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Stille

Nutzer: Nanielee
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geschrieben am: 13.07.2004    um 13:07 Uhr   
Scab, die Schneekugel...Scab? Diese Stille...warum ist es so still? Nahezu unerträgliche Ruhe breitet sich in mir aus, umfängt jede Phaser meines Körpers...ich versinke im Nichts.
Im Nichts? Zwei Scheinwerfer blenden meine Augen, ich hebe die Hände um zu erkennen was dort auf mich zukommt. Quitschende Reifen, ein dumpfes Geräusch. Ein harter Schlag reißt mich aus den Bahnen des Hier und Jetzt. Alles um mich herum wird tiefschwarz.
Meine Finger ertasten kalten Beton, warum tut alles so weh? Ich wage es kaum zu atmen, es fühlt sich an, als würde meine Lunge zerreißen wenn ich nicht aufpasse. Ich liege in einer kleinen Pfütze..Blut? Ich liege in meinem eigenen Blut! Es sieht so schön aus. Sie breitet sich aus und nimmt die Form einer frisch gepflückten Blüte an. Ich verfolge das Schauspiel bis meine Sinne ein anderes Geräusch erreicht. Es ist gedämpft, als würde ich es durch einer Meter dicke Wand wahrnehmen. Scab? Scab du weinst ja. Warum weinst du? Schau nur, sieh was ich für dich habe! Meine Zunge ist taub, all diese Worte formen sich zu Sätzen doch sie weigern sich über meine Lippen zu gehen.
Wieder diese Leere, dieser schwarze Schleier der mich sanft einhüllt, es ist so wunderbar, ich bin ganz leicht. Ein kurzer, kräftiger Ruck reißt mich aus diesem Loch aus rabenschwarzer Nacht. In weiß gekleidete Männer stehen um mich herum, zerren an mir. Ich will aufspringen, fortlaufen doch mein Körper verweigert mir seinen Dienst.
Ich habe Angst! Todesangst!Ron wo bist du? Lass mich nicht allein mit denen! Was tun die da? Alle sind so hektisch, alles dreht sich, mir wird schlecht, warum hilft mir denn niemand?
Mir ist, als würde ich von etwas gewaltigem angezogen, alle Geräusche verstummen. Langsam, ganz langsam verlieren sie an Lautstärke, bis sie schließlich nur noch als Erinnerung in meinen Gedanken existieren. Gedanken? Es fällt mir so schwer auch nur einen einzigen klaren Gedanken zu fassen, einen, der mir hilft zu verstehen, was hier geschieht.
Immer tiefer falle ich in diesen Strudel aus schwarzer Seide, egal wie sehr ich mich sträube, ich bin zu schwach um mich dem Drang des fallen lassens zu widerstehen. Ich folge dem lautlosen Ruf. Stille! Ich habe keine Angst, nicht mehr. Hier gibt es nur noch mich. Mich ganz allein.

