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Radikale

Nutzer: Gast_semperfidelis
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geschrieben am: 23.01.2002    um 12:21 Uhr   
"ein bündnis alternativer und vor allem linksextremistischer gruppen aus dem bundesgebiet und mili- tanter zirkel aus griechenland, italien und frankreich macht dezeit mobil, um die 38. münchner sicherheitskonf. anzugreifen.
demolierwürdige ziele: in einem stadtplan im internet kenn-
zeichnen die störer die gebäude in münchen rot, die sie als "interessante orte für beschwerde und protest" empfehlen. von ministerien und konzernzentralen bis hin zu mcdonalds und burgerkingfilialen.
dass die behörden die drohungen der links-szene ernstnehmen geht aus einem internen schreiben des bayrischen innenminis teriums hervor. darin heisst es, das die "gewaltbereite links-szene" beabsichtige eine "massive randale", die in ihrer "intensität und schadenswirkung möglichst nahe an die krawalle zum g-8 gipfel in genua heranreichen soll".
die störer würden vermutlich die genua-störtaktik anwenden, das heisst:"vermummte brechen aus der demo in seitenstrass en aus, greifen kurz, aber massiv zielobjekte an und flüchten dann in die menge der friedlichen demonstranten. der protestveranstalter und gelernte grafiker claus scheer behauptet dagegen, die polizei schüre angst. das sei "staatliches säbelrasseln, um im vorfeld hartes durchgreifen zu rechtfertigen".
das sieht der münchner staatsschutzchef bernd kohl anders. er rät von einem einkaufsbummel ab.

focus 04/02 seite 50 21.01.02

diesen bericht habe ich gerade gelesen und ich habe noch die bilder von göteborg und genua vor augen. ich kann nur hoffen das die polizei und die justiz knallhart durchgreifen werden. ich finde das man durchaus seinen protest kundtun kann, aber ich denke nicht das die bereitschaft zur gewalt und auch deren anwendung dazu gehört. wenn diese kommt (gewalt), sollte die polizei alle möglichkeiten anwenden.

semper fidelis
Dulce et decorum est pro patria mori
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Nutzer: Lichtdruide
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geschrieben am: 23.01.2002    um 12:28 Uhr   
Mal ein Denkanstoß.
Wieso trauen sich das diese komischen radikalen Idioten nicht in den USA??? Ganze einfach. Wenn man da einen Stein nach einem Polizisten wirft hat man eine Kugel im Bein und kommt 30 Jahre in den Knast. Und das ist verdammt nochmal richtig so. Friedliche Demonstrationen sind vollkommen in Ordnung und gerechtfertigt und müssen von Polizisten geschützt werden. Aber wenn dabei irgendwelche Idioten Ärger machen, dann muß gegen diese Personen mit aller Härte durchgegriffen werden.
Es kann nicht sein das sich in Deutschland ein Polizist wegen versuchtem Mord verantworten muß, wenn er auf jemanden schiesst der ihn mit einem kiloschweren Stein bewirft und der andere wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt. Ein Polizist hat das gottverdammte Recht sich zu verteidigen und wenn sein Leben in Gefahr ist auch bis zum letzten.
Ich bin nicht grundsätzlich für amerikanische Verhältnisse, aber wenn ich lese das wieder ein Polizist auf so einer Demo schwer verletzt wurde oder bei einer Routinekontrolle erschossen wurde, dann wünsche ich mir schon das unsere Polizei mehr Rechte bekommt.
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Nutzer: schlau
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geschrieben am: 23.01.2002    um 14:59 Uhr   
(zitat)ich habe noch die bilder von göteborg und genua vor augen. ich kann nur hoffen das die polizei und die justiz knallhart durchgreifen werden(/zitat) da scheinst du, gerade bei den bildern von genua, eher ne ziemlich dunkle sonnenbrille vor augen zu haben. oh ja, da hat die polizei wieder einmal so richtig schön "knallhart durchgegriffen: 1 toter.

aber *uff*, so haben sie wahrscheinlich viel schlimmeres verindert: eingeworfene scheiben bei mcdonalds... :-)
 
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Nutzer: hoschie
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geschrieben am: 23.01.2002    um 15:15 Uhr   
@schlau: Wie war dass mit Aktio - Reaktio und Gewalt - Gegengewalt?
Du wirst doch nicht bestreiten wollen das die Demos gewalttätiger werden, oder? .... die Reaktionen der Polizei mal ganz außer acht lassen und nicht beurteilent.


