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"Wenn ich dich finde..."[NA/PLAY]

Nutzer: JackieEstacado
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geschrieben am: 16.03.2005    um 10:30 Uhr   
(OFF: Ganz ehrlich. Ich langweile mich zu Tode. Wenn ich denn mal online kann ist etweder keiner da, oder es hat niemand Zeit. Ja und was macht Mann da nun? Ganz einfach: er versucht ein Forenplay zu starten in der Hoffnung, dass es NA ler gibt, denen es genauso geht und die vielleicht ein paar Zeilen übrig haben. Alles ist offen, ich denke es wird spannend und vielleicht kann man das im NA Channel weiterführen.(OFFENDE)

"Pronto!!!" brülle Marco Bartolli so laut in sein Telefon, dass Frankie Francetti, der neben ihm saß innerlich ein wenig zusammenzuckte. Es ist etwas geschehen, dass einer Revolution gleich käme. Die Familie Bartolli und Francetti haben sich zusammengeschlossen um endlich wieder die Oberhand in New York zu gewinnen und ihren gemeinsamen Feind Pauli Nicollo ins aus zu stoßen.
Dieser Kampf, diese Fusion, alles Ereignisse die die normale Bevölkerung der dreckigen Großstadt überhaupt nicht mitbekommen wird. Die einzigen die vielleicht eine Ahnung haben und selbst bei dieser erschaudern ist der Geheimdienst und die Polizei. Zwei machtlose Karten in diesem Spiel. Denn beide wissen, dass sie gegen die Italienische Mafia, gegen die Familie Francetti wie auch Bartolli chancenlos sind.
Marco Bartolli schmiss den Telefönhörer auf die Gabel und blickte zu seinem Partner Francetti herüber, der recht ruhig geblieben ist. "Dieser Hund hat eine Menge guter Jungs, ein Problem dass beseitigt werden muss und zwar schnell und sauber....Ich werde Lenny Benaco schicken, ein guter Mann, der beste den ich habe. Er wird sich darum kümmern." meinte Bartolli und lehnte sich in seinen weiten, beigen Ledersessel zurück. Frankie Francetti hingegen schien zu überlegen. Seinen besten Jungen hatte er nach Tokio geschickt. "Es geht um die Familie, es geht um die Ehre. Ich weiß Marco und da wir beide das selbe Ziel verfolgen werde ich Jackie Estacado aus Tokio zurückholen. Die Yakuza sind wichtig, doch Pauli Nicolli ist wichtiger"
"Estacado? Ich hab ihn lange nicht gesehen. Er hat im Moment viel zu tun nehme ich an. Doch waren die Yakuza eher ein kleineres Problem, warum hast du ihn damit beauftragt?" Bartolli schien verwundert. Er kannte den Ruf des jungen Italieners.
"Jackie ist dumm! Er verrennt sich in irgendwelche Geschichten. Enttäuscht wurde er! Die Frauen hier sind alle schlecht, nichts für ihn! Ehe er sich nach einer verzehrt, schicke ich ihn nach Tokio, damit er nicht vergisst wer er eigentlich ist!" fuhr Francetti sein Gegenüber an. Er schämte sich beinahe für Jackie.
All diese Diskussionen, die noch tief in die Nacht hinein andauerten erfolgten abgeschirmt, mit Stil in einem der höchsten Wolkenkratzer der Stadt, in einem feinen Büro.
----
Wieder ein neuer Tag in New York City. Jeder, der hier lebte glaubte das sich die Uhren rückwärts drehten und er einfach keine Zeit hätte. Die Menschen hetzten am frühen Morgen durch die Straßen, viele auf dem Weg zur Arbeit, andere auf den Weg zum Coffee Shop. Leider hatte Jackie dafür keine Zeit, weder für das eine noch für das andere. Don Francetti rief ihn aus Tokio zurück, mit dem nächst möglichen Flug und schon stand Jackie wieder in New York. Ein wenig müde, aber zufrieden wie es schien. Normalerweise treibt er sich nicht so früh in der Stadt herum aber er hatte ein Date. Mit Svenjo Cabatto. Cabatto ist die rechte Hand von Pauli Nicollo nun gut, er war seine rechte Hand. Der gute Mann würde heute früh seinen letzten Kaffee im „Bella“ trinken. Jackie hingegen wurde zu Jack Heart, einem Kellner des EdelcafeŽs. Er selbst mochte es weniger mit gefälschten Papieren in die Rolle anderer zu schlüpfen aber dieses mal ging es nicht anders. Denn leider wurde Cabatto so von seinen Jungs bewacht, dass Estacado nicht persönlich an ihn herankam. Wie jeden Morgen bestellte Cabatto das übliche, wie immer seinen starken Espresso. Der junge Italiener nahm die Tasse und leerte sie in einem Zug. Es hatte den Anschein als würde er sich an dem heißen Getränk verschlucken, doch als er Luftnötig wurde und begann zu krampfen, sah es für seine Jungs schwer nach einem Attentat aus. Jackie der sich von dannen machen wollte wurde dennoch von seinen Leibwächtern entdeckt und diese kannten seine Visage ganz genau.
Gut einen Tag später war dieser Vorfall in allen möglichen Nachrichten zu sehen. Auch Bilder und Berichte in der Zeitung blieben nicht aus. Es war die Rede von einem Terroranschlag. Svenjo Cabatto verlor sein Leben, dennoch wurde der Täter, der in eine Schlägerei verwickelt wurde nicht erkannt. Auch auf den Videoaufnahmen, war Jackies Gesicht nicht zu sehen.

