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Rückkehr ins Moridrun Duir

Nutzer: Morwenna
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geschrieben am: 20.06.2004    um 10:26 Uhr   
lang hatte es verlassen dagegelegen, das einst so oft besuchte Baumhaus in den Ästen der drei Eichen. Die Wiese schien ihren Glanz verloren zu haben, die Weide am Bach ließ ihre Zweige traurig hängen. Kein Lachen erfüllte mehr die Luft und kein Gesang oder Harfenklang oder gar der Geruch eines Lagerfeuers. Doch nun begann es langsam sich zu wandeln. Aufmerksame Beobachter die vielleicht zufällig an der Lichtung vorbeistreiften konnten erkennen, dass die Blumen ihre Köpfe hoben und ihre kelche wweit öffneten. Lauer Sommerwind ließ sie im Sonnenlicht tanzen. Die Weide schien mit mal majestätisch ihre Zweige zu strecken um für die Ankunft schön zu wirken. Das Obst und Gemüse erblühte in voller Pracht und in den Bienenstöcken arbeitete es emsig. Es war soweit: Die Herrin Moridrun Duirs kehrte zurück.
Lange betrachtete die junge Frau den geliebten Ort an den sie zurückgekehrt war. Ihr schneeweisses Haar wurde liebevoll vom Wind getrieben und die weite samtene Robe, die ihre zierliche Gestalt verdeckte flatterte leicht. Ein freudiges funkeln lag in den schwarzen Augen als sie durch die Wiese ging, und mit schmalen Fingern ihre Blumen begrüßte. In ihrem Heim angelangt, packte sie zuerst einen Besen aus und begann die Wohnung zu reinigen. Wer weiß wann nicht schon ein Patient oder ein lieber Freund einkehren würde. Und wer weiß was sich in ihrer Abwesenheit wohl alles verändert haben mochte. Nachdenklich legte sie eine hand auf ihren bacuh und stützte sich mit der anderen am besen und blickte durch ein Fenster in die Ferne wo der Rauch von dem Lagerfeuer der Lichtung zu erkennen war. Egal was sich geändert hatte, nun war sie erst einmal zurück. Die Herrin Moridrun Duirs....Morwenna die letzte Bhan Drui.
Geändert am 20.06.2004 um 10:26 Uhr von Morwenna

Geändert am 20.06.2004 um 10:27 Uhr von Morwenna

Geändert am 20.06.2004 um 10:28 Uhr von Morwenna
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Nutzer: ElfImion
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geschrieben am: 20.06.2004    um 12:01 Uhr   
ein angenehm warmer vormittag, der gutes für das wetter des restlichen tages verspricht... und auch hält. nun steht die sonne im zenith und kündigt an, das sie das sommerwetter des waldes zu dominieren trachtet.
von der alten weide am seeufer, deren krone mittlerweile ein dichtes, schattenspendendes blätterdach ist, klingt leis die vertraute, weiche melodie einer panflöte, die an dieser stelle schgon so oft vernommen wurde, darauf hinweist, das er anwesend ist...
im schatten an den stamm gelehnt ist sein verzierter langbogen, doch mit entspannter sehne, sein köcher liegt dabei... dort sitzt auch der albino, vollständig in seinen dunkelgrünen samtmantel gekleidet, die beine unter diesem zum schneidersitz zusammengelegt. das lange, schneeweiß schimmernde haar umrahmt seine blassen, hübschen züge, schmiegt sich um den hals und fällt glatt über die schultern nach vorn; ab und an nimmt der leichte wind einige feine strähnen auf und lässt sie um seine wangen streichen, was den spieler nicht weiter stört. den blick der hellroten augen auf das glitzern des silberwellensees gerichtet führen die feinen hände sein instrument an den lippen vorbei, entlocken ihm den sanften, ruhigen klang, die worte seiner seele, die nur auf diese weise wahrhaft zum ausdruck kommen können.
vieles ist geschehen, und vieles mag geschehen, und um beides geht es, und um die hoffnung, daß sich doch alles zum guten wendet... doch nicht gänzlich ungetrübt ist die weise, denn seit langem schon zieht sich wie ein hauchzarter faden eine leise spur von melancholie und sorge durch sein lied. seit seine gefährtin verschwunden ist, vor langer zeit, existiert dieser faden... es kam keine nachricht, alles, was ihm bleibt, sind erinnerungen und hoffnung. doch beides wird er niemals aufgeben.


...wenn man ganz fest an dinge glaubt, so spürt man, wenn sie eintreffen...


wieder ein leichter windstoß, der ihn erreicht, sein haar aufnimmt. einer von ungezählten an diesem morgen, aber einer, der anders ist, der es schafft, die aufmerksamkeit des elfen zu erregen, der eine leichte falte auf seine stirn legt. langsam wendet er den kopf in die richtung, aus der der wind kommt, blickt in den wald hinein, ohne wirklich etwas anzusehen und doch zielgerichtet und konzentriert. dann verstummt das lied gar... und er lauscht, aufmerksam, lauscht dem flüstern des windes. kann es sein, was er ihm da zutragen will? viel mehr als ein anzeichen ist es nicht, und doch muss es mehr sein, denn er hat ein gefühl geweckt, das sich tief in ihm regt, eine sicherheit, die lang nicht mehr da war...
es ist bechlossen. die flöte wandert zurück unter den mantel, geschmeidig und rasch erhebt er sich, nimmt seinen bogen vom stamm und spannt die sehne wieder ein, der köcher wird geschultert. noch einen augenblick, um sein haar zu ordnen, das der wind ein wenig zerzaust hat, dann geht er los, ruhigen, entschlossenen schrittes, hin zu ihrem heim, das er lang lang nicht mehr besucht hat, weil es so einsam war wie alles. vielleicht mag es sich heute ja anders verhalten.
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