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Ich suche Dich! (Inplay)

Nutzer: MaruYaze
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geschrieben am: 14.02.2005    um 18:11 Uhr   
Die Nacht und ihre Tücken. Wenn man Allein den Wald durchquerte, kam es einem oft so vor als stehe an jedem baum eine Gestalt dir dir vielleicht in der nächsten Sekunde an die Kehle will oder dich deiner Habseeligkeiten berauben möchte.

Doch dieses Waldstück war leicht durchschaubar. Es war schmal, die Bäume standen nicht sonderlich dicht beieinander und das Licht Lunas durchflutet es wie die Sonne es mit einer saftigen Wiese im Frühling treibt. Knorrige Bäume runden die Szenerie ab und helfen dem Darsteller sich im Schutze der Unförmigkeit geborgen zu fühlen.

Ruft einen Arzt mit einer riesigen Spritze, der das unter dem Baum gehocke Wesen beruhigt. Denn scheinbar faucht es den Bauch und seine kurzen Äste an.


Könnte ich - Würde ich! Zischt das Frauenzimmer unter dem Baum. - Hätt ich scharfe Zähne wie ein Wolf und Klauen wie ein Bär, könnt ich dem Treiben dieser ungehorsamen Ästlinge ein Ende setzen. - Die schmutzige Hand bändigt einen Ast und versucht ihn scheinbar aus dem Stamm des Baumes zu reißen - Erfolglos.
Das unzufriedene Schmatzen lässt das sture Biest pausieren und einmal mehr schmeckt sie das fade Aroma des Wurms der vor 20 Minuten ausgegraben und zerkaut wurde.

Der Wald ist zu trostlos für eine Katze die in weichem Flanell geboren wurde und eine Mäusejagt macht sich schlecht im klirrenden Winter über hohen Laubbergen.


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Nutzer: Sieve
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geschrieben am: 15.02.2005    um 12:54 Uhr   

Helle Scheibe; fahles Licht.

Müdigkeit der Gegenstand der Nacht, wenn der Atem am Tage lebte. Nicht so. Gedanken gebunden zu großen Dreiecken, mit Spitzen durch den Kopf, unbändig schwebend. Die Züge schmunzelten und behielten stetig den Blick ins Läufige. Kälte nahm das Gefühl wahr und die Lider schlossen sich angestachelt. Hier wurde das Leben lichter, als sich der Weg fortzusetzen schien und Einsicht brachte mit sich die Gewissheit zu sehen und gesehen zu werden. Der starke, unhaltsame Schritt stuzte alsbald. Beseelt die Umwelt, erstarrt das liebste Stück. Das Innenleben lachte und schmiegte sich an die eigentliche Einsamkeit. Falls es sie hier gab.
Traumwelten entzündeten Stimmen in den Lauschern; der Kopf drehte sich leicht, wandte sich in die grellen Klänge hinein. Umso mehr die Klänge sich zu einer Melodie formten, umso eher schlich sich das Schmunzeln wieder von den schmalen Lippen. Wahn ist die neuste Mode der Welt. Wer hat ihn nur bestellt? Von Kälte erhascht, nahmen sie blaue Farbe an, in der Erlösung des Nichtstuns. Der Geist schätze milde Wahrhaftigkeit ab und erfand die Klarheit gegenüber diesem Zischen, welches sich nicht weit von seinem Sein ebfinden musste. Ein Raunen aus tiefster Kehle traute sich mit dem vorbeizischendem Winde. Es beförderte nahezu den Schleim, der sich nährend in jenem gesammelt hatte. Zerstörte es das Alleinsein. Das Blut floss durch die Venen zurück zum Herzen. Es fauchte wie ein Tier.
Krallen pakten alle Vernunft hart an. Stark blies der Wind gegen seinen Rücken und nahm den Geruch, weilend fast Gestank in ungewohnter Nase, mit sich auf. Blutbesudelt ist der Traum vom wahren Ich. Zersplittert von Glasscherben, Leim war noch nicht erfunden. Zerstreuung das höhste Gut und die dunkle Augen besahen den Baum. Sahen die Wölbung an den Wurzeln hängen. Die Stiefel hielten inne. Alles lechzte nach wahrer Vollkommheit, bis die Zukunft Mörder gebären würde. Das Herz lachte und beugte sich nur vage ab.
„Allein?“ Stieß das Kratzen durch die Stille, die sich seit einer Weile geschaffen hatte. Selbst erwacht, stieß das Widrige genügsam zu ihr vor. Die Hände, sich gefunden, am Rücken ineiander gelegt und damit Ruhe im Körper erschaffend, betasteten die Zerbrechlichkeit des Wahnsinns und des Schmerzes der gesplitterten Fingerkuppen.

