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Kraft zum Leben....jetzt auch bei CW :-) |
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geschrieben am: 28.01.2002 um 20:10 Uhr
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Da ich eben hier bei Chatworld auch diese seltsame Werbung gesehen habe....hier nun ein Artikel der TAZ zum Thema.
Für den Fall, daß Ihr Euch auch schon mal Gedanken gemacht habt, was der Käse soll:
Werbung für Gott und biblisches Recht
Drei deutsche Sportler werben für das Buch "Kraft zum Leben". Dahinter steckt die erzkonservative Arthur S. DeMoss Foundation. Sie ist mit wichtigen christlich-fundamentalistischen Gruppen in den USA vernetzt.
BERLIN taz
"Kraft zum Leben" verspricht das schlichte, blau eingebundene Buch, das seit Tagen in ganz Deutschland im Fernsehen und auf Plakatwänden beworben wird. Gleich drei deutsche Sportler, der Golfer Bernhard Langer, der Fußballer Paulo Sergio und die Kunstspringerin Brita Baldus, haben sich für die rätselhafte Kampagne einspannen lassen. Sie erklären, dass ihnen das Buch, auf dem ein Kreuz prangt, den Weg zu Gott gewiesen habe. Doch wer für die Werbung verantwortlich ist, steht nirgends zu lesen.
Erst unter der angegebenen Internetadresse ist ein Hinweis auf die US-amerikanische Arthur S. DeMoss Foundation mit Sitz in Florida versteckt. Das Buch, erklärt die Organisation dort, werde auf Anforderung kostenlos zugestellt. Spenden wolle man keine annehmen.
Doch im Gewand der uneigennützigen Buchspender verbirgt sich eine radikal-christliche Mammut-Organisation mit Verbindungen zu christlich-fundamentalistischen Aktivisten. Mit einem Vermögen von rund 500 Million Dollar ist die DeMoss Foundation die Nummer 98 der reichsten amerikanischen Stiftungen überhaupt. Das Geld stammt aus dem Vermögen des 1979 verstorbenen Versicherungsunternehmers Arthur DeMoss. Seine Witwe Nancy und zeitweise bis zu sieben Familienmitglieder leiten die Stiftung, die mit Millionenspenden und eigenen Aktionen seit Jahren den erbitterten Kampf der christlichen Rechten gegen Abtreibung und Homosexualität unterstützt. Sogar an die christlichen Fundamentalisten der Plymouth Rock Foundation, die sich für die Einführung "biblischen Rechts" in den USA einsetzt, flossen nach Informationen der amerikanischen Zeitung Palm Beach Post großzügige Summen.
Die DeMoss-Familienstiftung ist mit fast allen wichtigen christlichen US-Fundi-Organisationen verbandelt. Mark DeMoss, Sohn von Nancy DeMoss und nach Angaben der Pennsylvania Alliance for Democracy bis mindestens 1991 einer der führenden Funktionäre der Stiftung, war unter anderem Sprecher der frauenfeindlichen Promise-Keeper-Bewegung, die Männer für spirituell höherwertig hält. Besonders brisant: Bis November letzten Jahres arbeitete Mark DeMoss als Medienvertreter für den erzkonservativen Priester Jerry Falwell, der Homosexuellen, Ungläubigen und Feministinnen eine Mitschuld an den Terroranschlägen auf New York und das Pentagon gegeben hatte.
Auch Verbindungen in die Politik gibt es: Als die Stiftung 1992 in einer ähnlichen Kampagne wie jetzt in Deutschland für das "Kraft zum Leben"-Buch warb, enthüllte das Magazin Forbes, dass das Werberteam der Stiftung aus ehemaligen Ronald Reagan-Kampagneros bestand. In ihrem Domizil bei Palm Beach lade Nancy DeMoss zudem häufig die Reichen und Mächtigen der Region ein. Gastredner sei jeweils ein prominenter Vertreter des christlichen Fundamentalimus, berichtet die Organisation Church and State.