Was anderes dazu. Nach dem letzten G8-Gipfel (Chaostage von Genua) wurden Gegenmaßnahmen überlegt. Die eine Idee ist sehr weit gekommen und interessant wie ich finde (ohne weitere Wertung):
Da die Polizei für solche, mittlerweile paramilitärischen Aktionen nicht ausgebildetet ist und folglich auch zuviele Fehler machen wird - sie der Situation nicht gewachsen ist -, sollen militärische Einheiten diese Aufgabe übernehmen. Diese sind für solche Verteidigungsmaßnahmen besser ausgebildet. Dazu sollen alle Länder Spezialeinheiten innerhalb des Militärs erstellen und ausbilden. Des weiteren sollen 'Krawallgesetze' erlassen werden, die richtig hart durchgreifen sollen.
Quelle: unbekannt
Salutos

dat Hosch
Geändert am 23.01.2002 um 15:16 Uhr von Hoschie
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Nutzer: Gast_Rammsteiner
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geschrieben am: 23.01.2002    um 18:24 Uhr   
Hoschie,

das Militär ist das mächtigste was der Staat zu bieten hat. Ein Linksradikaler sagt sich da "Jetzt erst recht" genauso wie jeder verletzte Polizist ein Stück verletzter Staat ist.

Gewalt ist keine Lösung und man sollte sich nicht nur darüber aufregen sondern auch nachdenken denn irgentwas muss ja der Grund für diese Ausschreitungen sein und deren Gründe nur auf eine Seite zu schieben wäre so als würde man der Sonne schuld geben das der Mond kalt ist.
Der Staat macht auch nicht alles richtig.

Bezogen auf Chaostage.

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Nutzer: schlau
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geschrieben am: 23.01.2002    um 18:51 Uhr   
(zitat)die Reaktionen der Polizei mal ganz außer acht lassen und nicht beurteilent(/zitat) das eben war aber mein ansatz :-)
da geht der schutz von sachwerten und immobilien immer noch vor menschenleben.

achja, mein papa hat früher auch immer zu mir gesagt: junge du weisst, dass demonstrationen gefährlich sind. geh einfach nicht hin. :-))
 
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Nutzer: Lichtdruide
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geschrieben am: 23.01.2002    um 20:39 Uhr   
(zitat)da scheinst du, gerade bei den bildern von genua, eher ne ziemlich dunkle sonnenbrille vor augen zu haben. oh ja, da hat die polizei wieder einmal so richtig schön "knallhart durchgegriffen: 1 toter.

aber *uff*, so haben sie wahrscheinlich viel schlimmeres verindert: eingeworfene scheiben bei mcdonalds... :-)
(/zitat)

Ein Toter, der von einem Polizisten erschossen wurde als er diesen mit einem 10kg schweren Feuerlöscher erschlagen wollte...aber das zu verschweigen ist schon eine feine Maßnahme um seine Sache gerecht darzustellen...
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Nutzer: grmpf
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geschrieben am: 23.01.2002    um 21:47 Uhr   
die radikalen haben es bis heute nicht kapiert, daß ein großteil der friedlichen demonstranten sie ablehnt, weil sie immer gefahr laufen, mit krawallmachern in eine schublade gesteckt zu werden. darunter leidet vor allem das, woran die demonstranten glauben und wofür sie auf die straße gehen. all ihr vermummten penner...führt es euch vor augen: NIEMAND WILL EUCH.
das ist der grund, warum es auch niemanden interessiert, wenn einer von euch mal hops geht.
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Nutzer: schlau
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geschrieben am: 23.01.2002    um 23:02 Uhr   
(zitat)Ein Toter, der von einem Polizisten erschossen wurde als er diesen mit einem 10kg schweren Feuerlöscher erschlagen wollte(/zitat) hmmm... korrigier mich, aber so weit ich's noch im gedächtnis habe, befanden sich die ordnungshüter in ihrem pkw. die sicherheitsglasscheibe hält mehr als 10 kg aus, ohne dass die insassen schaden nehmen.
hat sich der polizist auf der strasse befunden? jemand stürmt mit einem feuerlöscher bewaffnet auf dich zu, du bist psychologisch geschult und hast eine nahkampfausbildung hinter dir. was tust du? na klar: du erschiesst den angreifer :-)
 