Geändert am 16.03.2005 um 10:39 Uhr von JackieEstacado
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Nutzer: JackieEstacado
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geschrieben am: 16.03.2005    um 10:31 Uhr   
--- Gut eine Woche später, wurde Svenjo Cabatto im Familienkreis in Italien beerdigt. Noch einmal wollte Pauli Nicollo seinen Jungen sehen und so stand er an seinem Sarg. „Anello del sein del ist del Wo?“ fuhr er auf, als er bemerkte, das Cabatto nicht den Siegelring der Familie Nicollo an seinem rechten Ringfinger trug. Sofort herrschte er die Leibwächter des verstorbenen an „Wo ist sein Siegelring?!!!“. Die Männer waren sich nicht sicher, erklärten das der Ring verloren gegangen sein müsse, oder das Estacado ihn als Trophäe mitgenommen habe. Dennoch warf ein anderer ein, dass es Jackie bei der Schlägerei ziemlich übel getroffen habe, vielleicht hat er den Ring verloren oder versteckt.

„Wenn euch euer Leben lieb ist, dann bewegt euch sofort nach New York und findet den Siegelring. Sollte ich mitbekommen dass er in Estacados Hände gefallen ist, seid ihr so gut wie tot. Egal wer den Siegelring bei sich hat, macht ihn kalt und bringt mir diesen Ring!!!! Pauli schien sich zu vergessen.

New York – jeden Morgen das gleiche Spiel. Jeden Morgen der gleiche Stress. Wie immer drängten die Menschen durch die Straßen, der Müll lag auf diesen herum und wurde breitgetreten. Am schlimmsten war es in der City. Irgendwer hatte die Abfalltonnen umgetreten und somit lag Papier, Pappe und anderes Zeug mitten in der Fußgängerzone. Unter oder in diesem ganzen Müll würden gute Augen vielleicht den kleinen Stich Weißgold erblicken, der zwischen Zeitungen und leeren Milchpackungen hervorstach. Doch vielleicht auch nicht, so würde der glückliche Finder verschont bleiben und Jackie vielleicht auch.





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Nutzer: Gast_Dreamcatcher
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geschrieben am: 16.03.2005    um 12:10 Uhr   
Schnell. Schneller. Die Autos schießen durch die Straßen wie Blut durch Adern, pulsierend, lebendig. Diese Stadt atmet unruhig wie ein röchelnder Kranker.
"I wanna wake up in the city, that never slepps. New York, New York!" Hat das so oder so ähnlich nicht Mr. Sinatra mal gesungen? Damals, als sie mit ihrem Vater noch über das Parkett getanzt war, als er sie vor und zurück geschoben hat, da die rosanen Socken so gut zum Rutschen waren. "Werdet ihr beide nie erwachsen?" hatte damals ihre Mutter gesagt, nachdem sie sich die Schläfen schmerzhaft massiert hatte.

New York war eigentlich gar nichts für sie. Sie wusste nicht mal was genau sie zur Hölle hier suchte? Sie war zu langsam für diese Stadt, hatte einen eigenen Rhytmus und atmete einmal, während die Stadt schon dreimal Luft geholt hatte. Die Zeitung hielt sie gefaltet an ihre Brust gedrückt, in der sie mit gelbem Textmarker einige Stellen angestrichen hatte. Bei drei hatte sie sich schon vorgestellt, aber irgendwie wollte es nicht so recht klappen. "Help not wanted". Aber es standen ja noch ein paar offen. Die Miete zahlte sich ja nicht von selbst.
"Gwyn, muss es denn New York sein? Wieso nicht Chicago oder meinetwegen Las Vegas? New York ist doch so gefährlich." Genau deswegen, Dad, weil du es nicht wolltest. Bis jetzt fand sie New York gar nicht gefährlich, schlenderte durch die Straßen in ihrem eigenen Tempo, stieß dadurch ständig mit Fremden zusammen und sagte ähnlich einem Gebet immer die selbe Entschuldigung auf. Bis jetzt fand sie den Big Apple ungemütlich, aber nicht gefährlich.

Die Blonde blieb stehen, zwinkerte einmal, zweimal, denn die aufbrechende Frühlingssonne spielte oft einem einen miesen Streich. Sie nahm sich die Zeit für kleine Wunder. Beim Cappuccino trinken sah sie gerne dem Zuckerwürfel zu, wie er im Schaum versank.

Und jetzt nahm sie sich die Zeit stehen zu bleiben und dem kecken Funkeln zu folgen. Sie fürchtete sich auch nicht schräg angesehen zu werden, denn in New York achtete man nicht auf Fremde. Man sah in der Ubahn seinem Gegenüber auch nicht in die Augen. Das hatte sie gelernt. Sie befreite das kleine Schmuckstück von dem Dreck und blieb stehen um es sich genauer anzusehen. Wo kommst du denn her? Was mag deine Geschichte sein? Sie erschrak vom hupenden Taxi an der Kreuzung in der Nähe und steckte aus Schock und wie aus Selbstverständlichkeit das Etwas in die Jackentasche, nur um den Tag über in die Tasche zu greifen und sich daran zu erfreuen. Am kleinen Fundstück.


