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Laufen nicht schon genug verrückte herum? [NA/IN]

Nutzer: CedricJordon
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geschrieben am: 11.12.2004    um 19:11 Uhr   
Deine Gewalt ist doch bloß ein stummer Schrei nach Liebe. - Ach, lass mich doch in Ruhe!

---Okay, es war soweit. Ich hätte nicht gedacht, dass ich das nochmal irgendwann erleben werde aber nun. Nein, dreh dich nicht um. Dreh dich nicht zu den anderen um, dass bringt schließelich Unglück. Wenn du dich umdrehst, kommst du früher oder später wieder zurück. Aber...ich werde meine Leute vermissen. Mike, TNTJack, Schorfi und die anderen, okay wenn man sie als Freunde bezeichnen konnte.Ich fasse es nicht. Ich steh draußen, ich bin wirklich draußen. Nun..drehe ich mich um, wo die schweren Tore wieder fest verschlossen waren, die hohen Mauern keinen Blick nach draußen gewährten, da wo ich jetzt stehe.

Und nun? Na Scheiße, wo ist jetzt dieses Übergangsheim? Wo ist die Arbeitsvermittelung? Und überhaupt, ich bin zwar wieder frei und dennoch weiß nicht mal, wo hier der nächste Fresstempel ist, ich hab nämlich nen Mordshunger.---

Ein letzter Blick galt der Haftanstalt, in der er 12 Jahre gesessen hat. Na geil und jetzt soll er ins normale Leben eingegliedert werden? Eher einem Zombie gleich schlurfte er die Straße runter, ehe er in einen Wagen einstieg, eine Art Taxi für arme um somit in die Stadt zu kommen, die keiner anderen gleicht...

New York.


Ein kleiner Artikel, eigentlich keines Blickes würdig, stand in der New York Times. Die Zeitung die wohl jeder liest, dass Cedric Jordon entlassen wurde. Sein Prozess wurde elendig in die Länge gezogen und trotzdem wurde der damals 16 jährige wegen Totschlags an seinem Vater verurteilt. Aber hey wen interessiert das schon? Ein bekloppter mehr oder weniger in New York, was macht das schon?

(Off: Hoffe ein paar NAŽler kennen zu lernen und ein paar nette Plays zu haben)


Cedric Jordon
Geändert am 20.02.2005 um 16:23 Uhr von CedricJordon
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Nutzer: NaileaMorvind
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geschrieben am: 12.12.2004    um 01:10 Uhr   
Die junge Frau, eine Journalistin bewegte sich mit den schwarzen hochhackigen Schuhen auf dem Laminatfußboden. Für einen Moment sah es so aus, als würde sie Gedankenverloren auf und ab gehen. Die Ozean - blauen Augen die sich jetzt in ein leichtes grün – Türkies verfärbten Blickten auf dem Zeitungsartikel der unter einem Stapel von Büchern in ihrer Hand rechten lag. Die Überschrift des Artikels lautete „C. Jordon nach 12 Jahren Haft entlassen.“

Aus den Boxen des Radios drang das Lied einer Gruppe: „Die Ärzte – Schrei nach Liebe.“ Abgelenkt durch den Liedtext wendete sie den Blick aus dem Hochhaus der Redaktion hinunter auf den Schneeweißen Straßen von New York. Es war wirklich ein Chaos da draußen. Die Straßen waren glatt, ein Unfall – zwei Autos prallten gegeneinander. Zwei Polizisten waren jedoch gleich zur stelle, einer kümmerte sich um den Unfall – keine Schwerverletzten… - der andere lenkte den Verkehr. Der Liedtext – er passte wie die Teile einer zerbrochenen Vase zusammen. Ein Schrei nach Liebe zeichnete sich in Gewalt. Das Lied war längst in den Boxen verstummt, ein Radiosprecher sprach über das Wetter. Dann richtete sich der Blick aus ihren beinahe Mystischen Augen auf den Zeitungsartikel. Ja, er interessiert sie sehr wohl. Aber was interessierte sie daran, dass schreiben in ihrem Artikel, oder war es Jordon? Seid tagen hatte sie sich nun Gedanken darum gemacht, wie sich ein solcher Mensch in seiner Umwelt, die ihm heute nach so vielen Jahren als etwas Fremdes erscheinen musste, zu Recht finden würde. Warum? Das konnte sie sich selbst nicht erklären.