Offerklärung: Da ich nun in drei Wochen mein AuPair Jahr antrete habe ich mir diese Möglichkeit gewählt um Nani für ein Jahr auf Eis zu legen. So halte ich mir die Möglichkeit offen zurückzukommen. Ich hoffe Ron du verzeihst mir diese doch etwas Rabiate Methode :-) hab dich lieb und vergiss die Nani nicht ganz. Auch ein dickes Dankeschön an Scab, die Plays mit dir waren immer herrlich erfrischen und ich habe oft tränen gelacht. Ich bedanke mich auch bei allein anderen, mit denen ich gespielt habe, liquid, AlexanderBlood, Cathy, Ian, Fallon (ich wette dir fällt jetzt die Kinnlade herunter, weil ich erst heute preisgebe, WER ich bin des weiteren möchte ich mich bei Katelyn und Don bedanken die plays waren sehr intensiv und ich werde sie mir im herzen bewahren. Die jenigen, die ich jetzt nicht aufgezählt habe sollen bitte nicht böse sein :-) ich wünsche euch alles gute und wir sehen uns in einem Jahr wieder. Bye
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Nutzer: Scab
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geschrieben am: 13.07.2004    um 15:28 Uhr   
Alpträume. Alpträume, die einen selbst tagsüber verfolgen. Alpträume in Form von festgefrorenen Bildern im Kopf.
Nani, auf der anderen Straßenseeite, winkend, und das rote Haar flammt um sie auf wie Höllenfeuer. Nani, auf der Straße, im Gehen begriffen, und ein schwacher Schemen im Augenwinkel.
Ein dumpfer Schlag, ein Mädchen, das durch die Luft fliegt, ein blauer verbeulter Wagen. Dann setzt die Erinnerung aus, und das nächste, was Scab weiß, ist, wie sie selbst über Nani kniet, in einer Lache von Blut, Rotz und Wasser heulend, unablässig auf die Freundin einredend, ihr Haar streichelnd, das wundervolle, flammendrote Haar... dann verschwimmt alles in einem Rausch von Lauten, Tönen, Satzfetzen und unscharfen Bildern, und irgendwann ist nur noch sie da, in der Blutpfütze liegend, sich in den Boden krallend, Nani ist weg, und alles, was Scab bleibt, sind die Scherben der Schneekugel... und Sev, Sev neben ihr auf dem Pflaster, aber das ist zu grausam, sie blendet es wieder aus.

Scab stand hinter der Fensterscheibe, die den Raum auf der Intensivstation vom Gang abtrennte. Wortlos starrte sie auf die reglose Gestalt Nanis; in einem Bett liegend, angeschlossen an ein Dutzend piepende Maschinen, die doch alle das Gleiche verkündeten: sie-wacht-nicht-auf, sie-wacht-nicht-auf. Scabs Gesicht war ebenso kreidebleich wie Nanis. Hinein durfte sie nicht, die Freundin anfassen, mit ihr reden, das durfte sie nicht. Alles, was sie durfte, war hier zu stehen und zu schauen. Stunde um Stunde. Als befürchtete sie, dass Nani sterben könne, sobald sie den Blick abwendete.

Ihre Hand legte sich auf ihren Bauch, die Schmerzen waren gekommen, abgeklungen, wiedergekommen seit dem Moment, da sie Nani dort hatte liegen sehen. Nun waren sie anders. Schärfer.

Unruhig pustete sie sich eine Strähne aus der Stirn und wandte sich schlußendlich doch ab. Das Weiß war zu grell, das Licht schmerzte in den Augen, die ganze Welt war verdreht und zu groß.
Und dann, erneut nichts als Geräuschfetzen, gegen sie sich mit einem Schrei zur Wehr zu setzen versuchte. WasistmitihrwarumknietsiedakönnenSieaufstehenMisslegtsiehierhinsieblutetjasiehatBlutungen--- NEIN!

Die Welt schwankt, aber der Boden bleibt fest, und dann ist sie draußen, draußen, die Straßen, ein Hinterhof und sie flüchtet, flüchtet sich in nichts als erlösende Stille, kauert sich in einer Ecke zusammen und denkt an gar nichts mehr.




(Was bleibt mir da zu sagen? Ebenfalls ein dickes Dankeschön und ein Fühl-dich-geknuddelt, die Plays werden mir wirklich fehlen - und alles andere auch ;-))
Geändert am 13.07.2004 um 15:30 Uhr von Scab
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Nutzer: FallonRotance
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geschrieben am: 15.07.2004    um 04:45 Uhr   
Einmal, zweimal, dreimal blinzelt.
Leichtes Mundwinkelzucken hat.
Ebenfalls ein nervöses Augenlidzucken.
Und Kinnlade ist bereits in China angekommen.

