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Elben, Elfen und Kuscheldrow

Nutzer: Elwyn
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geschrieben am: 14.12.2004    um 23:29 Uhr   
Ich weiß, ich weiß, wieder so ein Newbiehilfsbeitrag. Man möge mir verzeihen, aber ich habe - sit venia verbo - die Schnauze voll von den Kuschelelfen und Kuscheldrow, die da durch den Wald hüpfen und eigentlich keine Ahnung haben, was sie da spielen. Man tippe einem solchen Kandidaten auf die Schulter, frage nach dem System und bekommt als Antwort nur ein verblüfftes "Elfen ... und System???" Darum hier eine kleine Abhandlung, um solchen Problemen bzw. stundenlangen Sitzungen in seps vorzubeugen.

Da wäre beispielsweise der DSA-Elf aus den pen&paper Rollenspielen. Diese Elfen werden etwa 400 Jahre alt und entscheiden allerdings selbst, wann sie sterben, nämlich dann, wenn sie ihre selbst gestellte Lebensaufgabe erfüllt haben. Sie sind sehr stark mit der Natur verbunden, betreten so gut wie niemals Städte und verabscheuen jedwede Art der Zivilisation. Menschen werden von Ihnen oft Rosenohren genannt. Man unterscheidet hierbei zwischen Auelfen, Waldelfen, Steppenelfen und Firnelfen. Außerdem gibt es sehr seltene Halbelfen.

Auelfen sind den Menschen allgemein am ehesten aufgeschlossen. Es heißt, sollte sich einem Menschen jemals ein Elf zeigen, so war es mit ziemlicher Sicherheit ein Auelf.

Waldelfen leben meist in einer Gegend, die man als Salamandersteine bezeichnet. Die Gemeinschaft ist eher klein, Menschen sind unerwünscht. Selten verlassen Waldelfen ihre Heimat.

Firnelfen bevorzugen eher unwirtliche Schneegegenden als Heimat. Sie sind bekannt für ihre isolierte Gesellschaft.

Von Steppenelfen kann ich leider nicht viel berichten. Das sind meines Erachtens die Reiter und den DSA-Elfen und stellen den kleinsten Teil des Elfentums dar.

Sie sind zauberkundig und wirken ihre Zauber intuitiv und mittels Sprüchen, die man den DSA-Rollenspielen entnehmen sollte. Es gibt hier allerdings keine bösartigen Elfen. Meist vergehen Jahrhunderte, ehe in einem Elfendorf ein Verbrechen geschieht. Im Falle eines Verbrechens wird der Dorfrat zusammengerufen und der Beschuldigte wird "angeklagt". Es kommt dann zu einer Abstimmung die Schuldigkeit und das Strafmaß, wobei der beschuldigte Elf ebenfalls miteinbezogen ist. Häufig bekennt sich dieser selbst schuldig und wählt das Strafmaß aus. Die Höchststrafe ist die Verbannung aus der Gemeinschaft. Ein DSA-Elf könnte auch niemals so etwas wie einen Drow verstehen.

Ich persönlich ziehe die „Herr der Ringe“-Elben (du kannst sie auch Elfen nennen, das ist eigentlich schnurz) vor, da hier die meisten Infos kursieren. Das heißt aber nicht, dass diese einfacher auszuspielen sind. Am wichtigsten ist hier, dass die Elben unsterblich sind. Sie leben fast nur in der Vergangenheit und selbst wenn sie fröhlich sind, wirken sie immer ein wenig traurig, weil sie ihre eigene Unsterblichkeit betrauern. Sie können zwar erschlagen werden oder an Kummer sterben, sie altern jedoch nie. Selbst, wenn Elben getötet werden, kommen sie in eine spezielle Halle in ihrer Version des Paradieses und müssen dort mit ihren Erinnerungen leben, bis sie auch noch wiedergeboren werden. Sie sind also in jedwedem Sinne unsterblich. Je nachdem, welche Art Elb man spielt, muss man gewisse Dinge beachten. Die ursprünglichen Elbensippen lauten Vanyar (Blondelben), Noldor (Hoch- bzw. Tiefelben), Teleri (Küstenelben), Avari („die Widerstrebenden“, auch Dunkelelben genannt“) sowie Sindar (Grauelben).

Die Vanyar finden sich nur in Valinor, Tolkiens Version vom Garten Eden wieder. Sie sind grundsätzlich blond, ziehen fließende Gewänder vor und verabscheuen Gewalt. Wenn diese nötig ist, wissen sie sich aber zu verteidigen. Sie ziehen nur unter weißen Bannern in die Schlacht und verehren Manwe (Götterobermotz, Beiname „dem alle Vögel lieb sind“) und Elbereth Gilthoniél, die „Sternenkönigin“ (nebenbei mit Manwe verheiratet). Elbereth (eigentlicher Name Varda) ist grundsätzlich bei den Elben die höchstgeehrte Vala. Die Valar sind die elbische Entsprechung zu Göttern. Sie sind aber nur Verwalter, der Typ, der Mittelerde erschaffen hat, nennt sich Illuvatár. Wenn Elben von diesem sprechen, nennen sie ihn manchmal auch Eru (Zitat: Eru hat gesprochen). Wenn man einen Vanyar spielen will, sollte man sich einen verdammt guten Grund ausdenken, um diesen aus Valinor zu bekommen.
Geändert am 15.12.2004 um 00:47 Uhr von Elwyn
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geschrieben am: 14.12.2004    um 23:30 Uhr   
Die Noldor wohnten auch ursprünglich in Valinor, sind aber entgegen dem Wunsch der Valar nach Mittelerde ausgezogen und haben dabei auch noch jede Menge Teleri, die sich ihnen in den Weg stellten, getötet. Sie wurden daraufhin mit einem Fluch belegt, der erst nach Jahrtausenden zur Ruhe gekommen ist (kein Reich der Noldor wird bestehen, jedes wird untergehen und sie müssen ewig ihren Körpern hinterhertrauern, wenn sie sterben). Sie sind im Gegensatz zu ihren Artgenossen dunkelhaarig und häufig sehr blass. Mit Zwergen verbindet sie aufgrund ihrer Hingabe zum Handwerk eine besondere Beziehung, denn beide Völker verehre Aule, den Vala, der für das Handwerk zuständig ist und nebenbei die Zwerge zum Leben erweckt hat. Es ist recht schwierig, einen Noldor zu spielen, auf dem noch die Last des Sippenmordes liegt, selbst nachdem der Fluch getilgt ist. Die meisten Noldor aus der Epoche sind ohnehin schon lange tot.