Zu oft kreisten ihre Gedanken seid einigen Wochen darüber, sodass sie nachts nicht mehr schlief, sondern eine „Kaffeepause“ einlegte um irgendwelche Internetseiten über „Schwerverbrecher“ zu studieren. Heute war der Tag seiner Entlassung der 11.12.2004 nur 13 Tage vor Weihnachten. Weihnachten – Das Fest der Liebe.

Jetzt war sie sich sicher, sie musste ihn treffen. Ja, genau ihn C. Jordon um das zu sehen, was vielleicht niemand anderes in ihn erkannte oder erkannt hatte. Einen bitterlichen schrei nach Liebe. Liebe - die nicht jenem bekannt war. Sie wollte seine Tat ergründen, denn für alles in dieser Welt gab es einen Grund auch wenn viele den jenen nicht erkannten und immer nur das schlechte in dem Menschen sahen.

Nailea Morvind stand in klein gedruckter Schrift unter dem Artikel „C. Jordon nach 12 Jahren Haft entlassen.“ Ihr Chef, Brad Nirrison hatte noch mit einem scherzhaften lachen zu ihr gesagt: „Du solltest dich besser tarnen sonst sucht er dich noch heim“. „Doch wofür“ gab Nailea nur mit sanfter stimme an ihm zurück. Vielleicht weil ihre Artikel seinen Prozess immer wieder in die Länge gezogen hatten? Vielleicht weil Nailea an seine Unschuld glaubte? „Vielleicht“…

Gedankenverloren lässt sie sich mit dem Stapel Bücher und dem Zeitungsartikel auf ihrem Stuhl, der vor ihrem Schreibtisch steht sinken, während Sie für einen Augenblick aus dem Fenster sieht und auf die Eisblumen blickt, welche sich durch den Schnee am Fenster bilden.

Nailea Morvind


Geändert am 12.12.2004 um 01:10 Uhr von NaileaMorvind

Geändert am 12.12.2004 um 01:14 Uhr von NaileaMorvind
... Leben heißt lieben. Lieben heißt leiden. Wenn Du nicht leiden willst dann liebe nicht. Aber wenn Du nicht liebst wofür lebst Du dann ...?...
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Nutzer: CedricJordon
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geschrieben am: 12.12.2004    um 12:46 Uhr   
---Damn, ich kann es irgendwie nicht glauben. Das ist mein Zimmer, mein eigener Raum. Ich muss ihn wirklich mit keinem teilen? Aber hey, mir fehlen meine Leute schon jetzt, vor allem TNTJack und Schorfi. Ich werd verrückt, Tapeten an der Wand, ein großes Fenster, ein Bett. Nicht so ne harte Baare und Filzdecke, sondern richtig mit Matratze und so. Mein Schrank? Vielleicht nicht größer als mein Spint damals,aber immerhin ist es meiner. Doch wenn ich hineinsehe... sehe ich nur meine alten abgetragenen Springer aus "alten" Zeiten.---

