jara. Dort verbarrikadierten sie sich, während der Feind seine Armee vor der Festung in Stellung brachte. Die Nacht durch blieb die Belagerung ruhig und keine der beiden Seiten regte sich. Erst als der Morgen kam regte sich was in der Zurnaischen Armee. Unruhiges raunzen ging um und dann riss ein Keil in die Armee und zwei in schwarzen Roben gekleidete Gestalten näherten sichdie eine auf einem schwarzen, die andere auf einem weissen Schlachtross sitzend und von anderen Reitern flankiert der Festung. Vor dem Eingang blieben sie stehen. Ein Ork-Herold trat vor und verkündete mit krächzender Stimme laut: "Lord Gesron, Herrscher von Zurna und Lady Semira, zukünftige Herrscherin von Kliran wollen zu euch sprechen Truna, der Besiegte!"
Einige Minuten vergangen als oben auf der Mauer Truna und Selrin erschienen. "Nehmt eure Kapuzen runter!" rief Truna mit fester Stimme "Ich will euch in die Augen sehen können!"
Die beiden Gestalten in den schwarzen roben griffen sich an die Köpfe und zogen die Kapuzen nach hinten.
Gesron war ein alter Mann und das sah man ihm auch an aber man merkte auch dass er trotz seines alter noch über enorme kraft verfügte und sein grimmiges zerfurchtes Gesicht hatte einen Ausdruck als ob er zu allem entschlossen sei.
Semira hatte ihr blondes Haar schwarz gefärbt, was ihr allerdings nichts ihrer Schönheit nahm einzig und allein ihr Blick und das funkeln ihrer Augen war noch verändert. Kühl und gefühllos ah sie aus, Ihr Blick ging ins Leere wie abwesend.
"Was habt ihr mit ihr gemacht???" schrie Selrin herunter. "Seht ihr das nicht?" antwortete Gesron höhnisch.
"Semira... Semira... Tochter was ist mit dir" Schreit der sonst so abgebrühte Magier verzweifelt die Mauer runter. Semira sagt kein Wort, sie regt sich nichtmal. Gesron lacht dreckig und spricht wieder "Ergebt euch Truna, ihr seid besiegt worden. Ich werde euch und eure Leute verschonen und euch die nördlichste Feste als Exil lassen wenn ihr mir das restliche Kliran und eure Königswürde vertraglich aushändigt." Truna überlegt kurz und stimmt dann zu:"Ihr lasst mir ja keine andere Wahl Gesron, aber wenn ich unterschreibe dann zieht ihr eure gesamte armee ab und lasst uns sicher nach norden ziehen. Ich möchte deine Armee von hier nicht mehr sehen können! Ausserdem schickst du jemanden mit dem Vertrag rein."
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geschrieben am: 11.06.2004 um 16:02 Uhr
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Gesron lacht: "Abgemacht, ich schicke euch sogar Semira rein, schließlich soll sie für mich dein Reich in zukunft regieren!"
Semira steigt auf einen Gargoyle und fliegt die mauer hoch zu Truna und Selrin. Den Vertrag in der Hand. Oben angekommen packt Selrin seine Tochter sofort als sie abgestiegen ist und rüttelt sie. "Komm zu dir Kind!" Wie aus einem Traum erwacht schlägt Semira die Augen auf "Was? Wo bin ich? Ich ... Ich ... Ich konnte mich nicht mehr selbst beherrschen. Eine andere Kraft handelte für mich!" Semira kniet vor Truna nieder: "Verzeiht mir Oh herr ich war nicht ich selbst!" Truna legt ihr die Hand auf den Kopf "Ich verzeihe dir mein Kind und nun gib mir den vertrag, es bleibt ja trotzdem unumgänglich" Semira übergibt ihm das Pergament weiter in Kniender position. Truna unterzeichnet es und setzt das königliche Siegel drunter. "Nun nimm es und gib es Gesron. Versuch dich weiter so zu stellen als ob du tust was er will und versuche somit Kliran vor der Tyrannei zu retten..." Semira nimmt das pergament und steckt es weg.... dann ändert sich ihr wehmütiger ausdruck schlagartig in eine fiese Fratze und sie zückt einen Dolch "Wieso verstellen? Ich muss mich nicht verstellen" Sie lacht höhnisch und rammt Truna den Dolch ins Herz. Dannach steht sie auf und rennt zu ihrem gargoyle. Doch bevor sie diesen erreicht fegt Selrin sie mit seinem langen Stab von den Beinen. Sie dreht sich im liegen um und grinst ihren Vater an. "Du tust mir nichts Vater... ich bin deine Tochter!" Er richtet die Spitze des Stabes auf ihr Gesicht. "Verdammt sollst du sein Semira, du wirst diese Welt hier nie wieder sehen, du wirst vergessen und vergessen werden. Deine Machtgier ließ dich Verrat begehen und dein Herz füllte sie mit Hass und Boshaftigkeit. Doch niemals wirst du die Macht erreichen nach der du gestrebt hast. NIEMALS!!!!!!!!!!"
Ein leuchtend heller blauer Blitz erschien und als das geleisende Licht erlosch war Semira verschwunden....
In dieser Welt erschien zur gleichen Zeit ein gleisender Blitz. Und als auch dieser erlosch. lag eine nackte junge Frau im Wals. Hatte nichts bei sich weder irgendwelche Erinnerungen noch irgendwelche gegenstände einzig und allein ihr Name und ihre Seele blieb ihr...
Soooooo. fertisch. Ich hoffe es gefällt euch, mache sowas nicht allzu oft also überseht bitte den ein oder anderen Fehler. Und falls jemand es ganz bis zum Schluss durchgelesen hat, dankeschön
Falls irgendwer Lust hat mit mir nen schönes neues Spiel aufzuziehen sowohl gute chars als auch böse (wie ich es bin) Sind gesucht. Es braucht immer zwei seiten um ein gutes Spiel zu schaffen mit einer spannenden handlung.
Also meldet euch hier bei mir :D |
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geschrieben am: 11.06.2004 um 23:51 Uhr
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hallo
ich finde das klingt interessant,
also ich würde gern mitplayen,
wahrscheinlich einen guten char, aber genaueres muss ich mir noch überlegen.
ich meld mich dann wieder wenn ich weiter bin.
gruß sangir |
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