Die Teleri leben im Schwanenhafen Alqualonde, auch in Valinor und sind da auch nicht wegzukriegen. Sie lieben das Meer und den Schiffbau. Den Noldor haben sie den Sittenmord schon längst verziehen. Ihr Anführer ist ein gewisser Olwe. Auch hier ist es recht schwierig, wenn nicht sogar unmöglich zu begründen, wie ein Teleri in den Wald gelangt. Diese Elben sind elbenfalls blond und bilden eine der größten Elbengemeinschaften, die es überhaupt gibt.

Die Avari werden Dunkelelben genannt, da sie niemals „das Licht Valinors“ erblickt haben und daher, was ihre eigene Sippe angeht, recht unwissend sind. Sie sind hinsichtlich Geschick und Handwerk eher weniger versiert und fristen häufig ein Einsiedlerdasein. Zudem sind diese Elben sehr, sehr, sehr, sehr selten.

Die Sindar hüpfen nur grau gekleidet durch die Botanik und sind immer blond. Sie sind ursprünglich, als man die ganzen Elben nach Valinor gebracht hat, zurückgeblieben, sind jedoch viel geschickter und eleganter als sie Avari und vor allem lange nicht so ungesellig. Nach Zerschlagung ihres Reiches und Tod ihres Anführers Thingol sind viele Sindar nach Lothlorién gegangen und wurden zu Galadhrim, zu Baumelben. Sindar sind künstlerisch und musikalisch sehr viel versierter als die Noldor. Einige von ihnen ziehen gerne alleine und nur von ihrem Musikinstrument begleitet singend durch die Wälder, helfen Reisenden und leben ansonsten recht zurückgezogen. Es ist leicht, einen solchen Sindar im Play zu etablieren, da vor allem die Riesenfluchproblematik wie bei den Noldor nicht erschwerend hinzukommt.
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geschrieben am: 14.12.2004    um 23:31 Uhr   
Es haben sich auch einige Unterarten von Elben gebildet, die vielleicht hilfreich sind:

1. Die Tawarwaith, die Waldelben. Sie leben im Düsterwald und sind als geschickte Bogenschützen gefürchtet. Man sagt ihnen eine gewisse Abneigung gegen Menschen nach, da diese „Menschenkinder“ es wagen, das Fleisch von Tieren zu essen etc. Angehörige dieser Sippe reagieren manchmal etwas töricht und voreilig. Sie tragen vorzugsweise grün und haben entweder blonde oder gar rote Haare. Sie haben ein starkes Band zur Natur entwickelt, ebenso wie die Elben aus Lothlorién und sind etwas eigenbrötlerisch. Ihr Anführer ist ein Elb namens Thranduil.

2. Die Galadhrim, die Baumelben, leben in Lothlorién, auch goldener Wald genannt, welcher unter der Herrschaft Galadriels (übrigens eine der wenigen übriggebliebenen und seltenen blonden Noldor) und Celeborns (ursprünglich ein Sindar) steht. Diese Elben tragen vorzugsweise grau und ziehen manchmal in die Welt hinaus, um zu lernen. Sie sind dabei jedoch sehr vorsichtig und misstrauisch, insbesondere was Menschen betrifft. Sie übertreffen mit ihrem Misstrauen allerdings die Waldelben nicht. Diese Elben sind fast ausschließlich blond, es kann jedoch auch sein, dass sich ein Noldo in die Wälder der Galadhrim verirrt hat und sich ihnen angeschlossen hat.

3. Die Hochelben aus Bruchtal, buntes Gemisch aus Sindar und Noldor. Diese Elben sind sehr gastfreundlich und offenherzig, was Menschen und andere Völker angeht. Sie tragen gerne kräftige Farben wie scharlachrot oder dunkles grün und frönen nach wie vor dem Handwerk. Sie sind sehr neugierig, und weise. Die Jungen unter ihnen sind aber lange nicht so töricht wie die Waldelben.


Egal, welchen Elb du spielst, du kannst dich immer darauf berufen, dass Elben anmutig, grazil und überirdisch schön sind. Sie sind sehr geschickt im Umgang mit Waffen und tragen selten schwere Rüstungen. Sie ziehen leichte Rüstungen vor, um ihre Bewegungsfreiheit zu erhalten. Elbische Waldläufer kommen ziemlich gut herum und können sich erstklassig verstecken. Ferner ist jeder Elb in der Lage, sich lautlos durch die Wälder zu bewegen. Elbische Zauber bestehen grundsätzlich aus Anrufung höherer Mächte, wie z. B. Valar oder Mächte der Natur, des Wassers und der Luft etc.

Was die Gesinnung eines Elben angeht, so kann diese getrost als chaotisch gut bezeichnet werden. Von alleine begeht ein Elb keine bösen Taten und ist grundsätzlich eine Kraft des Erhaltens und des Schutzes. Elben wollen die Welt in ihrem Ursprung und in ihrer jetzigen Lage erhalten, denn Veränderungen sind ihnen zuwider. Sie folgen diesem moralischen Kompass und begründen jedwede Tat darauf, nämlich auf das Erhalten der jetzigen Situation. Noch etwas: Ein Elb hat eeeeeeeewig Zeit. Er kann sich für alles Zeit lassen, denn davon hat er genug. Elben sind daher immer von einer unerschütterlichen, inneren Ruhe erfüllt. Sie schließen nur schwer Freundschaften oder Feindschaften, dafür dauert es Jahrhunderte, ehe sie eine solche Freundschaft oder Feindschaft vergessen.

Für Ergänzungen wäre ich dankbar.
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geschrieben am: 14.12.2004    um 23:54 Uhr   
Die Drow
Aussehen :
Aus dem dunkelhäutigen Elfenvolk der Ssri-Tel'Quessir wurde durch Corellons Fluch die Rasse der Drow, Elfen mit obsidianschwarzer Haut und ganz weissen oder selten hellblonden Haaren. Normalerweise haben sie blutrote Augen, wenn auch helles Lila, Silber, Rosa oder Blau nicht ganz ungewöhnlich ist. In der Regel sind sie schmaler und kleiner als die anderen Elfenvölker. Sie tragen oft bequeme, weite Kleidung in gedeckten Farben.