Ein Blick wurde zu der alten Reisetasche geworfen, die auf seinem Bett stand. Seine Kleidung wirkte abgetragen, muffig und alt. Ein Seitenblick galt seinen Stiefeln ehe es an der Tür klopfte. He? Da klopft jemand an? Normalerweise kommen seŽ doch einfach rein und gut ist.
Eine ältere Frau betrat das kleine Zimmer, das für Ric, denn so nannte er sich schon immer, ein kleines Reich war. In ihren Händen hielt sie die aktuelle New York Times sowie einen Schnellhefter. Fast liebevoll lächelte sie den heruntergekommmenen Kerl an,als er ihr die Zeitung reichte mit den Worten "Das ist heute noch, dein Blick in die Stadt, morgen wird es ein anderer sein". RicŽs Gesichtsausdruck war nicht zu deuten, als er das Blatt nahm und die Seiten studierte. Ja, man sollte es nicht glauben, aber er kann lesen und sogar schreiben!
Seine Sozialbetreuerin hingegen fing an ihm zu erzählen, was denn alles noch zu tun wäre, doch der ehemalige Knacki war grad mit etwas ganz anderem beschäftigt. Mit den paar Zeilen in dem sein Name vorkam!

"Eh Moment mal" warf er dann ein und deutete auf den kleinen Artikel. "Was...solln das?" und auch der Name des Autors entging ihm nicht, oder eher der Autorin. Die einzige Frau, die er nach 12 Jahren bisher gesehen hatte, war seine Betreuerin, die gut an die 60 war und neben ihm stand.

Ein bedrücktes Schweigen trat in den Raum, als Selina Barres, so hieß die alte Dame, bemerkte das Ric keinerlei Notiz von der Arbeitsagentur, der Sozialhilfe und den anderen Dingen nahm. Im Moment jedenfalls nicht


Gut, das war alles ein bisschen viel für den Kerl? Sie drückte ihm den Hefter in die Hand und eine Plastetüte. "Ric, ich war in der Apotheke wegen den Läusen, wasch dich bitte damit wir Morgen zum Sozialamt gehen können. Unten liegen auch Sachen für dich bereit, such dir einfach etwas heraus und ließ dir die Anträge druch, ja?".
Er blickte kurz an sich herab, eine karierte "Sitzpisser" Hose, ein vergrautes Poloshirt und eine Lederjacke, die wie seine Stiefel fast auseinanderfiel.

Nailea Morvind

Einen Namen, den er sich merken wird. Spätestens wenn er kapiert, wie das hier in der Stadt läuft, würde er die gute Dame mal aufsuchen wollen, schon allein wegen diesem Artikel.

Cedric Jordon
Geändert am 12.12.2004 um 13:21 Uhr von CedricJordon
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Nutzer: CathyMcMay
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geschrieben am: 12.12.2004    um 13:37 Uhr   
Ein wenig lustlos blätterte sie in der Zeitung herum. Die Schlagzeilen der Titelseite hatte sie bereits studiert und als langweilig abgetan, aber irgendwo musste doch noch etwas lesenswertes stehen. Sie überflog die kleineren Artikel: "80-jährige Frau schlägt Einbrecher in die Flucht" "Kleinster Hund der Welt in Peru geboren" "C. Jordon nach 12 Jahren Haft entlassen" "J. Dobbs scheitert bei neuem Weltrekordsversuch" - Moment mal. Irgendetwas an dem Artikel bewirkte, dass sie ihn sich ein wenig genauer ansah: der hatte seinen Vater umgebracht? Ein schmales Lächeln huschte auf ihre Lippen, doch dann schüttelte sie den Kopf und faltete die Zeitung zusammen. Sie hatte keine Zeit für sowas.

Nachdem sie ihre Tochter -nun eigentlich Pflegetochter- versorgt und dann dick eingemummelt in den Kinderwagen gesteckt hatte machte sie sich auf den Weg zu ihrem Babysitter..Zu dumm, dass sie heute die Buchführung machen musste.
Während sie die Straßen entlang spazierte ließ sie sich den Artikel noch einmal durch den Kopf gehen. Sie könnte ihm über den Weg laufen. Vielleicht der Mann da hinten? Der mit der Glatze? Oder der da..mit der roten Jacke.Sie schmunzelte über sich selbst -eindeutig zu viel Phantasie und Freizeit....
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Nutzer: Gast_Heather
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geschrieben am: 12.12.2004    um 15:36 Uhr   
Geräusche von der anderen Strassenseite.