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Nutzer: grmpf
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geschrieben am: 23.01.2002    um 23:18 Uhr   
das sagt sich immer so leicht...sichere scheibe, psychologisch geschult... panik und angst sind normale - weil menschliche - reaktionen, die man auch polizisten zugestehen sollte.
und hey - niemand hat den typen zu so einer aktion gezwungen.
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Nutzer: Lichtdruide
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geschrieben am: 23.01.2002    um 23:45 Uhr   
(zitat)hmmm... korrigier mich, aber so weit ich's noch im gedächtnis habe, befanden sich die ordnungshüter in ihrem pkw. die sicherheitsglasscheibe hält mehr als 10 kg aus, ohne dass die insassen schaden nehmen.
hat sich der polizist auf der strasse befunden? jemand stürmt mit einem feuerlöscher bewaffnet auf dich zu, du bist psychologisch geschult und hast eine nahkampfausbildung hinter dir. was tust du? na klar: du erschiesst den angreifer(/zitat)

Dann fang ich mal an:
Der Polizist saß in einem Jeep der italienischen Polizei. Seit wann hat ein Jeep überhaupt Außenverglasung? Das war ein Transportjeep, so wie ihn die Bundeswehr nutzt, mit Planendach.
Nahkampfausbildung...hab ich auch sozusagen...Kampfsport...und ich sage dir, grade bei sowas lernt man das man gegen Gegner die bewaffnet sind mit aller Härte vorgehen muß oder weglaufen. Gegen ein Messer oder einen größeren Stein hilft dir nämlich keine Blocktechnik zu 100% und das Restrisiko wäre mir ehrlich gesagt auch zu groß. Und mit Weglaufen war nichts mehr, der Polizist saß in dem Jeep und die Plane war drüber...und einen beschleunigten 10kg schweren Körper...den hält keine Plastikplane.

P.S.: Dein Smile hab ich rausgenommen aus dem Zitat, da ich das Thema absolut nicht zum Lachen finde...
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Nutzer: hoschie
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geschrieben am: 24.01.2002    um 00:00 Uhr   
(zitat)hat sich der polizist auf der strasse befunden? jemand stürmt mit einem feuerlöscher bewaffnet auf dich zu, du bist psychologisch geschult und hast eine nahkampfausbildung hinter dir. was tust du? na klar: du erschiesst den angreifer(/zitat)

@schlau:
1. Psychologisch geschult ..... weißt du überhaupt, wie du psychologische Schulung bei der Polizei für 'niedere' Dienstgrade aussieht? Nun, ich denke nicht.

2. Schlussfolgerst du daraus, dass diese Polizisten dann immer das Richtige in Stressituationen machen? ... Das ist wohl kaum möglich. Außerdem würde ich eine Situation, wie sie in Genua gewesen ist, eigentlich mit Krieg bezeichnen. a) sind dies die Worte der 'Chaoten' b) ist ihr vorgehen wirklich nicht anders zu bezeichnen (ist schon weiter oben erwähnt worden)

3. Sachwerten gehen immmer vor Menschenleben. Das ist klar und kein Diskussionsansatz. Das Problem ist viel mehr, dass das Demolieren von Sachgegenständen nicht ungestraft bleiben darf, oder? Also geht der Staat dagegen vor. (stell Dir vor dein Auto wäre bei einer solchen Aktion angesteckt worden) ....

Den Rest hat schon Lichtdruide gesagt.


