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Auf der Reise |
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geschrieben am: 28.06.2004 um 10:59 Uhr
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Noch zu früher Stund kämmt der Wind des Grases Halme. Eine Himmelruh erfüllt das Umfeld, denn weder Mensch noch Tier hob seine Lider, um den neuen Tag zu begrüßen.
Aber Moment mal, woher kommt dann diese leise singende Stimme versetzt mit den Klängen einer Laute oder eines ähnlichen Zupfinstruments? Nicht laut, dennoch deutlich hörbar hebt sich der Gesang gegen das Pfeifen des Windes ab. Und mit etwas Phantasie könnte man gar meinen, die den Sänger umgebenden Bäume wiegten ihre Wipfel zur Melodie.
Und tatsächlich: Am Rande einer kleinen Lichtung sitzt er auf einer ausgebreiteten Decke und mit dem Musikinstrument in der Hand, Kolja, der Ursprung jenen Klanges. Wie schon die hölzernen Kameraden ist auch der junge Mann selbst Teil des Windspiels, denn wieder und wieder wirft der Atem der Natur Strähnen seines braunen Haares auf, um ihnen neckisch nach kurzer Zeit einen neuen Platz irgendwo inmitten des naturbraunen Schopfes zuzuweisen.
Um ihn herum liegen einige Utensilien, die der Bursche mit sich führt: Ein Rucksack, der am Gürtel locker befestigte Säbel des Sängers und ein Laib Brot. Letzteres genehmigt dem Beobachter den Schluß, daß dieser Knabe wohl in nächster Zeit frühstücken würde. Zunächst jedoch erzählt er im Gesang weiter von Erlebnissen aus alten Tagen seiner verstreichenden Jugend. Und wer auch immer gerade in der Nähe wäre, er würde den Barden eben so vorfinden...
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geschrieben am: 28.06.2004 um 12:13 Uhr
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Wohl wahr, der Wald schlief noch, jedenfalls größtenteils. Der ein oder andere Vogel wagte schon ein Zwitschern hervorzubringen um den jungen Morgen zu begrüßen. Doch noch eine Seele hatte keine Ruhe gefunden und suchte Zerstreuung in Form des Herumwandelns durch den Wald, dessen taubenetzte Blätter sich unter Gevatter Winds Händen beugten.
Der kleine Sonnenstrahl, der auch schon zu dieser Tages- oder Nachtzeit auf Mutter Naturs Boden herumlief, gedankenversunken und in Tagträumen gefangen. Die Goldpfote hatte die grauen Augen halb geschlossen und doch lief sie zielsicher umher, kam nicht ins Stolpern oder blieb gar irgendwo hängen, nein, es schien so, als kannte sie den Wald wie...ja wie ihre 'Westentasche', wenn man es einmal so ausdrücken wollte.
Als jedoch die feinen Töne an ihr Ohr drangen befreite sie sich aus den seidenen Fesseln des Traumes und hob den Kopf, die Nase prüfend in den Wind gehoben...und wirklich, ihr wehte ein Geruch entgegen...ein Mensch, höchstwahrscheinlich. Die Fähe verspürte normaler Weise eine natürliche Abneigung gegen alle Zweibeiner, aber ihre Neugierde war, wie immer, zu stark, als dass sie sie hätte ignorieren können.
So folgte die Goldene dem unsichtbaren Pfad, der sie zu der Geräuschquelle führen sollte, immer darauf bedacht, ihre Ankunft nicht schon im Voraus anzukündigen durch brechende Äste oder raschelndes Laub, die ihren Weg kreuzten.