Die Klänge des Saxophons zogen sich durch die Nacht, den Strassenlärm etwas abrundend.
Die Gestalt, die dort irgendwo auf der Feuertreppe stand, angelehnt ans Geländer, war nur schemenhaft zu erkennen.

Heather beobachtete die Fenster im Haus gegenüber. Ein Mann im Unterhemd vor dem Fernseher, in dem irgendeine Talkshow lief, eine Oma, die die ganze Zeit mit ihrer Katze redete... der Neue, der da noch nicht lange wohnen konnte und sein Besuch.

Scheisse, hatte sie einen Hunger.
Sie konzentrierte sich wieder auf die Musik und hing ihren Gedanken nach
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Nutzer: NaileaMorvind
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geschrieben am: 12.12.2004    um 21:40 Uhr   
Nailea? Erklingt die Stimme leise. Entrissen aus den Gedanken blicken die Augen mit dem leichten hauch des grün – Türkies zu Kathy Patt auf die mit einem lächeln zu ihr herunter blickte. „Du solltest endlich mal eine Pause einlegen und nach Hause gehen, anstatt dich mit Schwerverbrechern zu beschäftigen.“ Ein zärtliches lächeln entwich Nailea während sie zaghaft den Kopf schüttelte, wodurch die Haselnussbraunen lockigen Haare mit dem zarten roten Schimmer von einer Seite zur anderen gewirbelt wurden.

„Schwerverbrecher“ wie das klang, ein Klang der kalt und nicht warmherzig erschien. Zu viele Menschen dachten in ihrer Gesellschaft wie Kathy Patt. Ebenso wie wohl auch CathyMcMay, die Angst um ein kleines winziges Wesen hatte. Zwei Welten würden aufeinander treffen wenn Nailea ihr begreiflich machen würde, dass C. Jordon ihrer Tochter nichts antun würde. Niemand würde die Aussage einer klugen Journalistin verstehen. Vielleicht war es das, was Nailea so außergewöhnlich machte. Denn Sie betrachtete nicht das geschehen sondern das drum herum. Für alles in dieser Welt gab es Gründe. Vielleicht hatte man diesen „Schwerverbrecher“ diesen „Jungen“ in seinen schlimmsten Stunden allein gelassen, vielleicht gab es nie einen Menschen der diesem „Kind“ die Tränen seiner Seele getrocknet hatte. Niemand stellte sich wohl je die Frage von welchen Alpträumen er täglich eingehohlt wurde und wie er dieses Drama innerlich verkraftet hatte. Es war Traurig mit anzusehen, dass ihn alle als ein Schwerverbrecher bezeichneten.

Es waren ihre Gedanken, Nailea MorvindŽs Gedanken. Gedankengänge die wohl niemand verstehen würde.

Nailea Morvind

... Leben heißt lieben. Lieben heißt leiden. Wenn Du nicht leiden willst dann liebe nicht. Aber wenn Du nicht liebst wofür lebst Du dann ...?...
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Nutzer: Scab
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geschrieben am: 13.12.2004    um 13:50 Uhr   
Nicht, dass Scab sich eine Zeitung leisten konnte. Nicht, dass sie Wert darauf gelegt hätte. Aber wenn man wartete, auf jemanden wartete, dann eigneten die im Glaskasten angeschlagenen Zeitungen sich doch recht gut dafür, sich die Zeit zu vertreiben- bis etwas Wichtigeres auf den Plan trat. So jemand wie die junge Frau samt Kinderwagen etwa.