(Ich langweile mich auch, das trifft sich gut :)

Edit: Rechtschreibfehler
Geändert am 16.03.2005 um 12:12 Uhr von Dreamcatcher
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Nutzer: Scab
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geschrieben am: 17.03.2005    um 13:29 Uhr   
"Hau ab Kleene, ich hab keinen Auftrag für dich!" Mit diesen ruppigen Worten wollte der große, massige Mann Scab die Tür vor der Nase zuknallen; einzig ihr eilends dazwischengeschobene Fuß hinderte ihn in letzter Sekunde.
"Das ist schon das dritte Mal hintereinander! Wass'n los?" fragte sie hastig.
"Was los ist? Die Ithaker spielen verrückt, suchen so nen bekloppten Ring und machen Riesenterz, das ist los! Bekriegen sich alle gegenseitig, und wenn du schlau bist, dann hältst du den Kopf unten und wartest, bis der Spuk vorbei ist!" knurrte der Big Tony genannte Mann das zierliche Mädchen an.
"Sollten kein Interesse an euch haben, aber so Kleinvieh wie dich und deine Freunde erwischt es halt immer mal. Und jetzt hau endlich ab! Und sag deinem Kumpel, er soll die Finger von der Tiber Street lassen, die Jungs sind nämlich schon reichlich nervös!" Mit diesen Worten zog er die Tür laut knallend zu, und Scab zog ihren Fuß gerade noch rechtzeitig fort.

"Mist, verdammter.", brummte sie leise, als sie ihren Weg, mit tief in die Hosentaschen gestopften Händen fortsetzte. Halt dich da raus, Scab, sei still, Scab, bla bla... Wütend kickte sie die Coladose vor sich her, blieb plötzlich stehen, beschleunigte ihren Schritt dann. Tiber Street, da war doch was, und Gres sollte eigentlich wissen, was mit den "Ithakern"- sie nahm es Big Tony nicht übel, obgleich ihr Bruderherz auch dazu gehörte, aber der Alte schrieb "Schwarze" auch mit zwei g- so los war. Und als das funkelnde Strahlen ihr ins Auge stach, gerade im richtigen Moment der richtigen Lichtbrechung durch die ersten schwachen Strahlen Frühlingssonne, da schien ihr der Tag nicht ganz verloren... obgleich sofort eine fremde Dame das Kleinod in Besitz nahm. Welcher Art das Schmuckstück war, erspähten ihre Augen gerade noch, bevor es in fremder Tasche verschwand.

Pfff, dann halt nicht! Schade drum, und außerdem... "bekriegen sich alle gegenseitig, suchen so nen bekloppten Ring..." Scabs Grinsen wurde breiter. Bekloppter Ring? Nein, das würde er kaum sein, das wäre doch ein zu großer Zufall, aber hey... versuchen kostet ja nüscht, außerdem würde sie so vielleicht rauskriegen, was eigentlich los war, und vor allem, welche Seite wohl eher am Gewinnen war... und wenn noch ne Belohnung raussprang? "Verdammte Ithaker", hatte Big Tony gesagt, und auch wenn sie nicht wusste, wo diese zu finden waren, wusste sie doch, wo sie anfangen musste, zu suchen.

Mit einem fröhlichen Pfeifen nun schlug sie einen anderen Weg ein, verschiedene Gassen, bis sie schließlich an einer Tür klopfte, "Hey Nicola, hab ich dich geweckt? Du, uch hab mal ne Frage, dein Onkel is doch bei den Organisierten, hast du da was läuten hören, das die irgendso'n Klunker suchen?"...
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Nutzer: JackieEstacado
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geschrieben am: 19.03.2005    um 19:09 Uhr   
Ich höre seine Worte noch immer. Wie erzürnt er war und wie er sich krampfhaft zurückhielt. Gott sei dank trennten den Don und mich ein Telefonkabel. Hätte ich vor ihm gestanden, wäre er wohl durchgedreht. Wahrlich wurde durch den Tod von Svenjo einiges in Bewegung gebracht. Die Francettis und die Bartolli würden endlich wieder die Oberhand in New York haben und Pauli, der alte Sack würde sich verziehen.
Tja, Jackie. Du hast da etwas versaut. Ist auch alles irgendwie dumm gelaufen, was aber nichts an der Tatsache ändert, dass dir der Don im Genick sitzt und Pauli Nicollo. Letzterer würde deinen Kopf gerne auf einem Silbertablett präsentiert bekommen. Das beste kommt natürlich zum Schluss. Ich muss diesen dämlichen Ring wiederfinden, bevor ihn Nicollos Leute finden. Die oder der arme die sich jetzt noch dran erfreuen, werden bald an der Wand hängen. Jackie, du wirst auch bald nichts mehr zu lachen haben, wenn du dem Don seine „Trophäe“ nicht bringst.
--- Ein paar gebrochene Rippen, ein paar Prellungen und hübsche Schürfwunden. All das wurde natürlich wie immer von feinsten Stoffen verdeckt. Nicollos Jungs besaßen harte Fäuste aber Willen geht über die Kraft. Auch wenn im Moment andere seinem Willen nachgingen. Lenny und Co. – die Jungs sollten wenn nötig jeden Zentimeter dieser Stadt nach dem Siegelring absuchen oder den finden, der den Ring gefunden hat. Im Moment wartete Estacado eigentlich nur ab. Bei einer heißen Tasse Kaffee, die er in einem Eckcafé in der City genoss.---

Wie sollte es auch anders sein. Da hat man grad nicht sein eigenes Ende im Kopf, schon klingelt das Handy. Eigentlich eine schreckliche Erfindung, doch im nächsten Moment für Jackie ein kleiner Segen als er von Lenny Debasco angerufen wurde, der ihm mitteilte, dass der Siegelring gefunden wurde. Das war also mal ne geile Nachricht! Doch dann kam die schlechte. Jemand hat den Ring eingesteckt – aha, so ne kleine blonde also. Na das sollte kein Problem für Jackie Estacado sein.

