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"Autor"

...klagt endloses Leid...

Nutzer: Raevyn
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geschrieben am: 26.07.2004    um 23:13 Uhr   

...Wo du bist? Dass kann ich dir sagen! Deine weichen Sohlen glitten sanft über den harten kaffebraunen Boden. Du hast dein Schicksal im Rücken und einen Alptraum vor Augen. Der säuselnde Westwind tanzt freudig in den wiegenden Blättern der whispernden Baumkronen.

Die Nacht ist schwer und die Luft ist lebendig. Über dir schleicht sanfte Sommernachtsseide über den leuchtend schwarzen Himmel und die silbernen Sterne erzählen blitzten strahlende Geschichten. Du bist im zauberhaften Wald und du hast dich verirrt!...

Du kommst an den reißenden Strom unschuldblauen Wassers, der dich gnadenlos von der anderen Seite des Ufers trennt und deinen rastlosen Weg hier zu beenden scheint...Aber du willst eigentlich gar nicht zurück gehen, oder!?
Wo du bist? Dass kann ich dir sagen!..Du bist in dem Alptraum, den ich jede Nacht träume und wenn du gut hinhörst, kannst du die Delphine im Wasser weinen hören...

...Das leise fauchen von dumpfen Knacken stehlt sich verstohlen hinterlistig an deine süssen Ohren. Du hörst das Knacken gestandener Äste im liegenden Unterholz und ein vermutlich anmutendes Flüstern von der anderen Seite des dunklen Ufers...Stimmen, Stöhnen, Schreie...Du kannst das Flüstern des Waldes und das Tuscheln des Wassers hören und du hörst den Tod...

...In quälenden Sekunden senkt sich der goldene Abend in den tödlichen Horizont, der Boden birgt schläfrige Vorsintflut und schlafende Stimmen hallen trostlos durch die Schatten...Es ist DUNKEL, wie du siehst und wieder ist es eine Mittsommernachtsepisode, die wir uns teilen. Sie dich um! Der Weg, der dich eben noch nach Hause bringen sollte, ist ohne dir gute nacht zu wünschen verschwunden, jeder seiner süssen Schritte führt dich näher an meine leckere Nähe...Die Bäume schreien, denn ICH habe sie unterworfen...Das Schicksal weint, denn ICH habe es unterworfen...Im orangen Schimmer schwindender Zukunft kannst du deine sterbende Vergangenheit sehen und du hörst das säuselnde Hilferufen des Windes, denn auch dieser kann Uns nicht mehr retten..Es ist D.U.N.K.E.L...Kleine Feuerteufel jagen aufgebracht leuchtend durch die gleißende Nacht...Kannst es sehen, dort hinten...DER WALD BRENNT!
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Nutzer: Raevyn
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Registriert seit: 08.06.2004
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geschrieben am: 26.07.2004    um 23:18 Uhr   


...Wie die Seuche im hellgrünen Alptraum, den ich jede Nacht träume, breitet sih strahlendes Sonnenfeuer lieblich heiß und alle Hoffnung verbrennend aus. Atemzug um Atemzug verbrennt dieser Teil des Waldes...Jetzt bist du nicht länger nur Zeuge unserer Wiedergeburt, du bist nunmehr der letzte Zeuge, von sterbenden Bäumen, fliehenden Tieren und flehenden Windes...Dort auf der Lichtung steht das blasse Leichentod, das meine Haut färbt und in meinen Händen weilt das Feuer am Ende der Fackel, die den Wald tötet..Die ALLE anderen tötet...In meinen Augen kannst du den bittersüssen geschmack verherrlichender Genugtuhen sehen und das Blau meiner vergessenen Unschuld spiegelt das Warm brennender Ungeduld. Das Feuer frisst die Blätter und das Holz in Sekunden...Sekunden, die Zenturien brauchten um zu Leben...sterben Hier und Jetzt...

Auf meiner blassbleichen leichennackten haut singen schweigende Siluetten von verdrobenen Tränen, die sterblich glitzternd in hellem Blitzten zu Boden Fallen und am glühenden Waldgrund ihr warmes Ende finden...

SIE ist gegangen...