Cat? Scab trat mit einem hüpfenden Schritt von jenem Gebäude fort, direkt in den Weg Cathys. Ihr Blick wanderte ohne Umschweife in den Kinderwagen hinein, blieb dort liegen. Ihre Hand stahl sich dazu, die kurze Berührung von Fingerkuppen auf Kinderhaut- sehnsüchtig in den gestohlenen Momenten hier und dort. Einen Moment verharrte sie in ehrfürchtiger Zärtlichkeit, als Augen derselben Farbe sich trafen; dann riss sie den Blick gewaltsam los und blickte die Pflegemutter mit einem schiefen Lächeln an.

Schon Zeitung gelesen? Schon wieder nen Mörder frei. Ich sags dir, die Stadt wird immer kaputter, aber einer mehr oder weniger macht auch nix aus. eine wedelnde Handbewegung deutete auf die Zeitungen zurück, die sich mit Schlagzeilen in grellen Farben gegenseitig zu überschreien versuchten. Mal abgesehen von den Psycholeuten, die immer von schwerer Kindheit rumseiern, die find`ich fast noch kaputter, also davon mal abgesehen- das könnte Spaß bedeuten, oder?
ihr Zwinkern, das Grinsen, sprach davon, dass sie diese Möglichkeit bereits überdacht hatte.

Nur Erin würd ich in dem Fall irgendwo aufs Land schaffen...
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Nutzer: CathyMcMay
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geschrieben am: 13.12.2004    um 17:46 Uhr   
Sie lauschte den Auführungen ihrer Freundin geduldig und nur gegen Ende hob sie leicht eine Braue

Ich persönlich finde die Leute am schlimmsten, die sich ewig nicht sehen lassen und dann mit irgendwelchem Quatsch aus der Zeitung anfangen anstatt ihre beste Freundin erstmal richtig zu begrüßen....

Ihr trockener Tonfall änderte sich nicht während sie fort fuhr, in ihrem Blick jedoch war einerseits die Liebe zu ihrem Pflegekind und andererseits die Freude über das Wiedersehen mit dessen richtiger Mutter zu erkennen.

Nebenbei erwähnt fürchte ich mich ganz bestimmt nicht vor irgendwelchen Mördern. Vorallem nicht, wenn sie wie der Gute auf den du anspielst ihren Vater umgebracht haben. Das lässt doch stark daran zweifeln, dass er irgendeine Gefahr für mich oder Erin darstellt.

Wie Scab wusste -und Nailea nicht ahnen konnte- war sie ein durch und durch praktisch denkender Mensch. Außerdem gab es nicht vieles vor dem sie sich fürchtete.

Aber nachdem wir nun diese überaus wichtige Nachricht durchgehechelt haben, wie geht's dir Süße?

Beinahe violette Augen musterten Scab abschätzend. Sie hatte bestimmt keine Angst vor Cedric Jordon und Nailea schien einfach die falschen Leute zu kennen...und das obwohl die Welt so klein war.
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Nutzer: CedricJordon
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geschrieben am: 13.12.2004    um 18:16 Uhr   
> Schon wieder nen Mörder frei. Ich sags dir, die Stadt wird immer kaputter, aber einer mehr oder weniger macht auch nix aus.<

>Mal abgesehen von den Psycholeuten, die immer von schwerer Kindheit rumseiern, die find`ich fast noch kaputter, also davon mal abgesehen- das könnte Spaß bedeuten, oder<