- Findet heraus wer sie ist, ich werde den Rest dann machen. –

Wieder lehnte sich der junge Italiener gemächlich in seinem Stuhl zurück und betrachtete sich die vorbeigehenden Menschen. Der Wettlauf hatte begonnen und Jackie, der hatte verdammt wenig Zeit.
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Nutzer: Gast_Dreamcatcher
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geschrieben am: 20.03.2005    um 11:51 Uhr   
Die Blonde ahnte noch gar nichts von ihrem Unglück und war eher damit beschäftigt sich wilde Schimpfserenaden einfallen zu lassen. Schon wieder abgelehnt, weil sie nicht "standesgemäßg" aussah. Hey, es war doch nur ein blöder, bescheuerter Kellnerjob! Was musste sie schon großartig machen? Ein weißes Hemd tragen und ein paar Drinks irgendwem servieren. Vielleicht sogar Häppchen. Und zu guter letzt die Tisch abwischen. Nicht unbedingt ein Job, für den man hohe Qualifikationen brauchte, eh? "Guten Tag, ich bin Gwyn Robertson und ich habe in Yale studiert um bei Ihnen eine Kellnerstelle zu besetzen." Der hatte sie ja nicht mal reden lassen! Vielleicht hatte ihn einfach das Nasenpiercing gestört. Oder die zerrissenen Jeans. Oder vielleicht die blonden Haare, die weniger an Marilyn erinnerten, sondern viel mehr an eine Göre, die viel zu wenig damit anstellte. Oder vielleicht war es auch die Tatsache gewesen, dass sie ihn geduzt hatte. Bei der nächsten Stelle würde es besser werden.

In New York konnte man überall mit der Ubahn hinfahren. Echt praktisch. Das musste sie dieser Stadt lassen. Nur konnte sie sich nicht daran gewöhnen, dass man die Leute besser nicht anschaute. Die fühlten sich entweder gleich unwohl oder angemacht. Beides nichts, was Gwyn beabsichtigte. Also verbrachte sie die Wartezeit damit, sich die Zeitung auf ihrem Schoß nach weiteren Jobangeboten durchzusehen (soviele waren es nicht, die in Frage kämen, und es kamen auch keine neuen hinzu, ganz gleich wie oft sie die bedruckten Seiten anstarrte) und mit dem Silberring in ihrer Tasche zu spielen. Die Ubahn schoss aus dem Tunnel heraus und die Sonne schien gnädig durch die Plexiglasscheiben, in die man Schimpfwörter geritzt hatte (inklusive Rechtschreibfehler).

Scheiße - Das war der erste Gedanke, der folgte und die Augen weiteten sich etwas. Wieso muss ausgerechnet das passieren? Sie wollte den Klunker doch eigentlich im Fundbüro abgeben... New York hatte doch sowas, oder? Und jetzt? Shit.. Das lag bestimmt an ihrer Nervosität... das war ihr schonmal passiert. Das würde auch sicher wieder vorbeigehen. Einfach nur ruhig bleiben. Und was solls? Den Ring, den sie gerade nicht mehr von ihrem Finger bekam, würde schon keiner vermissen... oder?

Nicht wahr? Nicht wahr?
Geändert am 20.03.2005 um 16:20 Uhr von Dreamcatcher
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Nutzer: DanYardley
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geschrieben am: 21.03.2005    um 11:53 Uhr   
Wie wäre es, wenn du es einfach mal bei diesem kleinen Fahrradladen in der Bronx versucht? Na komm schon - sicherlich würdest du viel Spaß mit dem Chef haben...

"Ich habe dir schon tausendmal gesagt, dass du die Leute nicht mit deinen billigen Muskeln und weiß der Geier belabern sollst - du sollst ihnen die Fahhräder verkaufen! Ist mir doch scheiß egal, ob die sich bei den Teilen die Gelenke kaputt machen. Wenn sie ein Billiges haben wollen, dann verkauf ihnen das gefälligst!" Der dunkelhaarige, untersetzte Mann zog ein weiteres Mal an seiner Zigarette und konnte es dabei - wie fast immer - nicht unterlassen beim Ausatmen seinem Angestellten ins Gesicht zu pusten.
"Aber Chef. Ich versuche doch bloß ein wenig mehr Geld herauszuschlagen, indem ich den Leuten versuche ein Teureres zu verkaufen" - Dan hatte hier nicht viel zu sagen, brachte beinahe nicht mehr den Mut auf, seinen Chef auch nur anzusehen, denn immerhin war das hier der einzige Job gewesen, den er bekommen hatte. Wieviele Tage war er unterwegs gewesen, um eine Arbeit mit einigermaßen gutem Gehalt zu bekommen? Waren es drei, oder vier Monate? So genau wusste er es nicht mehr und im Prinzip war es auch egal gewesen - man hatte Einen und sollte sich damit zufrieden geben.
"Na gut, Dan. Nimm dir für den Rest des Tages frei, aber ich warne dich - wenn das nur noch ein einziges Mal passiert, bist du draußen!" Und ohne auch nur eine Reaktion abzuwarten, machte "Klein Pummelchen" einen Abflug.
"Klar Chef" - man packte seine Sachen und verließ daraufhin den Laden, um sich auf den Weg zur nächsten U-Bahn Station zu machen.


