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Und es hat wieder begonnen...

Nutzer: MadleenDeSall
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geschrieben am: 17.01.2005    um 19:02 Uhr   
Stille lag im Raum, nur das leise kratzen einer Feder auf Papier...

„Bruder, wo bist du ? Soll ich dich erst finden ? Deine Pflichten selbst sollten dich wieder hier her führen, an diesen Ort zurück wo einst unsere Mutter sahs...
Nexus, ich warte auf dich, doch nicht lang. Deine Zeit läuft, deinen Platz wieder neben mir einzunehmen und das wieder auf zu bauen, was durch den Tot der Mutter verschwand.
Ich erwarte eine baldige Antwort Bruder!
Madleen“

Langsam richtete sich ihr schmaler Körper auf, das lange Haar fiel in einer fließenden Bewegung ihre Schultern hinab über die nackten Schultern. Sie hielt die Augen für Augenblicke geschlossen, genoss die Ruhe die sie umgab. Jetzt da noch Ruhe herrschte sollte sie ein jeder noch genießen und so stahl sich wie schon so oft ein schmales, aber dennoch kühles Lächeln auf ihre Lippen.
Einerlei, in einer raschen Bewegung stand sie auf, wobei sie den Stuhl auf dem sie die ganze Zeit gesessen hat nach hinten schob. Sie wandte denn Kopf, sah durch ein Fenster und vor ihr erstreckte sich der Wald. Ein leises Pfeifen klang von ihren Lippen, als sie nach ihrem Boten rief und so dauerte es auch nicht lang bis sich ein stolzes Tier auf dem hohen Fensterbrett niederließ. Der Rabe mit seinen kalten Augen und dem wilden Glanz in ihnen. Es war kein normales Tier, das stand ohne Zweifel fest doch ihr machte das nichts aus...
Noch einmal beugte sie sich über das geschriebene um das lose Blatt in einen Umschlag zu schieben und es mit eine, für wohl sehr viele unbekanntem Wappen, zu versiegeln. Es durfte keine Zeit mehr verloren werden und so gab sie diesem Vogel den kleinen Brief in Gewahrsam. Kurz noch strich sie ihm über den dunklen Kopf und wisperte ihm zu: „Komm nicht ohne Antwort zurück!“
Dann fiel der Vogel wie ein Stein aus dem hoch gelegenem Fenster doch bevor er aufschlagen konnte, spreizte er seinen Schwingen und die Ströme des Windes brachten ihn wieder nach oben. Madleen sah ihm nach, versank für Sekunden sogar in ihren eigenen Gedanken.
Doch schon war dies vorbei. Ein leichtes Kopfschütteln, als müsse sie ihren Kopf von den sinnlosen Gedanken befreien, folgte und sie drehte sich wieder zu dem Schreibtisch herum. Es gab noch sehr viel zu tun und sie erwartete jemanden.
Es würde sich zeigen wie ernst sie von Sadric genommen wurde, für ihn konnte man aber nur hoffen, das er sie sehr ernst nahm und so ließ sie sich erneut auf ihrem Stuhl nieder um zu warten und während sie die Augen schloss, schien die Perle die sie um ihre Hals trug in einem Gemisch aus schwarz und einem Strudel dunklen rotes zu pulsieren.
Ja die Zeit war endlich gekommen um den Orden der Finsternis wieder zu neuem Leben zu erwecken...


Madleen DeSall
Tochter Lileys
Führerin des Ordens der Dunkelheit

(off:Ich erlaube mir mal wieder einen Orden ins Leben zu rufen. Wer damit ein Problem hat, seine Sache, aber bitte lasst das sinnlose geposte... mfg)
Geändert am 03.02.2005 um 17:34 Uhr von MadleenDeSall
Alles, selbst die Lüge, dient der Wahrheit; Schatten löschen die Sonne nicht aus.

