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ein olivenbaum in palästina |
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geschrieben am: 22.06.2003 um 21:23 Uhr
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Zuerst kamen die israelischen Landvermesser. Mit blauen und roten Fähnchen markierten sie Bäume, Sträucher, Treibhäuser und Ackerland. An einen Hain mit Feigen- und Dattelbäumen klebten sie Zettel. Darauf stand auf Arabisch: »Militärisches Sperrgebiet. Betreten verboten.« Die Bäume, berichtet Omar Bas, habe sein Vater vor 40 Jahren gepflanzt. Dem palästinensischen Bauern schwante Schlimmes. Dann rückten die Soldaten und die Bulldozer an. Von Sonnenaufgang bis zur Dämmerung war in seinem Haus in Kalkilya der Krach von Dieselmotoren zu hören. Omar Bas, 31, musste zusehen, wie die schweren Geräte eine Schneise durch sein Land und das seiner Nachbarn schlugen, Schuppen und Häuser einrissen, uralte Olivenbäume entwurzelten und seine sorgsam gepflegten Gemüsebeete umpflügten.
was dann geschah könnt ihr euch denken oder auf Link nachlesen |
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geschrieben am: 23.06.2003 um 11:37 Uhr
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| Der Antipalästinänsische Schutzwall? |
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geschrieben am: 24.06.2003 um 19:05 Uhr
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| UND DANN KAM DIE MAUER, diese verdammte Mauer. Acht Meter hohe Betonplatten, flankiert von Wachtürmen mit Schießscharten, durchtrennen nun seinen Grundbesitz. Acht Dunam, 8000 Quadratmeter besten Boden, haben ihm die Israelis für die neue Grenze einfach enteignet, erzählt der Bauer. »fast die Hälfte von unserem Grund«. Der liegt nun auf der anderen Seite des Walls brach, hinter der neu gebauten Autobahn Nummer 6, unerreichbar für seine Familie. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 24.06.2003 um 23:14 Uhr
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| ist ja alles schön und gut, aber in der ecke passieren so viel schlimmere sachen!! diese geschichte ist zwar auch nicht nett, aber andere zahlen im Konflikt da drüben ihren Preis mit ihrem Leben!! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 25.06.2003 um 10:31 Uhr
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Vielleicht tut es denen mal ganz gut, wenn sie einige Jahre oder Jahrzehnte durch eine Mauer getrennt werden. Die nächste Generation ist vielleicht friedfertiger. Und damit meine ich BEIDE Seiten!
;-) Paccy |
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geschrieben am: 04.07.2003 um 10:40 Uhr
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Ich kann garnicht glauben soetwas in Deutschland zu lesen!
Wir sollten doch aus unserer Geschichte gelernt haben, wie es scheint wohleher nicht!
Paccy wie kannst du sagen das es dann besser wird!?
Als Deutschland geteilt wurde und die Mauer errichtet wurde, mochten sich beide Seiten. Einzig die Regierungen schürten Hass durch Propaganda. (Zumindest in dere DDR, wie es im "goldenen Westen" war, kann ich nicht beurteilen)
und die Folgene!? Freude bei der Wiedervereinigung, doch dann wurden Stimmen laut, die die Mauer wieder haben wollen. Oft wurde ich damit im "goldenen Westen" konfrontiert....werst gestern wieder als ich mit meinem auf keinen Fall fränkischen Dialekt in kulmbach einkaufen war...die Blicker einer Kassiererin Sprachen Bände. Naja, egal. Ich hoffe auf die Jugend, die wirds schon richten.
Aber "dort unten" wie viele meinen, mögen sich nicht alle. Werden sie getrennt ist zwar Ruhe, aber der Hss wächst!
Und wehe die Mauer wird eines Tages abgerissen....ich will nicht dran denken...
eure Finni |
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geschrieben am: 06.07.2003 um 23:11 Uhr
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von diesem Konflickt habe ich mich schon lange abgewendet man kann reden wie man will nichts passiert. Ich habe mich viel zu oft aufgeregt, ich will nicht mehr, ich kann nicht mehr, auch wenn es nötigt wäre.
die Israelis nutzen den Antisemetismus um jede Kritik im Keim zu ersticken kaum kritisierts du was bist du ein Antisemit.