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Nutzer: JackieEstacado
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geschrieben am: 21.03.2005    um 19:29 Uhr   
Was nervte im Moment mehr. Die grässliche Musik, die in dem Café gespielt wurde oder das sein Handy klingelte und er genau wusste, dass Lenny der Anrufer sein würde. ~Kleiner Idiot~ - mehr fiel Jackie zu dem Nervbolzen nicht auf. Er ist ein kleines Licht in der Familie und er wird dieses nicht ändern, wenn er Jackie Estacado, die rechte Hand von Don Frankie Francetti den lieben langen Tag nervt. ~Okay, was solls, dann hören wir uns sein Gelaber mal an~ - und somit nahm Jackie den Anruf an.
Der Anrufer überschlug sich in seinen Worten und verschluckte teils ganze Sätze. Selbst Jackies herrschende Stimme konnte ihn nicht beruhigen.
-Ja, die kleine blonde, wie Lenny sie nannte zog in diesem Moment eine Menge Aufmerksamkeit auf sich. Nicht nur die von Lenny, der sie bis in die U Bahn verfolgt hatte, nein auch Nicollos Leute sind wohl dort und haben das selbe Ziel wie Jackie. Leider mit dem Unterschied, das Estacado noch im Café saß.
Okay, es wird Zeit mal ein wenig U Bahn zu fahren. "Zur Not denk dir was, Junge. Ich bin in 5 Minuten da" und damit war das Gespräch für Jackie beendet. Der schlacksige, fast schon dürre Italiener, der in der U Bahn Station gut 10 Meter von der blonden entfernt stand. Er brach vor Aufregung fast zusammen, begann zu schwitzen und hoffe bloß, dass Jackie bald hier war. Denn an dem Kassenautomaten stand unangenehmer Besuch.


"Du schwitzt schon wieder Lenny. Du weißt, ich mag das nicht" ertönte es ein wenig mahnend hinter ihm und siehe da, der Frauenheld in Person stand hinter seinem Laufburschen. "Jackie..endlich, ich dachte du kommst nicht" flüsterte er leise. Der Angesprochene verdrehte die Augen - Oh Gott der Sprach mit ihm ja als sei er seine Freundin, die er ewig nicht gesehen hatte.
Mit seinen fast knochigen Fingern deutete er kurz auf die beiden Gestalten am Kassenautomaten und dann auf Gwen, die kleine blonde. Erstere waren Jackie egal aber die kleine, ja so konnte man sie bezeichnen - Ja das war etwas für Jackie. Sie hatte also den Ring? Na das würde vielleicht nicht allzu schwer werden.

Vielleicht dachte sich Jackie das aber auch ein wenig zu simpel. Nun erst wurde ein Seitenblick an die beiden Kerle am Kassenautomaten verschwenden. Eindeutig Nicollos, aber keine Killer wie es schien, denn die kannte er alle.

Okay kleines, wird Zeit das wir uns kennen lernen....
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Nutzer: Gast_Dreamcatcher
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geschrieben am: 21.03.2005    um 20:09 Uhr   
In einem Fahrradladen? Hey, keine schlechte Idee. Sie fuhr immerhin gerne Fahrrad und von ihrem zweiten Gehalt würde sie sich vielleicht wieder eins holen. Vom zweiten, denn vom ersten hatte sie noch was gut zu machen. Aber da gab es ein kleines Hindernis: Gwyn war viel zu ehrlich um irgendwas zu verkaufen. Wenn an dem Fahrrad auch nur ein winziger Kratzer wäre, sie würde dem Käufer diesen ohne zu fragen zeigen. Achja.. und die Bremsen sind gewöhnungsbedürftig. Naja.. ich würde es nicht fahren. - Verkaufstalent? No way. "Und überhaupt, sie sollten hier nichts kaufen, der Chef hier, der ist nur auf schnellen Profit aus."

