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~Manchmal..findet alles ein Ende..~ |
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geschrieben am: 27.08.2005 um 23:43 Uhr
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Verlassen war der Ort an dem einst das Leben herrschte, verlassen von den wesen, beherrscht von der Stille. Nur das stille flüstern zweier vergessener Seelen im Abendrot, ließen eine leichte Erinnerung an vergessener Zeiten zu. Denn dieser mit Wald überragte Platz, gehörte einst zum Tempel des Gleichgewichts, der nun nur noch einer wüsten Landschaft glich:
~Der Wald nahm sich zurück was einst ihm gehörte, denn nun ward es nicht mehr gebraucht.~
„Cronus alter Freund, ich bin gescheitert….“, Worte die man nie aussprechen wollte, die sich je öfters man sie durchging wie Messer in die eigene Seele rammten.
„Ich habe den Clan zu Grunde gerichtet!“, den einen Clan den man einst mehr schätze als sein Leben, der Schutz und Zuflucht war.
„Nun muss ich ihnen Rede und Antwort stehen. Ihnen sagen wer nach meinem scheitern die Führung bekommen wird.“, die Hand wird ein letztes Mal zu dem gefiederten Freund gewendet um ihn zu einer letzten Reise zu entsenden:„Geh, suche Kazes, wie Freunde des Clans, ob sie nun mit uns gebrochen haben oder nicht, alle sollen sie wissen ,dass ich mein scheitern eingestehe, mich noch einmal danach sehne alle zusehen, um ihnen dann die Endscheidung des 12-Götter-Bundes mitzuteilen….und mich ein letztes mal von ihnen zu verabschieden!“, die Hand wurde seufzend nach oben gerissen, um so den befehl zu geben , dass Cronus den weg antreten solle.
Wenn auch widerwillig begann der Falke sich Flügelschlagend in die Lüfte zu erheben. Der Blick folgte ein letztes Mal beinahe sehnsüchtig, dem Falken in die Ferne. Man selber hatte einen hohen Tribut zahlen müssen, nicht als Strafe für das Scheitern, sondern als Loszahlung, um aus dem Bündnis hinaus zu kommen. Ohne die Unsterblichkeit, die man zuvor als Elfe genossen hatte, begann langsam der Geist der Zeit seine Zeichen zu hinterlassen.
Doch war es nicht die Sterblichkeit, nach der sie sich so lange schmerzlich gesehnt hatteÂ…??
~Ich habe mein Ziel erreicht ~Â…
… immer wieder säuselte sie diese Worte, als wolle sie sich selber von der Richtigkeit jener überzeugen…
~Nur zu welchem Preis?!
…Ein letztes Mal wurde der Blick im Blutrot der Sonne versänkt, bevor man sich abwendete und dem Lied des Windes, wartend auf die alten Freunde, lauschte….
Geändert am 27.08.2005 um 23:45 Uhr von Anee |
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geschrieben am: 03.09.2005 um 00:59 Uhr
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nacht war es, als sie den blick gen himmel richtete... für ein paar stunden war sie aus ihrem versteck heraus gekommen, hatte die nacht und ihre schönheit erblicken wollen. ja, so war sie nun.. verrückt nach allem, was schön war... und so war es kaum verwunderlich, dass sie ihn erblickte... den treuen freund, der nur anee und ihr irgendwie so nahe stand, dass er sich von ihnen berühren ließ oder gar mal gehorchte.
verborgen in den schatten eines baumes, im dunkeln stand sie da, gehüllt in ihren dunkelgrünen mantel, wie eh und je... die hellen weißen haare hingen aus der kaputze raus, die sie soeben von ihrem haupte strich, ehe sie ihre stimme vernehmen ließ.
~hier cronos.. hier bin ich..~
Ja, er würde sie erkennen. oder war wieder so viel zeit vergangen seit dem letzten treffen? suchte er gar überhaupt nicht nach ihr? wer weiß... einen versuch war es wert gewesen.. und wenn die götter noch wert darauf legten, dann würde er sie schon lange gesehen haben und auf sie zu kommen..
aber fragen kamen schon in der auf, die keine kazé mehr war.. wieso flog der falke hier herum? war anee denn in der nähe? wie kam es dazu? was war geschehen?...
ruhig lehnte sie mit dem rücken gegen den baum und wartete ab... |
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geschrieben am: 03.09.2005 um 14:34 Uhr
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Tage gingen, Nächte kamen….die Schwingen trugen ihn immer noch seinen Weg durch das Schwarz der Nacht, hinfort über die Wälder. Bis er im sachten bleichen Schimmer des Abendsterns, das Mondenkind erhaschte. Nein, die treue Freundin hatte der alte Geist noch nicht vergessen. So stürzte der alte Geist beinahe pfeilschnell vom Himmelszelt hinab,um sich nahe des Mondenkindes an einem ast niederzulassen.