+2 Intelligenz
+2 Charisma
-2 Konstitution
+2 Geschick
+2 auf Willenswürfe (im Unterreich)
Dunkelsicht
Lichtempfindlichkeit
Lichtblind an der Oberfläche
Magieresistenz 11 + Stufe
+2 effektive Stufen
Zauber wirken : 1x Dunkelheit/Tag

Typische Klassen: Kleriker oder Kämpfer für Frauen. Kämpfer, Schurke oder Magier für Männer.



Geändert am 15.12.2004 um 00:01 Uhr von Kelindahr

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geschrieben am: 14.12.2004    um 23:55 Uhr   
Wesen und Kultur :
Dunkelelfen sind im besten Fall sadistisch, destruktiv und verräterisch; dazu meist über alle Massen arrogant, da sie sich für die wahren Herren Faerûns halten.
Schon zu ihrem eigenen Volk sind sie neidisch, grausam und misstrauisch; allen anderen Rassen wünschen sie schlicht nicht mehr als einen möglichst schmerzhaften Tod. Drow sind eine stark matriachalische und religiöse Gesellschaft, mit deutlich militaristischen Zügen. In der Regel werden sie von der Ilharess, der mächtigsten Priesterin Lolths, angeführt. Sie gründen grosse Stadtstaaten mit einander bekämpfenden Familien, die jeweils wieder von der einflussreichsten Mutter Oberin des örtlichen Lolth Tempels regiert werden. Intrigen und Gewaltausbrüche zwischen Angehörigen der verschiedenen Häuser sind an der Tagesordnung, und das empfindliche Gleichgewicht der Macht in einer Drowstadt ändert sich von Tag zu Tag, wenn nicht von Minute zu Minute. Meist beherrschen Armut, Verzweifelung und Unterdrückung die Städte der Drow. Im Normalfall findet sich im am besten zu verteidigenden Teil der Heimathöhle einer typischen Drowstadt der Tempel der Lolth, manchmal als Teil der Palastanlage der Herrscherfamilie, zusammen mit den anderen Wohnanlagen der Adelshäuser. Der Rest der Stadt besteht aus einer wilden Siedlung von ärmeren Drow, die schliesslich in karge Pilz- und Wurzel-Felder übergehen, von Sklaven zum Nahrungsanbau bewirtschaftet. Am Stadtrand finden sich dann die Garrisonen der Armee, nach Geschlecht getrennt, und die Magierschulen. Oft haben die Drowstädte Abkommen mit einem der anderen Besiedler des Unterdark, wie zum Beispiel einem alten Drachen, der dann sein Lager in Stadtnähe aufschlagen und sich an den Sklaven beliebig bedienen darf.
Die Drow sprechen gemeinhin ilythiiri, einen elfischen Dialekt, meist auch das ursprüngliche elfisch und Untersprach, die Handelssprache des Unterdark; und zumindest die Krieger der Drow beherrschen die typische Zeichensprache der Drow, eine sehr komplexe Sprache, die aus hunderten schnellen Handbewegungen besteht.
Die Drow beten die Gottheiten an, die als die "schwarzen Seldarine" bekannt geworden sind, allen voran Lolth die Spinnenkönigin (manchmal auch als Lloth (vor allem regional in Menzoberranzan und Ched Nasad) oder Loethe bezeichnet) , die für Ihren Verrat von Corellon in die Dämonengruben des Abyss verbannt wurde, sowie ihren Sohn Vhaeraun, den Meister der Schatten, und Gaunadhaur (auch Ghaunadauer geschrieben) das ewig Lauernde. Lolth Domänen sind : Böses, Zerstörung, Tricks. Vhaeraun's Domänen sind Böses, Reisen, Tricks; und Ghauadhaur's Domänen sind : Böses, Zerstörung, Erde. Besonders die Lolthgläubigen männlichen Drow pflegen die Philosophie des "Elam'shin", was übersetzt in etwa "der Wille der Göttin" bedeutet. Damit ist gemeint, daß alles in Lolths Macht liegt, also Gutes wie Schlechtes einfach Schicksal ist, Kismet. Unsinnigen oder widersprüchlichen Befehlen zu gehorchen, ist Elam'shin, ein Glücksfall oder ein vorzeitiger Tod - Elam'shin umfasst alles.
Mit Lolth ging ihre Tocher Elistraee, die Herrin der Nachthimmel, freiwillig mit in die Verbannung, obwohl sie die Seldarine nicht verraten hatte. Ihre Domänen sind Gutes, Reisen und Schutz und ihre Kirche ist die Kirche der Guten Drow, deren vereinzelte Anhänger versuchen, in Frieden mit anderen Rassen auf Faerûns Oberfläche zu leben und die Drow von der Verehrung Lolths abzukehren. Sie werden von den anderen Drow zumeist als Spinner oder bedauerliche Verrückte abgetan. In den Städten der Menschen haben sie ebenso einen schweren Stand und werden oft nicht einmal innerhalb der Stadtgrenzen geduldet.
Drow-Zauberer haben eine Vorliebe für Runen und zeichenbezogene Zauber; ebenso benutzen fast alle Adelshäuser Runensteine, um sich auszuweisen und einander zu unterscheiden. Drow Krieger arbeiten oft mit betäubenden oder tödlichen Giften und leichten Armbrüsten. Man kann mit Fug und Recht behaupten, daß die Drow mit allen anderen Rassen Faerûns Streit suchen und sie als niedriegerere Wesen verachten.

Geändert am 15.12.2004 um 00:12 Uhr von Kelindahr
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geschrieben am: 14.12.2004    um 23:56 Uhr   
Bei Überfällen oder Streifzügen gemachte Gefangene werden versklavt und müssen den Rest ihres - meist kurzen - Lebens mit dem Nahrungsanbau oder gar als Haustiere einer verwöhnten Drowtocher verbringen. Im Normalfall hat jedes bessergestellte Quel'lar (Haus der Drow) 2 oder 3 Sklaven pro Drow. Der Handel mit und die Zucht von Sklaven ist eine der Hauptbeschäftigungen der Drow ausser dem Kampf, denn Sklaven erledigen alle niederen Arbeiten in den Städten der Drow. Der offene Hass der Drow gilt aufgrund ihrer Geschichte den Elfen der Oberfläche, die sie als faule Nutzniesser eines grossen Betruges durch Corellon und die Seldarine an den Ilythiiri sehen; und wenn ein Drow einem "normalen" Elf begegnet, wird er schnell, grausam und in aller Härte reagieren, um demjenigen einen möglichst schmerzhaften Tod zu bereiten. Drow sind nicht in der Lage die Traumruhe einzugehen und müssen daher normal schlafen, auch wenn sie die Immunität gegenüber dem Schlaf behalten haben. Auch haben sie die Fähigkeit der Manifestation verloren. Beides ist ein sträflicher Bestandteil ihrer Verbannung.
Manchmal schliessen die Drow Bündnisse mit anderen Rassen (ausser den Oberflächenelfen), wenn sie meinen, daß es ihrem Volk nützt, aber diese Bündnisse sind immer zeitlich begrenzt. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Drow sich ihren vermeintlichen Verbündeten entgegenstellen...