Mittlerweile hat die DeMoss-Stiftung mehrere Millionen Kopien des Buchs in insgesamt 12 Ländern verschenkt. "Kraft zum Leben" wurde 1983 von dem verstorbenen Autor Jamie Buckingham geschrieben. Die Kirchen in Deutschland haben sich über das "Kraft zum Leben"-Buch noch nicht geäußert, prüfen aber den Inhalt. YASSIN MUSHARBASH
taz Nr. 6641 vom 4.1.2002, Seite 6, 110 Zeilen (TAZ-Bericht), YASSIN MUSHARBASH
Beitrag wurde von toa am 28.01.2002 um 21:31 Uhr aus dem Forum Medien-Talk verschoben. |
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geschrieben am: 28.01.2002 um 20:11 Uhr
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In einem neueren Bericht der TAZ auch die Reaktion der Stifung:
Viel "Kraft zum Leben", wenig Klarheit
Seit Wochen wirbt die amerikanische DeMoss-Foundation in Deutschland für das religiöse Erweckungsbuch "Kraft zum Leben". Zum ersten Mal stellte sich jetzt ein Stiftungssprecher der Presse - und gab sich ganz harmlos.
HAMBURG taz
Er werde auf jeden Fall als Letzter den Raum verlassen und bleiben, bis auch die letzten Fragen beantwortet seien, sagt Mark DeMoss. Der 39-jährige Direktor der DeMoss-Foundation aus Florida hat keine Zweifel, dass sich alle Vorwürfe gegen seine Organisation auflösen werden. Mark DeMoss verteidigt sich und seine Arbeit. Ein passender Zufall, dass der Raum, in dem die erste Pressekonferenz in der 47-jährigen Geschichte der Stiftung stattfindet, "Salon Bastion" heißt.
In Deutschland wurde die Stiftung bekannt, weil sie seit Dezember ein Buch namens "Kraft zum Leben" verschenkt. Bereits 150.000 Exemplare des im Fernsehen und auf Plakaten beworbenen Erweckungsbuchs wurden ausgeliefert. Doch während das Buch inhaltlich harmlos ist und lediglich versucht, den LeserInnen einen "Weg zu Gott" zu weisen, gilt das für die DeMoss-Stiftung nur eingeschränkt. Schnell wurde bekannt, dass sie Verbindungen zur frauen- und schwulenfeindlichen christlichen Rechten hat. Nun ist Mark DeMoss angereist, um diesen Eindruck zu korrigieren. Und er hat Verstärkung mitgebracht: Hermann Gühring, Unternehmens- und Sportlerberater, vertritt jene Sportler, die sich für die "Kraft zum Leben"-Kampagne zur Verfügung gestellt haben. Und auch Philip Prinz von Preußen ist gekommen, um Buch und Stiftung zu unterstützen. "Die Kirchen sollen sich freuen, dass andere Leute Geld dafür ausgeben, für sie Zubringerdienste zu leisten", sagt Gühring. Der Prinz nickt.
Keinesfalls sei seine Stiftung in gegen Schwule gerichtete Aktivitäten verstrickt, versucht DeMoss einen der Vorwürfe zu entkräften. Man fördere Kindercamps und christliche Schulen. Was genau die Haltung der Stiftung zu Homosexualität, Abtreibung und Sex vor der Ehe ist, verrät er nicht. Er könne auch nicht bestätigen, ob die fundamentalistische "Plymouth Rock Foundation" wirklich, wie in den USA berichtet, DeMoss-Gelder erhalten habe. Denn alle Spenden seiner Stiftung an andere Projekte seien anonym.