Helle Scheibe; fahles Licht.
Gefressen sein, oder nicht.

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Nutzer: MaruYaze
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geschrieben am: 15.02.2005    um 13:07 Uhr   
Wache Augen rasen dem geplänkel entgegen und nehmen die Figur der formenden Laute in gewahrsam. Als hätte das unzahme Ding auf dem Boden gerade eben ihre Krallen in dem Fleisch des Verhüllten gewetzt ist es doch um so abscheulicher wie zahm und lockend die Stimmbänder auf das befremdliche reagieren. Zu Zweit Schnurrt es zurück wobei sie geschickt die entblößten Füße wegsetzt. Die staubverzierte Damennase rümpft sich ungenügend dem Etwas entgegen welcher sie in der behaglichen Umgebung zu überraschen scheint.

Gewitzt richten sich die 17 Dezimeter auf und teuschen Stärke und Größe vor mit der klischeebehafteten Frechheit sich dem Fremden annähernd abzuwenden - Doch nur der unzüchtige Körper ist es, der diese wagt - die großen Augen richten sich weiterhin unbeirrt auf die harrende Beute.
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Nutzer: Sieve
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geschrieben am: 15.02.2005    um 14:35 Uhr   

Irre Töne verstummten. Der Kopf neigte sich leicht, beäugte die wachsende Wölbung. Das Schmunzeln erwachte abermals. Sinne schmiegten sich an das Lockende in der Stimme. Das Kreuz richtete sich auf und Finger drückten gegen das Fleisch, auf dass es blau werden sollte. Er lachte innerlich und sah, besehend und verstehend. In einem verwesenden Maße. Das Herz stöhnte bezogen auf und man wartete auf das offenbarende, glückauswerfende Schnurren, ferner in der Welt des Versagens. Wie ein Tier stank die Umgebung, reißend nach verdorbenem Zeugs. Die Erde brauchte Dünger. Genügend an lebendem Material.
Stimmen fuhren durch die dünnen Spalten zwischen den Ästen, unmittelbar über ihnen. Doch das Merk stahl den Blick nicht auf, sondern wahrte beständig die Aufmerksamkeit dort. Auf den 17 Dezimetern. Wie lange würde es noch bis zum echten Frühling dauern? – Die Schultern zuckten leicht, richteten den Sitz des braunen, nahezu ins Schwarz übergehenden, Mantels, der sich an die straffe Statur des Stehenden maskenhaft anpasste. Perfektion war eines der liebsten Darsteller der Anschauung. Doch das Gefühl fehlte, als die Lungen durch deren Beschaffer viel Sauerstoff in sich aufzogen und sich damit anreicherten, um ausstoßend einen Ton, oder mehrere sogar, anzuhängen. – Selbst zu zweit, war man allein. Konnte es immerhin sein.
„Was gibt es hier?“ Raunte der Sinn und die Kehle mit hinzu. So fragte sich der Geist, was das Wesen, welches er um vielleicht anderthalb Köpfe überragte, hier suchte oder gar veranstaltete. – Lud man mich ein?
Der Mond schuf markante Schatten in sein Gesicht. – Als hatte er sich absichtlich so gestellt, dass man nur schwerlich Konturen erkennen konnte. Alles ging auf. Auch, wenn man etwas verlor. –Gänsehaut begrub die Vorstellung eigenst nur davon. Ein Blick haschte nach dem Gegenpart.