~ Gefunden treues Kind. Meine Herrin ruft nach dir.. die alten Zeiten sind vorbei, die getanen Fehler eingestanden, eine Wende steht dir bevor ehemaliges Windeskind. Meiner Herrin wird gehen, und neue kommen, sie möchte euch noch mal sehn. Kehrt heim zum Tempel..~
Ruhig blickten die tief schwarzen Knopfaugen des Falken zum Mondenkind, er wartete darauf, ob sie ihn verstanden hatte oder Fragen stellen würde, denn er würde sie dann beantworten soweit sein alter Geist es zuließe.
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geschrieben am: 04.09.2005 um 19:48 Uhr
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*Wenn man die Schatten zum verbündeten hatte bekahm man solcherlei tragische Nachrichten schnell mit. Der dunkle Lord der weit entfernt an einem See ruhte und die Wellen beobachtete seufzte auf. Wenn sie ginge hätte der Wald noch ein sehr Kostbares Wesen verloren. Anee, das Wesen das ihm immer zu Seite stand, die kleine Elfe die er als einzige ihrer Art doch in gewisserweise Lieben gelernt hatte. Ein sanftes Kopfschütteln volgte... alle gingen sie, alle die ihm etwas bedeuteten oder mit ihm viel seiner Vergangenheit durchlebt hatte. Man würde ihr Gedanken senden. Man würde ihr Lebwohl sagen.. jetzt und hier in der Hoffung sie würde ihn vernehmen.
Zu wenig Zeit hatten wir verbracht kleine Elfe, zu selten uns gesehen. Euer Antlitz wird dem Wald fehlen und auch allen anderen friedliebenden Wesen. Wir zwei waren unterschiedlicher Natur, und doch wussten wir uns auch ohne Worte zu verstehen. Wo immer dein Weg dich nun hinführen würde ich hoffe er bringe gutes für dich mit sich, zu lange hast du gelitten hast du dich Geschunden um gut und böse im Gleichgewicht zu halten. Ich stehe noch heute in deiner Schuld kleine Elfe, mein Leben, mein Wille, mein Schwert ist dein. Um meine Schuld zu begleichen. Leb wohl Elfe Anee. |
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geschrieben am: 05.09.2005 um 14:58 Uhr
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..Ein sachter Winde umspielte den dunklen Lord und der sachte Geruch von Jasmin war zu vernehmen, als wollte sich jemand bedanken für jene Worte und wenn man genau hin hörte, ergab das Rauschen der Bäume Worte. Sanfte Worte, die nur die einer Elfe sein konnten:
~Der Wind ist meine Stimme, der Wald meine Natur, ich danke euch Dunkler Lord! Denn eure Worte habe ich, wie schon so lange nicht mehr, klar und deutlich vernommen. Lebt wohl, alter Freund~
Mit dem beenden des letzten Wortes, verschwand auch der Wind und das leise säuseln im Wald…
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geschrieben am: 05.09.2005 um 20:51 Uhr
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Man kann die Flucht ergreifen und weglaufen, um doch wieder auf das zu treffen, dem man so dringendlich entfliehen wollte.
Es gibt Dinge, die einen immer an bestimmte Wesen oder Orte binden werden, ohne dass man die unsichtbare Kette durchbrechen könnte. Eine Tatsache, die die Wilde das ein oder andere Mal leidenschaftlich zu hassen gelernt hatte. So schwächlich die schmächtige Gestalt auch im ersten Moment wirken mochte, so unbezwingbar war ihr Streben nach Freiheit.
Es trug sich zu, dass die einstige Kazé gerade dem verspielten Spiel der Wolken Beachtung schenkte, als es ihr wie ein leichtes Reißen am Brustkorb schien, ...ein Irrtum? Schließlich war sie doch so weit entfernt...örtlich...und auch geistig, die Gedanken hatten sich verkehrt, umgedreht, waren in eine andere Richtung gelenkt worden, und doch, sollte sie dieser Ruf erreichen?
