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Nebelburg |
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geschrieben am: 10.12.2004 um 23:18 Uhr
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Müde irren sie durch den riesigen Wald... alle glieder schmerzen und jeder schritt tut weh. Erschöpft an einen Baum sinkend ergreift der größte... der drei jungen Männern, ein blonder Hühne das Wort: "Leute... ich kann mich kaum noch auf den Beinen halten, wir brauchen einen Schlafplatz für heute Nacht... möglichst etwas wo wir keine angst haben müssen von wilden Tieren angegriffen zu werden... noch einen Kampf steh ich nicht durch."
Von dem dicken Glatzkopf kommt nur ein wirres grummeln... sein Gesichtsausdruck lässt darauf schießen dass er selten hochwertigere Kommentare ablässt. Aber der letzte im Bund, ein fast etwas schmächtiger schwarzhaariger Bursche antwortet fröhlich. "Ach wir sind doch alle müde... aber trotzdem sollten wir jetzt noch nicht schlapp machen... schauen wir lieber dass wir aus diesem verflixten Wald rauskommen... in vier Wänden zu übernachten wär mir eindeutig auch lieber... aber dafür müsse wir wahrscheinlich noch recht weit gehen... also auf auf... bevor das letzte Licht auch noch verschwindet."
Der blonde Hühne rafft sich auf und etwas vitaler marschieren die drei Männer weiter.
Von einem Moment auf den nächsten zieht ein dichter Nebelschleier auf und schließt die drei Krieger in sich ein... keiner kann mehr als eine Hand weit vor sich sehen. Schon geht das gerufe los:
"Wo seid ihr alle?"
"Wir dürfen uns nicht verlieren... folgt meiner stimme!" Zwischendurch ein undeutliches grunzen
"Argh ich bin auf etwas schleimiges getreten!"
... dann stille...
"Lars?"
"Ja Olaf... ich bin hier, ich seh da was..."
"Ich seh nichtmal meinen zeigefinger wenn ich mir mit ihm ins auge steche!"
"Kommt mal beide zu mir rüber!"
"Rüber? Wo ist rüber?"
"Na hier du Schwachkopf!"
"Autsch musst mich ja nicht gleich schlag... Oh was ist das... schaut aus wie ein gebäude!"
"Ja gehen wir hin!"
"Irgendwie hab ich ein schlechtes Gefühl dabei, Lars!"
"Ach komm schon, vorhin warst du es, der kaum noch weiter gehen konnte... ausserdem seit wann bist du so ein angsthase?"
"Thor? Was meinst du?"
*grunz*
"Danke für deine geistreiche Beteiligung..."
"Ok Lars... gehen wir!"
Ein schlirfendes schnelles Geräusch ist zu hören... wie ein Schwert dass aus der Scheide gezogen wird.
"Olaf warst du das?"
"ja! Sicher ist sicher... möchte keine bösen überaschungen!"
"gut! Dann mal los!"
Die drei setzen sich wieder in Bewegung... das dunkle Gebäude im Visir dass dunkel durch den dichten nebel schimmert.
*platsch*
"Was war das? Olaf?"
"Lars? Ich bin hier!"
Ein wütendes grunzen ist zu hören und wasser spritzt wie wenn sich etwas mächtig großes aus dem wasser hebt.
Die beiden anderen lachen "Thor... was machst du?"
Lediglich ein zischen knurren kommt als antwort.
"Gut dass Thor vorgegangen ist... dort ist ein bach..."
"Stimmt Olaf und hier ist auch noch eine Brücke"
"Gehen wir!"
DIe Brücke passiert lichtet sich der Nebel etwas und eine riesige Burg erscheint vor den drei Männern. Mit offenen Mund und irgendwie sehr verwirrt bleiben olaf und Lars stehen... Thor bleibt auch stehen aber etwas weniger perplex als seine beiden gefährten.
"wie... wieso haben wir das teil nicht schon aus der ferne gesehen? Es ist riesig!"
"ähh ja... und du meinst wir sollen wirklich DA rein?"
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| "Autor" |
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geschrieben am: 10.12.2004 um 23:19 Uhr
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"Jetzt wo wir schonmal hier sind... aber zugegeben ein leicht mulmiges Gefühl hab ich schon auch."
"wem sagst du das aber gehen wir!"
"Dort scheint der Haupteingang zu sein! Die Tür ist höher als mein Elternhaus war..."
"Meinst du das dort jemand wohnt? Schaut ziemlich verlassen aus alles hier... und es müsste ja auch irgendwelche Feuer oder sonstige Anzeichen für Leben geben..."
"Du hast recht!"
Vor der Tür angekommen stellt sich den Drei Kriegern das nächste Problem:
"Und wie kommen wir da jetzt rein, Mit nem rammbock anklopfen, damit uns überhaupt wer hört, falls da jemand ist!"
"Hmm was ist denn das?"
Olaf deutet auf ein schwarzes Band welches mit wachs in der Mitte des Tores und zwischen den beiden Türen des Tores angebracht ist.
"Schaut irgendwie aus wie ein überdimmensionales Siegel..."
"Vielleicht ist es ja ein Schlüsselloch?"
"Und wo ist dann das Loch wo der Schlüssel der wohl soviel wiegen müsste dass wir ihn zu dritt kaum hoch heben könnten rein kommt?"
"Hmm weiß nicht vielleicht liegt der schlüssel ja auch darin dass wir dieses Teil zershclagen müssen? Immerhin verbindet es die beiden Türen miteinander und verschließt uns so und so den weg!"
"Hmm Siegel aufzubrechen ist verboten! Aber da dieses Teil eindeutig zu groß für ein Siegel ist... versuchen wirs... wa shaben wir schon groß zu verlieren uns wird schon nicht der Blitz treffen!"