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Nutzer: MaruYaze
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geschrieben am: 15.02.2005    um 14:48 Uhr   
Der herbstliche Hauch des Windes bließ abermals schwarze wilde Locken ins schmutzige Gesicht und verbarg so die aufmüpfige Miene. - Noch so einer? - Dachte sie sich still und entzog sich dem Ort ihres verweilens um ihrer neugierigen Natur Aufmerksamkeit zu schenken. Eben diese Natur ist es die sie auf Zehenspitzen zu ihm führen, nicht zu dicht und dicht genug um es zu wagen erneut die blasse Nase zu rümpfen um den Geruch des Fremden einzusogen.

Was Gibt es für Euch hier? Tänzelt die nymphenhafte Stimme empor um Köpfe zu verdrehen um zu betäuben wenn man es zulassen würde. Doch die Fähigkeiten besitzt sie noch lange nicht und legt als Zeuge Mutter Natur vor die ihr manch Eigenarten in die Wiege legte.

Die spröden Lippen pressen sich kurz aufeinander als das helle Köpfchen versucht diesen Geruch in irgend einer Weise einzuordnen - soll sie jetzt ekel empfinden oder Appetit bekommen - Totes Fleisch lässt sich leichter kosten als lebendiges.
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Nutzer: Sieve
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geschrieben am: 15.02.2005    um 20:41 Uhr   

Betäubungsfähig und solche Momente nutzen wollend, schlossen sich die schwerwerdenden Lider für weniger als ein paar Augenblicke. Die Miene ahmte Ihriges zügenhaft nach, dann hob sich das dunkle Merk kaum wirklich wieder auf. Die Welt drehte sich in den größten Bahnen, die sie zur Verfügung hatte und dazu lachte beständig das Herz. Es könnte es nie lassen, nie vergessen, was es wirklich gab. Vergessen war ohnehin etwas, das der Rosen Dornen nicht duldeten. Verdrängen schien ein anderer Fakt. – Und der hellsten Stimmen Besitzer tanzten um des Geistes verschonten Leib, als die Finger sich verlassend entließen um ohne weitere Regung an den Seiten abzufallen. Die ledernen Handschuhe wärmten das empfindsame Fleisch, welches an Frische keine Konkurrenz fand. Der Geruch hatte sich nun mitunter in das Gebilde eingemischt, als gehörte es dazu. Es wegzudenken, erachtete sich als unmöglich. Das zum wilden Tier Werdende streunte als solche Gestalt. Weder darauf bedacht, Ekel zu erregen, noch als angenehm empfunden zu werden. Natürlichkeit umzog den Hohen und das dunkle Haare fasste die Gelegenheit beim Ansatz, sich leicht nach vorn zu beugen. Die Gradwanderung zwischen Ja und Nein hatten auch sie an sich. Weder lang, noch kurz.
Weder Interesse noch keines. Die Lippen verbargen das Gebiss. Verwesung beanspruchte nur der Sinn für sich. Hoffentlich hatte man nur den einen. Diesen konzentrierend auf die Detailtreue. Da fielen die Fältchen ins Blickfeld, die sich zweifellos bilden mussten, als sie abermals die Nase rümpfte. Abwertung schaffte eine Art an Eleganz in die Haltung. – Er schmunzelte. – Allmählich spürte man wahrhaftig das Blut in den Venen, heiß sich in den Schnee brennend, sooft fließend, bis alles glatt werden würde, zu kratzenden Geigenseiten. Der Atem sollte leicht hetzen, der Kopf neigte sich zur Besserung ab. – Jäger zum Gejagten. Frage mit Gegenfrage.
„Wirrung und Musik. – Und Ihr?“ Der Hunger musste gefüttert werden. Reichlich.
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Nutzer: MaruYaze
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geschrieben am: 15.02.2005    um 23:04 Uhr   
Es stutzt etwas, das Kätzchen, welches man lieber auf den Schoß setzen möchte um es hinter den flauschigen Ohren zu kraulen oder aber in einen Käfig sperrt damit es dir nicht in temperamentvoller Arroganz die Kleider vom Leibe reißt. Das naive Geschöpf kennt die fremde Befürchtung nicht, ahnt den Geruch nur schwer und kann ihn nur schwerlich Einordnen, wenn überhaupt. So schleicht es mit nackten Füßen um den Fremden und beharrt dann wieder, noch ein Stück dichter geschlichen vor dem Geschöpf, das sich scheinbar verirrt haben muss, wenn es hier nach Musik suchen zu scheint. Müsstet ihr dann nicht an anderen Orten suchen? Die einzige Musik ist die der Bäume und Vögel und wo solltet ihr Wirrung finden? War es unhöflichkeit und unwissenheit, dass sie nicht auf seine Frage antwortet oder diese untergehen zu scheint. Die spröden Hände greifen ins dunkle Wirrwar aus Haar und Staub und kratzen etwas fraglich an der Kopfhaut, eher als Geste um ihre Fragen die unausgesprochen in der weichen grauen Masse ihres Kopfes herumirren zu bekräftigen.