Isch erwürgsch dirsch nosch!
Ich bin wirklich platt.
*Mehr denn je sprachlos ist.*
Aber hey, so kann man mich auch wie soll man es sagen, überraschen.
Aber so hab ich noch die Gelegenheit dir die Ohren lang zuziehen ;-)
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Nutzer: Brandy_Andy
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geschrieben am: 15.07.2004    um 07:00 Uhr   
Er sah den verbeulten Wagen im Regen stehen und dann eine Person die vor dem Wagen lag. Mit einem Sprint über die Strasse war er bei der Person. Bei Gott, lass sie nich sterben Er kniete sich in auf den Boden neben sie und warf ihr seinen Mantel über. Seine Stimme rief nach dem Notarzt, seine Augen schauten in das Gesicht der Person Nicht aufgeben, hilfe ist gleich da. konnte sie ihn überhaupt hören? Er wusste es nicht aber er einen Menschen sterben sehen, ja das war eine Schwäche bei ihm. Er machte dem Notarzt platz und sah zu, wie sie in den Rettungswagen gebracht wurde. Seinen Mantel, lies er auf ihr und schaute dem Wagen nach.
Er hob den Kopf gen Himmel. Es war ein fragender Blick. Der Regen war nur die Antwort. So ging er fort, weg von diesem Ort. Wohin wusste er nicht. Durch Gassen und Strassen.


OFF:
Ich wünsch dir alles gute und viel Erfolg auf deinem Weg. Wehe du kommst nicht gesund wieder, dann haue ich dich. Was bleibt mir da viel zu sagen? Mach keinen Mist und denk mal ab und zu an die verrückten NAler und wenn es dich mal juckt. Nicht kratzen, sondern das nächste Inetcafe suchen.
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Nutzer: Nanielee
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geschrieben am: 15.07.2004    um 12:21 Uhr   
steril...steril war das Wort, was den Zustand des kleinen Zimmers am besten beschrieb. Das Andy noch bei ihr war, kurz bevor sie in den Krankenwagen getragen wurde, davon existiert nur noch ein Schemen in ihren Gedanken. Wie lange lag sie nun schon hier? Tage ?Wochen? Monate? Immerwieder scheitn es ihr, als würde sie die Bariere zwischen Schlaf- und Wachzustand nun überwinden können doch dann gehorchen ihre Augen nicht, dann gehorcht ihre Stimme nicht, die schreien will "ich bin doch hier, ich bin doch nicht tot!" sie war wütend! War sie das? Konnte man in ihrem Zustand überhaupt Gefühle haben? Gefühle wie Hass, Liebe, Wut? Es war alles so konfus, für den Bruchteil einer Sekunde hatte sie wirklich das Gefühl aufstehen und davonspazieren zu können, für den Bruchteil einer Sekunde war es, als wäre das alles nur ein böser Traum und sie würde jeden Moment aufwachen und Ron beim schlafen zusehen
können, doch dann genau in diesen Augenblicken riss sie irgendetwas noch ein Stückchen tiefer in diesn Zustand, in dem sie weder wach war noch schlief, in dem Tod und Leben gleichermaßen weit voneinander entfernt waren.