· Sprichworte :
· jal khaless zhah waela - jedes Vertrauen wird enttäuscht.
· o'loth zah tuht abbil lu'ogglin - Die Dunkelheit ist dein Freund und dein Feind zugleich...
· xun izil dos phuul quarthe, lu'dro - Tue, was dir gesagt wird, und lebe weiter.
· Lolth tlu malla; jal ultrinnan zhah xundus - Preiset Lolth, jeder Sieg ist ihr Wirken.
· Ilharessen zhaunil alurl - Priesterinnen wissen es am besten.
· lil' alurl vlelve zhah lil velken uss - das beste Messer ist immer noch das versteckte Messer.
· vel'uss zhaun alur tagal lil quarval'sharess - wer weiss es besser als die Göttin ?
· jiv'elgg lueth jiv'undus phuul jiviin - Folter und Schmerzen sind unser Vergnügen
· Ssussun pholor dos ! (oder Ssussun !) - Licht über Dich ! (Fluch zwischen Drow)
· O'loth plynn dos ! oder Olot dos ! - Möge dich die Dunkelheit holen ! (Fluch für Nicht-Drow)

Nach der Verbannung Araushnees in den Abgrund und ihrem Wiederaufstieg zur Göttin Lolth, scharrte die Spinnenlönigin einige Gottheiten um sich. Das Drow Pantheon.
Die Heimatebene der Drowgötter ist Lolths Abgrund der Spinnennetze. Eilistraee, als einzige gutgesonne Drowgöttin ist allerdings auch oft bei den Seldarin in Arvandor zu finden.



Vhaeraun, Kiaransalee, Lolth, Selvetarm, Ghaunadaur und Eilistraee


Lolth - Die Spinnenkönigin - Spinnen, Böses, Dunkelheit, Chaos, Assassinen, Drow


Eilistraee - Die Mondmaid - Gesang, Schönheit, Tanz, Schwertkunst, Jagd, Mondlicht

Ghaunadaur - Der Unberührbare - Gallerte, Schleime, Schlicke, Ausgestoßene, Seiler, Rebellen

Vhaeraun - Der Maskierte Fürst - Diebstahl, männliche Drow, böse Aktivitäten der Drow an der Oberfläche


Kiaransalee - Die Verbitterte - Untote, Rache

Selvetarm - Die Klinge - Drowkrieger
Geändert am 15.12.2004 um 00:12 Uhr von Kelindahr

Geändert am 15.12.2004 um 00:14 Uhr von Kelindahr
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geschrieben am: 15.12.2004    um 00:06 Uhr   
Lolth

Lolth (Die Königin der Spinnen, Königin der Dämonennetze)
Mittlere Drowgöttin (Göttlichkeitsrang 15)

Symbol


Gesinnung: Chaotisch Böse

Herrschaftsbereiche: Spinnen, Böses, Dunkelheit, Chaos, Assassinen, Drow

Anhänger: Das Volk der Drow, Spinnen

Domänen: Böses, Tricks, Zerstörung (Drow, Chaos, Dunkelheit, Spinnen)

Lolth, als Patronin der Drow wird von ihnen angebetet, vor allem wenn es um die Gunst für eine wichtige Unterehmung geht.

Lolth ist eine selbstsüchtige, streitlustige und herrische Gottheit. Sie liebt Chaos und Zerstörung und fördert das boshafte Konkurrenzdenken der Drow. Sie kann freundlich und zuvorkommend zu jenen sein, die ihr treu dienen, doch sie genießt es, selbst die mächtigsten ihrer Anhänger ins Unglück zu stürzen. Sie ist machthungrig und rachedürstig, bestrebt ihren einstigen Geliebten Corellon Larethian zu entmachten und die Elfen unter ihrer Terrorherrschaft zu unterjochen.
Lolth war einst Araushnee, die Gefährtin Corellons. Sie gebahr im Vhaeraun und Eilistraee. Anders als er wollte sie jedoch die Herrschaft der Elfen über alle anderen Völker sichern. Aus dem Disput wurde Hass und aus dem Hass wurde Krieg, als Araushnee zusammen mit ihrem Sohn Vhaeraun in den Abgrund verbannt wurde, wegen ihrer bösen Absichten. Als während der Kronkriege der Elfen die Ilythiiri (die Dunkelelfen) sich ihrer Macht versichen wollten, erstarkte Araushnee und wurde zu Lolth, Göttin der Spinnen. Als die Drow besiegt und unter die Erde verbannt waren, begann Lolth ihren Plan, die Drow als Werkzeug der Rache zu gebrauchen. Doch momentan schweigt sie und gewährt keine Priesterzauber, weswegen die Drowgesellschaft im Chaos zu versinken droht. Ob das ihr Ziel ist, oder blos ein Nebeneffekt ist unklar.
Lolth hasst alles und jeden. Sie steht zwar mit Malar und Loviatar im Bunde, doch nutzt sie diese nur aus, um ihre eigene Macht zu stärken. Lolth hasst Corellon und die anderen Elfengötter und wünscht sich nichts sehnlicher als ihren einstigen Geliebten ebenso in den Staub zu werfen, wie er es ihrer Ansicht nach mit ihr getan hat.

Angst ist hart wie Stahl, so Lolths Glaubensdogma. Liebe, Zuneigung und Vertrauen sind Zeichen von Schwäche. In einer Welt wie dem Unterreich bedeutet jede Schwäche den Tod. Männer sind minderwertige Geschöpfe, deren Wünsche und Sehnsüchte blos die Stärkung der eigenen Blutlinie unterwandern. Frauen sind das stärkere Geschlecht, von tödlicher Eleganz und bestechener Schläue. Vernichte alle Oberflächenbewohner, die du finden kannst, aber nicht bevor sie leiden mussten. Hasse alles, was nicht Drow ist und verachte alles, was nicht ebenso perfekt ist, wie Lolth.