Wortfetzen, allein nur Wortfetzen, die er nach diesen beiden Sätzen aufschnappte und die ihn wohl nicht weiter interessierten.Scheiß, auf die Worte von Selina.
"Bleib heute lieber daheim, morgen zeige ich dir die Stadt Ric". Daheim...dieser Begriff wurde in seinem recht losen Wortschatz gespeichert und damit Freiheit verbunden. Dennoch half diesmal Selinas lieber Blick, ihre sanften Worte nicht, er ging in diesem Zimmer noch ein. Er saß jeden Tag für stunden in so einem Raum, der Horror, war doch immer der scheiß "Bunker", indem er seine Zeit ziemlich oft verbringen musste.
Kalte Blicke streiften die beiden Mädchen, ja anders konnte er sie erstmal nicht nennen als der Kerl an ihnen vorbeiging. Gefolgt von dem Geruch eines Burgers, den er in der Hand hielt. Eigentlich würde er in seinem neuen Outfit welches er von der "Sozalstelle" bezog gar nicht weiter auffallen, wären da nicht der penetrante Geruch von Läusehaarwaschmittel und Kellermuff. Was für eine brisante Mischung, die jedes Parfüm überflüssig machte.
Er wusste nicht ob er über die Worte der kleinen lachen oder weinen sollte und dennoch genoss er hier das dasein in der Anonymität, da wohl viele seinen Namen kannten aber nicht sein Gesicht und wenn doch...

...dann das vor 12 Jahren, mit kahlgeschorenem Kopf und dem typisch - verhassten Blick eines Faschos.

Unweit der beiden blieb er stehen, es schien als betrachte er sich ein Schaufenster und biss von seinem Burger ab, der so abartig roch, das man sicher sein konnte, dass das Fleisch in jahre altem Fett gebraten wurde.
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Nutzer: Ryoko
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geschrieben am: 13.12.2004    um 19:43 Uhr   
Wo Burger waren, war er.

Wo er war, war Tails, wo burger und er waren, war ein hungriger Tails der den fremden Cedric mit wunderbar gekonntem betteln ansah. Als er mit einem kleinen Tanz gleich, beladen mit drei Cheeseburgern aus der Drehtür des Mäcces herauskam sah er nach rechts, nicht nach links und rempelte ebenso gekonnt den Fremden Cedric an, demzufolge flogen sämtliche Burger auf den Boden.

Tails war gut erzogen. Tails, war Ryo mäßig erzogen.

Wenn was runterfällt schnapp es dir und renn weg bis es dir niemand mehr wegnehmen will.

Sauer knurrte der junge Punk auf und blickte den hoppelnden Hinterbeinen des sandgelben Diebes hinterher, erst dann dreht er sich wütend zu Cedric um.

''Sach ma, alter... kannste nich mal aufpassen???''

Schliesslich hatte die welt aufzupassen wo er gerade hintrat, nunja, zumindest wenn er sauer war und seine Burger sich aus dem Staub machten.
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Nutzer: Ivy_
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geschrieben am: 14.12.2004    um 10:21 Uhr   
Zeitungen...Gottverdammt was sind schon Zeitungen im Vergleich zu ihrem Kontaktenetz? Umso erbärmlicher als sie im Park so ein Ding aufliest und schon zerschrotten will als die Augen dann doch jene Zeilen erwischen...Nach 12 Jahren Haft entlassen, Cedric Jordon...Einmal wird das alles nur überflogen, ein zweites mal genauer durchgelesen..Dann landet die zeitung wie sie ist wieder auf dem Boden, zieht sie einen der Ohrstecker des MP3 Players - Oh sie hat sich das Ding nicht gekauft...Aber es ist verdammt praktisch die Mukke überall hören zu können, wenn sie es auch nicht allzuoft tut..- aus ihrem Ohr, damit sie besser nachdenken kann..Der "kleine", der in Fascho klamotten rumlief...Nannte der sich nicht Ric? Saß der nicht 12 Jahre lang? Vater ermordet...Hmm..Irgendwie kann die 17 jährige das verdammt gut nachvollziehen...Nun jedenfalls wandert der stecker doch wieder ins Ohr, vergräbt sie die Hände wieder in den Hosentaschen um ihren Weg fortzusetzen..Wohin weiß sie nicht, sie weiß es eigentlich nie..Einfach mal laufen und sehen wo die Schritte und die Mukke sie hinführen wie immer
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Nutzer: CedricJordon
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geschrieben am: 14.12.2004    um 16:51 Uhr   
Ehh, was warn das nun wieder für einer, hm? Der stramme Kerl blickte den Punk an, auf den Verlust seiner Burger und abgesehen von der innerlichen Schadenfreude, sorry Kumpel, ich bin nunmal so, brummte er nur leise

"Junge, spul deinen Text vor und nerv mich nicht. Zum anderen solltest du gucken, wo ich rumlaufe beziehungsweise stehe!"