Franz Kafka
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Nutzer: Odras
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geschrieben am: 03.02.2005    um 09:30 Uhr   
So flog der Necromant langsam und elegant zu MadleenDeSall's Anwesen. Seine Aura glühten auf und die Schatten zogen mit Ihm. So würde er bald zusehen sein. Voll gerüstet und zum Kampfe gegen dass Licht bereit. Er setzte weit vor ihrem Anwesen auf was auch deutlich zu hören ward. Langsam wischte er sich seine Robe mit dem roten Pentagramm darauf zu recht und schaute sich um. Man hatte ihn gerufen und er ward nun hier. So legten sich seine schwarzen Flügel sich um ihn und seine schwarzen Haare wehten sachte im Winde.Er schritt langsam und ruhig,fast schon herausfordend auf dass Anwesen zu. ~Hier binn ich ...Was wünscht ihr ?~ Fragte
seine Stimme ernst und erhaben..
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Nutzer: MadleenDeSall
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geschrieben am: 03.02.2005    um 17:34 Uhr   
Ruckartig hob sie ihren Kopf, wandte ihn und lauschte. Ein schmales Lächeln bildete sich auf ihren eben noch emotionslosem Gesicht. Nicht der den sie erwartete hatte, aber das war nicht schlimm. Noch hatte sie Zeit und sie wusste das in nächster Zeit weitere zu ihr kommen würden. Ja, es hatte eben erst wieder begonnen...
Sie erhob sich wieder von ihrem Stuhl, trat ans Fenster und sah hinaus. Ihr Gefühl bestätigte sich, Odras, ihr Heerführer war gekommen. Sehr schön.
Sie verschränkte die Arme vor der Brust, sah auf ihn hinab und lächelte ihr abschreckendes und doch gleichzeitig so wundervolles Lächeln. So sanft wie ein Blatt der Rose und doch auch so Grausam, wie der Schmerz eines gebrochenen Herzens.


~Was ich will Odras ? - Stell mir eine Armee zusammen Odras. Ich will ein Heer vor mir sehen aus Tod und Verdammten. Und noch ein paar heimatlose Seelen.~

Ihr Lächeln wurde kalt, sie dachte da an jemanden ganz besonderes...

~Frage den kleinen Damian VanNight, er wird dich zu ihnen bringen...~

Sie wandte sich um und schritt durch denn Raum. Wo verdammt blieb Sadric, es wurde Zeit das er kam, oder er würde das Schicksal der restlichen Familie teilen...


Madleen DeSall
Tochter Lileys
Führerin des Ordens der Dunkelheit
Geändert am 03.02.2005 um 17:36 Uhr von MadleenDeSall
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Nutzer: Odras
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geschrieben am: 03.02.2005    um 17:58 Uhr   
So blieb er er stehen und schaute sie an.

~Nun dass ist bereits geschehen.Desweiteren finden sich immer mehr Diener unter meinem Banner zu sammen und werden für mich Dienen.Desweiteren was soll ich mit Damian Van Night und was wird er mir Zeigen ?~

So würde er sich nun an einen Baum lehnen und warten...

Odras Van Tyr
Heerführer des Ordens der Dunkelheit
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Nutzer: MadleenDeSall
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geschrieben am: 03.02.2005    um 18:17 Uhr   

~Ich will das du ihm nimmst, was ihm am wichtigstn ist. Ich will das du mir die Seelen vom Moor bringst und was du dann mit diesem Jungen machst überlasse ich gern dir Odras.~

Sollte er mehr Erklärung brauchen ? Nein, mehr war für ihn nicht relevant, es ging hier um Befehle und um ihr Wollen und sie wollte Rache...
Und so war es wieder das Lächeln das auf dem porzelanatigen Gesicht erschien...
Jetzt begann sie ihren Plan in die Tat umzusetzten...

Madleen DeSall
Tochter Lileys
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Nutzer: NoirDeSall
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geschrieben am: 03.02.2005    um 19:35 Uhr   

Leise Schritte, schwaches Rascheln... Kleine Füße, kalte Stufen...
Langsam wurde die massive Eisenklinke hinab gedrückt und ebenso vorsichtig die schwere Tür aufgeschoben. Eine tastende Hand, weiß wie frisch gefallener Schnee schob sich durch die Spalte zwischen Tür und Wand und immer mehr wurde die Tür aufgeschoben, bis am Ende die gestallt völlig zu erkennen war.
Noir.
Das Ebenbild der Mutter, dunkles Haar, blaue Augen... Ein Engel auf Erden. Ein Engel ? – Nein... Dunkle war ihr Blick, kalt und seltsam zurück gezogen. Sie sah zu dünn aus, man könnte meinen das ein Windhauch sie davon tragen würde oder könnte. Ihre kleinen Hände ballten sich in dem schmutzigweißen Kleid zu kleinen Fäusten. Sie stand nur da, in der offen Tür. Hinter ihr war die Dunkelheit, die fast mit den Krallen nach ihr Griff...


Mutter....