(zitat)....Gewalt ist keine Lösung....(/zitat)
Sorry, mußte mir mal ein Satz rauspicken ;o)

@rammi:
Jo, dat stimmt. Aber Gewalt ist euch keine Lösung, wenn einem irgendeine Politik nicht passt, oder? ..... bzw. wat wollen die Demonstranten eigentlich? Irgendwie geht das doch mittlerweile sowieso unter. Wenn über Demos berichtet wird, dann doch nur noch über deren Gewaltpotential/-gefährdung.

dat Hosch
Geändert am 24.01.2002 um 00:05 Uhr von Hoschie
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Nutzer: schlau
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geschrieben am: 24.01.2002    um 00:15 Uhr   
@lichtdruide
(zitat)Seit wann hat ein Jeep überhaupt Außenverglasung? Das
war ein Transportjeep, so wie ihn die Bundeswehr nutzt, mit Planendach.(/zitat) deine quelle finde ich wo? das "planendach" ist in der regel an der frontscheibe befestigt...

(zitat)mit aller Härte vorgehen muß oder weglaufen.(/zitat) mein reden. und eh ich weglaufe, knall ich ihn ab! :-)
in diesem fall hätte man sogar gemütlich wegfahren können...
(den smily hab ich reingemacht, weil ich dergleichen argumentation lächerlich finde)

@hoschie
(zitat)weißt du überhaupt, wie du psychologische Schulung bei der Polizei für 'niedere' Dienstgrade aussieht?(/zitat) nein. ich weiss nur dass es eine gibt, klär mich bitte auf. welchen niederen dienstgrad hatte der italienische polizist?

(zitat)Schlussfolgerst du daraus(/zitat) ich schlussfolgere, dass tötung billigend in kauf genommen wurde.

(zitat)Sachwerten gehen immmer vor Menschenleben.(/zitat) ich hoffe, dass du bei diesem satz versucht hast ironisch zu werden. weiter billige ich dir tippfehler zu.
 
Geändert am 24.01.2002 um 12:12 Uhr von schlau
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Nutzer: hoschie
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geschrieben am: 24.01.2002    um 00:26 Uhr   
(zitat)nein. ich weiss nur dass es eine gibt, klär mich bitte auf. welchen niederen dienstgrad hatte der italienische polizist?(/zitat)

Nun, in Deutschland bekommt natürlich der Polizist seine 'psycholgische Grundausbildung' im Rahmen seiner Ausbildung .... allerdings ist die nicht gerade der Rede wert und kann zum Teil auch schon ein bißerl zurück liegen.
Falls du selber mal eine Ausbildung gemacht hast, weißt du sicher, daß es einen großen Unterschied gibt, zwischen dem, was man gelernt hat und dem, was man kann.

(zitat)ich schlussfolgere, dass tötung billigend in kauf genommen wurde.(/zitat)
Billigend in Form von menschlichen Versagen oder als Vorsatz der Behörden? .... den Polizisten, der geschossen at, wirst du ja hoffentlich nicht meinen.

(zitat)Sachwerten gehen immmer vor Menschenleben. ich hoffe, dass du bei diesem satz versucht hast ironisch zu werden. weiter billige ich dir tippfehler zu.(/zitat)

Nun, klassischer Verdreher. Sorry.
Der Rest von der Aussage ist aber so gemeint.

dat Hosch
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Nutzer: Gast_Rammsteiner
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geschrieben am: 24.01.2002    um 08:02 Uhr   
Schlau?

kKnn es sein das du da was durcheinander bringst mit den Nicks? Deine geäusserten Zitate die an mich gerichtet waren habe ich nie gesagt.