Die Lichte wurde einmal umrundet, bevor sie sicher war, dass jener Menschenknabe alleine dort verweilte und befreite sich dann aus einem Busch, dessen Blüten ihr wie Schmuck im Fell hingen blieben. So saß sie da, den Tönen lauschend, andächtig gar. Die grauen Augen wieder zu Schlitzen verengt, die Ohren in vollster Aufmerksamkeit nach vorne geneigt |
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geschrieben am: 28.06.2004 um 18:44 Uhr
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| Lautlos aus dem Dunkel schleichend lässt sich jene schwarze Fähe unter einem Baume nahe des Sees nieder,den Blick leicht zu Boden geneigt.Sanft weht das Fell des Tieres im Wind.Kurz hebt die Wölfin den Blick - den Blick eisblauer Augen und wagt es,sich langsam umzublicken. So sieht sie nun auch,dass sie wohl nicht allein ist... |
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geschrieben am: 02.07.2004 um 08:24 Uhr
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Ganz in seinen Gesang vertieft bemerkt der Bardenknabe keines der sich hinzugesellenden Wesen. Und so können sich diese an den Erlebnissen erfreuen, die hier in gesungener Form und Lautenbegleitung zum besten gegeben werden. Dieser Bursche mußte schon einige große Rittersleut begleitet haben, schenkte man dem Glauben, was er so von sich gab. Zahlreiche Heldentaten wurden besungen.
Erst nach scheinbar langer Zeit versiegt die Stimme, und auch das Zupfinstrument wird neben den Musikanten abgelegt. Die Aufmerksamkeit des Sängers wird auf das Brot verlagert, von dem sich Kolja auch alsbald mit dem Dolch, den er mit sich führt, eine Scheibe abschneidet. Von irgendwoher aus dem Rucksack befördert er noch ein Stück Käse zutage, um sodann sein Mahl zu beginnen.
Ruhig ist es um ihn herum, der Wind präsentiert wohl noch sein eigenes Lied, doch der Rest der Natur scheint miteinander im Einklang, Vogelgezwitscher begleitet schon den gesamten Morgen. Nach dem Frühstück werden all die Utensilien wieder eingepackt, ohne daß der Bursche sich aber mit Weiterziehensgedanken herumträgt. Nein, seelenruhig legt er sich rücklings auf die Decke und schließt die Augen, um ein wenig zu dösen. Von der Goldenen und auch der Fähe hat er noch immr nichts bemerkt.
(Off: Shadowbounder, hast du bereits eine Antwort bekommen, wo dein Beitrag geblieben ist?) |
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geschrieben am: 20.07.2004 um 10:24 Uhr
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(ok ich gram den jetzt nochmal raus und versuche es ein weiteres mal, ich hoffe ja du bist noch da kolja)
in der regel war er ja nicht so früh am morgen unterwegs sondern eher des nachts oder nachmittags, aber die regel bestand ja aus ausnahmen und so sollte es wohl doch nicht verwundern das der in einem grauen stoffumhang gehüllte noch vor den ersten sonnenstrahlen durch den wald wanderte. ein bestimmtes ziel hatte er anfangs eigentlich nicht sondern streifte nur schweigend und genießend durch die langsam erwachende natur. bis schließlich eine melodie von seinem von der kapuze bedecktem ohr erfasst wurde und er von der neugierde geweckt die richtung änderte um bald darauf am rande der kleinen lichtung zum stehen zu kommen.
er verharrte einige momente lang und der im schatten liegende blick schweifte suchend umher ehe er auf kolja zum stehen kam der sich nur zwei meter links von dem verhüllten befand...wenn auch mit dem rücken zu ihm gewandt. er hatte zeit und wollte nicht stören weswegen ein baum zwischen den beiden als gemütliche rückenstütze genutzt wurde während der halb verborgene blick um den stamm herum auf kolja lag.
die wölfe hatte er nicht bemerkt und das war sicher auch gut so...so verblieb er schweigend wie er war bis das lied sein ende fand...der jung knabe sein mahl beendet hatte und sich ins gras legte. erst jetzt löste sich der nebelgraue vom stamm und schritt auf kolja zu. das gras dämpfte die schritte und vielleicht würde ihn kolja vorher nicht bemerken...sollte dies der fall sein dann würde der fremde am kopfende von dem liegenen stehen bleiben und aus dem sich nun langsam lichteren schatten der kapuze auf diesen herab sehen ich grüße euch junger knabe die tiefe stimme war angenehm und wohl von einem reifen manne...vielleicht so um die 30 aber er klang freundlich.
