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-Ob sie ihm ein Kreuz aufstellen?- [NA/IN] |
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geschrieben am: 29.04.2005 um 19:37 Uhr
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Ob sie ihm, ein Kreuz aufstellen?
(Off: Mal wieder ein kleiner und feiner Inplay Beitrag von mir. Da ich in der nächsten nicht sehr oft online kommen kann, werde ich das Play „Wenn ich dich finde“ leider schließen müssen. Für alle, die dieses Forenplay verfolgt haben und sich im Moment vielleicht langweilen: Ihr könnt hier den vorläufigen Abschluss der Sache lesen – vielleicht, sofern das möglich ist, kann man ja über ein Replay reden:
Es war schon ein sehr eigenartiges Gefühl, nun an diesem Punkt angekommen zu sein. Ich selbst war nicht da und im nachhinein tut es mir auch nicht leid. Meine Uhr sagt mir, dass sie nun alle im „Lucio“ sein müssten um dort seinen Tod herunter zu spülen. Der Krieg hat ein Ende, vorerst zumindest, denn eine Seite ist gefallen und mit ihrem neuen Anwärter, wird sie sicher nicht mehr aufstehen können. Denn dieser Kerl, den man wirklich als Arsch bezeichnen kann wird die Francetti Familie untergehen. Doch auch bei der Mafia gibt es eine Art Demokratie, die Familie wählt auch, die Familie sucht sich ihren Mann, der sie repräsentieren wird, der das sagen hat und ob das Fabio Francetti aus Philly sein wird, glaube ich kaum. Es gibt wage Gerüchte, doch auch diese sollte man nicht allzu ernst nehmen.
Es regnet nun schon den ganzen Tag und der Himmel besteht aus einer tiefgrauen Suppe, die sich immer mehr auf die Stadt herunterdrückt, als hätte Gott geahnt, dass er das zeitliche segnen würde und aller Welt zeigen wollte, dass er nicht zu ihm in den Himmel kommt, auch wenn der Pate ein strenger Katholik war. Diesmal war ich aber nicht beteiligt. Nein, ich wandele schon seit einiger Zeit auf dem Pfad der Tugend und war bei dieser Sache eher ein stiller Beobachter. Ich hab zugesehen wie Pauli Nicollo ihm den Kopf wegpustete. Ich hätte es verhindern können, aber jemanden der mich ans Messer liefert, der hat meine Gnade nicht verdient – und da, da war ja auch noch die kleine Blonde. Ich bin kein Mann des Gesetzes, aber es ist eine Sache der Ehre, dass unbeteiligte, in dem Falle Zivilisten aus den Angelegenheiten der Familien rausgehalten werden. Frankie hätte den Kopf von Svenjo auf einem Silbertablett serviert bekommen, da kommt es auf diesen scheiß Siegelring nicht an. Das ich dafür aber die kleine blonde in den Himmel schicken sollte, das war ein wenig zu viel. Es stand vie auf dem Spie. Pauli Nicollo hätte genauso gerne meinen Kopf gesehen, vor ihm auf seinem Marmortisch. Ich und ein paar andere zogen es dennoch vor, das diese verlogene Ratte an meine Stelle treten würde, auch wenn ich nun vogelfrei bin.....
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geschrieben am: 29.04.2005 um 19:38 Uhr
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Wenn man durch die Scheiben des NYPDŽs blickte, hinaus auf die Straße, kam sie einem vor, wie ein großer, reißender Fluss. Doch wurde Wasser gegen zähen, schwarzen Teer getauscht. Alles bloß ein Trugbild der Sinne, denn das Regenwasser, welches die Scheiben herunterlief verzerrte jedes Bild, was sich sonst vor ihnen zeigte. Später Nachmittag – eigentlich hätten ein paar Menschen, die sich in diesem Gebäude aufhielten schon längst Feierabend gehabt. Sofern das bei einem Detektive überhaupt möglich war. Eigentlich sollte es bei diesen nun eine Sketch Show und eine Latte von Starbucks sein, aber Donats und Automatenplörre standen in der Realität auf dem Plan.