Scheiss Alk, was? ;-)

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Nutzer: Gast_semperfidelis
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geschrieben am: 24.01.2002    um 11:31 Uhr   
das meiste wurde ja schon gesagt, aber trotzdem möchte ich auch noch etwas zu dem thema beitragen. die chaoten, die zu solchen veranstalten anreisen, sind auf jeden fall auf krawall und gewalt aus, sie nehmen billigend in kauf,das andere verletzt werden. ich bin sicher, das der carabinieri den chaoten nicht vorsätzlich erschiessen wollte. er war in einem jeep, konnte nicht wegfahren und auch nicht raus. da beginnen chaoten auf das fahrzeug einzuschlagen mit allerlei gegenständen. der polizist konnte nicht davon ausgehen, das die scheibe das alles aushält. ich nehme an, er wollte mit dem schuss, oder der 2 schüssen, die chaoten vertreiben. es ist sicherlich bedauerlich, das dabei eine chaot tödlich verletzt wurde. aber der polizist muss erst mal verabeiten, das er einen menschen getötet hat.
warum kann man nicht friedlich seinen protest kundtun? wieso muss man gewalt anwenden und sachgegenstände zerstören? ist denen nicht klar, das sie keine akzeptanz in der bevölkerung haben? sie sollen mit aller härte juristisch bestraft werden!

semper fidelis
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Nutzer: schlau
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geschrieben am: 24.01.2002    um 12:11 Uhr   
*huch* sorry rammsteiner, das sollte an den druiden gehn. :-)
alk? hätte ich nur welchen getrunken... *lach*

habs geändert
 
Geändert am 24.01.2002 um 12:13 Uhr von schlau
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Nutzer: Gast_Totengraeber
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geschrieben am: 25.01.2002    um 07:41 Uhr   
Hetze, Drohungen, Verbote

München kriminalisiert Proteste gegen NATO-Konferenz

In München droht am 1. und 2. Februar der Bürgerkrieg. So wollen es zumindest Oberbürgermeister Christian Ude, Innenminister Günther Beckstein und die Münchner Polizei der Öffentlichkeit weismachen. Massiv wird das »Bündnis gegen die NATO-Sicherheitskonferenz« bereits im Vorfeld einer für den 2. Februar geplanten Großdemonstration kriminalisiert.

Das Bündnis, dem fast 100 Organisationen aus ganz Europa angehören, darunter PDS, DKP, ATTAC, einzelne Gewerkschaftsgliederungen bis hin zu anarchistischen Gruppen, ruft dazu auf, das Treffen der »Weltkriegselite« nicht ungestört über die Bühne gehen zu lassen.

Auf bezeichnende Weise offenbart Oberbürgermeister Ude sein Demokratieverständnis. Während er am 1. Februar die Teilnehmer der NATO-Konferenz – darunter die Außen- und Verteidigungsminister der EU- und NATO-Staaten sowie über 100 hochrangige Militärs – persönlich im Rathaus willkommen heißen will, läßt er Kritik an der NATO-Tagung bereits im Vorfeld unterbinden.

»Das Ansinnen, Schulräume zur Verfügung zu stellen, um Störungen zu ermöglichen, habe ich als absurd zurückgewiesen«, so der OB auf die Bitte, für mehrere Tausend erwartete Kriegsgegner städtische Räume zur Verfügung zu stellen. Mit einem öffentlichen Sleep-In protestierten daraufhin vergangenen Sonntag mehrere Dutzend Friedensaktivisten vor dem Münchner Rathaus.

Mit der Drohung, städtische Subventionen zu streichen, werden subkulturelle Zentren in der Stadt erpreßt, lange geplante Veranstaltungen gegen die Sicherheitskonferenz abzusagen. So untersagte der Vorstand des Eine-Welt-Hauses die Nutzung seiner Räumlichkeiten als Infopoint und Schlafplatzbörse. Auf einer Diskussionsveranstaltung zur neuen NATO-Strategie, die Mitte Januar im Eine-Welt-Haus stattfand, wurde jeder Hinweis auf die geplanten Demonstrationen unterbunden, ebenso das Verteilen von Flugblättern. Inzwischen ist erwiesen, daß dem Eine-Welt-Haus von städtischer Seite mit der Einstellung jeglicher finanzieller Beihilfe gedroht wurde.

Auch die Betreiberinnen des alternativen »Kafe Kult«, das sich auf städtischem Grund befindet, erhielten einen Anruf von der Polizei, in dem mit »ernsten Konsequenzen« gedroht wurde, falls ein für den 25. Januar geplantes Konzert zur Finanzierung der Anti-NATO-Demonstration stattfände. Um das »Kafe Kult« nicht zu gefährden, ist das Bündnis gegen die NATO-Sicherheitskonferenz mittlerweile als Veranstalter des Konzertes zurückgetreten.