danke Andy, ich werde sehen was sich machen läst, versprechen kann ich nichts, alles was ich versprechen kann ist, dassich schon wieder da bin bevor mich hier einer ernsthaft vermisst also ssssssssssssssssssssssssssssssit..vollführt eine Hektische Geste mit der Hand.. und ich bin wieder hier
Geändert am 15.07.2004 um 12:26 Uhr von Nanielee
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Nutzer: RonTierra
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geschrieben am: 16.07.2004    um 15:08 Uhr   
Weiß..Papier und davon ein ganzer Berg wie es schien, hier und auch daheim und dennoch war dieses Nebensache und hatte keinen Wert...
Einsamkeit, süße..wo bist du? Ich weiß, du bist rastlos und so oft hier und dennoch dort und dennoch auch wenn es spießig klingt so sage mir wohin du gehst oder.. nimm mich einfach mit!
Nimm mich mit, du bist alles was ich habe und liebe, Nan!Du bist wirklich alles, meine Welt und dennoch ist meine Welt grad oder immer noch unterwegs und ich sitze hier in meinem Kabuff von Zimmer und knie über dem Berg von Papier, ihm gegenüber ein Kollege, ein Newbie und beide Gestalten mit Krankenakten und Notfallakten.
In Gedanken versunken nahm er einen Schluck von seinem schon kalten Kaffee und noch immer befand befand er sich in einer anderen Welt, jedenfalls nicht in dieser.
Es war wohl ein Zufall?oder es sollte so sein als sich wieder ein kleiner Block weißer Papiere vor die Blicke des blonden warfen, erst wurden diese Zeilen nur überflogen, doch dann blieben die Blicke hängen und schienen zu erstarren, der Atem schien zu stocken und sich zu verlieren.Sein Gegenüber betrachtete den anderen und hob nur schwach eine Braue als die gehaltene Tasse Kaffee zu Boden fiel und zerschellte, Schuhsohlen das kalte Gebräu breittraten und etwas davon mitnahmen um dieses aus dem Raum zu tragen.
Nein, verdammt bitte lass das nicht wahr sein!
Ein paar tropfen des dunklen Getränks wurden in die Flure der Intensiv Station getragen und verloren sich auf den immer sonst sauberen Korridoren. Jegliche Fragen wurden nicht wahrgenommen und mit einem kurzen Stolpern stand der Weißkittel vor der Tür, die zum kleinen separaten Raum führte, dessen eine Wand aus einer Glasscheibe bestand und durch diese man so oft das Leid erblickte.
Die Finger legten sich um die klinke, noch ruhig und bedacht ehe die Tür aufgerissen und in den Raum hinein gestolpert wurde, ehe sich die Handinnenflächen an das kalte Glas pressten.
Der unregelmäßige Atem legte sich, wurde fast stumm und es schien als würde jeder Muskel, jeder Nerv nun versagen und doch wird sich das in seinen Kopf einbrennen, war er hier eigentlich allein? Das weiß er nicht mal..aber sie war es!
Nan! sie ist allein! sie ist einfach allein! an diesen ganzen Geräten!Allein!Sie darf nicht allein sein!
Leicht rasselnd ging nun wieder jeder Atemzug ehe er sich rasch abwandte, die Tür fiel ins Schloss, eine andere schwang auf und schloss sich sogleich. Eine Schwester war mit im Umkleideraum und blickte nur verdutzt zum Doktor der ihr seine Asuweise hinflädderte und sich in einen Einweganzug,Handschue und Mundschutz warf ehe er so schnell er kam den Raum verließ und durch die Schläuse in das kahle weiße Zimmer torkelte, jene hastigen schritten verloren sich und gingen in ein leises schlurfen über. Als sei das alles nicht wahr trat er um die Geräte herum, an das Bett. Das ist nicht wahr! Das ist nicht wahr! Das darf einfach nicht sein! Nein! Nan!Süße....

Kurz knackte der Metallhocker als er sich neben ihr auf diesem niederließ. Waren alle Infusionen richtig gelegt und alles andere, waren egal. Alles war so scheiß egal!Zwischen all den Einstichen, den Messgeräten ersuchte er ihre hand und streichelte diese mit der seinen. Scheiß Handschue, doch er wollte es nicht noch schlimmer machen. Lange Zeit saß er da und ließ sie nicht los und schwieg und doch nach einem Bruchteil kam es leise, flehend und wimmernd
Süße..Nan, wach doch auf.. bitte wach wieder auf wie oft er diesen Satz wiederholte, bemerkte er nicht, auch das stille tränen über seine Wangen den Weg suchten.

Nan..süße..ich hab es dir versprochen und es nicht gehalten, das mit der Arbeit. Jetzt liegst du hier und.. nimm mich mit! bitte wach wieder auf, los bitte mach die Augen auf! Und wenn ich meine Seele dem Teufel verschreiben würde, wach auf, bitte wach wieder auf!



(Off:Ich find das schrecklich, aber schlimmer wäre es wenn du gar nicht wieder kommst!Wir warten hier alle auf dich..ich auch, ron könnte seine süße nie vergessen)
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Nutzer: Nanielee
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geschrieben am: 17.07.2004    um 11:48 Uhr   
ron? ron du bist da! Endlich bist du da!...warum nur konnte sie diese Worte nicht sprechen, warum nur war sie gefangen in diesem verdammten Körper. Sie versteht nicht, was er dort sagt, jedesmal, wenn sie versucht Buchstaben zu Wörtern zu verketten und diese dann zu Sätzen zusammenzufügen versagt ihr Verstand. Sie spürte, dass er hier war, doch es war ihr nicht möglich sich bemerkbar zu machen, alles umsie herum stürzte immerwieder in tiefschwarze Nacht.