(bitte verzeiht und überseht jegliche rechtschreib und weiteren fehler ich hatte auch nicht den elan es nochmal zu überprüfen)
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geschrieben am: 25.11.2004 um 12:26 Uhr
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Ein gewaltiger Schreck durchfährt des jungen Knaben Glieder, als ihn die fremde Stimme beinahe brachial aus seiner Traumwelt zurück in das Jetzt katapultiert. Ebenso schnell sitzt Kolja auch wieder kerzengerade. Es dauert einige Momente, bis der Bursche seiner Stimme wieder vollends Herr ist. Aber dann erwidert er den Gruß des Fremden höflich.
Seien sie Zwölfe mit euch, Fremder. spricht er in beinahem Singsang zu dem Nebelgrauen. Auch er selbst war noch nicht der Wolfsgestalten gewahr geworden. Ein fröhliches Lächeln liegt in den entspannten Zügen des Barden, als sein Blick die Gestalt des Gegenübers abtastet, um vielleicht eine bestehende Bekanntschaft festzustellen. Aber nach einer Weile muß der Junge feststellen, daß er den Neuankömmling nirgends hinordnen kann.
Trotz allem überwiegt die Fröhlichkeit, welche schließlich wohl auch Pate steht, daß der Nebelgraue eingeladen wird, mit dem Barden zu speisen.
Setzt euch doch zu mir, werter Fremder. So ihr wünscht, bedient euch von dem Brot und auch dem Käse.
Hin und wieder betrachtet der Knabe beinahe liebevoll sein Instrument. Abwartend sieht er nun zu dem Neuen, um zu beobachten, ob dieser seiner Einladung folgen würde.
(Off: Sorry, hab das erst heute gesehen. Ich hoffe, du magst dennoch weiter mitspielen?) |
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geschrieben am: 29.12.2004 um 22:49 Uhr
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| schweigend war er dagestanden und hatte dem anderen gelauscht und betrachtet. der gesichtsausdruck blieb unter dem natürlichen schatten verborgen und hinter dem tuch versteckt das er um mund und nase trug und welches die tiefe angenehme stimme etwas dämpfte. die zwölfe? die stimme war überrascht, doch irrte man sich oder klang ungläubige freude darin verehrter jüngling erzählt mir nicht ihr kämmet aus aventurien. wäre dies doch der fall so freue ich mich umso mehr euch zu sehen denn jemanden aus meiner heimat traf ich schon länger nicht mehr und nun konnte man die freude deutlich heraus hören und es schien auch ein klang der jugend versteckt und heimlich in der stimme mit zu schwingen. der freundlichen einladung sich zu setzen kam er so wohl mit vorliebe nach und so gesellte er sich in höfflichem abstand neben den barden und eigentlich würde es auch die höfflichkeit verlangen etwas von dem essen anzunehmen und dennoch sollte man sicher gehen dem anderen nicht zu schaden. seid ihr sicher das ihr etwas von eurem essen abgeben wollt, die nächste stadt ist ein gutes stück fern und nicht gerade billig |
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geschrieben am: 31.12.2004 um 00:47 Uhr
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Die Höflichkeit allein verlangte schon, den Fremden ausreden zu lassen, und so geschah es, daß der Barde nicht eher seine Stimme erhob, bis nun das Gegenüber seiner Worte ein Ende gesetzt haben mochte. Dennoch ist der Blick, der den anderen aus den braunen Seelenspiegeln fixiert, voller Neugier. Aventurien hatte der andere gesagt. Und die Freude ob des Grußes Koljas war unüberhörbar gewesen. Doch schon recht, wie oft traf man hier schon Wesen der eigenen Heimat? Eher selten, wenn nicht gerade solche Zufälle wie dieser ihre Finger im Spiel haben mochten.
Auf die Frage, ob er auch aus Aventurien stammte, nickte der Barde und bestätigte wortwörtlich: Ja, mein Herr. Wie ich sehe, gibt es nicht nur mich, der aus Aventurien stammt. Um genau zu sein nenne ich das Bornland meine Heimat. Von wo aus hat es euch hierher verschlagen?
Ohne groß zu überlegen, hielt der Musiker sein Angebot aufrecht, mit dem Nebelgrauen das Mahl zu teilen. Und daß es bis zur nächsten Stadt noch eine gute Weile Weges bedurfte, das kümmerte den fröhlichen Knaben auch wenig. Offenbar waren dies nicht die einzigen Tagesrationen, die der Bursche mit sich herumtrug. Und so nickte er abermals, so daß der braungelockte Schopf im Winde wippte, während sein Träger höflich sprach: Nun, zögert nicht, euch von meinen Speisen zu nehmen, sind jene doch nicht die letzten. Und gern teile ich, so die Situation dies erlaubt.