Etwas Seltsames musste passiert sein, das drängte sich der einst so überzeugten Lichtgestalt augenblicklich wie das durchdringende güldene Licht der Scheibe am Horizont auf, die langsam dahinter zu versinken gedachte. Das Haupt der Elfe wurde zum Himmel geneigt, wie alle Bewegungen ein wenig ungestüm, fast schon aufsässig, um ihn nach den Zeichen abzusuchen, die sie zu erahnen glaubte...
sollte es so sein, die Zeit, alter Freund, vermochte einiges zu heilen, und wenn schon das nicht, dann wenigstens zu vergessen, oder, gar größere Gabe, zu vergeben, dem, dem es zusteht... |
| Is evil just something I am or something I do? |
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geschrieben am: 06.09.2005 um 21:11 Uhr
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..Der Wissensdurst des Mondkindes war gestillt und so breitete man erneut die Schwingen aus, brach in den Himmel empor, um dann weiter als zuvor die Heimat zu verlassen, um die Vergessenen oder gar Verfeindeten wieder zu finden. So geschah es, dass man ein Windes Kind wieder fand, was man gar nicht mehr erhofft hatte jemals wieder zu erblicken, kein verlorenes, nein, eher eins, was selbständig geworden war, Seinen Weg ohne den Clan fand fern ab von allem. Doch auch ihr sollte die Nachricht erbracht werden. So stürzte der alte Geist vom Himmel, um dann wenige Meter über dem Kind zum stehen zu kommen.
~Sie scheiterte, wie ihr es schon ahntet, werte Silasa. Sie ist bereit dafür zu büßen, doch möchte sie euch und alle die sie enttäuschte, um Vergebung bitten.~
Seine Worte waren karg, er wollte nichts Falsches sagen, denn er wusste wie angespannt das Verhältnis zwischen ihr und Anee gewesen war. Doch vor allem wusste er wie sehr seine Herrin ihre Fehler büßte und sich eine Versöhnung wünschte. Wieder erhob sich der alte Geist nicht direkt in die Lüfte wartete, ob das ehemalige Windkind noch Fragen hatte...
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geschrieben am: 09.09.2005 um 20:18 Uhr
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Ahnung als Vorbotin des Schmerzes, ließ sie, sooft sie dies auch schon erlebt hatte, wieder unvorbereitet in etwas stürzte, dass sie stets verflucht hatte, weil sie die Kontrolle darüber zu verlieren pflegte.
„Nun ist es also doch soweit...“
und der Stammesvater ihrerselbst ließ es sich nicht nehmen, die Worte sogleich fortzuspülen in den Wogen seiner Lüfte, um sie hinfortzutragen, als verstumme Wörter, die ihrer Bedeutung nicht gerecht wurden.
Eigentlich wusstest du es schon vor dem Auftauchen des Symbionten, Windeskind, warum also bist du wie vom Donner gerührt? War es nicht das, was sich angekündigt hatte, das, was dich hatte gehen lassen, das, was du nicht mitansehen wolltest, weil du nicht sehen wolltest, wie der Clan deiner Väter Stück für Stück unterging? Und doch mochte sie keinem die Schuld daran geben, in der falschen Zeit in diese Welt getreten zu sein, zu der falschen Zeit schon in die Fußstapfen großer Vorfahren gestellt zu werden.
Die eisblauen Augenspiegel verrieten kaum etwas von den Gedanken, die in Sekundenschnelle durch den Kopf der Elfe geschossen waren, als sie den Blick zu dem Adler der Priesterin anhob.
„Wann soll es so weit sein, edler Cronus? Gar allzu bald?“
Und es schien fast so, als ob sich die Freiheit mit dem Pflichtbewusstsein ihres Clans gegenüber verband, sodass sie Folge leisten würde, einem letzten Zusammenkommen mit alten, zurückgelassenen Bekannten entgegenzukommen, wenn auch es ihr ein sehr trauriger Anlass schien, die heimatlichen Gefilde aufzusuchen...
Schicksal, Schicksal, welch’ eigenartig Fäden du spinnst, dass du Verlorengeglaubte doch noch in die Heimat zurückzuführen gedenkst...?!
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