Die Drow sind fanatische Anhänger Lolths. Wenn auch nicht alle ihr folgen, sondern auch ihren untergebenen Gottheiten, so hat sie unbezweifelte Macht über das Volk der Drow. Ihre Priesterschaft besteht ausschließlich aus Frauen, welche meist eine hohe Position innerhalb der Drowgesellschaft innehaben. Tempel Lolths sind architektonische Meisterwerke, meist die Zentren einer Drowansiedlung

Geändert am 15.12.2004 um 00:12 Uhr von Kelindahr
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geschrieben am: 15.12.2004    um 00:07 Uhr   
Vhaeraun

Vhaeraun (Der Maskierte Fürst, der Maskierte Fürst der Nacht)
Niedere Gottheit der Drow (Göttlichkeitsrang unter 10)

Symbol


Gesinnung: Chaotisch Böse

Herrschaftsbereiche: Diebstahl, Drowmänner, Drowaktivitäten an der Oberfläche

Anhänger: Assassinen, Drowmänner, Halbdrow, Giftmischer, Schattentänzer, Schurken, Diebe

Domänen: Böses, Tricks, Reisen (Drow, Chaos)

Vhaeraun, als Gott der Drowmänner und der Oberflächenaktivitäten wird immer dann angebetet, wenn es um genau diese Aktivitäten geht, aber auch wenn es darum geht sich indirekt gegen Lolths Schreckensherrschaft aufzulehnen.

Vhaeraun ist Heimtückisch, Intrigant aber auch auf gewisse Weise ein stolzer Gott. Er ist nachtragender als manch ein Zwergengott und vergießt niemals eine Beleidigung, aber auch niemals einen Gefallen. Der Zweck heiligt für ihn alle nur erdenklichen Mittel, doch duldet er diese Vorgehensweise nicht bei anderen. Er mischt sich aktiv in die Belange seiner Anhänger ein und sendet gern Dienstboten um ihnen beizustehen. Er ist ein einzelgängerischer, unabhängiger Gott der die Oberfläche einst genoß und nun seine Anhänger dorthin zurückführen will.

Vhaeraun steht mit vielen anderen bösen Diebesgöttern im Bunde, unter anderem Maske, Shar und Talona. Er hasst seine Schwester Eilistraee und seine Mutter Lolth, auch wenn er diesen Hass nicht immer offen zeigt.

Vhaerauns Dogma gründet sich auf den Gedanken, unabhängig von Lolth zu sein.
Der Schatten Vhaerauns soll wieder auf die Oberfläche fallen. Doch dazu muss ersteinmal die Unterdrückung durch die Frauen und Lolth abgeschüttelt werden. Die Drow müssen geeint werden damit sie alle zusammen die Oberfläche erobern können. Folge Vhaeraun, doch vertraue nur dir selbst. In dir liegt die Kraft, dir alles zu nehmen was du brauchst um zu erreichen was du willst, doch lasse dich niemals ausnutzen.

Vhaerauns Anhänger sind meist männlichem Geschlechts. Sie versuchen sich der Herrschaft Lolths zu entziehen und organisieren sich daher in eigenen Häusern oder Gruppierungen, abseits der üblichen Siedlungen der Drow. Die Kleriker Vhaerauns leisten passiven Widerstand gegenüber der Herrschaft Lolths. Vhaerauns Tempel sind abgeschiedene kleine Befestigungen, getarnte Verstecke und geheime Versammlungsplätze.

Geändert am 15.12.2004 um 00:08 Uhr von Kelindahr
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geschrieben am: 15.12.2004    um 00:11 Uhr   
Eilistraee

Eilistraee (Die Dunkle Maid, Dame des Tanzes)
Niedere faerûnische Göttin der Drow, Elfen und Menschen (Göttlichkeitsrang 7)

Symbol


Gesinnung: Chaotisch gut

Herrschaftsbereiche: Gesang, Tanz, Schönheit, Schwertkunst, Jagd, Mondlicht

Anhänger: Drow guter Gesinnung, Elfen, Jäger

Domänen: Gutes (Bezauberung, Chaos, Elfen, Drow, Mond, Portale)

Eilistraee, als Göttin der guten Drow und der Jäger, wird immer dann angebetet, wenn es um das Jagdglück, aber auch Toleranz gegenüber Drow geht, die ihr blutiges Erbe abschütteln wollen.

Eilistraee ist eine launische und melancholische Gottheit , die Schönheit und Frieden liebt. Sie ist zwar guter Gesinnung, doch ihre Vergeltung kann ebenso schnell und grausam sein, wie die ihrer Mutter. Sie fürchtet darum, dass die Drow in ihrer boshaften Arroganz niemals den Weg zurück ins Licht finden werden und kämpft daher verbissen darum, jeden Drow, der auch nur einen Funken Gutes in sich trägt, für ihre Sache zu gewinnen. Ihr Ziel ist es, die Drow und die anderen Völker in einer harmonischen Gemeinschaft zu vereinen.
Da sie weniger mächtig als ihre Mutter ist, kann sie auf dieses Ziel nur um Verborgenen hinarbeiten und bemüht sich, soviel passiven Widerstand wie möglich zu leisten.
Eilistraee ist die Tochter von Corellon Larethian und Araushnee, die später zu Lolth wurde. Sie wurde zusammen mit ihrer Mutter und ihrem Bruder Vhaeraun in den Abyss verbannt, da sie aus Angst um den Zorn ihrer Mutter ihren Vater nicht von dem bevorstehenden Verrat unterrichtet hatte. Zwar zögerte Corellon mit der Vollstreckung der Strafe bei ihr, doch Eilistraee bestand darauf, mit der Hoffnung ein leitendes Licht in der Dunkelheit der Drow sein zu können.

Eilistraee ist mit den Seldarin verbündet, ebenso mit Selûne und Mystra und den guten Göttern des Unterreichs. Sie hasst ihre Mutter Lolth und ihren Bruder Vhaeraun über alles und ist mit ihnen und den anderen Drowgöttern ebenso verfeindet, wie mit allen bösen Göttern des Unterreichs.