„Warum musste der Kerl ausgerechnet jetzt abkratzen? Ich hätte ein verlängertes Wochenende gehabt, aber Frankie Francetti hat es mal wieder geschafft. Pustekuchen. – ob sie ihm ein Kreuz aufstellen? “ Murrte der blonde mit dem Dreitagebart und wippte ein wenig in seinem „Chefsessel“ hin und her. „Ich weiß ja nicht, wo du dich die letzten Wochen mit deinem Geist hingebeamt hast, hier aber die Realität. Seit Wochen herrscht ein erbitterter Krieg zwischen diesen Familien und wir konnten nur zusehen und die Überreste von irgendwelchen Italienern einsammeln. Einige von denen wurde bis heute nicht identifiziert. Jetzt, ist ein Familienoberhaupt gestorben, durch die Hand der Gegner. Nun rate mal was passiert. Die Francetti Familie ist zerrüttet, sie wollen einen neuen stärkeren Zusammenhaltum dann endlich auf zu räumen. Das! – was wir die letzten Wochen erlebt haben, war nur der Anfang!“ fauchte die brünette ein wenig angesäuert. Sie hoffe auf ein baldiges Ende, was es die Familien betrifft. „Ach, Toni meinte im übrigen, dass zwei Männer die Nase ganz weit vorne hätten, was es den Rang als Don angeht. Du kennst sie beide, den einen vom Namen, den anderem vom sehen her. Letzteren zu gut. Der nächste Angehörige von Frankie Francetti ist Fabio Francetti, der sicher ganz scharf auf den Job ist – und Nummer zwei...“ sie verstummte und verdrehte die Augen. Der hatte es noch immer nicht aufgeben. Sie konnte ihm nie etwas wirklich festes nachweisen und dann sein lächeln. Sein arrogantes, eingebildetes, hochnäsiges lächeln und dieser Blick, der so selbsteingenommen und überlegen scheint. „Ach, dein Lover ..Pez?“ Beinahe wütend betrachtete die Frau ihr Gegenüber. „Er ist nicht mein Lover“ meinte sie trocken und begann dann sich die Schläfen zu massieren. „Aber er wäre es gerne. Der Mafioso und der Detektive, was für ein Match“ lachte der blonde und wandte sich dann seinem Kaffee und seinem Rechner zu. Pezzini oder auch Pez, wie sie von jedem hier genannt wurde warf sich ihre Jacke über und verließ raschen Schrittes des Department. |
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geschrieben am: 29.04.2005 um 19:39 Uhr
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Das „Andomi“ komischer Name, für einen komischen Laden. Eine Szenebar, die wohl von einem Zombie geführt wird, denn selbst Nachmittags, war es schwer an die Theke zu finden, da es in dem Laden recht finster war. Finsternis, Jackie war schon ein immer ein Kind der Finsternis. Wie gerne sie ihn doch umarmt und mit ihm spielte, doch nun schien sie ihn verführen zu wollen. Sicher schon gute 30 Minuten wiegte er das fast leere Glas, mit der weißen Flüssigkeit, welche sich milchig im Glas absetzte, in seiner linken Hand. Die Rechte musste seinen Kopf stützen, in dem wohl gerade alles mögliche vor sich ging. „Na schau einer an. Mr. Estacado was für ein Zufall sie hier zu treffen“ eine weibliche, spöttisch klingende Stimme meldete sich hinter ihm zu Wort und entriss ihm somit der Finsternis und würde er sich umdrehen würde sich ihm das Bild der jungen, brünetten zeigen, die sich gemächlich zu ihm setzte. Ein wenig stutzig betrachtete sie das Glas, welches er hielt und dann ihn. „Nennen sie mich Jackie. Wie alle meine Freunde. Möchten sie auch ein Glas Milch, Miss Pezzini?“ fragte der Italiener beinahe flüsternd nach. „Ich möchte etwas anderes, Mr. Estacado“.....
CUT
Der Himmel weint nicht wegen Onkel Frankie, vielleicht warnt er mich auch einfach nur oder zeigt mir, wie es der kleinen blonden wohl gehen muss. Vielleicht hat sie es gar nicht so realisiert, als Pauli plötzlich vor ihr stand, mit seinen Männern und diesem dreckigen Grinsen. Der Kerl war einfach bloß abstoßend egal in welcher Hinsicht. Bei ihr brennt noch Licht. So wird der Siegelring wohl ein bleibendes Andenken sein – dem Tod begegnet zu sein. Es wird wohl noch die ganze Nacht regnen und um ehrlich zu sein. Es war ein gutes Gefühl im Regen zu stehen. In der Dunkelheit. Was beklemmend war, war dieses Gebäude, diese Adresse und diese Tür. Wohl eine Art Pension? Oder wohnt sie hier richtig? Wie lange stand er nun schon vor dieser Tür und blickte zur Klingel? Er hätte ihr nichts vormachen können. Jackie war da wo sie war und selbst dieses kleine Engelchen wird gemerkt haben, dass er zu denen gehört. Das er vielleicht schon einmal vor dieser Tür stand, dass er den korpulenten Kerl mit den schwarzen schmierigen Haaren namens Pauli Nicollo kannte. Er würde wohl doch nicht klingeln, er würde sich endlich auf den Weg Richtung Heimat machen. Wer weiß, vielleicht wartet dort schon die hübsche und sich um ihn sorgende Jane? Oder doch eher Kaletta mit einer Handgranate.
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