Okay, es tat ihm schon ein wenig um das Futter, der Punks leid, aber er hatte ja auch nichts und so hielt er ihm andeutungsweise, den Rest seines Burgers hin, mit einem ziemlichen grinsen, Na junge wie schaut es aus? Keene Angst, ich hab nichts ansteckendes...

und wartete ab...

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Nutzer: Ryoko
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geschrieben am: 14.12.2004    um 21:40 Uhr   
Unbeeindruckt erwidert er den Blick, grinst nur sichtlich belustigt bei seinen Worten. Hät von ihm kommen können.

Langsam kratzt er sich am Hinterkopf, neben den halblangen, neongrünen iro, als er mit gerunzelter Stirn in Richtung Tail's Flucht sah, schliesslich zuckt der Punk mit den Schultern, dreht sich um und hebt die Augenbrauen als ihm der angebissene Burger entegegnschaute..

''Hey mann, danke''

Grinste er, und nahm ohne Bedenken den burger an. Denn alles was man sich holen konnte hatter er wohl schonmal hinter sich gehabt. Ohne einen weiteren Ton biss er den halben Burger weg und mampfte kauend zu Cedric.


''übwigemf.... If bim wyo...''

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Nutzer: Ryoko
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geschrieben am: 14.12.2004    um 21:40 Uhr   
-
Geändert am 14.12.2004 um 21:45 Uhr von Ryoko

Geändert am 14.12.2004 um 21:46 Uhr von Ryoko
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Nutzer: CedricJordon
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geschrieben am: 15.12.2004    um 10:01 Uhr   
Da musste selbst er ein wenig schmunzeln, als er ihn weiterhin betrachtete. Den Hund des Punks ließ er erstmal außen vor, als er die Ohren spitzte um das Geblubber überhaupt verstehen zu können...also übersetzen wir das mal...

übrigens..ja das ist verstanden

ich bin..bekomm ich auch noch hin, aber dann... Wyo? Anhand des halb zerkauten Burgers in seinem Esszimmer hätte es auch Lyo, oder Ryo sein können, er entschied sich für letzteres, das andere klang einfach zu dämlich.

"Ric mein Name" stellte er sich mit einem grinsen vor, des Ced.. und Jordon war nicht wichtig, der gute laß eh keine Zeitung, oder er konnte gar nicht lesen, dennoch ein sympatischer Kerl, dem er vor.. gut 12 Jahren auch die Fresse poliert hätte.
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Nutzer: Scab
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geschrieben am: 15.12.2004    um 13:17 Uhr   
Wunderbar. Einfach grandios.

Scab fuhr sich durch das verstrubbelte Haar, das mal wieder einen Haarschnitt benötigt hätte. Nach ihrer Definition bedeutete das- die schiefen Strähnen waren größtenteils auf Nackenlänge herangewachsen, und in den nächsten Tagen würde sie einem Freund die Küchenschere in die Hand drücken, damit dieser die schwarzen Zipfel auf Normalmaß stutzte.

Und um mein Versäumnis nachzuholen- ich grüße dich, oh Einzigartige und beste Pflegemami der Welt... ach, denk dir den Rest einfach dazu!

Abgelenkt durch das kurze Intermezzo zwischen Ryo und dem Kerl, der offenbar auf Fleischvergiftung stand, irrte ihr Blick zwischen den beiden hin und her und blieb dann auf dem sandfarbenen Pitbull liegen.

Tails- hierher! erklang ihre Stimme fordernd, und ihre Hand -die Fingernägel hätten auch eine Reinigung benötigt- streckte sich nach dem Tier aus.