Waldwinteransicht, doch in ihren Augen fand ich Sommergeheimnisse...

Doch nun sieht SIE mich nicht mehr an...Wozu brauch ich einen Wald!?

...
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Nutzer: Gast_SkiesDuMord
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Anzahl Nachrichten: 836

geschrieben am: 27.07.2004    um 00:10 Uhr   
Another way..
you go..
I will find you..


Wirst du so sein, wie du bist, oder wirst du jetzt erst zu dem gemacht, was du sein sollst? In einer Welt wo sich die Lichter des Zentrums ihre Wege nehmen, dort wo die Gedanken wie monströse Kolosse durch die Gedankengänge rauschen, und dort wo du einfach vergessen bist, ja da wurdest du neu geboren. SIE ist gegangen, das ist mir bewusst, vielleicht anderen ebenfalls, aber du bist noch da. Du selbst bist nicht nur ein Skelett aus Knochen, sondern ein Körper aus Fleisch und Blut. In einer dunklen Zeit, eine Epoche unsererselbst - da wirst du vom toten Fleisch getrennt werden, und die Knochen selbst werden lernen, zuleben, eigenständig zuhandeln. Im Moment siehst du mit den Augen eines Neugeborenen. Du erkennst die Welt nicht, wie sie wirklich existent ist. Im Moment werden deine Seelenspiegel nur eine rosarote Welt aufnehmen, sie verarbeiten wie ein großes Netzwerk im Kosmos.

Doch SIE ist gegangen und deine Welt nahm die wirklichen grausamen Formen ihrer Realität an. Doch was ist schon Wahrheit, oder Lüge - sind diese beiden Wörter nicht das Gleiche? Was willst du nun tun? Willst du jammern, dich begraben lassen? Willst du versinken in der Unendlosigkeit deinerselbst, willst du dich ergeben dem schwarzen Loch welches sich in deiner Seele ausbreitet. Wir tragen alle ein Monster in uns, nur in welche Richtung es sich erstreckt, das Allein, bestimmen wir. Lass dich nicht von Innen her zerfressen, denk daran was du hast, und wen du hast.

Wenn die Welt noch so dunkel scheint, und soviele Blitze mit ihren Facetten dein Zentrum aus Licht durchblitzen, so wirst du einige Hände erkennen, welche sich nach dir ausstrecken. Bist du bereit den Weg zugehen? Oder sollte ich dich lieber fragen - welchen Weg bist du bereit zugehen? Alles hat seinen Preis, das ist mir und dir bewusst, was bist du bereit zugeben, und was nimmst du? In unseren Lungen bildet sich mit der Zeit Staub, Staub weil wir uns nicht entscheiden können.

Mit der Zeit vergeht der Körper dem innerlichem Zerfall, und getragen werden wir durch die Luft, Gevatter Wind welche uns über die 7 Meere trägt, hinein in eine neue Welt. Sei wagemutig, und tritt dem neuem Leben entgegen. Wir alle haben unsere Prüfungen im Leben weg, wenn du einst den Schmerz überstanden hast, und die Erinnerung immer noch so taufrisch wie am ersten Tag ist, dann kommt die nächste Prüfung, schwerer, härter, anspruchsvoll und lächelnd.

Wozu brauchst du einen Wald? Das ist die Frage, lerne Entscheidungen zutreffen und ziehe mit jeder Tat eine Konsequenz, nur mit Schmerz und einem bitteren Lachen welches uns aus der seidigen Kehle entringt werden wir lernen was das Leben zubieten hat. Nicht alles kann positiv unseren Weg kreuzen, aber wir können die Hoffnung nicht sterben lassen die uns ewig unbewusst begleiten wird.

Bist du bereit, meine weisse edle zerstrochende abtrünnige Dornenhand zu ergreifen? Bist du bereit wieder Gefühle und ein Lächeln auf den Lippen zu zulassen welches von Ehrlichkeit udn Freude spricht? Auch wenn ein Weltuntergang dich geritten hat, so steht bald ein Neuer vor der Tür, doch bis dahin mein FREUND - meisten wir sovieles!
Geändert am 27.07.2004 um 00:27 Uhr von SkiesDuMord
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