Nur über Formales gibt DeMoss bereitwillig Auskunft, das schafft Transparenz: Adressen würden keine gespeichert, Büros werde man in Deutschland nicht eröffnen. Mit den Kirchen habe man keinen Kontakt aufgenommen, weil man sich allein auf die Verbreitung des Evangeliums konzentriere. Dagegen, dass die Landesmedienanstalten die TV-Spots für das Buch untersagten, weil sie unerlaubte weltanschauliche Werbung seien, wolle man nicht klagen. Am liebsten, so der Eindruck, würde DeMoss die Buchverschenk-Kampagne von den sonstigen Aktivitäten der Stiftung getrennt darstellen. "Wir stellen eigentlich nur Schecks aus", sagt er. Inhaltlich vertrete man dieselben Positionen wie der evangelikale TV-Prediger Billy Graham. Mehr ist auch nach anderthalb Stunden nicht aus ihm herauszuholen. Weitere Pressekonferenzen oder Interviews werde es nicht geben, das Buch stehe im Vordergund. Am Ende erhält jeder eine Ausgabe von "Kraft zum Leben". Und Mark DeMoss verlässt den "Salon Bastion". YASSIN MUSHARBASH
taz Nr. 6657 vom 23.1.2002, Seite 7, 100 Zeilen (TAZ-Bericht), YASSIN MUSHARBASH
Es sollte sich jeder so seine eigenen Gedanken machen....
Gruß
Tinkerbell
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geschrieben am: 28.01.2002 um 22:19 Uhr
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also in den anzeigen die ich gelesen habe, stand aber sehr wohl, von wem diese anzeige stammt, es stand auch dort, das keinerlei spenden verlangt und erwünscht seien, hihi, das ist schon mal sehr löblich. mir persönlich ist es egal wer dafür wirbt, mich würde nur interessieren ob die dafür geld bekommen. und ob sie den quatsch auch glauben, für den sie werben.
semper fidelis |
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geschrieben am: 28.01.2002 um 22:26 Uhr
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(zitat)und ob sie den quatsch auch glauben, für den sie werben.(/zitat)
DAS würd mich allerdings auch interessieren...
Eigentlich glaubt man doch für sich selbst, nicht für andere. Warum also damit hausieren gehen?
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geschrieben am: 29.01.2002 um 13:31 Uhr
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(zitat)(zitat)und ob sie den quatsch auch glauben, für den sie werben.(/zitat)
DAS würd mich allerdings auch interessieren...
Eigentlich glaubt man doch für sich selbst, nicht für andere. Warum also damit hausieren gehen?
54(/zitat)
Nun Ob Quatsch oder nicht lasser ich mal dahingestellt.
zu den Fakten:
Bernhard Langer ist unter Anderem Kurator von Pro Christ, einer Christlichen Organisation. Er gilt als sehr gläubig.
Cliff Richard ist ebenfalls als Christ bekannt.
zu den Anderen kann ich erstmal leider nix sagen.
Nebenbei: In der Biberl steht: "Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker, Taufet sie auf den MNamen des Vaters, des SOhnes und des heiligen Geistes" Matthäus 28, Vers 19
Soviel dann zu deren Motivation.
Gruß
Dancer |
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geschrieben am: 29.01.2002 um 14:09 Uhr
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och, die würden hier sicherlich auch noch banner von "scientology" bringen.
wenns schee $$ macht...
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| alle menschen sind gleich. gleich doof, gleich hässlich und gleich beleidigt. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.01.2002 um 15:17 Uhr
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| tja..geld stinkt nicht. hoffentlich verträgt sich das hier eingeblendete banner mit den nutzungsbedingungen (keine radikalen äußerungen...). die hintermänner dieser "lektüre" haben ja - wie u.a. weiter oben beschrieben - ihre ganz eigenen vorstellungen von den rechten diverser menschengruppen. aber wie gesagt...geld stinkt nicht. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.01.2002 um 21:00 Uhr
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so merkwürdig das ist, aber eigentlich kannst nur du gegen die nutzungsbedingungen verstoßen, grmpf! weil....wenn die kraft in cw hängt, dann sind eben die nub nach rechts, ganz in die ecke gehüpft....und damit stehste denn ganz links, wennste vorher auch noch in der mitte warst!