Für jede liebend Mutter wäre diese Stimme ein Stich ins Herz. Wo war die Liebe, wo die Wärme ? Die kleine war ihre Mutter ähnlicher als man dachte und so trat sie aus der Tür hinein in das Zimmer ihrer Mutter....

~ Noir ~
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Nutzer: MadleenDeSall
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geschrieben am: 03.02.2005    um 22:25 Uhr   


Und es war Zeit, das sich die Welt weiterdrehte...
Es war vorbei mit den Kuschelvampiren und Schmusedämonen. Aus mit der Freundlichkeit...
Es war Zeit sein wahres Gesicht zu zeigen und sie würde nie wieder einen Rückzug antreten, ihre Ziele erreichen und wenn sie über Leichen gehen muss, so soll es sein. Kein Erbarmen mehr den Schwachen und Kranken... So sollte es gehen. Was leitete sie für einen Orden ? - Nein, keine Kompromisse mit Opfern...

Während sie in der Ecke lehnte, die Arme vor der Brust verschrenkt und ihr diese Gedanken durch denn Kopf gingen, horchte sie auf die Töne und Geräusche um sich und schließlich öffneten sich ihre Augen als sie die Stimme ihre Tochter hörte...
Hass und Liebe stiegen in ihr auf, wi eimmer, wenn sie dieses Kind sah. Die letzte Erinnerung an die Zeit mit Damon und doch ihr Eigen und so überwiegte das Gefühl, das sich Liebe nennt...


Noir, was tust du hier oben ? Du sollst nicht hier hoch kommen ohne Erlaubniss. Geh wieder hinunter.

Doch ihr Stimme klang zur Abwechslung einmal nicht ganz so kalt. Nun, die Kleine war sowas wie ihre Tochter und irgendwann einmal ihr Nachfolger...Aber sie rührte sich nicht, ging nicht zu ihr, nahm sie nicht in die Arme...Zu sehr beschäftigt mit ihrem Plan die ganze Familie Van Night auszurotten, mag kommen was will... Und wer will...

Madleen DeSall
Tochter Lileys
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Nutzer: Vandros
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geschrieben am: 03.02.2005    um 22:33 Uhr   
eine weitere Gestalt hatte sich die ganze Zeit im Schatten von Odras gehalten und steht nun neben ihm. Lauscht den gesprochenen Worten.

Er war ein junger Mann. Sein Gesicht wirkte fast Elbenhaft, sogar mit spitzen Ohren. Doch graue Haut und spitze Zähne zeigen, dass er was anderes ist. Ledrige Schwingen, seltsame Pranken und ein Schwanz geben dem ganzen ein dämonisches Äußeres. Vandros war ein Gargoyle und trug auf seiner schwarzen Rüstung das Zeichen von Odras, das Pentragramm.

Solange er nicht angesprochen wir, wird er leise bleiben und schweigen

Geändert am 05.02.2005 um 00:00 Uhr von Vandros
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Nutzer: Odras
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geschrieben am: 04.02.2005    um 10:02 Uhr   
So würde er nun nur noch leise schmunzeln und seinen Weg antreten. Vandros fasste er an die Schulter und zusammen verschwanden sie in einem Nebel.
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Nutzer: _DarkRenor_
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geschrieben am: 07.02.2005    um 16:24 Uhr   
So sollte nicht weit von den Anwesenden entfernt die Gestalt des Lords kenntlich werden. Für sie wohl nur ein Junger Mann den sie nie zuvor Gesehen hatte, doch Verborgen in ihm der Verdorbene und Bosshafte Karackter des einstigen Kainiten. "Du bist wirklich zu Süß Madleen glaubst du wirklich in deinem Wahrsinn das das Klappen würde?. Ich habe da wohl noch einige Wörter mitzusprechen und ich denke Damon auch er allein wird deine Jämmerliche Gefolgschaft Zerschlagen dazu brauche ich keinen Finger krumm machen..Nun du wirst jener Vannight die meinem Bruder eigen ist kein Haar Krümmen geschweige den den Kindern..sonst wirst du ganz schnell die Gejagte werden Madleen. den alleine bist du nichts weiter als eine Giftschlange die wehrlos ist wenn man sie im Genick hat." Und mit diesen Worten verharrte er Abwartend die Arme vor der Brust verschrenkt behielt er die Anwesenden im Auge.
Geändert am 07.02.2005 um 16:26 Uhr von _DarkRenor_
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Nutzer: MadleenDeSall
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geschrieben am: 07.02.2005    um 22:13 Uhr   

Leise raschelte es im Unterholz des Waldes, ein schmaler Ast brach als sie langsam hinter den Bäumen hervorkommt. Er konnte kaum wissen, das sie nahe hinter ihm stand, ihre Aura beinahe vollkommen unterdrückte...

