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Klischee |
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geschrieben am: 23.02.2002 um 13:52 Uhr
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(quote)Die Ansicht Ausländerfeindlichkeit sei normal kann auch nur aus Rostock kommen.(/quote) von Deutschkurs
Als ich diesen Satz las, fragte ich mich ernsthaft, was dich zu dieser Vermutung getrieben hat.
Rostock/Lichtenhagen ist 10 Jahre her. Mölln war auch nicht besser...
Warum ist jetzt für dich jeder Rostocker ein N...?
Ich komme aus Greifswald (M/V)und muss sagen, dass mir persönlich aufgefallen ist, dass es jetztin Greifswald weitaus schlimmer zugeht als in Rostock.
Ja, in meiner Stadt lebt ein Maik S., der versucht, kleine Kinder für die NPD zu rekrutieren. In meiner Stadt wird alle halbe Jahre ein Obdachloser erschlagen.
Und auf jeden Fall ist hier jeder für Aktionen gegen Ausländer! tz, tz tz...
Was bildest du dir eigentlich ein, feststellen zu wollen, ob es in einem Gebiet mehr Ausländerfeindlichkeit und Toleranz gegenüber Neonazis gibt.
Klischees und Verallgemeinerungen sind verabscheuungswürdig!
"Ausländerfeindlichkeit ist normal" geworden. Ich bin damit aufgewachsen. -soll nicht heißen, ich hätte resigniert und akzeptiert, aber zum Alltag gehört sie dazu!
Vielleicht stimmen mir da nicht nur Rostocker zu!
aufgebracht
Thea
Geändert am 23.02.2002 um 13:53 Uhr von Thea666 |
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geschrieben am: 23.02.2002 um 14:23 Uhr
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Ich komm aus Rostock und Faschos sind hier am "aussterben".
Das war doch nur ein Trend hier wie Techno oder so und die meisten die diesem früher gefolgt sind, sind in den von dir angesprochnen Jahren erwachsen geworden.
Und der Satz das Ausländerfeindlichkeit normal sei kommt von mir was aber nicht auf die Selbstverständlichkeit bezogen war sondern halt auf die normale, gesellschaftliche vorurteilhafte Denkweise.
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geschrieben am: 23.02.2002 um 19:14 Uhr
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....."doch nur ein trend"....liest sich angesichts der diversen grauslichkeiten, die geschehen sind, zumindest deplaziert.
grad in solchen bereichen ists eben wirklich von vorteil, mit ein wenig sensibilität sprache zu benutzen. |
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geschrieben am: 24.02.2002 um 05:29 Uhr
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Mir ging es einfach darum, diesen Satz "das kann nur von einem Rostocker kommen" etwas widerlegen zu wollen.
Es kann doch nicht wahr sein, dass man hier als ausländerfeinlich diskriminiert wird, nur wei man aus M/V stammt. ŽDas hat mit der Region nichts zu tun.
theali |
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geschrieben am: 24.02.2002 um 13:17 Uhr
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thea da hast du recht ...wenn ich aus rostock käme würde ich mich nu beleidigt und vorverurteilt fühlen ...denn ich bin mit sicherheit kein ausländerhasser ....
und das ausländerhass normal ist ....im gewissen alter mag der rammi recht haben ...jugendliche suchen nach wegen und richtungen und wenn sie von einer "falschen" person geleitet werden ..bilden sie sich eine falsche meinung ...
und suchen sich den leichteren weg aus ..alles mir und der rest ..mir egal ....
darum bin ich auch immer weniger gegen kirche .......weil da wird wenigstens noch von teilen ,rücksichtnahme .....und und ...tolleranz....u.s.w. geredet und vieleicht auch praktiziert naja so immer wohl auch nicht aber ...naja ....
manch einer könnte sich wohl ruhig mal eine scheibe von dem glauben den ausländer prektizieren abschneiden .....!
verallgemeinerung ist jedenfalls immer doof ...
und egoismus in dem ausmass das man gegen menschen anderer herkunft was hat menschen verachtend und so menschen haben vieleicht nicht nur gegen ausländer was sondern gegen alle menschen denen es besser geht als ihnen .....
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geschrieben am: 24.02.2002 um 20:37 Uhr
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(zitat)....im gewissen alter mag der rammi recht haben ...(/zitat)
Rammi ist auch erst in einem gewissen Alter...
