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Ein Engel kehrt zurück

Nutzer: Sandrin
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geschrieben am: 24.01.2005    um 12:40 Uhr   
Aus den tiefen Schatten des riesigen Waldes der diese Lichtung umrandet tritt ein Wesen das man hier schon lange nicht mehr gesehen hat. Ein Wesen so unschuldig wie ein neu geborenes Kind und doch wieder voller Sünde. Das Wesen ist eine junge Frau ganz in schwarz gekleidet. Ihr schwarzer Mantel zeigt Folgen eines Kampfes. Ihre schwarzen Schnürstiefel sind sehr abgenutzt von den langen Wanderungen. Ihr schwarzes Spitzenkleid ist nun grau vor lauter Staub. Ihr rabenschwarzes Haar fällt in leichten Locken den Rücken hinunter. Ihre blassblauen Augen zeugen von einer Traurigkeit die ihren alten Gefährten aus dem Wald nicht an ihr kennen.
Ihr Blick schweift suchend über die Lichtung, doch erblickt sie kein bekanntes Gesicht aus längst vergangener Zeit.
"Wo seid ihr nur alle?"
Die Augen dieser ungewöhnlichen Frau füllen sich mit Tränen. Die Verzweiflung kehrt zurück.
Das Leben was sie kannte ist vorbei sie muss nun für ewig auf Erden wandeln der Weg in den Himmel ist für sie auf ewig verschlossen.
"Was habe ich nur getan ich habe alles aufs Spiel gesetzt ich war so egoistisch es war richtig mir die Ehre ein Engel zu sein zu entziehen. Nun wandele ich auf ewig als gefallener Engel auf Erden umher mit einer schweren Bürde auf meinen Schultern. Den geliebten Menschen were ich nie wieder sehen dafür wird Gott schon sorgen. Das ist meine Strafe dafür das ich mich einmal fühlen wollte wie ein Mensch. Einmal die Liebe und Wärme fühlen die sie fühlen.
Nun bin ich ein nichts, bin nicht Mensch aber auch nicht Engel. Ich stehe irgendwo dazwischen."
Müde und verzweifelt senkt sie den Kopf in die Arme und lässt sich am Ufer des Sees nieder.
"Ist denn wirklich niemand mehr hier?"
"Bin ich jetzt endgültig ganz allein? Selethia, Mendea Resia wo seid ihr nur meine Freunde?"
Geändert am 24.01.2005 um 16:40 Uhr von Sandrin

Geändert am 24.01.2005 um 16:41 Uhr von Sandrin
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Nutzer: Alyah
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geschrieben am: 24.01.2005    um 18:22 Uhr   
Auf einem Ast sitzend schaut sie herab auf die große Lichtung, ein Wesen, das so lange doch im Verborgenen blieb. Ihre Haut so weiß wie Schnee, ihr glatten braune Haare hängen ihr strähnig ins Gesicht, über ihren Schultern hängt ein hellblaues Kleid geschmückt mit weißen Rosen der Reinheit. Ihr Blick wird star, als sie das schwarze Wesen unten am Ufer sieht. Sie springt vom Baum, aber man vernimmt nur das leiße rascheln der Zweige. Sie nähert sich dem Wesen und sieht das sie sie nicht geirrt hat, es ist Sandrin, die dir beistand als sich alle gegen sie gewandt haben, damals als er... starb und alle dachten, sie hätte dies zu verschulden. Sie geht auf sie zu und sieht sie an: "Was ist passiert? Sandrin? Ich bin da.
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Nutzer: Alyah
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geschrieben am: 24.01.2005    um 19:05 Uhr   
Auf einem Ast sitzend schaut sie herab auf die große Lichtung, ein Wesen, das so lange doch im Verborgenen blieb. Ihre Haut so weiß wie Schnee, ihr glatten braune Haare hängen ihr strähnig ins Gesicht, über ihren Schultern hängt ein hellblaues Kleid geschmückt mit weißen Rosen der Reinheit. Ihr Blick wird star, als sie das schwarze Wesen unten am Ufer sieht. Sie springt vom Baum, aber man vernimmt nur das leiße rascheln der Zweige. Sie nähert sich dem Wesen und sieht das sie sie nicht geirrt hat, es ist Sandrin, die dir beistand als sich alle gegen sie gewandt haben, damals als er... starb und alle dachten, sie hätte dies zu verschulden. Sie geht auf sie zu und sieht sie an: "Was ist passiert? Sandrin? Ich bin da.
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Nutzer: Mendea
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geschrieben am: 27.01.2005    um 17:40 Uhr   
Langsam hob sie den Kopf. War da etwas? Diese Stimme? Woher nur? Nein, das war bestimmt nur eine Einbildung. Der Schnee des schweren Winters hatte die kleine Lichtung mit ihrer Taverne in ein kaltes Paradis verwandelt. Die junge Frau saß in ihrem Mantel auf einer Bank vor ihrem Gasthaus.
Wie jeden Tag hatte sie einfach nur still da gesessen und war in ihren Gedanken versunken.
Erneut erschüttert sie ein Aufruf. Diese Stimme!! Ein Schauer läuft ihr über den Rücken, doch gleichzeitig war dieser klang wie Honig.

Sandrin?
Die grünen Augen blicken sich suchend um, finden den Weg zurück zur Lichtung. Was wenn sie sich täuschte? Egal, rasch erhob sie sich und eilte katzenhaft durch den tiefen Schnee. Voller Hoffnung der Stimme hinterher.
Sandrin!
Diesmal war es keine zweifelnde Frage, sondern ein hoffnungsvoller aufschrei.

~Mendea~
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Nutzer: Sandrin
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geschrieben am: 04.04.2005    um 12:18 Uhr   
Danke das ihr noch gekommen seid ich habe euch so sehr vermisst. Wie lange ist es her das ich hier war und die vertrauten Gesichter gesehen habe. Zu lange! Ich bin sehr froh wieder hier zu sein doch ich muss euch etwas mitteilen ich bin kein Engel mehr man hat mich verbannt aus dem Himmel und nun muss ich auf dieser Erde wandeln ohne irgendwo dazu zu gehören. Und es ist alles nur mein Fehler ich hätte diese Gefühle niemals zu lassen dürfen. Mit Tränen erstickter Stimme bricht sie ab und wendet sich wieder dem See zu. Das Bild des geliebten Menschen und der Verlust von ihm ist noch zu frisch um darüber zu reden.
Sie bleibt eine zeitlang stumm bis sie sich wieder ihren Freunden zu wendet und fragt: "Und was habt ihr in dieser Zeit so gemacht."
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