Auch der Bardenknabe konnte eine nicht unerhebliche Freude darüber, einen "Einheimischen" getroffen zu haben, nicht recht unterbinden, was sich schon allein in den jungen Zügen des Knaben zeigt. Vielleicht zwanzig Sommer mochte er zählen, doch wirkte das Antlitz des Braunschopfes durchaus jünger, wie man meinen wollte. Dennoch ist die Haltung des Jungblutes abwartend und zurückhaltend, doch keineswegs zurückstoßend. Etwas in den nußbraunen Zirkeln glitzerte verträumt, während der Focus noch immer auf dem anderen liegt. |
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geschrieben am: 31.12.2004 um 01:59 Uhr
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er betrachtete den anderen entspannt und lauschte dessen worten. ein lächeln, ja fast ein strahlen lag auf dem gesicht welches unter der kapuze verborgen war. die behandschuhten hände lagen im eigenen schoss und die beine wahren gemütlich überschlagen das bornland also? nur ein zwei mal führte mich mein weg dorthin soweit ich mich erinnern kann. seine stimme klang immer noch höchst erfreut und man konnte die lockerheit darin hören, als sie fast in einem aufgeweckten plauderton erklang. beinnahe als würden die beiden sich schon von irgendwo anders her kennen meine heimat selbst ist wirklich nur aventurien, ich war einmal hier und einmal dort. bin viel herumgekommen und wenn dann könnte ich wohl nur sagen das das mittelreich mein häufigster aufenthaltsort war.
nach den weiteren worten des barden jedoch und nun der gänzlichen erlaubnis und unter der höfflichkeit fast erscheinenden bitte sich zu bedienen, griff der nebelgrau verhüllte mit einer hand unter den umhang und zog einen dolch hervor mit welchem er sich vom brot und dem käse dicke aber nicht übertriebene stücke abschnitt und dann begann zu essen. indes kannte der barde sich mit den aventurischen göttern gut aus wäre er vielleicht sogar von der farbe des umhanges darauf gekommen welchem gott dieser kerl hätte angehören können. |
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geschrieben am: 06.01.2005 um 09:12 Uhr
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Nun, Götter gehörten noch nie so zu dem, was der Barde als sein Interessengebiet angeben würde. Das einzige, was ihm einst eingebleut worden war, ist, daß Phex der Gott der Diebe, des Glücks und des Spiels war. Und eben diesem zugehörig würde er den anderen schätzen. Aber aussprechen würde er dies nun auch nicht.
Ein Lächeln ziert die Lippen des Musikantenknaben, während er dem Grauverhüllten beim Essen zusieht. Er selbst tat sich indessen an einem Apfel gütlich und erzählte zwischen den Bissen immer mal wieder ein bißchen.
Nun, ich bin auch nur geboren und aufgewachsen im Bornland. Seit ich aber 15 bin, ziehe ich ebenso durch die Lande. Und seit dem Sommer, der für mich der 17. war, den ich erleben durfte, reise ich, um die Welt zu sehen, Geschichten zu sammeln und Lieder zu verkünden.
Er hätte noch viel mehr berichten können, doch wollte er den 'Gast' nicht gleich wieder vergraulen. Und so sind es eigene Fragen, die nun die Lippen des Jungblutes streifen sollten.
Aber einen Augenblick doch mal: Sagte Kolja nicht gerade, er zog durch die Lande, seit er 17 war? Nun, wie alt mochte das Bürschchen denn dann bitte jetzt sein? Viel älter doch wohl auch noch nicht. Aber sei's drum.
Sagt, Fremder, der seinen Namen nicht preiszugeben gewillt sein mag, was tut ihr, wenn ihr herumreist? Verdient ihr euer Brot vielleicht auch mit dem Handwerk des Musizierens?
