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The New West Side in New York and a old game [NA]

Nutzer: JackieEstacado
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geschrieben am: 09.02.2005    um 09:53 Uhr   
(Damit die Welt, des NAŽs weiss, dass ich noch da bin ;-) Eröffne ich wieder mal einen Beitrag und hoffe auf ein kleines und feines Forenplay.
Vielleicht finden sich ein paar Interessierte, die mitmachen wollen, oder die sich die Zeit vertreiben wollen.)


Es ist kaum zu glauben, was diese Stadt so hervor bringt. Bei Tageslicht, wenn man es so differenziert läuft eigentlich nur der Alltag, der Menschen ab, die keine Ahnung haben was Leben ist. Sie rennen nur kopflos zur Arbeit, quälen sich auf dieser ab und setzen sich dann nach Feierabend in ihren Sessel mit einem Fertiggericht aus der Mikrowelle und tun sich dann irgendwelche TV Shows an, in der sich irgendwelche Trottel selbst bemitleiden oder sich zum Idioten machen...und die Zuschauer finden das dann auch noch „saukomisch“

~Ich hasse diese TV Shows und ich kann diese Menschen nicht verstehen, die sich diesen Schwachsinn ansehen, darüber lachen und sich dann im nächsten Moment selbst bemitleiden: Wie arm sind wir doch dran. Rackern uns 8 Stunden am Tag ab, für einen kleinen Lohn von dem ich mir grad mal eine 2 Zimmer Wohnung leisten kann und mir die Küche mit den Kakerlaken teile! – Ich kann das nicht mehr hören. Jeder ist selbst dafür verantwortlich, was er mit seinem Leben anstellt. Etweder steht man am Fließband oder man fährt einen dicken Wagen. Aber im Moment, habe ich einfach zu viel Zeit. Ich habe mich zu Dingen verleiten lassen, an die ich mich nie hätte rangewagt hätte. Es war falsch, zu glauben das jemand wirklich dankbar wäre, dass ich....
... vergessen wir das. Es war falsch, so ist das ebend. Jedem passieren Fehler, auch mir aber dennoch gibt es kleine Dinge im Leben, die es einem leichter machen, sich diese Fehler zu verzeihen.
In dem Fall sind das die BelascoŽs. Mit einem großen Artikel in den New York Times ankündigt, zieht die Italienische Familie nach New York. Nun gut nicht die ganze, aber die Kinder der Belasco. Die beiden Geldsäcke, anders kann man diese Gören nicht nennen, führen ein Tochterunternehmen des Vaters, Gallo Belasco. Eigentlich nichts großes, dennoch wirft der Laden genug ab um sich ein schönes Leben zu machen und eigentlich auch, um alte Schulden zu begleichen. „West – Side“ heißt die Kette und die beiden verkaufen dort, Edelfummel. Viele New Yorker haben sicher bemerkt, das mitten in der City der Laden eingerichtet wurde, auf mehreren Stockwerken. Ich denke ich sollte mir diesen Kram einfach mal ansehen und meine „alten Freunde“ mal besuchen....sie werden sich ganz sicher freuen~

--- New York City ---

Schon früh am Morgen drängelten sich die Menschen durch die offenen Türen der West Side, in der Hoffnung eines der vielen Schnäppchen zu erlangen. Dennoch sollte man nicht meinen, dass es das arbeitende Volk sei, sondern eher die Reichen und Schönen, oder die die es glaubten zu sein. Es gab ein großes Buffett, die Geschwister ließen es an nichts mangeln und selbst die Presse versammelte sich um sich die Begrüßungsrede der beiden anzuhören. Unter all den Besuchern, war auch er. Wie immer in einem feinem Anzug, die pechschwarzen Haare, welche immer länger wurden, waren zu einem strengen Zopf gebunden und weilten auf seinen Schultern. Kurz wurde die dunkelblaue Krawatte zurecht gerückt ehe sich der junge Mann umblickte. Seine Miene wirkte ziemlich versteinert und dennoch überlegen. Hochmütig und Selbstverliebt, das sagten zumindest die tiefbraunen Augen von Jackie Estacado, der sich als „einfacher“ Besucher das Spektakel ansah.
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Nutzer: MiraSlighton
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geschrieben am: 09.02.2005    um 18:52 Uhr   
Was für ein Mist, wenn man chronischer Langschläfer war und dazu noch zu den Kleinwüchsigeren unter den Menschen zählte. So ergibt sich einem doch ein recht großes Dilemma, wenn man wie Mira nun versuchte, über die große Menschenmenge vor dem "West Side" hinweg einen Blick zu erhaschen, auf das, was vor sich ging. Klar, Worte, die Rede, die konnte sie hören, aber das interessierte doch nicht wirklich jemanden, oder?!
Ein Königreich für meine 10cm-Absatzstiefel...!
So blieb nichts anderes übrig, als auf Zehenspitzen auf- und abzuwippen, sodass das vorher sorgsam angeordnete Wasserstoffblond der schulterlangen Haare sich bald mit dem Rosa der einzelnen Strähnen vermischte. Die Leute neben ihr nahmen das nicht gerade erfreut zur Kenntnis, aber das war ihr wohl egal, eher drängelte sie sich noch ein wenig weiter vor, bis in unmittelbare Nähe zu jenem jungen Mann, vielleicht könnte man sich später auch noch an ihm und einigen anderen vorbei nach vorne schieben. Mit den verwaschenen Jeans und dem einfachen schwarzen Top sah die schmächtige Gestalt nicht wirklich wohlhabend aus, jedenfalls nicht für jemanden, der von Mode keine Ahnung hatte. Wo es neue Mode gab, war sie als eine der ersten vor Ort...nun ja, wenn es nicht so eine gottlose Zeit war, zu der man mitten in der Nacht aufstehen musste...!
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Nutzer: JackieEstacado
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geschrieben am: 11.02.2005    um 18:28 Uhr   
Das tiefbraune Augenpaar des selbstverliebten Italieners wanderte leicht zu seiner rechten, oder eher zur der Kleinen neben ihm. Unmerklich wurde dann eine Braue gehoben, als er sie beobachtet und feststellt, das die süße noch ein wenig neben der Spur war. Aber mal im ernst, wie kann man sich für diesen Modefummel - Quatsch auch nur anährend interessieren? Aber was sollte man da Jackie fragen, der war in dem Fall wie alle anderen Männer. Ihn interessierten nur die Belascos und mehr nicht. Dennoch konnte er sich ein stilles schmunzeln nicht verkneifen, als er sie da so sah: wie sie versuchte etwas zu erkennen und dennoch aufpassen musste, dass ihre Stiefel, ja auch die hatte er bemerkt, das mitmachten.

