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Australien |
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geschrieben am: 28.01.2002 um 11:14 Uhr
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...was die sich dort leisten, ist einer Zivilisation nicht wuerdig.
Linné |
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geschrieben am: 28.01.2002 um 11:53 Uhr
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Jo, und die USA haben diese Lager schärfstens kritisiert.
Aber selbst "halten" Sie ihre Gefangenen wie die Tiere.
ReneeW
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geschrieben am: 28.01.2002 um 12:00 Uhr
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Damit auch jeder weiss, um was es eigentlich geht.
Mehrere hundert Internierte im Hungerstreik Flüchtlingskinder in Australien drohen mit Selbstmord
Eine Gruppe von 15 Flüchtlingskindern in einem entlegenen
australischen Internierungslager hat mit Selbstmord gedroht,
sollten sie nicht freigelassen werden. Das teilte am Montag ein Anwalt der rund 370 hungerstreikenden Flüchtlinge in Woomera im australischen Hinterland, Rob McDonald, mit.
ap WOOMERA/AUSTRALIEN. Die Kinder seien zwölf bis 17
Jahre alt. "Sie haben das Gefühl, dass sie nur so aus dieser
Einrichtung 'rauskommen", sagte der Anwalt. Einige der Kinder hätten befristete Visa bekommen, aber noch keine Erlaubnis, das 1 800 Kilometer westlich von Sydney gelegene ehemalige Raketentestgelände zu verlassen.
Die Hungerstreikenden werden nach Angaben ihrer Anwälte
angesichts des heißen Wetters mit Temperaturen um 40 Grad
Celsius zusehends schwächer. Etwa 175 verweigern bereits seit zwei Wochen die Nahrungsaufnahme. Am Wochenende hatte
sich die Hungerstreik-Bewegung unter den rund 3 000
Flüchtlingen in Australien ausgeweitet. In drei Lagern verweigerten Internierte die Nahrungsaufnahme: 16 in Port Hedland, vier in Curtin Camp und 22 in Maribyrnong, teilte die Einwanderungsbehörde mit.
In mehreren Städten demonstrierten Bürger gegen die harte
Haltung von Ministerpräsident John Howard, der alle Flüchtlinge in Lagern festhalten will, bis ihre Asylanträge bearbeitet sind. Das kann bis zu drei Jahre dauern. Die Vereinten Nationen und Menschenrechtsorganisationen haben Howards Abschreckungspolitik gegen Flüchtlinge - die meisten kommen aus Afghanistan, Irak, Iran und Südasien - scharf kritisiert.
In Woomera haben sich 35 Hungerstreikende ihre Lippen zunähen lassen, Dutzende versuchten nach Angaben ihrer Anwälte bereits, sich das Leben zu nehmen.
ReneeW |
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