Sie muss den hübschen Kopf schon etwas heben um das Gesicht erkennen zu wollen, obwohl ihr Verstand ihr dort die ersten Barikanden bauen müsste und das versuchen sollte zu verhindern, tut er scheinbar aber nicht.


Geändert am 16.02.2005 um 01:32 Uhr von MaruYaze
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Nutzer: Sieve
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geschrieben am: 16.02.2005    um 11:21 Uhr   

Langezogene Sekunden hingen sie einfach nur da. Dann bewegte sich ein Finger, der Zweite folgte und irgendwann ein anderer. Die Hand ballte sich zur Faust und ließ dieses wieder erlischen, als entwickelten sie ein Eigenleben, fern von dem Willen des Körpers. Sie tippten die Musik. Ungehört.
Wispernd schlug das Herz seinen Takt gegen die eigene Brust. Rhythmisch und lebend. Flocken tanzten vor dem inneren Augen; er konnte nicht unterscheiden, ob real oder Einbildung. Und es schlug und schlug. Die Lippen erinnerten sich an ein mildes Lächeln, welches sie voller Begeisterung nachübten, während Wärme nach der Umrundung der schwarzgelockten Katze griff. Gefahr war ein verspieltes Wort und er folgte mit dem Merk nicht ihrer Bewegung, sondern befahl sich des Wartens, bis sie wieder sein Blickfeld erreichen würde und es auch tat. Suche war etwas, was unbefriedigt ließ. Deshalb überließ er das Finden dem Zufall.
„Es ist überall.“ Holten die Lungen Luft und er sich Stimme. Tief kratzend, angenehm tief fallend, bestrichen mit einem hart gesprochenem Akzent, der sich besonders dem 'R' anrollte. „Und es ist nicht wichtig.“ Denn jetzt bin ich hier.
Des Mantels Stoff wurde angeweht. Die linke Ecke, ungeknöpft zum Teil, hob sich leicht auf, als der Wind drunter griff. Eine Hand zügelte es zurecht und zurück. Der Kopf neigte sich dabei leicht und änderte somit den Einfallswinkel des Mondes. Die Kanten des rauhen Gesichtes bildeten das spitze Kinn, die weiter hervorstehenden Wangenknochen, was eine eigene Dreiecksform schuf, verbunden mit einer spitz verlaufenden Nase. Fahle Blässe, bedingt durchs fallende Licht, durchstrich die Farbe der Haut, selbst die schmalen Lippen schienen sich kaum abzuheben. – Das Haupt wurde wieder erhoben, zog sich aus dem Licht heraus. Der Körper zog kostend die Luft wieder ein, beschmeckend nach Geruch und allen Witterungen. Man entsehnte sich der Wunden durch Krallen und spitzen Zähnchen und all der Wärme. Stechend war die Kälte.

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Nutzer: MaruYaze
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geschrieben am: 16.02.2005    um 11:51 Uhr   
Das Tier in ihr war nicht forsch genug in dem Moment, der wimmernden Rufe nachzugeben die ihre Seele ihr zuschrie. Noch etwas näher? Lieber nicht! Die vor Kälte geröteten Zehen zuckten bei dem Gedankensalat und schmiegten sich dann doch recht schnell wieder an das andere Fußpaar, welches sich seelig zwischen Laub und trockenem Gras gesuhlt hat.
Das Kind in ihr schnauft unbefriedigt, unklar welche Befriedigung sie erwartet, vielleicht einfach nur mehr Wissen, mehr Erfahren, mehr Handeln - das würde dem sturen Kopf vorerst reichen.