Off: Danke Ron, du weisst nicht wie gut es mir tut das zu hören
Geändert am 17.07.2004 um 12:07 Uhr von Nanielee
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Nutzer: RonTierra
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geschrieben am: 17.07.2004    um 13:40 Uhr   
Nan, meine kleine..
Ich weiß das du das schaffst, du bist taff und stark du lässt dich nicht unterkriegen, du darfst dich nicht unterkriegen lassen! Es wäre dumm dir zu versprechen das es anders wird, es hätte alles schon anders werden sollen...du wachst wieder auf, das weiß ich und nicht eine minute lang werde ich daran zweifeln, das darf nicht anders sein!

Kurz flogen seine Blicke über die ganzen Kabel, die Geräschaften, viele von diesen kannte er aus dem F-F und dennoch nützte all dieses wissen nicht, es gab nur hilflosikeit, Himmel und Hölle setze ich in Bewegung alles was möglich und nötig ist!



(Off: Hoffe das Jahr vergeht schnell oder wir sehen uns nochmal bevor du gehst.. ich verpass dich andauernt..)
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Nutzer: Nanielee
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geschrieben am: 19.07.2004    um 02:03 Uhr   
sie wollte ja ihre Augen öffnen, wie gern würde sie ihm jetzt verschmitzt zulächeln, wie gern würde sie ihn in ihre Arme schließen, wie gern würde sie mit ihm nach hause gehen und Pizza essen doch sie konnte nicht, sie war dazu verdammt in diesem Zimmer zu liegen, sie war dazu verdammt Ron zwar wahrzunehmen ihn aber weder sehen, noch berühren zu können.Ihre Augenlieder waren so unendlich schwer, ihr Körper schien mit einer gewaltigen Kraft gegen das Bett gedrückt zu werden nicht einmal einen gottverdammten Finger konnte sie bewegen, einfach nur um Ron zu zeigen, das sie wusste das er da war. Wusste sie das? Ihr sonst schon so zierliches Gesicht wirkt zwischen den ganzen Kabeln noch schmaler als sonst, ihre Lippen sind bleich und einige unschöne Blutergüsse erstrecken sich über ihre Arme, Handgelenke und den Handrücken. Das, was sie im Augenblick ihr Bewusstsein nennen durfte wusste, dass Ron sie nicht im Stich gelassen hatte, er war hier und würde auf sie aufpassen. Er würde nicht zulassen, dass die Weißkittel ihr wehtaten. Er war hier...hier bei ihr.

ron wir lesen uns ganz bestimmt nochmal, sag mir doch einfach hier in diesem Beitrag bescheid, wann du da bist ich werde sehen das ich es einrichten kann
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Nutzer: RonTierra
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geschrieben am: 19.07.2004    um 19:40 Uhr   
(Off: ähm jetzt? nein wenn ich dich im channel sehen würde, wäre ich sofort da...)

Die Zeit schien so verdammt endlos zu sein und wohl nach diesem gefühl kam auch eine schwester in das Zimmer, sie war ebenso steril gekleidet und wollte ihn dazu anhalten zu gehen, da die Patientin ruhe bräuchte, dieser blickte nur leicht auf, ehe er sich erhob und sich zur schwester drehte, viele fragen, viele unklare antworten folgten aber ein paar sätze die der jungen frau schon ein wenig Angst machten...da sie in einem solch unbekannten tonfall und unterdrückte härte kamen wie man es von dem Laboranten nicht kannte..