Eilistraees Dogma besteht aus einfachen, aber strickten Leitsätzen:
- Sei immer freundlich, ausser im Kampf gegen das Böse. Schlage dann Erbarmungslos zu, um die Saat des Üblen zu vernichten.
-Lerne und lehre Lieder, Tänze und die Schwertkunst. Fördere Frohsinn und Toleranz.
-Fördere die Harmonie zwischen den Völkern.
-Freunde dich mit jedem an und gewähre den Bedürftigen Schutz und Verpflegung.
-Beantworte Unfreundlichkeit mit Höflichkeit, doch Gewalt mit schneller Gegengewalt um jeden Gedanken an Hass und Rache zu ersticken.
-Helfe Drow in Not und führe sie zum Licht Eilistraees.

Die Anhängerschaft Eilistraees bestand zunächst aus Drow guter Gesinnung im Unterreich und ein paar visionären Elfen. Doch mit der Zeit brachten Flüchtlinge aus der lichtlosen Unterwelt diesen Glauben an die Oberfläche, vor allem in die Region der Silbermarken, wo heute viele Drow guter Gesinnung, Elfen und sogar Menschen und Halbelfen an Eilistraee und ihren Traum glauben. Sie zählt als eine der offiziellen Gottheiten Silbrigmonds. Die Kleriker Eilistraees sind Verfechter ihrer Ideale, aber auch ausgezeichnete Künstler, Akrobaten, Schwertkämpfer und Jäger. Sie sind bekannt für ihren meisterlichen Umgang mit Schwertern und dafür, dass sie selbst in härtesten Kämpfen keine Rüstungen tragen, sondern sich gänzlich auf ihre Beweglichkeit verlassen.
Die Tempel Eilistraees sind einfache Waldlichtungen die beim Mondlicht mit Verzauberungen belegt werden.
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Nutzer: Kelindahr
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geschrieben am: 15.12.2004    um 00:16 Uhr   
Bilder der 3 größeren Drow Gottheiten

Lolth oder Lloth



Vhaeraun und Selvetarm (Vater und Sohn)

&origin=dnd_ag_20040306a

Eilistraee



Quelle aller meiner Beiträge

www.rivin.de
Geändert am 15.12.2004 um 00:18 Uhr von Kelindahr
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geschrieben am: 15.12.2004    um 03:57 Uhr   
salve...
moment mal .. nur damit ich hier nicht was falsch verstehe,... ich kann ja deinen kritik punkt verstehen einen charakter "gut" zu spielen, von dem man eigentlich denken müsste er sei "böse" gesinnt... nur.... hoffe ich doch das ihr durch eure obrige auflistung nicht anderen drow/elfen spielern sagen wollt das es nur so geht oder?... alleine die masse an spielern im wald muss eine toleranz von übergreifen der welten oder rpg systemen erlauben....
und solange jemand qualitativ gut spielt ... ist es doch völlig wurscht ob er nun irgend einem dummen system entspricht ... also ich sitzte nicht mit würfelm vorm pc *fg*.. nein scherz....... ob es nun ein drow super held ist der allen das leben rettet oder ein elf der alle abschlachtet und meuchelt .. hauptsache der char ist interessant... was mich persönlich viel mehr aufregt, ist dass die meisten chars einfach todes langweillig sind... da sie irgendwie keine einzigartigkeit haben.... aber egal... falscher threat =) ..... war kein angriff oder so naja egal .. blablub.. wech

=Phoe=
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Nutzer: NathraeLuen
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geschrieben am: 15.12.2004    um 04:21 Uhr   
moment mal denkt bitte dran das es üder 100 systeme giebt in denen sich elfen und elfen unterscheiden

z.b in ad&d sind sie "klein" und bartlos und intimhaarlos ausser auf darksun da sind sie über 2m groß die behaarung aber die selbe

in zeitfluß sind elfen monströse schleimige gestalten die so häßlich wie grausam sind

in Elfenwelt (rpg nach den comix)sind sie auch recht klein ca 1.20m-1.40m können bärte bekommen und verstecken sich vor
den menschen

achso und um es mal klar zu sagen elben sind keine elfen trotz ähnlicher philosophie sind sie produkte j.rr.tolkins und mittelerdes (merp) und soviele "unterarten" wie es in diesem chat giebt das ich nicht lache in merp giebt es nach dem grundbuch nur 3 +1 arten elben
die aus bruchtal (siehe oben)
die wäldlichen (siehe oben)
die Lorien (siehe oben)
und die verlorenen aus mordor

und mit sicherheit keine Feuer-Wasser-Licht & dunkelelben dennen ich hier schon begegnet bin (und die sich auf merp beriefen)
gut mein buch ist uhralt aber ich denke da es den mann mit den rechten die welt zu erweitern nicht mehr giebt werden sie auch nix reinbringen was nicht in den orginalen erwähnt wurde und wenn auch nur am rande

ich selbst spiele eine "drow"(dunkle zofe) aus p.c. b.z. f.r
des ad&d universums
Geändert am 15.12.2004 um 04:28 Uhr von NathraeLuen
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Nutzer: Arnfei
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geschrieben am: 15.12.2004    um 13:40 Uhr   
@phönix
wenn ein drow anfängt, plätzchen an die kinder zu verteilen... mit anderen worten, der liebste der welt ist, DANN ist er für mich in KEINER WEISE mehr als charakter INTERESSANT!!!

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Nutzer: Kelindahr
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geschrieben am: 15.12.2004    um 15:38 Uhr   
(zitat)salve...
moment mal .. nur damit ich hier nicht was falsch verstehe,... ich kann ja deinen kritik punkt verstehen einen charakter "gut" zu spielen, von dem man eigentlich denken müsste er sei "böse" gesinnt... nur.... hoffe ich doch das ihr durch eure obrige auflistung nicht anderen drow/elfen spielern sagen wollt das es nur so geht oder?... alleine die masse an spielern im wald muss eine toleranz von übergreifen der welten oder rpg systemen erlauben....
und solange jemand qualitativ gut spielt ... ist es doch völlig wurscht ob er nun irgend einem dummen system entspricht ... also ich sitzte nicht mit würfelm vorm pc *fg*.. nein scherz....... ob es nun ein drow super held ist der allen das leben rettet oder ein elf der alle abschlachtet und meuchelt .. hauptsache der char ist interessant... was mich persönlich viel mehr aufregt, ist dass die meisten chars einfach todes langweillig sind... da sie irgendwie keine einzigartigkeit haben.... aber egal... falscher threat =) ..... war kein angriff oder so naja egal .. blablub.. wech

=Phoe=
(/zitat)

Nun mein beitrag bezieht sich nur auf die Drow aus D&D ((Und ansich heißen die auch nur dort so))
Vorschreiben möchte ich ohnehin niemanden wie er seinen Char zu spielen hat. Die Auflistung ist nur als Informationsquelle gedacht für die Leute die gern einen Drow nach diesem System spielen wollen oder als anregung. Mehr nicht
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Nutzer: Vajun
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geschrieben am: 15.12.2004    um 16:37 Uhr   
Genau! Und alle Magier müssen Spitzhüte, lange Bärte und Roben tragen, und einen Zauber-/Wanderstab dabei haben, sonst sind sie scheiße gespielt!!