Ein genauer musternder Blick des anderen beantwortete die Frage dann aber gleich wieder. Kolja konnte weder eine Laute noch etwas anderes an dem Fremden entdecken, das dieser zum Musizieren hätte benutzen können. Oder verbarg er etwa in seinem Gepäck eine Flöte? Nein, sicher nicht.
Aber vielleicht war dieser Bursche ja einer der Legendenkundler? Pergament und Kohle zu verbergen wäre ein leichtes. So wurde also auch diese Vermutung gleich in Worte gefaßt.
Wenn ihr aber kein Musikant seid, vielleicht erfreut ihr dann das Volk mit Geschichten? Ein jedes Ohr ist stets offen für Kund aus fernen Ländern...
Ein Lächeln überflog das Bardenantlitz bei diesen Worten. Oh ja, zu gern wurden Geschichten gehört.
Und während nun der Apfel nach und nach seine Vollständigkeit verlor, betrachtete der junge Musikant sein Gegenüber genau. |
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geschrieben am: 07.01.2005 um 00:47 Uhr
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er genoss das essen sichtlich, schlang es nicht unbedingt herunter, aber sorgte dafür das kein stück unnötig verloren ging. dabei blickte er zu dem anderen während er seinen worten lauschte und lies ihn ebenso geduldig ausreden.
dann erklang jedoch ein herzhaftes lachen auf die worte oder besser gesagt die frage des anderen hin aber nein. nein nein gewiss nicht. ich besitze keine sonderliche musikalische begabung. zwar vermag ich ebenso wie so viele andere in erträglichem masse zu singen und meine stimme ist auch dank ihrem klang gut in der lage zu beruhigen und einzuschläfern wenn ich es möchte, aber das genügt lange nicht um ein puplikum zu begeistern. und ein instrument zu lernen…nunja dazu fehlt mir wohl die begabung und das interesse. wirklich konnte man bei dieser angenehm tiefen freundlichen stimme vermuten das wenn er sie in sanfte klänge legte sie durchaus entspannend und einmummelnd sein konnte, vielleicht würden sogar balladen bei ihm gut rüber kommen.
dann jedoch folgte auf die anderen worte koljas ein kurzer moment des nachdenkens ehe der verhüllte nickte doch so falsch ist eure zweite vermutung nicht, hin und wieder helfe ich ein par gauklern und verdiene mir ein wenig münzen mit dem erzählen von geschichten. dennoch verdiene ich mir mein geld eher mit der schauspielkunst. eine leidenschaft von mir wenn ihr versteht. das ganze natürlich zusammen mit dem verkleiden und geschmückter worte.
schließlich jedoch schmunzelte er abermals für momente und neigte dann sein haupt doch sofern eure worte eine anspielung oder frage nach meinem namen gewesen sein mögen, so nennt mich shadow wenn ihr wollt, denn das tun doch die meisten. aber nun..erzählt doch einmal weiter. wie viele jahre seid ihr nun seit eurem 17ten lebensjahr unterwegs? das war natürlich eine versteckte frage nach dem alter, rechnen würde er schon können. erst als er fertig geredet hatte begann er wieder mit dem essen, etwas höfflichkeit musste ja dennoch sein.
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geschrieben am: 11.01.2005 um 11:39 Uhr
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Ein kurzer Blick geht von dem Jüngling hinauf auf den Stand der Sonne. Eigentlich sollte der Musikantenjunge schon längst fertig mit Speisen und auf dem Weg sein. Der Pfad vor ihm war lang, und gewiß könnte er wunderbare Geschichten 'ernten', Geschichten, die sich ebenso wunderbar zu Liedern verarbeiten ließen. Doch nährt sich die Neugier der Minuten vom Reiz der Gegenwart des anderen, und so bleibt der Junge ruhig sitzen. Folglich gilt es, den Fremden zu halten. Vielleicht könnte dieser ja sogar ein paar Geschichten erzählen. Nach eigenen Schilderungen half er doch regelmäßig Gauklern. War das nicht so? Und dabei erlebte man doch sicher regelmäßig tolle Dinge. Nachdem nun also der Verhüllte einen Teil seiner Worte vollendete, ergreift der Barde das Wort.
Bedauerlich, daß ihr euch keines Instrumentes erfreuen könnt. Doch höre ich, daß ihr durchaus Geschichten darzubieten habt. Zu gern würde ich euch zuhören.