@ Rammi
Sorry Alter, aber um diese Problematik ernsthaft beurteilen zu können, fehlt dir echt die eigene Erfahrung. Also wenigstens 10 Jahre. Lichtenhagen war schlimm genug, und bloss, weil es jetzt ruhiger ist, ist es nicht zwangsläufig besser. Und in diesem Zusammenhang von "Trends wie Techno" zu reden ist einfach nur blauäugig und (tiroxxx recht gebend) ziemlich deplaziert.
Andererseits finde ich es genauso schlimm ein Bundesland und/oder eine Stadt pauschal als ausländerfeindlich abzustempeln.
machmeinenkumpelnichtan Azze
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geschrieben am: 24.02.2002 um 21:05 Uhr
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Sich mal zu Wort meldet um einen Situation zu Beschreiben.
Da war ich einmal in meinem Leben in Magdeburg, und hab da mehr Glatzen gesehn als sonstwo. Dafür war in Stuttgart auch schonmal nee Kneipe Treffpunkt für den Vorstand der NPD. Das eine liegt im Osten, das andere im Südwesten. Was ist nun schlimmer, bzw. wo sind mehr Rechtsradikale zu finden?
Fahren die die im Westen wohnen extra in den Osten? Oder was treiben die sonst so? Belassen sie es beim bloßen Parolen schreien? Wohnt nicht in Hamburg einer der Drahtzieher der Szene? Ist der Vorstand der NPD nicht aus Bayern?
Jan |
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geschrieben am: 25.02.2002 um 02:35 Uhr
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@Azze:
Heutiger Faschismus ist für mich:
-Gruppengefühl
-durch das Anhängen einer Masse hervorstechen zu wollen
-Verdauung von Problemen aller Art
Halt ein Trend den ich heute schonlange nicht mehr ernst nehm. Im besten Falle tun mir diese Menschen leid. Ansonsten bringe ich ihnen das entgegen was jeder andere auch tun sollte: Gleichgültigkeit, denn Medienberichte und Volksgeschrei trichtern den sicher kein schlechtes Gewissen ein.
+
P.s: Und sein wir doch mal ehrlich, es ist doch verdammt cool so böse und hart auszusehen wenn man Springer und Bomberjacke anhat. Die meisten kranken Teen's und unreifen Heranwachsende denken so oder so. Geändert am 25.02.2002 um 02:38 Uhr von Rammsteiner |
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geschrieben am: 25.02.2002 um 12:02 Uhr
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mal sagen möchte das keine ausländer feindliche partei an der regierung haben möchte ......
aber ein bunt gemischtes angeboht an parteien finde ich eigentlich gut, weil so wird uns immer wieder vor augen gehalten das wir nicht mit uns alleine sind, sondern wir rechts und links nachbarn haben ...die auch leben und wählen wollen und müssen und dürfen sollten .....
und das jeder das für sich kleinste übel wählt ist doch wohl auch klar .....
wenn ich für meine kinder in die zukunft schaue sehe ich da auch nur wenig ausichten auf eine lehrstelle und arbeitsplätze für sie ,daher kann ich manche wut schon verstehen wenn kinder oder junge unerfahrenne eingeschrengt denkende menschen meinen ausländer sind der grund oder die lösung für ihre probs und ihren frust ...aber deswegen würde ich nie ausagen wie ausländer raus tollerieren in meinem "hause" oder meiner gegenwart !
bei ausländern wir teilen und miteinander noch Gross geschreiben !
soweit ich das mitbekomme
sollte manch einer mal drüber nachdenken
Polli |
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geschrieben am: 25.02.2002 um 19:00 Uhr
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@ Rammi
Kommt immer auf die Perspektive an.
In einer Richtung gebe ich dir Recht: die Möchtegern-Faschos brauchen das Gruppengefühl, weil sie keine wirkliche politische Überzeugung haben. Das macht sie durchschaubar und auch besiegbar - jedoch nicht weniger existent und demzufolge auch nicht weniger gefährlich.
Jugendliche, die durch eigenes Profil nicht glänzen können, schliessen sich mangels Möglichkeit sicher auch gerne Randgruppen an, um anders zu sein, zu rebellieren. Vielleicht gelingt es ihnen auch, ihre Probleme damit zu verdrängen (meintest du das mit verdauen ?).
Ernst nehmen sollte man diesen "Trend" schon - solange aus vermeintlicher politischer Überzeugung von Trittbrettfahrern "malebenso" Obdachlose oder Asylanten gezielt totgetreten werden.
Und wenn ich meine Bomberjacke anhabe, fühle ich mich auch cool. Ich mag das Ding - aber mein Herz schlägt trotzdem links ;-)
Gruss Azze |
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geschrieben am: 26.02.2002 um 11:45 Uhr
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