| "Autor" |
~Schenkt mir licht, ich bin die Nacht~ |
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geschrieben am: 07.12.2004 um 02:11 Uhr
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| die stille war volkommen, nein sie war das einzige was ihn in diesen augenblicken noch befriedigen konnte. ein blinzeln, ein wimpernschlag des feuers und die sterne waren zu sehen. ja. jedesmal wenn er diese funkelnden brillianten am himmelszelt sah, überkamen ihn äonen alte gefühle.... heimat, ja das sah er wenn er seine augen gen himmel richtete, doch das war naiv.... gab es an diesem ort, an dem er tag und nacht verweilte, in jenem verzauberten wald noch wesen wie ihn? verzweifelt versuchte er tag für tag nach ihnen ausschau zu halten... wie ihn diese sterblichen figuren doch ermüdeten! mit ihren alltäglichen problemen von liebe und hass... warum konnte er nicht für immer schlafen? resignierend erkannte er, das für einen gefallenen wie ihn, der vollkommen neutral in seiner gesinnung war, kein gleichgesinnter ihm jemals wieder begegnen würde........ so dachte er jedenfalls,..... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.12.2004 um 18:53 Uhr
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Rasch zertrat ein Stiefel die Glut, die gerade eben zu Boden gefallen war. Zitternd vergruben sich ihre zarten Hände in den tiefen Taschen des Mantels. Mit einem wehmütigen Seufzer lehnt sich die zierliche Gestalt an die Wand des alten Gemäuers. Leises Schwatzen von zwei Frauen dringt an ihr Ohr, doch registriert sie es nicht wirklich. Die Kälte der Nacht hatte sich ganz langsam in ihr Herz geschlichen. Ein hoffender Blick gleitet zum Himmel, den schillernden Sternen und der blassen Mondsichel.
Wenn auch alles um sie herum unruhig und ewig in Bewegung war, so waren es immer die selben Sterne, die auf sie herab blickten. Das beruhigte sie allerdings kaum. Die Faszination an dem Schauspiel, das die Sterblichen "Leben" nannten, hatte sie längst verloren.
Auch wenn es nie der Himmel war, der sie verstoßen hatte, sondern mehr die Welten der Dunkelheit, so gab sie nie auf, am endlosen Firmament ein neues Zeichen zu finden, das sie weiter leben ließ. Doch lebte sie überhaupt? Sie hatte es einst gewagt ihre zarten Hände nach dem Licht auszustrecken und sich verbrannt. Sie hatte Schmerz gespürt, also mußte sie doch leben, oder?
Wieder fixiert ihr Blick die funkelnden Kristalle am Himmel. Wieviele einsame Seelen taten es ihr jetzt gleich? |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.12.2004 um 03:40 Uhr
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| die frage nach existenz war für ihn kaum mehr relevant.... existierte doch nur das was gesehen, gehört oder erfühlt wurde. er jedenfalls fühlte sich leer, wie etwas das nicht mehr benötigt wurde.... ausgestoßen aus dem lichtreich, wandte er sich immer wieder gen himmel.... wieviel gefallene seiner art gab es noch dort draußen im wald? oder war er der einzige der nicht seinen verstand verloren hatte und neutral geblieben war? ja.... da war ein wesen das er kannte, doch sie errinerte nicht mehr im ansatz an einen diener gottes.... verzweifelt sah er nacht für nacht in die dunkelheit, auf der suche nach antworten... |
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