- Und wirklich, der Typ neben ihr, hatte keinen Sinn für Mode, vielleicht für Modelabels, aber würde man ihn öfter sehen, wäre es offensichtlich gewesen, dass er nur in Anzügen herumläuft
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Nutzer: MiraSlighton
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geschrieben am: 13.02.2005    um 16:58 Uhr   
Es schien so, als ob sie keine Minute wirklich still stehen konnte, was schon dazu beitrug, dass die Leute um sie herum sie noch missbilligender betrachteten als sowieso schon, da sie einige Schubser einbüßen mussten. Eine bessere Sicht hatte sie immer noch nicht. Der Blick streifte kurz den augenscheinlich rausgeputzten Typen neben ihr, wenn sie sich so umschaute, eigentlich fast der einzigste Mann hier. Um sie rum meist nur rausgeputzte Gucci- oder Chaneldamen, die nur gelegentlich am Arm eines ebenso rausgeputzten Armanitypen hingen. Also waren sie beide eigentlich recht auffällig in dieser Menge, was der Blonden ein kurzes Grinsen entlockte, sie aber nicht vom Wesentlichen ablenkte: Wie konnte man sich jetzt möglichst geschickt einen Weg nach vorne bahnen, um die bestmöglichste Position zum Erstürmen des Ladens zu bekommen, dessen Türen sich sicher bald unter großem Brimborium öffnen würden?
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Nutzer: JackieEstacado
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geschrieben am: 16.02.2005    um 10:01 Uhr   
Der Italiener blickte nur kurz und still zu ihr und verlor dennoch kein Wort. Langsam verschwanden seine Hände, in den Taschen seines grauen langen Mantels, als sich die zwei Belasco Geschwister zeigten, am Rednerpult. Ein Meer aus Blitzlichtern ging durch die Menge, als sich die Gesichter, der beiden Geschäftsinhaber mit ihrer Begrüßungsrede begannen. Auch Jackies Aufmerksamkeit widmete sich nun den beiden und deren Rede, die sie hielten. Es war nicht zu untertreiben, aber wie jede Ansprache war diese gähnend langweilig und gefüllt von Selbstlob. Was wollen die hier eigentlich alle – das war der einzigste Gedanke den Estacado gerade hegte. Vielleicht diese hässlichen Fummel kaufen und sich dran ergötzen, dass sie etwas mit Namen haben? Hm vielleicht war die kleine deswegen auch hier. Ihn interessierten nur die Belascos – kleine Ratten.
Sachte schmunzelnd wartete Jackie, wie alle anderen ab, dass endlich die Türen des Ladens geöffnet wurden.
Nach einem tosendem Applaus öffneten zwei Angestellte die Tür und die, die das Glück hatten sich vorne einen Platz zu ergattern stürmten in den Laden. Langsam löste sich die zusammengedrückte Menschenmasse auf und siehe da – man kann wieder atmen und sich bewegen. So ging auch Jackie langsam los und betrat kurz darauf die „West Side“ und sah sich ein wenig um, doch eigentlich war ihm dieser Fummel gleich, er wollte nur sein Geld –
Und das würde er sich jetzt holen
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