Na schön, dann ist er halt ein Loser rutschten ihr die Worte, reichlich verspätet und in einem riesigen Gedankensprung, auf Cathys Meinung hin heraus. Wie und warum und überhaupt.. dies alles verschwand in einem der üblichen Gedankenwirbel, der sich ihrer bemächtigte, als sie Ryo betrachtete.

Fängste dir anderer Leute Seuchen ein? das Grinsen auf ihren Zügen war spöttisch.
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"Autor"  
Nutzer: Ryoko
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geschrieben am: 16.12.2004    um 19:27 Uhr   
Mit eingezogenem Stummelschwanz trottet Tails ertappt zurück, den Burger hängend im Maul, mit schuldbewusstem '#Ich bin ein hund - Hol mich hier raus!!!'' Blick. Schliesslich ließ er den Burger langsam auf Scab's Chucks plumpsen, und das Gemisch aus Mayonäse, geschmolzenem Käse und reichlich Hundesabber sickerte langsam in den Stoff ein.

''Hab ich das nötig??''

Grinst Ryo statt Ric zu antworten zu der jungen Frau rüber, ein Stück Sesam zwischen den angebrochenen Schneidezähnen. Immerhin hatte er davor runtergeschluckt.

''Ryo''
Wiederholt er nocheinmal verständlicherweise zu Ric und streckt ihm die vorher an der Hose abgewischte Hand hin.
Wiederrum drehte er sich danach zu Scab und Familie...

''Wenn de hunger hast beschwer dich bei, äh, Ric hier. ich hatte schon n paar Burger, und den von Radde willst ja nich essen, schätz ich ma''
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"Autor"  
Nutzer: SandrineDeLoire
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geschrieben am: 21.02.2005    um 10:25 Uhr   
Irgendwo unweit Scabs und Cathys ging die Tür eines Schuhgeschäfts auf, und eine ziemlich bepackte Sandrine wurde von dem Gemäuer ausgespuckt, um recht dichte bei Scab endlich ihr Gleichgewicht wiederzufinden. Es dauerte noch einen Moment, bis sich die Brünette dieses Gesichts erinnerte. Aber dann ließ sie erstmal die gesamten Taschen zu Boden sinken, blinzelte die junge Mutter an und rief ihr entgegen: Scab....ma Petite! Lange niesch gesähen, wie geht es dir? Cathy wurde einen Moment lang betrachtet, dann ebenfalls gegrüßt mit den Worten "Bonjour Mademoiselle Cathy." ehe der Focus der Französin, die sich auch lange nicht auf der Bildfläche zeigte, in Richtung des Kinderwagens abdriftet und den darin befindlichen Nachwuchs betrachtet. Auch dieser Anblick entlockt Sandrine einen Ausruf: Oh, quel ravissante petite enfant! (Oh, welch enzückendes, kleines Kind, Anm. d. Red.) Das ist deines? Sie lächelte und wandte den Blick wieder aufwärts ins Antlitz Scabs. Es mochte schon einige Zeit her sein, seit sie jene das letzte Mal gesehen hatte, doch vergessen hatte sie jene nicht. Viel gäbe es sicher zu erzählen. Darum läd sie die einstige Freundin wie auch Cathy in ein Café ein. Da wir können in Ruhe reden, mes amies. Ist es niesch très terrible, daß die lassen frei eine massacreur? Wäre es nur halb so brisant, hätte man vielleicht über den zu diesen Worten benutzten Gesichtsausdruck lachen können, denn Entsetzen, als hätte man ihr selbst gerade einen Scheck über 10.000.000,- Dollar geklaut, ist deutlich in den Zügen der Brünetten zu sehen, gemischt mit Entrüstung. Aber wie war das doch? In Belle France ist eben doch alles ein wenig anders. Doch diese Worte bleiben hinter den Lippen der Brünetten verborgen.
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