Irgendwie hat mir RiverWolfs Beitrag aus der Seele gesprochen. Hugh.
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Nutzer: Noxiel
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geschrieben am: 15.12.2004    um 21:58 Uhr   
So leid es mit tut, ich bin ein eisenharter Verfechter der Systemlosigkeit beim Rollenspiel und ja River Wolf hat den Nagel auf den Kopf getroffen.

Abgesehen von den allgemein gültigen (denen am meisten bekannten Ansichten) Regeln über die verschiedenen Rassen ist mir alles Jacke wie Hose, solange es glaubwürdig gespielt ist.
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Nutzer: Niniella
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geschrieben am: 15.12.2004    um 22:56 Uhr   
Hach, was liebe ich es...
und um nun auch meinen senf hinzuzugeben:

Laut Tolkien sind Elben und Elfen ein und das selbe, lest euch bitte das Buch auf englisch durch und ihr habt da keinen unterschied mehr, dort steht immer nur elves..

"They're Elves", said Sam. "Can't you hear their voices?"
"Yes, they are Elves," said Legolas, "and they say that you breathe so loud that they could shoot you in the dark."

Gehen wir in den Bereich der Wortgeschichte, der Etymologie, und wir alle wissen, dass Elb (ebenso wie der Alb) ein ziemlich altes deutsches Wort ist, welches über die Jahrhunderte in Vergessenheit geraten ist, naja, und durch den Sprachwissenschaftler und Oxford-Professor Tolkien, einfach wieder ausgegraben wurde.

Und so hat Tolkien eine nicht enden wollende Debatte ins Leben gerufen, da er bei der deutschen Übersetzung des LotR selbst mitgewirkt hat.

Und wenn mir noch einmal jemand sagen will, Elb und Elf seien unterschiedliche Wesen, der soll es mir bitte beweisen!

Liebe Grüße
Nini
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Nutzer: Gast_Asmodeus
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geschrieben am: 16.12.2004    um 12:59 Uhr   
Das alles sind doch sowieso nur Auslegungen und 100%ige Richtigkeit wird keiner haben. Selbst Tolkien hat sich doch nur selbst etwas zusammenfantasiert. Wenn man an die alten Grimm Märchen denkt und ander Geschichten wird man z.B. feststellen das die Fee dort das Gegenstück zur Hexe ist, die meist als gut, im Gegensatz zur Hexe, dargestellt wird und die Elfe, die wir Rollenspieler meist als spitzohriges wunderschönes weibliches Geschöpf kennen, dort meist eine kleine, niedliche, daumengroße 'Nervensäge' ist mit Flügeln die in allerwelt ihren Zauberstaub liegen lassen *schmunzelt* welche wir wiederum als Fee bezeichnen.

Wer sagt nun was richtig und was falsch ist, hm? Das wird niemand können es sei denn man beruft sich auf ein System und hier haben wir den wohl größten Nachteil den ein Freestyle Play hat, aufgedeckt. In einem System wird vorgeschrieben wie was ist und wie etwas auszusehen hat um, in diesem System, richtig zu sein. Im Freestyle kann alles angenommen werden und alles kann richtig oder falsch sein und wenn ich das hier so lese frage ich mich ehrlich wo euer Problem liegt? Wenn ihr wollt das etwas so ist wie ihr es wollt dann spielt nach einem System und freestylet NUR wenn ihr tolerant seid. Denn auch Freestyle hat zumindest eine Regel und die heißt nunmal Toleranz, punkt aus Ende.

In diesem Sinne, Der Sensenschwinger
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Nutzer: Friedhofsgeiger
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geschrieben am: 16.12.2004    um 18:13 Uhr   
Könnt ihr euch jetzt mal alle wieder beruhigen, bitte?

Hier wird ja niemand GEZWUNGEN nach diesen Regeln zu spielen oder überhaupt Regeln zu benutzen. (Wer mich kennt, weiß auch ziemlich genau, dass ich keinen einzigen "Ableseregelcharakter" habe).

Aber ich finde es gut, dass sich jemand die Mühe gemacht hat, einfach mal nieder zu schreiben, wie die gängigen Ansichten sind. Ob man sie vertritt oder nicht, das ist absolut egal.

Man kann es als Anreiz nehmen, man kann es aber ebenso ignorieren. Aber dieses Gemeckere ist wieder *gääähn*.

Also, sprech ich es mal aus: Danke Elwyn, danke Kelindahr. Auch wenn ich keinen Elfen, Elben (*g*), Drow spiele, so fand ich es sehr aufschlussreich.

Danke für Eure Mühen.
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Nutzer: Niniella
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geschrieben am: 16.12.2004    um 20:51 Uhr   
fällt vor asmodeus auf die knie danke danke danke danke!!!

Endlich mal jemand der sich nicht aufregen würde, wenn ich mit einer kleinen zehn zentimeter hohen fliegenden elfe auf der lichtung auftauchen würde... grinst

nach irgendeinem system spiele ich eh nicht, das fand ich so schön, als ich vor all zu langer zeit hier anfing zu spielen... ein absolutes "free-style-game" wenn man so will, für leute, die genug vom peniblen system-spiel haben.

was einfach wichtig ist, dass jeder für jeden eine gewisse toleranz aufbringt. Das lässt das Spiel spielbar bleiben!

Und sonst? ist doch eh jedem das seine oder nicht? und genau deshalb ist meine elfe nur zehn zentimeter hoch und fliegt durch die gegend... wo sie dann auch hin und wieder mal nen baum oder nen dämon mitnimmt... hey, es ist ein spiel, lasst es dabei bleiben!

Grüße
Nini

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Nutzer: Elwyn
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geschrieben am: 16.12.2004    um 22:19 Uhr   
Geigerle? Hab Dank, du hast es auf den Punkt gebracht.

