| "Autor" |
Ein Schriftstück über die kleinen Unterschiede im Leben |
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geschrieben am: 13.01.2000 um 21:08 Uhr
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Männer und Frauen neigen dazu, in alltäglichen Situationen recht unterschiedlich zu reagieren. Hier sehen wir das am Beispiel der Situation, frau/man hat sich in den Finger geschnitten.
FRAUEN:
1. denken "aua" stecken den Finger in den Mund, damit das Blut nicht durch die Gegend tropft
2. nehmen mit der anderen Hand ein Pflaster aus der Packung, kleben es drauf und machen weiter.
MÄNNER:
1. schreien "Schleiße" strecken die Hand weit von sich und sehen in die andere Richtung, weil sie kein Blut sehen können
2. rufen nach Hilfe, derweil bildet sich ein unübersehbarer Fleck auf dem Teppichboden
3. müssen sich erst mal setzen, weil ihnen auf einmal so komisch wird, und hinterlassen dabei eine Spur wie bei einer Schnitzeljagd
4. erklären der zu Hilfe Eilenden mit schmerzverzerrter Stimme, sie hätten sich beinahe die Hand amputiert
5. weisen das angebotene Pflaster zurück, weil sie der festen Überzeugung sind, daß es für die große Wunde viel zu klein sei
6. schlagen heimlich im Gesundheitsbuch nach, wieviel Blutverlust ein durchschnittlicher Erwachsener überleben kann, während sie in der Apotheke große Pflaster kauft
7. lassen sich mit heldenhaft tapferem Gesichtsausdruck das Pflaster aufkleben
8. wollen zum Abendessen ein großes Steak haben, um die Neubildung der roten Blutkörperchen zu beschleunigen
9. lagern vorsichtshalber die Füße hoch, während sie schnell mal das Fleisch für ihn brät
10. verlangen dringend nach ein paar Bierchen gegen die Schmerzen
11. lupfen das Pflaster an, um zu sehen, ob es noch blutet, während sie zur Tankstelle fährt und Bier holt
12. drücken solange an der Wunde rum, bis sie wieder blutet
13. machen ihr Vorwürfe, sie hätte das Pflaster nicht fest genug geklebt
14. wimmern unterdrückt, wenn sie vorsichtig das alte Pflaster ablöst und ein neues draufklebt
15. können aufgrund der Verletzung diesen Abend leider nicht mit ihr Tennis spielen und trösten sie statt dessen mit dem Europapokalspiel, das ganz zufällig gerade im Fernsehen läuft - sie bemüht sich derweil um die Flecken im Teppich
16. schleichen sich nachts in regelmäßigen Abständen aus dem Bett, um im Badezimmer nach dem verdächtigen roten Streifen zu forschen, der eine Blutvergiftung bedeutet
17. sind demzufolge am nächsten Tag völlig übernächtigt und übellaunig
18. nehmen sich vormittags zwei Stunden frei für einen Arztbesuch, um sich nur zur Sicherheit bestätigen zu lassen, daß sie wirklich keine Blutvergiftung haben
19. klauen nachmittags aus dem Notfallpack im Aufenthaltsraum der Firma einen Mullverband, lassen die blonde Sekretärin die Hand bandagieren und genießen ihr Mitgefühl
20. dermaßen aufgebaut gehen sie abends zum Stammtisch und erzählen großspurig, daß die "Kleinigkeit" wirklich nicht der Rede wert wäre
[Diese Nachricht wurde geändert von: bierchen (geändert am: 13-01-00).] |
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geschrieben am: 13.01.2000 um 21:22 Uhr
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aua! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.01.2000 um 23:59 Uhr
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nach 5 min herzhaften lachens kann ich nur feststellen
es ist doch schön ein Mann mit einer liebenden und besorgten Frau zu sein.
Gruß vom kerngesunden |
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geschrieben am: 15.01.2000 um 19:07 Uhr
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[i]HIIIIlfeeee Ich verbluuuute [/i]
Hm und hier ist weit und breit kein hilfsbereites wesen? [i]wischt sich den Ketchup vom Finger[/i] na dann nicht
YourŽs
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geschrieben am: 05.04.2002 um 18:00 Uhr
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looolwech ey
diesen thread musstich einfach nach paar jahren wieda zum leben erwecken - der is goil! =]
and grinst away |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.04.2002 um 18:03 Uhr
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/begin abseits-vom-thema
bierchen, tjane,pun und lordicon sind wohl auch schon seit ewigkeiten weg... :/ achja, wie die zeit vergeht .
/end abseits-vom-thema |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 06.04.2002 um 03:36 Uhr
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| Nich schlecht die uralt dinger ;-) |
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