mal sehen, wann dieser thread gelöscht wird...eigentlich schreit er geradezu danach! *g* |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.01.2002 um 23:43 Uhr
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dichtmachen tiroxx? iwo, da werden nur die "bösenbösen" gelöscht... :-)
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| alle menschen sind gleich. gleich doof, gleich hässlich und gleich beleidigt. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.01.2002 um 00:09 Uhr
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keine unterstellungen hier bitte...hier ist kein kontroversforum..bitte nicht verwechseln... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.01.2002 um 00:47 Uhr
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dass ich nicht unterstelle, presea, müsstest du langsam raus haben.
aber wenn du schon einen betrag lieferst, warum sagst du nichts zum thema?
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| alle menschen sind gleich. gleich doof, gleich hässlich und gleich beleidigt. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.01.2002 um 01:19 Uhr
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weil ich nur in meiner eigenschaft als moderator hier rein poste-ganz einfach. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.01.2002 um 06:55 Uhr
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(zitat)
Man fördere Kindercamps und christliche Schulen. Es sollte sich jeder so seine eigenen Gedanken machen....
Gruß
Tinkerbell
(/zitat)
Ich seh da gewisse Parallelen zu den Geschehnissen vor gut 60 Jahren. Man bräuchte nur noch das Wort "christliche" durch "nationalistische" ersetzten...
Übrigens, die Kinder in Afghanistan werden auch nicht viel anders erzogen, die Taliban förderten auch Kindercamps und religiöse Schulen.
Das sollte vor allem denen zu denken geben, die den Westen für kulturell so weit fortgeschritte halten. Geändert am 30.01.2002 um 06:58 Uhr von TheGladiator |
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geschrieben am: 30.01.2002 um 16:41 Uhr
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@the gladiator
dein vergleich mit dem nationalsozialismus, ist ziemlich weit hergeholt, finde ich. sind dann pfadfindercamps und camps, die von anderen organisationen veranstaltet werden auch solche lager?
ich selber bin atheist, kann aber nicht nachvollziehen, wie du einen solchen vergleich ziehen kannst.
semper fidelis |
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geschrieben am: 30.01.2002 um 16:57 Uhr
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öhm sagt mal...
dürfte es probleme geben wenn ich das buch für 100 irgendwelche fiktiven adressen bestelle? *fg*
will denen doch ein bisschen arbeit machen *g*
loo der gut findet das zumindest die werbung im tv verboten wurde |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.01.2002 um 17:14 Uhr
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sie wurde verboten?
wusste ich gar nicht.. wann denn und mit welcher begündung?
semper fidelis |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.01.2002 um 18:35 Uhr
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zu gladiator:
er hat völlig recht! erkundigt euch mal in geschichtsbüchern. kirche und christentum im verbund mit nationalsozialismus--->DeutscheChristen!!!
außerdem unterstützte die kirche die ausrottung des jiddischen volkes. christlicher glaube ist genauso wie islam und andere: andersgläubige sollen und müssen vernichtet werden!
ich wär dafür, dass diese werbung gestrichen wird. glaube sollte freiwillige anhänger finden und nicht sich nicht kommerziell in szene setzen.
grond |
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geschrieben am: 30.01.2002 um 18:47 Uhr
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| die werbung im fernsehen wurde verboten. wenn ich nicht irre, ist die begründung, dass dort generell keine weltanschauliche werbung gebracht werden darf *grinst* wahlwerbung ist davon wohl ausgenommen |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.01.2002 um 19:11 Uhr
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trotzdem halte ich es für sehr gewagt, die heutige kirche mit den nazis gleichzusetzen
semper fidelis |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.01.2002 um 21:07 Uhr
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ah das tolle buch kraft zum leben
naja wenn man mal davon absieht das der werbeclip verboten wurde weil er einen religoesen hintergrund hat (oder so) ist es bestimmt eins A |
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geschrieben am: 31.01.2002 um 20:46 Uhr
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(zitat)@the gladiator
dein vergleich mit dem nationalsozialismus, ist ziemlich weit hergeholt, finde ich. sind dann pfadfindercamps und camps, die von anderen organisationen veranstaltet werden auch solche lager?