Auf Druck der Stadt verweigerte zudem die Universitätsleitung die Nutzung des Audimax für eine international besetzte Podiumsdiskussion am 2. Februar. Die Veranstaltung wird nun im Gewerkschaftshaus stattfinden.

Der Pressesprecher der Münchner Stadtsparkasse, Joachim Fröhler, erklärte inzwischen, das Konto des Bündnisses gegen Rassismus, auf dem Gelder für die Aktionen gegen die NATO-Tagung gesammelt werden, zu kündigen, da dieses nicht ausdrücklich als Spendenkonto deklariert worden sei.

Die bayerische Polizei, die – so ist zu hören – allein 3000 Mann einsetzen will, plant weitere 2700 Mann aus anderen Bundesländern sowie Einheiten des Bundesgrenzschutzes zur Verstärkung nach München zu holen. Die bayerische Landespolizei wird nach Aussage von Innenminister Beckstein die Schleierfahndungsmaßnahmen intensivieren, um die Anreise »gewaltbereiter Personen aus dem Ausland bereits frühzeitig zu unterbinden«. Polizisten werden zudem an den Hauptzufahrtsstraßen nach München Busse und PKW durchsuchen, um »potentielle Gewalttäter« in Unterbindungsgewahrsam zu nehmen. Konkrete Hinweise auf gewaltbereite Demonstranten kann die Polizei allerdings nach wie vor nicht vorlegen.

Um ein Bedrohungsszenario zu suggerieren, diffamierte die als liberal geltende Süddeutsche Zeitung mehrfach die willkürlich aus den Unterstützern der Großdemonstration ausgewählte »Radikale Linke Köln« und den »Revolutionär Sozialistischen Bund« als gewalttätig und militant. Daß der trotzkistische »Revolutionär Sozialistische Bund« eine offiziell eingetragene Partei ist und seinen Schwerpunkt auf Gewerkschaftsarbeit legt, ist der Süddeutschen offensichtlich entgangen. Was zählt, ist allein der radial klingende Name.

Dafür weiß Innenminister Beckstein schon genau, an wen er die Rechnung für etwaige Schäden durch Randale schicken wird: »Während sich die PDS in Berlin mit dem smarten Gysi einen demokratischen Anstrich gibt und mit Hilfe der SPD die Regierung übernimmt, zeigt sie in München, wes Geistes Kind sie wirklich ist, indem sie zusammen mit gewaltbereiten Autonomen und Anarchisten zur Störung der Sicherheitskonferenz aufruft. Dies zeigt, daß die PDS in Wahrheit mit Demokratie und Rechtsstaat nichts am Hut hat, sondern unverhohlen Gewalt auf der Straße propagiert. Die PDS ist damit für etwaige Schäden, die Chaoten in München anzurichten versuchen, mit verantwortlich.«

Geändert am 25.01.2002 um 07:44 Uhr von Totengraeber
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Nutzer: DenkMal
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geschrieben am: 25.01.2002    um 08:32 Uhr   
Mal ein Wort an alle Platzhirsche hier, die sich an Gewalt nur so ergötzen und unser Sachwerte geschützt sehen wollen, mit allen Mitteln:

Seid Ihr schon einmal bei einer Demonstration dabei gewesen? Ich meine, falls Ihr noch nicht an Euren Sesseln festgeklebt seid...;-)

Bevor ich eine Demo mit eigenen Augen sah, konnte ich mir sicher nur ein Bild über die Medien machen;

Aber justament 1994, als ich an einem warmen Sommertag nach Hause schlenderte - damals in Berlin (achsoifz), stand vor dem Roten Rathaus eine Menschenmenge, Kurden und Deutsche und sicher auch noch andere Leute...Als ich näher ranging sah ich, wie ein paar Polizisten eben jene Menschenmenge "nach Hause schicken wollte".. Nun, evtl. stört ja der Helm beim verbalen "nach Hause schicken", es wurde sofort losgeprügelt, was das Zeug hielt. Ich stand etwas Abseits, nahe des Parks und konnte die Szene also hautnah miterleben..und wenn Ihr jetzt denkt, dass da eine Art "Kitzel" sich bei mir entwickelte, so seid eines anderen belehrt, es war einfach nur schrecklich und ich habe wahnsinnige Angst bekommen.