Ihre Haut war noch sonnengeküsst von den Monaten in Südamerika und das Lächeln trug sie wie andere Leute Schmuck. Nur jetzt, jetzt lächelte sie nicht, denn sie überlegte welche Weiberweisheit nochmal dazu da gewesen war, unnötige Ringe vom Finger zu streifen. War das Bier oder Hefe? Oder Seife? Ja - Seife! Sie war kein Mädchen, das die Cover von Zeitschriften zieren konnte. Ihr elfenartiger Körper war weit entfernt von weiblichen Rafinessen. Sie fiel nicht auf, nicht wegen ihres Äußeren. Aber das eine fiel eben auf: Gwyn war nicht gemacht für New York, das sah man sofort. Sie bewegte ihren Blick, ihren Kopf andächtig langsam und blieb mitten im Durchgang stehen, während Fluten von Menschen an ihr vorbei liefen. Zu ruhig für diese Stadt. Sie hatte inzwischen auch schon längst die leise gemurmelten Entschuldigungen vergessen, denn gerade jetzt musste sie sich erstmal orientieren. Herrje, was war diese Stadt auch so groß. So begab sie sich - entgegen der Menschenmenge- in Richtung Ubahnplan, in denen nicht nur alle Linien eingezeichnet waren, sondern vor allem auch die Straßen, die sich darüber befanden. War sie jetzt zu früh oder zu spät ausgestiegen? Und überhaupt: Wieso nummerierte man die Straßen in NY? Es roch nicht angenehm in Ubahn Stationen fand sie. Aber das der Geruch von Schwierigkeiten in der Luft lag, das bemerkte sie gar nicht. Warum denn auch? Sie hatte ja niemanden irgendetwas getan.

Einmal tief durchatmen und sie schloss die Augen...
Nur für einen Augenblick.. ein kleiner Augenblick Ruhe, und wenn ich die Augen wieder öffne, dann... dann wird alles wieder gut?
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Nutzer: DanYardley
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geschrieben am: 21.03.2005    um 23:33 Uhr   
Hey - moment mal! In dem Laden gab es keine Fahrräder mit Kratzern, zumindest erwähnte das keiner der Verkäufer, außer Dan - und selbst das war bisher nur einmal vorgefallen, woraufhin der Chef ihm zum ersten Mal mit einer Kündigung drohte.
Weißt du was? Wir tun uns einfach zusammen - sind dann gemeinsam ehrlich zu den eventuellen Käufern und alles wird gut, denn immerhin würden wir dann gemeinsam auf der Straße sitzen, wennŽs um Sachen Job geht.

Der Weg zur Station war nicht weit gewesen - man lief an verschiedenen Läden vorbei, traf die seltsamsten Gestalten auf den Straßen, denen man nur einen kurzen Blick schenkte und einen ebenfalls kurzen, jedoch allessagenden Blick - ich hau dich gleich um -, zurückbekam. Ein inneres Grinsen war die Folge, dann ein leichtes Kopfschütteln, ehe man die Stufen der UBahn Haltestelle herunterlief. Einen Plan - gabŽs hier sowas überhaupt noch? Die meisten UBahn Stationen waren doch versifft ohne Ende - genau wie in Deutschland. Ein schneller Blick auf die Uhr, dann erkannte er auch den Stationsplan nicht weit von sich entfernt. Der jungen, blonden Frau davor wurde allerdings nicht wirklich viel Aufmerksamkeit geschenkt.
Wohin wollte er doch gleich? Naja...sieht man es auf dem Plan, würde man es sicherlich wiederfinden...irgendwie zumindest...

Und wenn du die Augen wieder öffnest...ist alles wie vorher...nur mit dem Unterschied, dass jemand den Platz an dem U-Bahnplan mit dir teilt...


(Wenn ich inplay irgendwas verpeile, schreit mich einfach an...ich änder das dann...)
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Nutzer: JackieEstacado
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geschrieben am: 23.03.2005    um 08:41 Uhr   
Der junge, schlacksige Italiener mit den langen schwarzen, schon recht schmierigen Haaren nestelte nervös an seinem Hemd herum. In Schweißausbrüche verfiel er und man sollte glauben jeden Moment kippt Lenny um. Er wurde plötzlich recht blass um die Nase und wollte gerade noch etwas zu Jackie...

Jackie?..

Jackie? Verdammt Jackie wo bist du denn?

Suchend blickte er sich um und erkannte dann den Mafioso wie er geradewegs auf Gwen zumaschierte. Die süße ahnte nicht, dass sie vielleicht nur 3 Meter von ihrem Tod entfernt stehen würde und somit musste Jackie etwas tun. Etwas dass eigentlich nicht seine Art und das sicher für alle Beteiligten, wie auch dem anderen jungen Kerl, der neben der kleinen stand, unangenehm werden würde.

Vor allem für Jackie.

"Entschuldigen Sie, Miss. Können Sie mir mal helfen? Ich bin seit grad mal ner halben Stunde in New York und weiß einfach nicht wie hier, was fährt" Eindeutig war Gwen gemeint und da Jackies Italienischer Akzent immer wieder seine Worte untermalten, konnte man ihm den grad angekommenen Geschäftsmann gut abkaufen. Über die Schulter der kleinen, schenkte Estacado den beiden Kerlen von Nicollo nur einen vielsagenden Blick - sicher hatte keiner der beiden Parteien Lust auf ein Blutbad - oder, oder?
Zumindest jetzt noch nicht.

- Nun zumindest war nun schonmal in ihrer Nähe, jetzt noch an den Ring zu kommen wird sicher einfacher als er es sich gedacht hat -
Geändert am 23.03.2005 um 08:42 Uhr von JackieEstacado
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"Autor"  
Nutzer: Gast_Dreamcatcher
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geschrieben am: 26.03.2005    um 17:33 Uhr   
Ich bin kein Verkäufer, ich verschenke lieber Dinge. Geschichten, Erinnerungen, Träume... Aber gerne, lass uns zusammen auf der Straße sitzen, denn mir tun schon die Füße weh.