Die großen Augen strotzten vor naivität und das einzige was ihr wildes Blut beruhigen konnte, war das winzige Stück vorsicht was sie sich noch aneignen musste. Denn sorecht wollten seine Worte nicht ihren Verstand begeistern und verwirrten ihn mehr als ihn zu entwirren. - Ein mal mehr beben die Flügel der Damennase beim ausschnauben der warmen Luft die sich zuvor wenige Sekunden in ihren Lungen erhitzen konnte, immerhin warm genug um als kleiner Nebel in die kalte Luft entlassen zu werden.
Wenn das nicht wichtig ist, kann es kaum Grund genug als Antwort auf meine Frage sein. Protestiert sie in ihrem aufdringlich samtigen Klang der Stimme und schleicht erneut ungeduldig, voller Tatendrang wenige Zentimeter vor ihm hin und her.
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Nutzer: Sieve
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geschrieben am: 16.02.2005    um 12:27 Uhr   

Hungrig zogen die Lippen, bis eben noch geschlossen, den wenigen Nebel an wärmer Luft ein. Sie hatten sich, mit der Erkenntnis jenem, leicht geöffnet und schlossen sich dann auch schon wieder, die Luft, überflüssig nun, nicht ausstoßend, sondern die Lungen belastend. Die Lider senkten sich für diese Momente, dann entfachten sie neu. Er schmunzelte wieder, das Lächeln war abgeworfen, war gleichgültig behandelt und nun fehl am Platze. Das Herz stöhnte. Es stieß heftiger gegen den Brustkorb, nur die Anmaßung zur Beruhigung fasste es härter an den Zügeln, schnürrte alle Kraft ab. – Seine Hände fanden ineinander. Sie griffen sich, umschlangen süchtig einander und alsbald landeten sie wieder zusammen am Rücken, wobei die eine das Handgelenk der anderen hielt. Sein Kopf drehte sich seitlich, etwas mehr gehoben, ab. Stachelnd trieben sich die Gedanken durch seinen Kopf und die Muskulatur der Ohren hätte zucken wollen; konnte allerdings nicht mehr. – Sie war verkümmert.
„Ist diese Antwort nicht mehr aufschlussreicher als keine?“ Spielte der Akzent schmunzelnd auf die Aussage als Antwort an, die von ihr noch immer fehlte. Aus den Augenwinkeln fiel der Blick der Dunklen wieder zu ihr hinab, zur Unruhe. Der Mond fand kurz sein Spiegelbild in ihnen. „Es ist der Klang der ungespielten Töne, dem ich lausche.“ Dämlich, eigentlich. Und dieser war wohl überall. Wie schon erwähnt. Unwichtig konnte sein, was man nicht verstand. Der Hohe wandte den Kopf wieder zurecht und nahm die Position des Gegenpols ein; ruhig und still. Unhörbar wispernd. Jetzt erst zerrte man die letzten Rest der wärmeren Luft auf und stieß sie leer wieder aus. - Ob der Himmel noch echte Flocken schicken würde, welche sterbend auf heißer Haut sterben sollten? – Nur der Wahn trat näher, denn die Distanz an sich war schon gering genug. – So entdeckte man auch nur zaghaft die geröteten Füße ihrer, bei denen man befand, dass man sie lieber in wärmere Gefilde schaffen sollte, bevor sie abfroren. – Oder Bewegung? – Daraus bestand ohnehin der größte Gedankenstrang des Mannes. Aus Wärme und Bewegung. Ruhiger Bewegung. - Doch er gab dem Gedanken keinen Ton.

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Nutzer: MaruYaze
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geschrieben am: 16.02.2005    um 17:20 Uhr   
Ruhe und Wärme wird er hier nicht finden - denn hippelig wie das Ding vor ihm herumtänzeln zerstört sie eher die Ruhe und treibt einem zur unachtsamen nervosität - und Wärme - nur zu finden auf den rosé gefärbten Wangen, Fingern, Füßen, Ohren und der Nase des schnurrenden Wesens.

Als hätte er ihr mit seinen Worten eine Blockade genommen antwortet sie nun in schluckender Eifrigkeit.
Wenigstens etwas und ich bin, wenn nicht hier - wo sonst? Als lauerte etwas neben ihr an dem schmalen Baum, ruckt sie mit dem Kopf herum und beginnt wieder still zu stehen, mit der einen Fußsohle über den anderen Fuß reibend. Ein kleiner stubser würde sie aus der unstabilen in die stabile befördern. Vielleicht ist es nicht der rechte Tag - für euch - vorallem hier herumzuspazieren.

