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Denunzierungen anhand des Glaubens

Nutzer: ReneeW
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geschrieben am: 21.01.2002    um 00:41 Uhr   
Angeregt durch einige Äusserungen hier, frage ich mich, wer einen Gott vorgibt?

Jeder ist in seinem Glauben frei.

Niemand hat ein Recht darauf dem anderen vorzuschreiben, an was, oder wen er glauben soll/muss.

ReneeW
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Nutzer: presea
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geschrieben am: 21.01.2002    um 00:45 Uhr   



leider unterliegen einige glaubensrichtungen (vorwiegend die christlichen)immer dem wahn das nur ihr glauben der "wahre" sei.

es mag nicht gegen alle christen gehen ,aber diese relegion,die sich amaaßt die einzigste wahre zu sein finde ich sehr "eingebildet"
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Nutzer: Lichtdruide
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geschrieben am: 21.01.2002    um 14:32 Uhr   
Ich möchte nur mal freundlich anmerken, das wohl alle Weltreligionen einen alleinseligmachenden Anspruch erheben und das dieser halbwegs nötig ist um sich nicht selber zu widersprechen. Die einzige Ausnahme stellt da vielleicht das Judentum dar, da dieses sich nur an das gesegnete Volk Israels wendet. (Das ändert allerdings nichts daran das sich das Judentum als einzig richtige Religion ansieht)
Außerdem muß man ja wohl zugeben das man heute zumindest von der katholischen und von den meisten protestantischen Kirchen nicht mehr zum Übertritt überredet wird. Wenn mich irgendwelche Leute auf der Straße wegen Religion anquatschen sind das meist irgenwelche Kumbaya-Sekten-Anhänger und keine Vertreter der allgemein als Weltreligionen anerkannten Kirchen (Katholisch, Evangelisch) oder Glaubensgemeinschaften (Islam, Buddhismus).
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Nutzer: Ur_Pils
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geschrieben am: 21.01.2002    um 18:03 Uhr   
Das interessante is auch, dass es in jeden religionen angeblich eindeutige beweise gibt, dass gerade diese die richtige sei..

ich bin offiziel christ, aber kann nur den kopf schütteln wenn ich mir szenen von gelübde ablegenden christen vorstelle, das is doch krank was man da einem "Gott" gelobt! ich kann zwar nur über das christentum urteilen, aber ständig stößt man dort auf irgendwelche widersprüche, welche bei menschen über einem bestimmten grad an intelligenz, oder einfach der fähigkeit logisch zu denken, den glauben an die komplette religion zweifelhaft macht. Mein Religionsunterricht in der Schule (übrigens ne kath. Klosterschule) hat den größten beitrag zu meinem abfall von jeglicher form von religion beigetragen!

Religion is gewiss ganz hilfreich für menschen, die was brauchen woran sie sich festhalten können, als hoffnugsträger etc..

ach, was solls...
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Nutzer: sheila.
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geschrieben am: 21.01.2002    um 21:04 Uhr   
Aha. Sehr aussagekräftige Antworten.
Zuviel Pils gehabt?!

xsx
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Nutzer: Gast_chicita
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geschrieben am: 21.01.2002    um 21:14 Uhr   
(@lichtdruide mW erkennt das christentum ebenso wie der islam die propheten der jeweils anderen religion an, nicht aber das judentum)

viel entscheidender sehe ich aber die problematik darin, dass alle diese religionen als wortreligion "das, was uns übersteigt" in worte zu fassen versucht & das göttliche somit in grenzen preßt, denen es mE eben nicht gerecht werden kann.
anders in bildreligionen, die für mich die grenze zwischen religion & philosophie verwischen lassen, ist das göttliche dort das "unaussprechliche" (mW insbedondere im taoismus & buddhismus), womit der anspruch, einer allgemeingültigkeit definition gar nicht erst stellt.
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Nutzer: Mr_Dancer
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geschrieben am: 23.01.2002    um 00:18 Uhr   
Der Punkt ist doch offensichtlich der, daß viele Menschen etwas brauchen an das sie sich halten können. Die immer wiederkehrenden Erfolge der Sekten beweisen es.

Renee es gibt in Deutschland heutzutage keiner mehr einen Gott vor zum Glück, denn man kann Menschen nicht zwingen zu glauben.Das ist einer der Gründe dafür, daß Christen heute mehr durch Ihre Art zu Leben auffallen als durch den zwanhaften Versuch zu missionieren.
Meiner Ansicht nach ist das Christentum einzigartig. Es ist tatsächlich meines Wissens die einzige Religion in der Gott von sich aus immer wieder auf die Menschen zugeht. Die einzige Ausnahme ist das Judentum, aus dem das Christentum letztlich hervorgegangen ist. Immer wieder so kann es jeder in der Bibel nachlesen kommt Gott hier auf die Menschen zu, die sich von ihm abgewendet haben.
Ich wüßte nicht eine weitere Religion, in der das der Fall wäre.

Ich wüßte ja zugerne mal wo das Christentum Mohammed anerkennt....toleriert vielleicht, das wars aber auch schon.

nebenbei bemerkt der Widerspruch entsteht nicht ducht die Missionierung und die Überzeugung mit der ein Gläubiger für seinen Glaube eintritt, sondern vielmehr durch den Mißbrauch, der mit den meisten Religionen getrieben werden kann.(Siehe Inquisition oder heiliger Krieg u.ä.)


Dancer
[Edit:inhaltliche Korrektur und Tippfehler]

Geändert am 23.01.2002 um 00:26 Uhr von Mr_Dancer
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