Kaum zu bändigende Neugier bahnt sich ihren Weg nach außen, und so funkeln die braunen Seelensterne nur so. Und noch ehe der Nebelgraue weiteres verlauten lassen kann, plaudert auch schon der Bardenknabe weiter.
Nun, wenn dies eine Frage nach meinem jetzigen Alter sein sollte; zwanzig Sommer lasten auf meinen Schultern.
Noch ein Apfel wird sich vorgenommen, und auch dieser verliert seine Vollständigkeit rasch. Seltsamerweise greift der Jüngling nicht nach Brot oder Käse, was vielleicht aber auch nur daran liegt, daß er sich dessen schon vorher zur Genüge bedient hat. |
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geschrieben am: 13.01.2005 um 20:43 Uhr
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einige bissen wollte er noch kauen und so lies er den anderen erst einmal warten. erst als er das stück des käses und brotes das er sich genommen hatte fast ganz genossen hatte wandte er den blick wieder zu dem barden und musterte diesen aus dem schatten der kapuze heraus, unter welcher sich ein lächeln verbarg. 20 also! nun…es würde mich brennen geschichten von euch zu hören. vor allem aus meiner heimat wo ich sie doch so lange nicht gesehen habe etwas wehmut und sehnsucht klang in seiner stimme mit und er senkte für momente etwas den kopf. beinnahe hätte er sich in der vergangenheit verloren ehe er sich selbst wieder in die gegenwart zurück riss und den blick zu dem anderen wandte
aber da ihr zuerst fragtet bin ich einverstanden. gerne erzähle ich euch etwas aber ihr müsst mir sagen was ihr hören wollt. wollt ihr eine wahre geschichte die ich selbst erlebt habe, ja gar meine lebensgeschichte? oder eine die ich nur hörte, vielleicht auch etwas erfundenes? wollt ihr verrat, dramatik, spannung, witz, freundschaft oder kampf? wollt ihr etwas von hier hören oder aus unserer heimat? ein thema hatte er bewusst nicht angesprochen. die liebe! entweder kannte er keine liebesgeschichten, er mochte sie nicht weil es ja mehr als genug von ihnen gab, er hatte noch nie geliebt, oder er fürchtete sich davor von seinen lieben zu erzählen.
nun machte er sich daran den rest zu essen während er den anderen jedoch abwartend ansah und auf dessen wunsch wartete.
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geschrieben am: 27.01.2005 um 09:55 Uhr
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Die gesamte letzte Zeit hatte der Barde geschwiegen und dem anderen zugehört. Als er nun aber von dem Nebelgrauen gebeten wird, Geschichten aus der Heimat zu erzählen, erblaßt der Musikantenknabe. Sollte er wirklich erzählen, was Aventurien - insbesondere Garetien und dem Mittelreich - bevorstand? Nein, das würde der andere sicher nicht hören wollen. Andererseits könnte er es ihm aber auch nicht verschweigen, denn früher oder später käme er zurück in seine Heimat. Und dann genau würde er es sehen. Die mitschwingende Wehmut ist ein weiterer Grund, nicht zu lügen.
Das Angebot des Grauverhüllten, seinerseits zunächst eine Geschichte zu erzählen, läßt sich die Züge des Barden aber wieder erhellen, zumindest für den Moment. Was er hören möchte? Oh, da gibt es viel. Abenteuer, wahre Abenteuer, etwas Heroisches. Und genau diesen Wunsch faßt Kolja in Worte, gäbe dies ihm doch die Gelegenheit, im Hinterkopf nach der rechten Formulierung für seine spätere Erzählung zu suchen, die keineswegs gelogen wäre.
Während all dessen erwachte auch die Umgebung ein wenig mehr zum Leben, denn hier und da streifen Eichhörnchen knisternd durchs Unterholz, wohl auf Nahrungssuche. Die Stimmen Der Vögel haben sich auch bereits zum Gesang in den Wipfeln der Bäume versammelt, und unweit der beiden 'Störenfriede' treiben zwei Jungkatzen eine Art Jagdspielchen.