Die schwarzen Wimpern schlagen nieder, entblößen beim öffnen einen mehr als nur zutraulichen Blick der wie ein Blitz ins dunkle seiner Augen einschlägt und in seinem Kopf herumzustreunern versucht - sicherlich vergebends.
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Nutzer: Sieve
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geschrieben am: 16.02.2005    um 20:51 Uhr   

Wie anders sollte es auch sein, als so, wie man es vermutet hatte. Es gab keinen Weg in den Sinn, auch keinen durch die Hintertür. Die Lider blockierten dieses Mal selbst und schlossen sich für diesen Moment, als sie den Blick stechend in seinen wandte. Sie verharrten allerdings nicht lang, sondern holten bald Luft, um sich wieder zu öffnen. Man lächelte und nickte bedächtig, nachdenkend und wissend, dass es schwer war zu finden, wenn man ernsthaft suchte. Manche Dinge fielen einem gerade in die Arme, regelrecht sogar, wenn man nicht im geringsten an sie dachte. Selbst wenn sich alles anschmiegen wollte.
Die Hast folgte ihrem Blick, ihrer ruckartigen Bewegung. Schmaler wurde das Merk, die Erkenntnis haschte nach der Wahrheit.
„Vielleicht. Ja. – Das entmutigt mich jedoch nicht.“ Stieß er die Klänge an, neigte das Haupt seitlich und besah dann wiederum sie. Der Schatten hinter ihr wurde größer, wer immer ihn warf. Wahrscheinlich nur der eigene Geist; kurz kniffen sich die Augen zusammen, in die Bahn wurde Gift der Tätigkeit geworfen und er trat einen Schritt seitlich, ohne allerdings in einer Art näher zu komen. Das Augenmerk nahm wieder sein Tun auf und er drehte sich leicht seinem Gegen gegenüber, um nicht abtrünnig zu werden. „Ist es denn für Euch der ... rechte Tag?“
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Nutzer: MaruYaze
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geschrieben am: 16.02.2005    um 21:11 Uhr   
Das Wesen schlingt die haut- und fleischumspannten Arme um sich und reibt sich die aufgestellten Haarwurzeln an den Oberarmen wieder glatt. Etwas wirr und forsch verfolgt sie seine Bewegungen und geht, als wär sie sein Spiegelbild einen Schritt zur Seite und stellt die eigentlich mal vorhandene Position wieder da, nur etwas versetzt. Er ist doch beinahe zu Ende Wobei sie nicht zu unrecht einen Blick in den Himmel wirft der im eigenartigen Ton den Mond ab und an hinter ein paar Nebenschwaden verschwinden lässt. Mir sagte mal jemand - Erst wenn die nacht überstanden ist, ist es auch der Tag Die Schultern heben sich kurz hervor als sie von den Muskeln nach oben geschoben wurde, einem zucken ähnlich. So recht nachgedacht hat sie über diese Worte noch nicht und nun wo sie sie ausspricht wirft sie einen weiteren Blick über die Fremde ach so hohe Gestalt vor ihren Augen.
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Nutzer: Sieve
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geschrieben am: 17.02.2005    um 14:43 Uhr   