Die Augen wurden wieder langsam geöffnet, aber erst als der Italiener sie ansprach. Und ihm schenkte sie gleich zwei Dinge: Einmal ein Lächeln, ganz schmal bewegten sich nur die Lippen, aber die Augen strahlten, und dann das kostbarste Gut: Die Ehrlichkeit.

"Sorry, würde Ihnen ja echt gerne helfen, aber ich fühle mich selbst als würde ich gerade vor Tutenchamuns Grab stehen... Bin noch nicht lange hier."
Wie zum Beweis sah sie auf die Armbanduhr am geflochtenen blauem Band an ihrem Handgelenk. Hm... ganze 24 Stunden jetzt in New York und irgendwie mochte sie die Stadt immer noch nicht. Was Gwyn hier zum Beispiel vermisste, war jemand der ein Schild auf der Stirn trug mit der Aufschrift "Ich bin dein Freund und Helfer, bringe dich hier raus und besorge dir einen Job, nachdem ich dir einen Milchshake gemacht habe." So oder so ähnlich. Der Typ, der sie angesprochen hatte, sah nicht unbedingt aus, als verstehe er sich auf Milchshakes. Mit dem nächsten Augenzwinkern stellte sie sich ihn hinter einem bunten Thresen vor wie er Erdbeeren stampfte und das ließ sie grinsen. Tagträumerin, so konnte man sie bezeichnen.

"Ich bin eigentlich auf der Suche nach einem Bistro namens "Windsor". Und wonach suchen Sie?"

Aus dem Augenwinkel heraus besah sie sich den Mann rechts von ihr, der den Plan studierte und wartete auch insgeheim auf den Blick, den man bekam, wenn man sowas verstand. Als würde eine Glühbirne rechts neben dem Kopf aufglühen. Und würde diese Glühbirne aufleuchten, Gwyn würde ihn fragen und sich und dem Italiener helfen. Und alle wären glücklich?

(Off: Hey, tut mir leid wegen der langen Zeit, bin bei meinen Eltern zu Besuch und erst wieder Dienstag daheim.. hab aber mal schnell was zwischenrein geschoben.)
Geändert am 26.03.2005 um 17:33 Uhr von Dreamcatcher
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Nutzer: DanYardley
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geschrieben am: 26.03.2005    um 23:34 Uhr   
Nichts besonderes eben - ein ganz normaler Mann Ende 20 vielleicht, der dort neben ihr stand und nun ein wenig die Stirn runzeln musste, als er sich etwas näher heranbeugte, um einen Schriftzug besser lesen zu können.
Die Haare waren dunkel, beinahe schwarz und halblang, sodass vereinzelte Strähnen über seine Stirn fielen. Die Gesichtszüge ein wenig markant, aber dennoch gleichmäßig. Er hatte die Augen, dessen Farbe sie aus dieser Position wohl schlecht erkennen konnte, inzwischen ein wenig verengt - vielleicht wäre ein Besuch beim Augenarzt von großem Nutzen gewesen?
Die Sachen, die er trug - eine einfache, hellblaue Jeans und darüber einen schwarzen Rollkragenpullover -, verrieten nichts von der Statur des Mannes, der mit der Zeit auch bemerkte, dass sie, die dort neben ihm stand, angesprochen wurde.

Hast du ihn wirklich nicht bemerkt? Den Blick, den ich dir schon bei meiner "Ankunft" zugeworfen habe? Zwar nur kurz, aber dennoch recht intensiv, sodass ich mich jetzt, wo du so dicht neben mir stehst, nicht mehr traue mich in deine Richtung zu wenden...naja...vielleicht nur ganz kurz.

Er hob also seine rechte Hand, um sich mit den Fingern kurz durch die Haare zu streichen, richtete dann den Blick aus den Augenwinkeln ein zweites Mal für einen kleinen Augenblick in ihre Richtung, seine Aufmerksamkeit galt nebenbei allerdings den Männern, die sich dort genähert hatten.


(Whoa...man man...WAS für ein Tag...sorry, falls der Text etwas mies ist, allerdings fällt mir das Schreiben heut irgendwie schwer...)
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Nutzer: JackieEstacado
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geschrieben am: 28.03.2005    um 17:41 Uhr   
"Windsor" also? Na bitte, vielleicht können wir damit etwas anfangen. Kurz blickte der Italiener zu dem Typen, der auch noch neben der kleinen stand und überlegte. Noch immer standen die beiden Hünen da herum und ob es nun auffällig gewesen wäre, oder nicht - Jackie, wie auch die kleine wurden Regelrecht angestarrt.

"Windsor? Das kenn ich. Ein guter Bekannter führt das Bistro. Ich weiß zwar noch nicht, wo hier die aktuelle Skulpturenausstellung "Femme" ist, aber das kann er mir sicher sagen."

Nun wurde Jackie ebend kurzer Hand "Kunstkenner" - wenn wir ehrlich sind, ist er der letzte der davon etwas versteht.

"Machen wir es so. Ich bestell uns ein Taxi, sofern ich die Telefonnummer von denen rausbekomme und dann bringen wir sie ins Bistro und ich gelange vielleicht dann endlich zur Ausstellung. Was halten sie davon?"