Voller Erwartung wird der Zirkel des Jünglings nun also in das Antlitz des Gauklers (?) zentriert, möge dieser seine Erzählung beginnen, wenn er sein Mahl beendet hatte. |
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geschrieben am: 07.02.2005 um 19:16 Uhr
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doch der nebelgraue aß nicht auf. er stockte als er seinen wunsch äußerte doch etwas von der heimat zu hören und darauf hin den gesichtsausdruck des anderen sah. er schien fast gänzlich zu erstarren als die blässe über das gesicht des anderen kroch und lies seine hand die eben den restlichen käse zum mund führen wollte wieder sinken. auch der gedanke daran dem anderen etwas zu erzählen war wie weggeblasen. für momente wirkte es als könnte er nicht mehr sprechen, würde keine worte herausbringen während sein inneres sich vor der antwort verkrampfte die vielleicht so ausfallen könnte wie er sie nicht hören wollte. erst nach einem moment löste sich etwas nervös wieder der atem aus dem schatten der kapuze und als seine stimme erklang war sie nicht mehr als ein flüstern, wirkte kraftlos.
w...was ist...mit aventurien?
mehr sagte er nicht und brachte es vermutlich im moment auch nicht über die lippen, aber mit dieser frage war ja auch alles gesagt und gestellt was er wissen wollte. weder das zwitschern der vögel noch das kruschen der eichhörnchen war in dem moment noch von bedeutung, vermutlich nahm er es garnicht war. er ahnte fürchterliches und trotz allem, trotz das seine freunde dort nicht mehr lebten, das er dort niemanden mehr hatte. es war seine heimat und er hing daran, er war stolz auf sie und er vermisste sie. so hoffte er das die antwort eine andere sein würde als er sie befürchtete |
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geschrieben am: 03.03.2005 um 06:19 Uhr
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Nun, damit hätte der Barde nicht gerechnet, jedenfalls nicht so schnell, denn ausgesprochen hatte der Bunte nichts von dem bevorstehenden Grauen. Also gut, nun war's raus, es galt im weiteren nur noch zu überlegen, wie man die Worte die zu sagen wären, in eine möglichst nicht verherrlichte, aber auch in keine Sturmangriffsverpackung hüllte.
Nach langem Überlegen, Minuten, in denen der Focus auf dem Antlitz des anderen lag, holt der Musikantenknabe tief Luft und beginnt sodann in beherrschter Stimmlage zu berichten:
Viele Geschichten erzählen, der Namenlose sammele alles Pack, Untote, Orks, Goblins und die Gefolgschaft Nagrachs und Gloranias, um Aventurien einen schweren Schlag zu versetzen. Man spricht, hinterher solle von Garetien und einigen angrenzenden Gebieten nichts mehr übrig sein. Krieg ziehe herauf, Ein Krieg, der die Schwarzen Lande ausbreiten solle.
Nach dieser Mitteilung verstummt der Jungspund wieder und senkt das Augenmerk, ohne allerdings den Gast aus den Augen zu lassen. Wie diese Neuigkeit aufgenommen würde, da brauchte es keinerlei Phantasie. Kolja selbst hatte sie mit Schrecken aufgenommen und sich sogleich auf den Weg in seine Heimat gemacht, von der er allerdings noch Tagesmärsche entfernt war.
Ein Pferd, das zu reiten er hätte nutzen können, besaß er nicht, und Planwagen benutzten diese Pfade seltenst, so daß der Barde nur schleppend vorankam. Doch verheimlicht er dem neuen Bekannten nicht sein Ziel, als er fortfährt:
Und nun führt mich mein Weg direkt zurück in meine Heimat, sehen, ob ich zu helfen vermag, ob an der Waffe oder auch auf andere Art und Weise. Und so Rondra will, wird es nicht zuviele Opfer geben.
Seltsamerweise drängt der Erzählende seinen Gast aber nicht, weder, sich zu erheben, noch ihn zu begleiten. Wenn der Nebelgraue eines von beiden oder gar beides wollte, so würde er jenes gewiß tun, war sich Kolja sicher. Statt weiterer Worte ruhte der Blick des Bunten auf der Gestalt des Phexanhängers. Was würde geschehen?
(Off: Sorry, hatte ne lyrische Flaute.)
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