„Ja, in der Tat, das ist er.“ Nahezu zielstrebig suchte das Augenmerk ebenso den Himmel auf und damit die Bestätigung seiner Worte. Er hing lang an dem Blick Selenes bis man den Gedankenstrom wieder abbrach. – „ Eine wirkliche Weisheit, die man Euch da aufgebunden hat.“ Die Form der Lippen wurde schmaler, breiter für die Atemzüge und dabei hatten die Augen, die ähnlich eines Blutsteins angeglichen waren, wieder die vage Achtung auf sie gelegt. „Steckt Ihr noch voll von solchen Dingen?“ Abtastend wurde der Blick und gleichsam die Finger, die sich einander kaum spürten wie auch der Sinn die Welt nicht. Nur stückenweise berichtete das Sehen davon, was er wahrzunehmen schien. Das Spiegeln seines Tuns. Heiß und kalt zugleich. Als ob man sich für bestimmte Dinge nie entscheiden werden könne. Es gab keine Folgen, nur das Prinzip.
„Weshalb seid Ihr hier, im Dreck und ungeschützt in der Kälte?“ Gesehen konnte man sagen, niemand würde es etwas angehen. Eine Frage konnte auch keine Antwort bekommen, so wie sie es bereits heraus gefunden hatte. – Stille dehnte sich trotzdessen so aus wie Gummi, unersättlich weich gemacht und gefügig. Beide Hände packten sich und rieben sich leicht vor dem Körper das warme Blut in die forderen Gewebe. Bald würden sie wieder blühen. Sicher war es unsinnig bei diesen Zeiten im Wald spazieren zu gehen, wie sie festgestellt hatte, aber am Boden, verdreckt und viel zu leicht bekleidet, zu hocken und sonst noch was, war deutlich undurchsichtiger. Je mehr man darüber nachzudenken schien, desto runzliger wurde die Stirn, jedoch nicht übermächtig. Irgendwo hockte das Klischee.

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Nutzer: MaruYaze
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geschrieben am: 17.02.2005    um 17:35 Uhr   
Man nimmt was man kriegen kann und irgendwie ist es nicht leicht etwas zu bekommen, wenn man nichts dafür gibt - aus welchen Gründen auch immer - und mehr Weisheiten hab ich für euch nicht, als die eine. Murmelt sie im Ton, als solle nur er die Worte hören und keines der herumschwirrenden Fliegentiere über ihren Köpfen. Vielleicht war sie zu dem Moment etwas beschämt, als sie noch einmal versucht sich etwas Staub aus dem mit Bast zusammengeflickten Kleid zu streichen. Ihr seid es sicher nicht gewohnt, jemandne so zu sehen Die braunen Augen niedergeschlagen, zwibelt das Ding sich etwas verwegen in den Haaren und ordnet sie anstandshalber, da es scheint als hätten sie im Wind ein Eigenleben angenommen und kaum fing sie mal für wenige Minuten an still zu sitzen, hockt sie sich nun über den Boden und betrachtet den weit aus größeren Gesellen aus dieser Froschperspektive heraus. Die Brauen ein Stückchen hochgezogen wirkt sie so eher etwas fragend, nur auf Welche Fragestellung - oder einfach nur abwartend auf eine Reaktion die gar nicht kommen wird?
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Nutzer: Sieve
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geschrieben am: 21.02.2005    um 18:55 Uhr   

Es war als gab es der Dinge tausendfach Bedeutung. Immer und immer wieder war eine Herrschaft deren unbedeutend mächtig geworden und sie rasten, durchzogen und überquerten die verschiedensten Bahnen der Ideenwelt. Bis sie alle in einem Punkt halt machten, oder sogar dort angekommen schienen. Die Realität erfreute sich ob der Erleichterung. Dann brauch erneut eine Welle los, überflutend alle erreichten Ziele. Bis sie sich wieder erholen würden, würde der Kreis seiner Bahn folgen und das Äußerste schmunzelte oder lächelte forthin ohne erdachte Geltung. Eine Entführung in Sinneswelten anderer war auf unabsehbare Zeit verschoben worden. Sogleich bejahte man angespannt mit einem Nicken als Nachzügler. „So erschüttert die Entstellung nur nüchtern.“ ,wobei zweifellos das Übersteigern an erster Stelle des Vorhabens stand. Ein nicht nennenswertes Schmunzeln gesellte sich hinzu. Abgemacht befolgte es gegen jede Regel die Kunst der Harmonie. Prunklos behielt es sich mit dem Gelehrigen.
Erst nach allerhand fahrig eingezogenen Lufthappen informierte sich das dunkle Augenpaar, des Glitzerns ohne Tränen vollkommen beraubt, über die derzeitige Situation seines Gegenübers. Der Nacken entrichtete den Kopf gemäß.
„Lauert Ihr zum Sprunge?“ und dabei musste nicht der Baum im Genick ausführlich betrachtet werden, um ihn als untauglich und kratzbürstig abzustufen. Ein Mancher billigte die Versehrtheit des Körpers nicht. Das Verlangen nach Durst stieg stetig nahezu senkrecht an. Bis des Nächtens Himmel sich in Tagesgrauen wälzen würde. Doch selbst dies wäre auch nicht gänzlich im Stande des Leibes Wohlwollen in Bewegung zu versetzen, denn durch eine Welt voll Glasscherben schmerzte jedes Handeln. In der Ferne im Feuerschein lachte jedoch das im Takt wandernde Volk dazu.
Nichts schien nichts sagender als das.