Hören sie Schwester er blickte kurz auf ihr Namensschild Silvia, ich will ihre arbeit nicht in frage stellen oder runter machen aber ich verlange das sie ihren Aufgaben nachgehen kurz wurde auf die Hematome an den Armen NanŽs gewiesen an den einstichstellen wie zum Beispiel diesem, wer hat das bitte gemacht? warum werden die Infusionen nicht besser befestigt...
Passen sie auf sie auf, sie kriegen was auf den Deckel wenn man auch den kleinsten Dekubitus feststellt oder anderes... seine Stimme zitterte ein wenig, die Schwester bemerkte seine innere Unsicherheit ehe der blonde ganz verstummte, sie drehte sich nur nickend um und meinte ich hab sie hier noch nicht gesehen Doktor...und verließ den Raum, anderer setzte sich wieder ans Bett, wieder umfassten die weißen Finger gehüllt in Handschue ihre Hand und statt einem bitten, wurde geschwiegen...
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Nutzer: Nanielee
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geschrieben am: 19.07.2004    um 22:04 Uhr   
(Off: Also ich bin jetzt im Chat, vielleicht klappt es ja heut abend noch)

Immer wieder tauchten die Bilder des Unfalls bei ihr auf, der Betrunkene, der aus seinem verbeulten Auto steigt, Scab, die über ihr kniet, Andy, der sie zudeckt...ron! Ron hilf! Alles ist so konfus, nichts fügt sich zu einem klaren Bild zusammen, sie befindet sich zwar im Hier und Jetzt, doch irgendwie auch nicht, Worte waren sinnlos ohne eine entsprechende Verknüpfung, Gesten waren nutzlos ohne zu verstehen was sie bedeuten....doch eiens war sicher..ron war bei ihr und er würde sie beschützen
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Nutzer: FallonRotance
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geschrieben am: 27.07.2004    um 18:09 Uhr   
Verdammt nochmal? Wieso? Warum? Ich glaube oder fasse es nicht. Ein unterschwelliges Knurren der jungen Frau, dieser blonden Schönheit welche sich auf den Weg machte. Die schwarze Yamaha R1 nahm rücksichtslos den Weg durch die Nacht, die Lichter der Laterne spiegelten sich auf dem zarten Gesicht nieder, nur waren die Gesichtskonturen sehr missmutig und besorgt verzogen. Die Maschine heulte laut auf, als sich Fallon von ihr schwang. Sie wurde ausgestellt, unachtsam wo sie geparkt hatte, das war ihr doch so wahnsinnig Schnuppe. Im Moment schien sie voller Gedanken zusein. Leere und dennoch Erdrücktheit verspürte sie sehr tief in ihrem Innerem.

Nur einen Moment stockte die Gestalt der Eleganz als sie durchs Krankenhaus schritt, denn in den weissen Dornenhänden hielt sie einen Brief. Nan würde sie nicht hören, sie glaubte es kaum. Sie würde weiter schlafen in ihrer Dunkelheit, irgendwann würde sie aufwachen, sie hoffte es. Leicht hebt sich die zarte Brust, hart schlug das Herz, es schien fast die Knochen zu durchbrechen als sie dann einen Moment nur leicht blinzelt. Ron war bei Nan, er würde auf sie aufpassen, da war sie ganz sicher.

Sie konnte sich noch erinnern wie sie Nan das erste Mal traf, damals hatte sie von Andy etwas geklaut - Andy überlegte was man mit ihr machen könnte, dann wurde sie einfach mal zu ihrer Dealerin. Hach wir hatten soviel durchgemacht, ob nun gute oder schlechte Momente, Augenblicken. Dennoch kann sie sich an Nans lebhafte Art erinnern. Sie gab einer Schwester den Brief welche dann ebenfalls ins Zimmer trat. Sie übergab Ron den Brief, er sollte jenen auf bewahren. Kein Absender, kein Empfänger, nur ein weisser schlichte dennoch bedeutsamer Brief.

"Hey meine Maus!
Wenn du das liest wirst du sicherlich wieder wach sein.
Ich hoffe du fühltest dich nicht so einsam in der Dunkelheit.
Denn wir alle waren bei dir, wir haben dich in den Arm genommen.
Ron, Scab, Andy und ich - wir waren alle da.
Wir haben deine Hand gehalten und haben gewartet bist du wieder erwachst.

Pass auf dich auf!
Pass so auf dich auf das so etwas Schlimmes nicht noch einmal passiert!

Ich hab dich sehr gern...

Fallon.."
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