Mauern waren noch nie gut das sollte man als Deutscher am besten wissen. Mauern trennen, sie führen nicht zu einem Gefühl für Frieden in der Bevölkerung sonder zu einer Unwissenheit was auf der anderen Seite los. Diese Unwissenheit kann schnell in ein Gefühl für Hass umschlagen (oder kann umgeschlagen werden) da der Mensch alles nicht mag was er nicht kennt. Geändert am 06.07.2003 um 23:22 Uhr von andabata |
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geschrieben am: 07.07.2003 um 14:57 Uhr
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also eins nach dem anderen.
also erstmal bin ich persöhnlich befürworter einer mauer oder anderen grenze die von beiden seiten geschützt wird, damit einerseits keine palästinensischen selbstmordattentäter nach tel aviv und jerusalem (el kuds ;-) ) kommen und andererseits sich auch keine radikalen siedler im westjordanland etc. ausbreiten.
die geschichte wie sie hier beschrieben ist, ist allerdings sicher nciht der richtige weg und zeugt meiner meinung von der verzweiflung israelischer politiker die dem terrorismus nicht beikommen können. trotz der neuen road map hat es wochen gedauert bis hamas und einige andere gruppen sich für frieden aussprachen während einige andere gruppierung immer noch großpalästina haben wollen von mittelmeer bis zum jordan mit den israelis im meer.
mit konventionellen ist dem terrorismus sicherlich nicht beizukommen und manchmal hilft es auch wenn mein streithähne trennt.
der vergleich mit der berliner mauer ist sicherlich nicht 100% korrekt. die mauer in deutschland hat west und ost deutschland getrennt, auf beiden seite waren mitglieder des selben volkes, in israel bzw. den palästinensischen gebieten sind aber zwei völker die sich bereits hassen und auch wenn auf beiden seite leute den frieden wollen überwiegt doch die mehrheit das frieden nun mal ein notwendiges übel ist und es ohne die anderen leichter wäre.
und letztendlich: israel erstickt nicht jede kritik mit dem vorwurf des antisemitismusses, es kommt nur darauf an wie diese kritik geäußert wird. kritik von befreundeten nationen die auch noch richtig geäußert wird wird auch in israel gerne angenommen.
dat
chaos Geändert am 07.07.2003 um 15:00 Uhr von AngelofChaos |
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geschrieben am: 11.07.2003 um 19:37 Uhr
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| du sagst damit die siedler sich nciht ausbreiten. dabei haben die sich doch schon so gut wie überall ausgebreitet. und eine räumung aller illegalen siedlungen scheint ja auch nciht in frage zu kommen |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.07.2003 um 21:29 Uhr
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überall ist ein relativer begriff bei einem land von der größe von hessen und über 7 millionen einwohnern und laut dem neuen road plan wurden bereits einige illegalen siedlungen geräumt...
dat
chaos |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 19.07.2003 um 01:41 Uhr
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Ich kann mich Chaos Ausführungen nur anschließen.
Auch ich befürworte den Bau einer solchen Mauer. Das dadurch ein Bauer bzw wahrscheinlich mehrere Land & sonstiges Gut verlieren ist traurig, aber nicht so traurig und tragisch , wie die Intifada und ihre Opfer.
Ich persönlich suche immer wieder Gründe dafür, dass sich so viele Leute gegen Israel empören und immer (relativ gesehen) den Palästinensern ihr Recht zusprechen. Sicher ist nicht jede Militäraktion gerechtfertigt, die unternommen wird, aber kann man den wirklich einen "explodierenden Extremisten" mit der Begründung, "er wird unterdrückt und hat sein Recht so wiederstand zu üben" verteidigen?
Was vielen fehlt ist ein richtiger Bezug zu der Sache und das Verständnis der Mentalität. In Nah-Ost funktionieren die Köpfe anders als im guten Europa, meine Lieben und "Deutscher Mauerbau" hat in jener Ecke als Vergleich nichts verloren. |
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