Was sollen deine Worte ? Glaubst du selbst an diese ?

Sie tratt wenige Schritte auf ihn zu, stand jetzt fast an seiner Seite, doch weit genug um ihn genau im Auge zu behalten...

Du sprichst von Damon, dem Armen...Glaubst du er würde noch ein Wort zu melden haben ? Er der wohl bei seiner Schwester ist und seinen Kopf in ihrem Schoss bettet ? - Ich bitte dich... Er ist nichts mehr und bald wird er auch nicht mehr hier wandeln, wie der Rest...

Sie schüttelte leicht ihren Kopf, wobei ihr langes offenes Haar sich geschmeidig bewegte...War bis jetzt ihre Stimme noch ruhig und recht gelassen, schlich sich nun ein gefährlicher Unterton mit in ihre Stimme...

Und glaubst du mich zu besiegen, den Orden zu besiegen ? Soll es eine Wahrnung an dich sein, sonst wirst du wie die, die du versuchst zu schützen, sterben...
Es ist vorbei mit lehren Versprechungen...

Und wehrend sie noch die letzten Worte sprach, war es wieder die dunkle Perle die anfing zu pulsieren und ein Schauer lief all dennen über den Rücken, die im Umkreis ihrer standen... Nur einen Hauch ihrer Aura gab sie frei, bereit zum warnen...

Madleen DeSall
Tochter Lileys
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Nutzer: MadleenDeSall
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geschrieben am: 07.02.2005    um 22:27 Uhr   

hm, also...ich werd ab mitte der woche und die ganze nächste nich da sein, weil ich in Urlaub fahre....wenn irgendwas sein sollte...schreibts ins forum..

also, man sieht sich
mfg
Madleen
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Nutzer: Kyrian
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geschrieben am: 08.02.2005    um 00:08 Uhr   
Mit schier neugierde begutachtete ein wesen das ganze was sich dort bot unter skepsis und verachtung der wesen welche er dort sah. Weder renor noch madleen noch jene anderen wesen verdienten wohl große aufmerksamkeit aber jenes thema interessierte ihn wohl leicht weshalb er wohl dort ungesehen der anderen in den schatten verweilte und seine anwesenheit verschleierte...vielleicht würde dies wieder vorteile für ihn abwerfen? der feind deines feindes nicht wahr? so grinste er leicht vor sich her...
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Nutzer: SadricDeathmind
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geschrieben am: 17.02.2005    um 16:26 Uhr   
Mit der Abenddämmerung kroch eine dunkle Aura aus der Finsternis hinauf, in die Welt Madleens - Sehnsüchtig erwartet, gefürchtet und verhasst. Nur spärlich zu spüren oder gar zu erahnen ward jene. Nur für diese die es Wert waren dies zu können…
Das blutige Rot, welches den angehenden Nachthimmel zierte, verschwand langsam hinter aufziehenden, grauen Wolken. Diese Nacht würde es Regen geben. Nur was für einen...
Kalte Tropfen, die vom Himmel fielen wie sie es immer taten, als würden Engel weinen aus Furcht und Zorn, betteten sich sanft auf die edelblasse Haut des hünenhaften Mannes, der dort hin auf dem Wege ward, ehe jener tote Körper sich in Asche Auflöste.
Asche die in alle Winde verstreut, ihr jähes Ziel erreichen würde. Die große Halle in der Madleen schon lange wartete. Ja, er ward endlich zurück und würde so schnell nicht wieder gehen.
Schatten zogen sich zusammen sie Asche Von einem leichten, weichen Windzug aufgewirbelt. Das graue Zeug formte etwas. Etwas oder jemanden. Noch kaum erkenntlich, dann zeigte sich das Gesicht eines Mannes. Madleen würde es sofort erkennen. Diese eisigblauen Augen, die scheinbar jede Art von Kälte in sich aufgesogen hatten, so leer und emotionslos. Die teuflischen Züge des großen Mannes entspannt und wohlgeformt waren die Wangenknochen. Ein grausames Lächeln trugen die Lippen auf sich, welche eben erst Blut gekostet hatten.
Dieser Mann roch leicht nach kaltem Leder, denn in dieser ward der von Kraft gestählte Körper auch gehüllt. Schwarz die schweren Lederstiefel und geziert von edlen Beinschienen, verdeckten sie einen Teil der schwarzen Hose, die ebenso Ledern ward. An jener Hose, ein feingearbeiteter Gürtel, an welchem zwei ebenso handgemachte und mit Runen verzierte Scheiden prangten. In ihnen ruhten die zwei Schwerter mit bernsteinfarbener Klinge. Schon oft schmeckten jene das Blut reiner und unreiner Wesen. Ein schwarzer, baumwollener Umhang verdeckte den Rest des starken Körpers, ja sogar der lederne Riemen, an dem ein Siegel der van Night haftete, blieb verdeckt.
Im Schatten verharrte jene dunkle Kreatur, geschaffen von Finsternis und Tod, erschaffen um das Gute zu erzürnen, es niederzustrecken.