Ach, ich wollte nicht stören in der Bierrunde, trinkt Euch weiter die Bäuche voll und lasst Euch nicht stören von jemandem, dem sogar als "Zuschauer" der Arsch auf Grundeis ging.

Angenehmen Tag noch!

DM
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Nutzer: Lichtdruide
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geschrieben am: 25.01.2002    um 12:00 Uhr   
(zitat)Redner wie die hallesche Oberbürgermeisterin Ingrid Häußler (SPD) forderten bei der Demonstration "Hallenser mögens bunt statt braun" die Hallenser zu Weltoffenheit und Toleranz sowie zu Zivilcourage auf.
Parallel dazu waren am Vormittag in der Innenstadt von Halle rund 200 Teilnehmer in einem von der NPD angemeldeten Aufzug marschiert. Der Marsch, der unter lautstarkem Protest zahlreicher, meist junger Hallenser stattfand, musste jedoch abgebrochen werden. Nachdem rund 30 Passanten mit einer Sitzblockade überraschend die Straße den Weitermarsch unmöglich machten, entschied die Polizei, dass die Teilnehmer der rechtsextremistischen Demonstration wieder zu ihrem Ausgangspunkt zurücklaufen müssen.
Unmittelbar zuvor war bei einer der zahlreichen gewalttätigen Attacken gegen die NPD-Demonstranten ein Polizeibeamter aus Weißenfels schwer verletzt worden. Getroffen von einer Bierflasche, die aus einem Fenster geflogen sein soll, erlitt der Beamte Schnitt- und Platzwunden und eine schwere Gehirnerschütterung. Insgesamt nahm die Polizei, die mit acht Hundertschaften im Einsatz war, 50 Personen aus dem linken Spektrum zeitweise in Unterbindungsgewahrsam.

Quelle: Polizeibericht zum NPD-Aufmarsch vom 19.5. in Halle(/zitat)

Was hat dabei genau stattgefunden? Rechte Spinner haben einen Aufmarsch veranstaltet. Dagegen haben anständige und friedliche Bürger in Ruhe demonstriert. Beide Demonstrationen waren angemeldet und vollkommen gerechtfertigt. Dann kommen linke Spinner, veranstalten widerrechtlich eine Sitzblockade, was dem Straftatbestand des Landfriedensbruches entspricht und werden von Polizisten weggetragen. Daraufhin werden die Polizisten als Faschistenschweine etc. beschimpft und mit Flaschen und anderen Gegenständen beworfen. Ein Kollege wird schwer verletzt. Die anderen dürfen für diesen Kollegen einen Weg zum RTW freimachen, da die linken Spinner diesen nicht durchlassen (den RTW). Selbstverständlich wurde dem RTW der Weg unter Gewalteinsatz frei gemacht, weil absolut niemand Verständnis für diese Leute hatte. Das was sie da betrieben haben war nämlich kein Landfriedensbruch mehr, das hätte wenn es übel ausgegangen wäre auch unter versuchter Mord fallen können.

Sehr friedlich, muß ich schon sagen...
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Nutzer: grmpf
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geschrieben am: 25.01.2002    um 22:12 Uhr   
@semper: vergiß es...randalierende chaoten bei demos sind an der sache genausowenig interessiert, wie hools am ergebnis eines fußballspiels. es gibt nun einmal leute, die wollen gewalt und genauso muß man sie behandeln. und deren geheule vom bösen polizisten interessiert mich einen rotz.
ich hoffe, es ist klar, daß ich kein problem mit protest und demonstrationen habe. jedenfalls sollte das klar sein.
aber in dem moment, in dem jemand die sturmhaube überzieht, kann das kommando nur "stock frei" lauten.
schlicht und einfach.
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Nutzer: Gast_semperfidelis
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geschrieben am: 26.01.2002    um 00:24 Uhr   
@denk mal