Windsor - das die beiden vom Pack Nicollo nicht verstehen war ihm klar. Lenny verstand nicht viel außer seine Muttersprache - sind ebend alles Anfänger. Charmant lächelte der Italiener die kleine blonde an und wartete ab. Mit jeder Minute mehr kochte das Blut der drei Familien und auf wessen Rücken würde die Schlacht ausgetragen werden?

Richtig, Jackies und Gwens. Nur die arme wusste noch nichts von ihrem Glück - Shit happens?
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Nutzer: Gast_Dreamcatcher
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geschrieben am: 30.03.2005    um 19:23 Uhr   
Nein, sie hatte nicht die Spur einer Ahnung von all dem. War ja nur ein blöder Ring und wahrscheinlich würde man beim Pfandleiher nicht viel dafür bekommen. Höchstens als Antiquität verscherberln. Aber all das hatte Gwyn nicht vor. Zum Fundbüro bringen. Aber vorher erst mal runter vom Finger.

Ja, das Windsor. Ob das ein guter "Anhaltspunkt" war.. wahrscheinlich würde dieses Gespräch so ablaufen wie die anderen auch. Sie wirkte aber auch ein wenig "schludrig", verträumt und unaufmerksam. So sah sie ihrem Gegenüber auch immer nur kurz in die Augen, um den Blick abschweifen zu lassen und wieder zurück zu kehren. Sie war nicht unaufmerksam, sie versuchte nur wirklich alles mitzubekommen. Nur leider spielte das friedliche -nicht naive- Gemüt nicht mit und wollte gar nicht erkennen ob in irgendwelchen Hünen eine böse Absicht steckte.

Sie lächelte.
"Ich mag Skulpturen." Die Hände -beide- hielt sie in der Hosentasche versteckt und befühlte ihre eigenen, rissigen Hände, die von nichts anderem stammten als von der Bildhauerei. Sie war kein Michelangelo, aber sie hatte an Skulpturen Gefallen gefunden. Aus etwas rohem, großen, etwas feines, schönes herzustellen.

Zu der Idee mit dem Taxi schüttelte sie nur den Kopf. Das Haar bewegte sich dabei mit. Das blonde Gewirr, unterbrochen von feinen Zöpfchen. Dazu die braune Haut und die Ozeane, die sich Augen schimpften. Sie war keine New Yorkerin, sie war mehr eine Meerjungfrau ohne Flosse, die im Big Apple gestrandet war.


"Ich traue den Taxis hier nicht. Außerdem fahre ich nicht..." Und sie machte eine Pause, um in seinem Gesicht zu forschen, ob sie ihn mit dieser Aussage irgendwie kränken könnte "...nicht mit Fremden mit."

Und jetzt? Shit happens? Aber so stehen lassen wollte sie das jetzt nicht, denn irgendwie war es nicht ihre Art unhöflich zu sein. An dieser Stelle traf einer von Gwyns Konflikten zutage: Es war schwer ehrlich und nicht unhöflich zu sein. Es blieb in ihr die Mischung aus dem, was sie gelehrt worden war, und dem, was sie sich selbst beigebracht hatte.

"Meinen Sie, es ist weit? Vielleicht können wir.. laufen oder mit der Ubahn fahren?"

(Edit: Da hat mich etwas zensiert -.-)
Geändert am 30.03.2005 um 19:29 Uhr von Dreamcatcher
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Nutzer: JackieEstacado
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geschrieben am: 13.04.2005    um 10:19 Uhr   
(Sry, da bin ich, wenn auch ein wenig zu spät, aber bei mir ist alles möglich)

Es verstrich ein Moment der Ruhe bis der Italiener sich entschloss und sich dann wieder der kleinen zuwandte. "In Ordnung, dann nehmen wir ebend du U Bahn, wenn sie sich dabei wohler fühlen" er betonte seine letzten Worte etwas stärker, was nicht wirklich unhöflich, sondern verständniss voll klang. Insgeheim war er genervt, mal sehen wie lange das dauert, bis entlich wieder Luft zum atmen vorhanden ist. Es stank hier nämlich, es stand erbärmlich nach Nicollo, nach seinen Insekten. Jackie konnte wirklich von sich behaupten diese Familie echt nicht "riechen zu können"? Oder wie sagte man das? Erstmal weg von hier und da sie den Ring hat, war sie im Moment überlebenswichtig. Nicht nur eigenes Leben stand auf dem Spiel, auch Jackies hing an einem seidenen Faden.
Dieser Faden würde ganz schnell reißen, wenn sie nicht bald dieses kleine aber hartnäckige Problem lösen würden und das hieß U Bahn Plan. Jackie fuhr nie mit der U Bahn, alles siffig da drin, das letzte wo er einsteigen würden und da er somit keine Ahnung von so einem Plan hat, genauso wenig wie sie, wurde der dritte an der Tafel angesprochen.
"Entschuldigen Sie, können sie uns helfen? Die junge Dame und ich müssen zu einem Bistro, da wir leider nicht von hier sind, wissen wir nicht welche Linie dort hin fährt" Nun war der Kerl gemeint, der seine Sinne, eher seine Augen strapazieren musste um das geschriebene überhaupt lesen zu können. Kurz wurde ein Blick zu dem Pack von Nicollo geworfen, dass ein wenig die Nase rümpfe. Sie verstanden Jackie zwar, zumindest dass er etwas sagte, nur nicht was, denn außer ihrer Muttersprache waren sie nicht weiter bewandert.

Glück?
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