Niemand will, dass hier extrem nach System gespielt wird. Das oben beschriebene ist wie ein Piratenkodex, eher so eine Art Richtlinie, für den Fall, dass jemand mal ernsthaft vorhat, Elfen (oder Elben, es ist SCHNURZ) oder Drow zu spielen und KEINE AHNUNG davon hat.

Es soll nur tunlichst vermieden werden, dass plötzlich ein Elf herumrennt, der wie X-Lady Sprite (bzw. Shadowcat oder Neophyte) die eigenen Moleküle sowie die seiner Umgebung verschieben kann und damit durch Wände geht, Tornados und Springfluten mittels Fingerschnippen hervorruft, muffige Socken trägt, sich von kleinen Kindern und Blut ernährt, durch die Gegend fliegt wie Superman und darüber hinaus eine Birkenpollenallergie hat.

So etwas wie ein Dämonenengelvampirelb ist auch voll Panne. So etwas sollte man auch vermeiden. Bestreitet das irgendwer?

Also, was soll die Aufregung? Insbesondere Kelindahr hat sich hier sehr viel Mühe gemacht. Jesses, könnt ihr denn nicht einmal einfach so einen Thread stehen lassen, ohne gleich loszumeckern?
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Nutzer: =PHOENIX=
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geschrieben am: 17.12.2004    um 14:51 Uhr   
@friedhofsgeiger... soweit ich das richtig sehe hat sich keiner über die auflistung beschwert ;)
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Nutzer: Aleriasona
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geschrieben am: 18.12.2004    um 11:56 Uhr   
Hm kenne da noch eine "Elfenart" aus Dsa Feylamias "Elfische Vampire!" ... nun sage er das ginge nicht !!!

*Sweet Greets"
Badoc Fenvar ..Aleriasona *zwinker*
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Nutzer: Kendrantu
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geschrieben am: 02.01.2005    um 13:58 Uhr   
Ja ich weiß was die meisten jetzt denken...da kommt wieder der olle Meckerdrache der natürlich über so ein Thema sein Senf dazu geben muss. Aber! Ich finde diesen Satz von Phönix, den ich hier nur singemäß wiedergeben möchte, etwas abstrakt...Wenn ein Drow gut (Im sinne von Gütig) gespielt wird dann liegt das doch bei dem Player...MOMENT...Drows sind meines Wissens nach im allgemeinen bekannt als Dunkelelfen gestürztes Volk etc. also man sollte schon die Grundzüge eines Chars aufrecht erhalten...sonst könnte man ja auch gleich ein Lichtelf spielen oder? Und dieser Satz von Vajun mit den Zauberern ist ja wohl alles andere als brauchbar aber ja der Göttliche hat mal wieder gesprochen und so wird es sein *schweigt besser weiter* Ich möchte mich eigentlich der Meinung von Phönix anschließen das es egal ist ob mit oder ohne System gespielt wird, allerdings sollten die Grundzüge der Charaktere gewahrt bleiben! Und ich finde diese Abhandlung äußerst Interessant und Sinnvoll!!

Mfg Zippo

~Ich bin ein Drache kein Pfeifenanzünder~
Geändert am 02.01.2005 um 14:01 Uhr von Kendrantu

Geändert am 02.01.2005 um 14:03 Uhr von Kendrantu
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"Autor"  
Nutzer: Krong
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geschrieben am: 04.01.2005    um 20:22 Uhr   
Also mich nix versteht ganze Diskusidingsbums...elfen..am besten sind tot!
Wir von "Grüne Faust" sagen: Beste Elfe seien gebratene Elfe, oder gesotten, oder frikase gemacht, oder gedünstet...oder suppe, oder sonst was koch, nur mußt aufpassen du weil elfen sehr klebrig süß oft, so oft schnell verderben magen. Und von kleine flügel elfe die flügel immer bleiben zwischen hauer stecken..oder in hals, wie gräten von die fisch. Mich jedenfalls wissen und andre grünhaut sicher auch so geht, es geben mehr und unterschiedlich elfen auf weltenbaum als gut ist..und alle fast böse zu orkse sind...
und letztes zu sagen etwas zu dunkelelf...: normales spitzohr schon schlimm, aber dunkelspitzohr schlimmer als alle zusammen, alle, alle, alle...weil die glauben sie besonders mächtig und dann beschweren wenn speer oder pfeil zwischen rippen...
so, das meinung von krong
mich fertig
Geändert am 04.01.2005 um 20:58 Uhr von Krong

Geändert am 04.01.2005 um 21:00 Uhr von Krong
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Nutzer: Joleene
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geschrieben am: 06.01.2005    um 09:46 Uhr   
=> Krong, spar dir bitte deine dummen Bemerkungen, die mit dem Thema genausoviel zu tun haben wie rote Haare mit Käsefüßen.


So zum Titel des Topics will ich ma sagen: "Laßt sie doch einfach. Die sind doch süß, immer mal wieder was zum lachen."

Und jetzt mal im Ernst: Hier wurde ja schon die Frage Regeln oder nicht angesprochen. Und da möchte ich doch mal sagen, daß ich es ziemlich vermessen fände, würde verlangt, nach Regeln zu spielen.
Fragen wir doch einmal herum: Wer von denen, die hier spielen, haben überhaupt Ahnung von Regeln irgendeines Systems, sei es DSA, D&D oder was weiß denn ich? Das ist doch höchstens die Hälfte, wenn wir mal ehrlich sind.

Nur was machen dann die, die niemals irgendwas von irgend welchen Systemen gehört haben, aber in den Kategorien Wortwahl und Glaubwürdigkeit absolut top sind? Sind diese Spieler dann gleich als schlechter einzustufen? Sicher nicht, oder?

Ich denke mal, man kann auch ohne Regeln ein Spiel so gestalten, daß es interessant wird.

Und zurück zum eigentlichen Thema:
Sicher ist es lächerlich, hier auf der Lichtung Elfen oder Drows zu sehen, die Arm in Arm mit ihren Geliebten (die dann am besten noch Orks oder zumindest Menschen sind) herumlaufen, Bonbons an die Kinder(charaktere) verteilen und mit rosa Blümchen herumflitzen.
Für solche Fälle gibt's dann HIPPIES. (Peace Bruder ;-) )

Und noch etwas: Diese kleinen zehn Zentimeter großen geflügelten Wesen sind Feen und keine Elfen, ihr Hübschen.

In diesem Sinne:

Lebet lang und in Frieden grinst und huscht weg

Joleene
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