ja ja, die böse böse polizei und die ebenfalls böse regierung oder stadt... wollen einfach eine demo verbieten und kriminalisieren. schlagen auf unschuldige demonstranten ein. scheisse (sorry) was soll ich auf einer demo?? irgndwelchen verwirrten zusehen, wie sinnlos rumstehen? nein danke. aber ich finde es "nett" das du die schuld oder gefährdung nur bei der staatsgewalt siehts.. lustige einstellung

semper fidelis
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Nutzer: Gast_Rammsteiner
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geschrieben am: 26.01.2002    um 04:53 Uhr   
(zitat)Als wir aufbrachen, drängten uns die Polizisten mit ihren Knüppeln in die Innenstadt. Dort kesseltensie uns ein. Selbst als die Hälfte der Punks die Hände hochnahm und sich kooperativ zeigte, knüppelten Polizisten auf uns ein... ich bekam 2 Schläge ab (Kopf/Schulter) ... generell war es eine ziemlich aggressive Vorgehensweise von den Dortmunder Einsatztruppen...

Die Kabelbinder wurden bei mir so stark zugebunden, daß die Hände nach 10 Minuten blau waren. Ohne Scheiss, ich schrie nur, daß sie sie mir doch ein bisschen weiter machen sollten, doch die Polizisten lachten nur, schrien und

setzten sich mit ihren Knien auf meinen Rücken... 2 ältere Polizisten "erbarmten" sich dann, mir die Kabelbinder abzunehmen, weil sie merkten, daß die Hand schon taub war... dann wurden wir ins "Konzentrationslager" gebracht...

auch dort unmenschliche Bedingungen. Leute wurden stundenlang angeschrien, durften nicht rauchen, sich frei bewegen, zur Toilette gehen, geschweige denn etwas essen oder trinken. Nach zweieinhalb Stunden kamen dann alle unter 18 raus... was mit den älteren passiert, weiss ich auch nicht genau. Ein Polizist sagte mir: Sie werden jetzt abtransportiert und dem haftrichter vorgeführt, vor samstag mittag kommt keiner raus.(/zitat)

Quelle: www.chaostage.de (Keine URL's, Blubb!)

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geschrieben am: 26.01.2002    um 14:00 Uhr   
zu den chaostagen könnt ich einiges erzählen..ich stamme aus der szene seit circa 1985 und war auch in den 90ern noch dabei, zumal ich ja in hannover wohne. und glaubt mir...es waren definitiv nicht die bullen, die nachts in der schaufelder straße vor dem sprengelgelände den ersten stein geschmissen haben. ein grund, warum ich solche veranstaltungen (die ansonsten zu den besten parties gehören, die ich je erlebt habe) mittlerweile meide. gruß an alle, die ich dort jedes jahr getroffen habe. gruß nach holland und schweden.
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Nutzer: tiroxxx
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geschrieben am: 30.01.2002    um 15:59 Uhr   
*kann denkmal voll und ganz zustimmen*
sicher gibt es bei der polizei besonnene leute, die gewalt so einsetzen, wie es, leider, notwendig ist. allerdings gibt es dort nicht wenige, die aus eben dem grunde zur polizei gegangen sind, dort macht spielen zu können! und wo können sie es besser, leichter und unerkannter als bei demos.
*verschwindet lieber wieder und überläßt den stammtischlern gern das feld :-)*
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Nutzer: Lichtdruide
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geschrieben am: 30.01.2002    um 16:12 Uhr   
Ok Tiroxxx. Da du ja so kompetent zu sein scheinst...

Sag mir doch mal bitte warum es sowas wie die Chaostage in den USA nicht gibt und bei Gott niemals geben wird?

Denk da mal drüber nach, da geht z.B. auch niemand auf einen Polizisten los, weil jeder weiß was ihm dann blüht... In zweifacher Hinsicht. Erst durch den Polizisten und seinen Kollegen und dann durch die Justiz.
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