„Madleen“ kroch es die raue Kehle empor, um sich in einer dunklen und kalten stimme zu entpuppen. Jedem menschlichen Wesen würde jenes Geräusch einen Schauer über den Rücken laufen lassen, aber nein, keinem Wesen der Nacht, keiner Hure der Finsternis und keinem Kinde Kains…
“Ihr habt mich bereits erwartet… Nun bin ich hier. Bei Euch.“

Mit diesen Worten verebbte die Kälte auch schon wieder welche die dunkle Stimme so prägte. Nun in Schweigen gehüllt, erwartete man die sündhaftige Stimme der Madleen zu empfangen, nicht als Diener oder Sklave. So etwas würde er nie sein. Nie.

Sadric Deathmind
Rechte Hand Madleens
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Nutzer: DarkNexus
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geschrieben am: 22.02.2005    um 23:23 Uhr   
Schlaf. Unendlich tiefer Schlaf hatte ihn ergriffen. Was hätte er sonst auch tun sollen? Die Mutter wandelte nicht mehr, die Schwester kroch einem Vampir nach und wollte gar so tun als wäre sie ein solcher, hatte ihr göttliches Erbe mit Füßen getreten. Und nun, im Dunkel seiner Träume, am Rande des ewig schwarzen Abgrunds hörte der schlafende Prinz ihre Stimme?

Seine Augen öffneten sich. Irgendwo weit ab in düsteren Teilen des Zauberwaldes ragte eine schwarze Pyramide auf, umringt von den Schatten schwarzer Felsen, die mit ihr durch die Erde stachen. Schlafend lag er auf dem Felsblock im Allerheiligsten, wo er sich zur Ruhe gebettet hatte. Sein Ruf verließ ihn, und ließ seine regungslosen Diener aus ihrem Schlaf erwachen, während sein Ruf hin zu seiner Schwester strebte.

~Madleen. Ernsthaft willst du dein Erbe mit mir antreten? Ich habe darauf gewartet das du endlich aus deinem Traum erwachst, nun wecke mich aus meinem. Komm zu mir meine Liebe. Weck mich auf!~

Nexus
Sohn Lileys
Geändert am 22.02.2005 um 23:37 Uhr von DarkNexus
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Nutzer: MadleenDeSall
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geschrieben am: 23.02.2005    um 14:36 Uhr   

Es hatte Veränderungen gegeben, sie spürte das in der Gesamtheit der Dinge und das gefiehl ihr nicht. Ungenommen waren ihr diese Gefühle, tief verwurzelt spürte sie den Verrat denn man an ihr begangen hatte. Aber es war zu spät um etwas daran zu ändern und sie zog sich zurück. Zurück in die Dunkelheit, welche sie einhüllte, gar verschlang...

So schien zu warten, und ihr warten hatte nun ein Ende. Ihre Lieder stoben auseinander als sie die Stimme Sadrics hörte. Der Blick brannte auf ihm, doch sie schwieg noch immer. Zeit hatte sie nun ja bei weitem genug, doch nur sie und nicht andere und so tratt sie an Sadric heran, schlich sich in der Dunkelheit zu ihm und ließ eine Hand über seine Schulter gleiten und zischte ihm mit der Stimme lieblichen Stimme, die doch im zischen so sehr einer Schlange glich, ins Ohr.


Ja, ich habe auf Euch gewartet Sadric und es war an der Zeit das ihr kommt. Es gibt viel zu tun und noch mehr zu besprechen...

