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Aufbau Irak oder Aufbau USA? |
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geschrieben am: 28.03.2003 um 14:38 Uhr
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die kanonen ballern grad mal eine woche und schon werden die nachkriegsrosinen verteilt.
zweifellos steht fest, das zerbombte muss wieder aufgebaut werden.
da wird man sich fragen, ja wo liegt denn hier das geschäft? aufbauen kostet doch geld.
zum einen wird die allianz blairusch (blair bush) erwarten, dass sich andere länder finanziell beteilidgen. ja auch deutschland. und der staat wird natürlich die bürger anzapfen.
zum anderen wer schlau ist, der kombiniert ein zwar schmutziges aber doch sehr lukratives geschäft.
das öl des iraks soll schätzungsweise jährlich . 30 Milliarden dollar in die irakische staatskasse spülen, die auch sofort freudig wieder ausgegeben werden können und zwar an.....? RICHTIG!!!
an amerikansiche firmen, die den aufbau leisten;-)
bingoooo.
die aufträge weden jetzt schon von der bushadministration vergeben.
später folgt dann aufbau syrien, aufbau saudi arabien, aufbau katar womöglich und wer weis wo sich die amerikaner noch einen ABBAU einfallen lassen, um ihre wirtschaft durch den aufbau in schwung zu halten. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.03.2003 um 19:00 Uhr
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Zwischen den USA und Großbritannien sei „ernsthafter“ Streit darüber ausgebrochen, wer den Hafen im südirakischen Umm Kasr künftig betreiben solle, schreibt die britische Zeitung The Guardian. Großbritanniens oberster Befehlshaber im Golf, Luftwaffengeneral Brian Burridge, setze sich dafür ein, den Hafen möglichst schnell an die irakische Seite zu übergeben. Damit würde ein Zeichen für den Wiederaufbau des Landes gesetzt. Die US-Behörde für Entwicklungshilfe (USAID) habe hingegen bereits das amerikanische Unternehmen Stevedoring Services of America (SSA) mit dem Betrieb des einzigen Tiefwasserhafen des Landes beauftragt. Gegen eine Vergütung von 4,8 Millionen US-Dollar werde SSA die Verwaltung und den Warenverkehr in Umm Kasr übernehmen.
Republikaner-freundlich
Die Firma aus Seattle habe den Ruf besonders gewerkschaftsfeindlich zu sein, schreibt der Guardian weiter. Das Unternehmen betreibe bereits 150 Projekte rund um die Welt, darunter in Vietnam, Indien, Chile und Panama. Firmenchef John Hemingway habe Kandidaten der Republikanischen Partei unterstützt.
General Burridge wolle den Hafen hingegen an die Iraker zurückgeben, sobald das Gelände sicher sei. „Am besten wäre es, wenn wir die Leute wiederfinden würden, die Umm Kasr zuvor verwaltet haben“, zitiert der Guardian den General.
Britische Soldaten hätten bereits den früheren Hafendirektor ausfindig gemacht. Es handele sich um einen irakischen Oberst, der in den ersten Tagen des Krieges in Gefangenschaft gelangt sei.
Kein zweites Mesopotamien
Das britische Militär sei bemüht, gegenüber den Irakern nicht als imperialistische Eindringlinge aufzutreten. „Das ist keine Pax Britannica. Wir wollen Mesopotamien nicht zum zweiten Mal erobern. Unser Ziel ist es, den Irakern ihr Land zurückzugeben“, sagte ein britischer Offizier zum Guardian.
Bei den Briten wachse der Unmut darüber, dass die lukrativen Aufträge zum Aufbau des darniederliegenden Irak zunehmend an US-Firmen gingen, während britische Unternehmen leer ausgingen.
Nach einem Bericht der britischen Zeitung Independent sieht Großbritannien den Wiederaufbau des Hafens von Umm Kasr als ersten Test für die Ankündigung der USA, die irakischen Rohstoffe zum Wohle des irakischen Volkes zu nutzen.
UN-Entwicklungsprogramm
In den kommenden drei Jahren werden nach Schätzungen des UN-Entwicklungsprogramms UNDP 30 Milliarden Dollar (28 Milliarden Euro) an ausländische Hilfen für den Wiederaufbau des Irak zur Verfügung stehen.
Die ersten acht Großaufträge haben die Amerikaner nach einem Bericht der New York Times ausgeschrieben: Zwei seien bereits an US-Firmen vergeben worden. Sechs weitere Zuschläge soll es in der kommenden Woche geben. Die Aufträge reichen von Straßenbau bis hin zur medizinischen Versorgung.
„Nicht-amerikanische Firmen sind davon nicht ausgeschlossen“, beteuert USAID. Allerdings liege für die acht laufenden Projekte bereits eine „genügend große Zahl von US-Bewerbungen vor“, heißt es. Der britischen Schiffs- und Logistikgesellschaft P&O wurde nach eigenen Angaben lapidar mitgeteilt, ihre Bewerbung habe nicht berücksichtigt werden können.
Quelle: sueddeutsche.de
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geschrieben am: 28.03.2003 um 19:02 Uhr
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| Tja, wie heißt es so schön: Money Makes The World Go Around ... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.03.2003 um 09:14 Uhr
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| War das je anders, Schlaumeier? Wird es je anders sein? Die Realität jedenfalls spricht gegen diese "Hoffnung". |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.03.2003 um 20:52 Uhr
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Neueste Meldung aus dem Weißen Haus:
George W. Busch will nach Beendigung des Krieges den Irak in drei Teile aufteilen:
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