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Nutzer: MaruYaze
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geschrieben am: 22.02.2005    um 17:21 Uhr   
Zum Sprunge? Hach wie herrlich - sie sollte ihre Begegnungen ordnen bevor sie handelt und diese Begegnung lässt sie eher stutzen und in ihren Gedanken herumwirbeln wie tollwütig und verbissen etwas zu finden, eine Antwort auf eben jene Frage die sie doch jetzt noch gar nicht zu wissen scheint. Nein. Tropft es denn nur von den ehemals weichen Lippen die eher zu rauher, rissiger Haut geformt wurden, die Kälte hat entstellt was einst so schön und zärtlich war - doch nicht um ihr zu schaden sondern vielleicht wohlmehr um sie zu schützen? Halte ich euch von eurem Weg ab? Dem lauschen? Wegscheuchen will sie ihn wohl kaum, doch - bedenke man genauer sah man nur zwei undurchsichtige Gestalten zwischen Geäst von denen Man kaum eine einiger Maßen vernünftige Unterhaltung erwarten konnte, das einzige was den Zuschauer fesselt wäre die ungeheure unstimmigkeit Beider. Und das scheinbar geordnete Chaos welches sich um diese Gestalten bewegt als suche es selbst noch einem Start und einem Ziel um dem Geschehen entweder ein Ende oder einen Anfang zu geben.
Geändert am 03.03.2005 um 17:20 Uhr von MaruYaze
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Nutzer: Sieve
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geschrieben am: 05.03.2005    um 22:08 Uhr   

Unter Masken verbarg sich die fahrende Welt. Lieblos geformte Augen stahlen sich in alles hinter ihr hinein, durchdrangen die Feinheiten, die man selbst nicht begriff. Unwirklichkeit formte sich auf und der Sinn schwang sich von Besessenheit zu Gleichgültigkeit. Es fiel so unsagbar schwer richtig Fuß fassen zu können, in einem Wirrwarr aus Sein und Schein. Massen an frischer Luft wurden in die Blutbahnen gepumpt, als man dementsprechend genügend davon eingezogen hatte. Es fühlte sich lang an, obwohl Zeit etwas Ungreifbares für ihn blieb. Ein Bild wie ihre Locken. Gespalten in abertausend Verfeinerungen. „Unwesentlich.“, fisperte man anfällig für das Schöne. Insgeheim. So sprach man von unterschiedlichsten Differenzen. Ein Hangeln von Rettungsstrang zu Rettungsstrang, doch eine Insel war nicht in Sicht. Das dunkle Merk verlor sich irgendwo, als hatte etwas anderes längst ausgedient. Hingerissen zwischen Stillstand und Hecht nach ihr entschied sich das Schmunzeln nur andeutungsweise. – Welch Gedicht.
„Doch so treibt mich etwas weiter, auch ohne, dass ich aufgehalten werde.“ Lichtlose Finger hoben sich, umfangen von Stoff, streckten sie sich nur einzeln ins Weite ab. Den Körper durchlief ein Zucken, die Hand sackte ab und er blickte in Konzentration gefallen zu ihr. – „So verzeiht.“ die Ungereimtheit. Seitlich bog der Geist ab und nicht nur jener. Ein Sehnen entstand… Aus tiefster Reinheit geschaffen war das Wartende und jene eben erhobene Geste vollführte ihr Ausführung gänzlich, als der wahre Körper sich zur Seite abwandte und sich dunkle Tief einfiel. Die Finsternis umklammerte den Leib, schwer zu erkennen durch die dunkle Kleidung. Anders war sie nicht, denn eine Farbe bestrich sich nur das Schöne. Noch kurz hatte man unscharf gelächelt, bis man seinen Weg fortsetzte.

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