Ihre einzigsten Worte an ihn und dann lauschte sie, lauscht auf dieŽStimme die zu ihrem Ohr drang, denn sogleich wusste sie, wer es war, der ihr jetzt Nachricht gab und ein Lächeln, gemischt aus Kälte, Liebe und Gewissheit ließ das blasse Gesicht erscheinen wie das eines Irren.
So tratt sie beiseite, weg von Sadric. Jetzt würde er warten müssen. Es gab nicht mehr viele die Vorrang hatten, doch ihr Buruder war einer davon und so ward es Zeit diesen Ort des Spieles zu verlassen. Wiederkehren würde sie, doch nur mit ihrem Bruder an ihrer Seite, das Erbe mit ihm antretend.
Und so verschwnad sie aus dem Raum, ohne ein Wort ohne ein Zeichen ward sie nun auf dm Weg zu Nexus um ihn zu finden und zu erwecken...
~ Ich komme mein Bruder...

Madleen DeSall
Tochter Lileys
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Nutzer: MadleenDeSall
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geschrieben am: 20.04.2005    um 18:50 Uhr   

Zeit, was ist schon Zeit? Sie rinnt dir durch die Finger wie der Staub der zerfallenen Bauten, wie der Sand der ewigen Wüsten. Zeit hatte keine Bedeutung und so war es lange still um den Orden gewesen, doch viel ist hinter denn dicken Maueren geschehen.

Der Prinz, der Gott ist an seinen Platz gekehrt, erweckt durch seine Schwester, die ihn aus dem ewig wehrenden Schlaf befreien konnte. So wird der Orden nun von ihnen beiden, den die Kinder der Göttin Liley geführt und verwaltet.

Mit Odras wurde ein Pakt geschlossen. So sollte der nichtsnutzigen Familie der Van Nights kein Haar gekrümmt werden, sonst sollte das für beide Parteien ein schlimmes Ende finden.

Schweigend wird abgewartet, bis die Zeit vergehen würde und endlich der Ära des Chaos anbrechen wird. Man würde warten, bis sich noch mehr der Dunklen Wesen sich dem Orden anschließen würden. Es war für jeden ein Platz und die Macht des Ordens würde sich weiter vergrößern.

Und so saß sie auf einem großen, aus einem einzigen Stein gehauenen Thron, neben ihr der für ihren Bruder und studierte ein Buch. Die Schrift war alt, zu alt für viele, doch Madleen hatte noch selbst bei ihrer Mutter gelernt und so wartete sie ab, ob sich etwas tun würde

Ja, zeit hatte sie genugÂ…


Madleen DeSall
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Nutzer: _Mad_Hatter_
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geschrieben am: 06.05.2005    um 05:30 Uhr   
und so begann der Boden vor Madleen zu verwischen und aus den Schattenländern, in die er sich zurückgezogen hatte, kehrte die dunkle Gestallt zurück welche einst schon einmal dem Orden angehörte. Doch zu diesem Zeitpunkt war er noch von ihrer Mutter geführt worden.

Sein Verstand war wiederhergestellt nachdem er ihn selbst verbannte um Seraphitas unsägliches Siegel zu brechen und Rache an seinen verräterrischen Brüdern zu nehmen.

So kehrt also der letzte der dunklen 7 zurück in Lileys alte Feste um nun der Tochter gegenüberzutreten.

Eine Aura war von ihm nicht zu spüren, man könnte ihn für einen gewöhnlichen, verhüllten Bettler halten.

eine kalte aber klare Stimme sprach aus den Schatten seiner Verhüllung.

Also wollt ihr beiden Belger euer Erbe antreten nicht wahr
ein Lachen wie Nadeln die die Haut durchbohren kam unter seiner kaputze hervor
bist du auch sicher das du in der Lage bist ein solches Erbe anzutreten Kindchen

aber bitte wenn du meinst das du einer solchen Verantwortung gewachsten bist bitte ich werde dich nicht hindern

seine Worte mochten bis eben noch belustigt klingen doch würden sie nun ernst, kalt ja sogar fast tötlich
wage es jedoch nicht dich in meine Angelegenheiten einzumischen Madleen oder ich werde deinem jämmerlichen Versuch alte Pracht wieder herzustellen in den Abgrund zurück schicken aus dem du ihn gezogen hast
und so verschwand er wieder und die Welt schwieg als wäre er nie aus den Schattenlanden zurückgekehrt
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