Mit einem gezielten udn kräftigen Hierb zerteilt Olaf das "Siegel" vertikal.
Mit einem lauten knarren öffnen sich die Türen nach innen. Völlig geshockt bleiben Lars und Olaf stehen. Thor stapft ohne große Kommentare durch den Eingang.
Lars fängt sich als erster wieder und schubbst Olaf mit an
"komm lass uns rein bevor das teil wieder zu geht!"
"ähhh... ja"
Durch den Torbogen gegangen stehen die Drei Männer nun in dem großen Burghof. Viele Türen und Wege führen von hier aus weg. Der ganze Burghof aber ist leer... nichts deutet darauf hin dass hier in früherer Vergangenheit mal jemand gewesen ist. Nichtmal eine einzige alte fackel oder irgendein anderer gebrauchsgegenstand ist zu sehen.
"Schaut irgendwie so aus als ob das hier vor langer Zeit verlassen wurde... und die Leute die hier gelebt haben haben sich scheinbar sehr bemüht nichts zurückzulassen.
"Stimmt aber das ist ja nur der Burghof... gehen wir mal rein! Das davorne scheint das Haupthaus zu sein... mich würde ja interessieren wer früher hier gelebt hat... vielleicht finden wir dort ja doch irgendwas was uns weiter hilft oder wenigstens ein ort wo wir feuer machen können und ruhig schlafen!"
"Ja ok... gehen wir mal da rein!"
Die drei betreten das Haupthaus der Burg, Olaf immernoch mit gezogener Klinge. Durch die Tür des Haupthauses gegangen kommen die drei erstmal in einen langen gang... das ende des ganges kann man in der dunkelheit gar nicht erkennen... irgendwie scheint der gang aber auch nicht ganz so gerade zu sein... er ist mehr rund.
"Hier sind ganz viele Türen... in welche sollen wir gehen?"
Hmm ich glaube nicht dass wir hinter diesen Türen viell finden werden... die sind alle sehr einfach und auch alle gleich. Aber wir können ja mal hinter eine schauen!
In der Dunkelheit hört man wie Lars eine Tür öffnet... dahinter ein raum der durch ein fenster vom mondschein leicht erhellt wird. Der Raum selbst ist vollkomen leer... kein einziges Möbelstück ist dort. nichtmal ein Regal oder ein Stuhl.
"Siehst du es ist alles vollkommen leer! Wir sollten den Gang weiter gehen vielleicht finden wir weiter hinten die wichtigeren räume!"
"gut!"
Die drei gehen den gang weiter entlang. Plötzlich taucht am ende des ganges welches sie nun scheinbar fast erreicht haben ein fackelndes Licht auf... welches unter einem Türspalt und durch das Schlüsselloch auf den gang fällt.
"Pssssscht! Da drin ist Licht!!
Ganz leise schleichen sich die drei an die tür. Lars irgendwie der Anführer der drei wohl auch weil er der mutigste ist beugt sich zum schlüsselloch und versucht etwas zu erkennen... doch das schlüsselloch ist sehr verworren und gibt kaum einsicht.
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geschrieben am: 10.12.2004 um 23:21 Uhr
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"ich sehe nichts!" flütert er " Wir müssen rein gehen"
Ohne auf antwort der anderen beiden zu warten öffnet er langsam und so leise wie möglich die Türe. Der Anblick der sich den dreien bietet ist für eine Burg nicht sehr verwunderlich, für diese Burg allerdings schon. Ein riesiger möbliertert Raum... wobei alles trotzdem sehr leer aussieht da in dem riesigen raum zwar eine lange Tafel mit vielen Stühlen darum steht und an der anderen seite des Raums ein kamin mit einigen Sesseln darum steht aber sonst ist ausser einer weiteren Tür in diesem raum nichts mehr.
Im kamin brennt Feuer... welches auch den Lichtschein geworfen hat... Langsam, ohne ein Wort zu sagen und nun alle mit gezogenen Waffen gehen die drei auf den kamin und die sessel die alle mit der lehne zu ihnen stehen zu. Es sind genau fünf Sessel. Mit jedem Schritt den die drei gehen hören sie ihren eigenen Herzschlag lauter pochen. Fest klammert sich jeder der Männer an sein Schwert, Bogen, Axt. Wenige Meter vor dem Kamin und nur etwa drei Meter vor den Sesseln dreht sich plötzlich der mittlere der fünf Sessel ganz langsam. Die drei Männer zucken zusammen und starren auf den sich drehenden Sessel. Etwas silber-graues ist auf diesem zu erkennen. Bei genauerem Betrachten schaut es wie ein Mensch aus... In einem Mantel oder Einem Umhang gehüllt. Die Kapuze tief ins Gesicht gezogen. Als Der Sessel sich vollständig zu den dreien gedreht hat herscht erstmal für wenige sekunden, für die drei eine ewigkeit, schweigen. Dann macht Lars langsam den Mund auf um etwas zu sagen. Doch bevor er einen Ton heraus bekommt hebt das Wesen langsam den Kopf und aus der tief schwarzen Dunkelheit der Kapuze leuchten zwei helle Blaue Punkte auf.
Die Waffen der drei fallen klirrend zu Boden...
(Ich bedanke mich bei allen die dies hier bis zum bitteren Ende gelesen haben... Sorry dass es kein echtes Ende gibt aber es ist nunmal eine Geschichte ohne Ende... wer wissen will was es mit alledem auf sich hat kann mich ja gerne kennen lernen :D Werde vielleicht demnächst auch wieder ein bisschen im Wals umherspucken :D)
P.S. Sorry aber hat nicht alles in einen Post gepasst also müssen es nun drei sein ;( |
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