ich selber bin atheist, kann aber nicht nachvollziehen, wie du einen solchen vergleich ziehen kannst.
semper fidelis(/zitat)
@ Semper:
Den Zusammenhang sehe ich darin, dass es sich in beiden Fällen um Organisationen/Institutionen handelt, die es für richtig halten, Kindern eine gewisse Weltanschauung aufzuzwingen.
Sogar von erwachsenen Leuten, welche wohl keine Erziehung oder Unterricht in solchen Dingen mehr benötigen, (benötgen Kinder diese wirklich?) werden keine anderslautenden Meinungen akzeptiert.
Kurz und bündig: Die Geimeinsamkeit zwischen der Kirche (oder einer beliebigen religiösen Insitution) und dem Dritten Reich sehe ich in der Intoleranz gegenüber Andersdenkenden sowie in den rücksichtslosen Erziehungsmethoden, um Kindern zur "richtigen" Weltanschauung zu verhelfen.
PS: Ich bin auch Atheist, aber das hat wenig mit meiner Meinung von der Kirche zu tun. Geändert am 31.01.2002 um 20:46 Uhr von TheGladiator |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 31.01.2002 um 20:49 Uhr
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(zitat)zu gladiator:
er hat völlig recht! erkundigt euch mal in geschichtsbüchern. kirche und christentum im verbund mit nationalsozialismus--->DeutscheChristen!!!
außerdem unterstützte die kirche die ausrottung des jiddischen volkes. christlicher glaube ist genauso wie islam und andere: andersgläubige sollen und müssen vernichtet werden!
ich wär dafür, dass diese werbung gestrichen wird. glaube sollte freiwillige anhänger finden und nicht sich nicht kommerziell in szene setzen.
grond(/zitat)
Die Ansicht von Ground ist noch radikaler als meine eigene, aber er hat mich verstanden *g*
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| "Autor" |
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geschrieben am: 31.01.2002 um 21:23 Uhr
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(zitat) christlicher glaube ist genauso wie islam und andere: andersgläubige sollen und müssen vernichtet werden!
(/zitat)
Ich selber sehe mich auch als Christ, oder Angehörige des christlichen Glaubens, dennoch habe ich bis jetzt weder den Drang verspürt zu missionieren, noch zu "vernichten".
Vielleicht ist die Zeit falsch gewählt. Heute ist auch religiöse Tolenranz ein Begriff.
d:licious
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| "Autor" |
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geschrieben am: 31.01.2002 um 21:37 Uhr
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In manchen Teilen der Welt.
Geh das mal den Iren beibringen *gg*
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| "Autor" |
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geschrieben am: 31.01.2002 um 22:12 Uhr
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@the gladiator
du bist wirklich sehr pauschal! wenn du dir überall diejenigen herauspickst, die deiner argumentation entsprechen, hast du es allerdings einfacher!
ist zwar unfair, aber auf jeden fall einfacher, damit ein weltbild zu basteln!
und, nur zur klarstellung: als gläubig wär ich kaum zu bezeichnen. |
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geschrieben am: 31.01.2002 um 23:14 Uhr
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hi ihr Lieben,
wolllte nur sagen dass man sich am besten ein Bild machen kann,wenn man weiß wovon man redet.
Habe mit "Kraft zum Leben" bestellt,keinen nationalistischen
Touch aber auch leider keine Kraft zum Leben gefunden.
so far
ancilla |
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